Zweiter Entwurf für Mons. Gänswein!
Verehrter Monsignore, geschätzter Dr. Gänswein, lieber Don Giorgio!
Ich führe ein seriöses und in Fachkreisen weithin geschätztes Schwarzwald-Blog. Meine Leserschaft ist aufgeschlossen, überdurchschnittlich gebildet und an kontroversen Diskussionen durchaus interessiert.
Leider, und deshalb wende ich mich heute voller Gottvertrauen an Sie, lieber Don Giorgio, hat mir irgendein Geisteskranker die Statistik versaut, so dass Sie, und ich sage das mit der abgrundtiefsten Empörung, zu der ich im Stande bin, Sie also gleichauf neben "txtjxnx gsxll nxckt" in meiner Suchausdruckstatistik ranken.
Können Sie sich mein Entsetzen vorstellen?
Jedenfalls kann ich seither nicht mehr schlafen. Hätte ich nicht meine Schwarzwald-Bildbände, die einzige willkommene und wohltuende Abwechslung in diesen schweren Tagen, wäre ich sicherlich schon verzweifelt. Gerne erinnere mich hier im italienischen Exil an die unbeschwerten Tage meiner Kindheit auf dem FELDBERG, wo ich Ski fahren lernte. Ich war das bezaubernde kleine Mädchen in der orangenen adidas-Trainingsjacke, mit den langen braunen Haaren, das hartnäckig Schuss fuhr...
Eh, ja wo war ich gleich ...
Kürzlich konnte ich der aktuellen Tagespresse entnehmen, dass Sie bevorzugt beim Blättern in Schwarzwald-Bildbänden entspannen und dachte mir: Holla! Wir waren nicht nur gemeinsam auf dem Feldberg, wir sind auch vereinsamte EXPATS, fern der klimatischen Unbillen und der Schneeberge bis in den Mai hinein, die unsre deutsche Heimat auszeichnen! UND! Wir haben dieselbe tiefgründige Leidenschaft für den Schwarzwald. Deshalb dachte ich mir, biete doch dem Monsignore einfach eine Co-Autorenschaft auf deinem Blog an. Wir könnten Rezepte austauschen, Ihre Heimat einem breiten Publikum bekannt machen, kurz, gemeinsam ein Steckenpferd reiten, das Ihnen einen entspannenden Ausgleich zum harten Tagesgeschäft verschaffen könnte! Ich weiß, was Sie jetzt denken, lieber Don Giorgio! Woher sollen Sie die Zeit dafür auch noch nehmen? Eingespannt in den straff organisierten päpstlichen Tagesablauf, wie Sie es nun einmal sind? Darüber habe ich mir freilich auch schon Gedanken gemacht.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist, dass Sie sich eine Privatsekretärin nehmen. Bewerbungsschreiben für diesen Posten inklusive Lebenslauf und Passfoto liegt bei.
Ich würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören, bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen noch einen anregenden Arbeitstag sowie einen entspannten Feierabend!
Mit vorzüglichen Grüßen
Elsa Laska
PS: Bitte lassen Sie sich nicht durch die Tatsache irritieren, dass ich gebürtige Pfälzerin bin. Mein Herz schlägt für die bezauberndste deutsche Landschaft überhaupt: DEN SCHWARZWALD!
Ich führe ein seriöses und in Fachkreisen weithin geschätztes Schwarzwald-Blog. Meine Leserschaft ist aufgeschlossen, überdurchschnittlich gebildet und an kontroversen Diskussionen durchaus interessiert.
Leider, und deshalb wende ich mich heute voller Gottvertrauen an Sie, lieber Don Giorgio, hat mir irgendein Geisteskranker die Statistik versaut, so dass Sie, und ich sage das mit der abgrundtiefsten Empörung, zu der ich im Stande bin, Sie also gleichauf neben "txtjxnx gsxll nxckt" in meiner Suchausdruckstatistik ranken.
Können Sie sich mein Entsetzen vorstellen?
Jedenfalls kann ich seither nicht mehr schlafen. Hätte ich nicht meine Schwarzwald-Bildbände, die einzige willkommene und wohltuende Abwechslung in diesen schweren Tagen, wäre ich sicherlich schon verzweifelt. Gerne erinnere mich hier im italienischen Exil an die unbeschwerten Tage meiner Kindheit auf dem FELDBERG, wo ich Ski fahren lernte. Ich war das bezaubernde kleine Mädchen in der orangenen adidas-Trainingsjacke, mit den langen braunen Haaren, das hartnäckig Schuss fuhr...
Eh, ja wo war ich gleich ...
Kürzlich konnte ich der aktuellen Tagespresse entnehmen, dass Sie bevorzugt beim Blättern in Schwarzwald-Bildbänden entspannen und dachte mir: Holla! Wir waren nicht nur gemeinsam auf dem Feldberg, wir sind auch vereinsamte EXPATS, fern der klimatischen Unbillen und der Schneeberge bis in den Mai hinein, die unsre deutsche Heimat auszeichnen! UND! Wir haben dieselbe tiefgründige Leidenschaft für den Schwarzwald. Deshalb dachte ich mir, biete doch dem Monsignore einfach eine Co-Autorenschaft auf deinem Blog an. Wir könnten Rezepte austauschen, Ihre Heimat einem breiten Publikum bekannt machen, kurz, gemeinsam ein Steckenpferd reiten, das Ihnen einen entspannenden Ausgleich zum harten Tagesgeschäft verschaffen könnte! Ich weiß, was Sie jetzt denken, lieber Don Giorgio! Woher sollen Sie die Zeit dafür auch noch nehmen? Eingespannt in den straff organisierten päpstlichen Tagesablauf, wie Sie es nun einmal sind? Darüber habe ich mir freilich auch schon Gedanken gemacht.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist, dass Sie sich eine Privatsekretärin nehmen. Bewerbungsschreiben für diesen Posten inklusive Lebenslauf und Passfoto liegt bei.
Ich würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören, bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen noch einen anregenden Arbeitstag sowie einen entspannten Feierabend!
Mit vorzüglichen Grüßen
Elsa Laska
PS: Bitte lassen Sie sich nicht durch die Tatsache irritieren, dass ich gebürtige Pfälzerin bin. Mein Herz schlägt für die bezauberndste deutsche Landschaft überhaupt: DEN SCHWARZWALD!
ElsaLaska - 30. Mai, 20:37