Konvertierter Pastor spricht auf Domspatz-Soirée in München
[Update: Kann leider nicht stattfinden laut der jüngsten Infomail des Veranstalters! Bitte beachten!
Findet NICHT statt!]
Der frühere evangelische Pastor Andreas Theurer spricht am Donnerstag, 28. Februar, in München zum Thema „Warum werden wir nicht katholisch? Fünfhundert Jahre Trennung sind genug!“
Die Veranstaltung in der Reihe „Domspatz-Soirée“ beginnt um 19:30 Uhr im Großen Saal des Hansa-Hauses, Brienner Straße 39.
Der Augsburger Dominus-Verlag hatte am 19. Juli 2012 Theurers Buch „Warum werden wir nicht katholisch?“ veröffentlicht. Da Theurer zu diesem Zeitpunkt evangelischer Pfarrer im Landkreis Freudenstadt war, seine Frau Gudrun außerdem Synodalin der württembergischen Landeskirche, hatte das Buch großes Aufsehen erregt. Es ist nach Aussage des Autors Ergebnis eines jahrelangen Denkprozesses und kommt zu dem Schluss, es gebe „keinen Grund, uns weiterhin von der Gemeinschaft mit dem Papst und der Katholischen Kirche fernzuhalten“. Inzwischen ist schon die vierte Auflage erschienen. Schon am 6. August suspendierte die evangelische Landeskirche Theurer vom Pastorenamt. Im Oktober wurden Andreas und Gudrun Theurer in die katholische Kirche aufgenommen.
Andreas Theurer arbeitet heute beim Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral im Bistum Augsburg. Auf der Domspatz-Soirée wird Theurer im Gespräch mit Michael Ragg erläutern, warum ihm so sehr an der Einheit der Christen liegt und wie er entdeckte, dass die katholische Lehre mit dem Glauben der Apostel und dem biblischen Zeugnis übereinstimmt. Anschließend stellt er sich den Fragen des Publikums.
Weitere Infos auf den Seiten von Raggs Domspatz.
Findet NICHT statt!]
Der frühere evangelische Pastor Andreas Theurer spricht am Donnerstag, 28. Februar, in München zum Thema „Warum werden wir nicht katholisch? Fünfhundert Jahre Trennung sind genug!“
Die Veranstaltung in der Reihe „Domspatz-Soirée“ beginnt um 19:30 Uhr im Großen Saal des Hansa-Hauses, Brienner Straße 39.
Der Augsburger Dominus-Verlag hatte am 19. Juli 2012 Theurers Buch „Warum werden wir nicht katholisch?“ veröffentlicht. Da Theurer zu diesem Zeitpunkt evangelischer Pfarrer im Landkreis Freudenstadt war, seine Frau Gudrun außerdem Synodalin der württembergischen Landeskirche, hatte das Buch großes Aufsehen erregt. Es ist nach Aussage des Autors Ergebnis eines jahrelangen Denkprozesses und kommt zu dem Schluss, es gebe „keinen Grund, uns weiterhin von der Gemeinschaft mit dem Papst und der Katholischen Kirche fernzuhalten“. Inzwischen ist schon die vierte Auflage erschienen. Schon am 6. August suspendierte die evangelische Landeskirche Theurer vom Pastorenamt. Im Oktober wurden Andreas und Gudrun Theurer in die katholische Kirche aufgenommen.
Andreas Theurer arbeitet heute beim Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral im Bistum Augsburg. Auf der Domspatz-Soirée wird Theurer im Gespräch mit Michael Ragg erläutern, warum ihm so sehr an der Einheit der Christen liegt und wie er entdeckte, dass die katholische Lehre mit dem Glauben der Apostel und dem biblischen Zeugnis übereinstimmt. Anschließend stellt er sich den Fragen des Publikums.
Weitere Infos auf den Seiten von Raggs Domspatz.
ElsaLaska - 15. Jan, 12:39
Und warum?
Eine weitere interessante Lösung könnte ein lutheranisches Personalordinariat darstellen.
Katholisch werden
Grundsätzlich wird weder das genannte Buch noch der Übertritt eines Geistlichen - in welche Richtung auch immer - uns der Einheit der Kirche näher bringen.
Irgend ein schlauer Mann hat mal gesagt:
"Vielleicht habe ich Recht, vielleicht hast du Recht, vielleicht ist es aber auch ganz anders."
Solange wir nicht bereit sind, uns in diesem Sinne zu öffnen, sondern große Teile das Wahrheitsmonopol für sich beanspruchen, wird es keine Einheit der Kirche geben. Es ist ja auch viel bequemer, wenn alles so bleibt wie es ist ....
@KSU
"Vielleicht habe ich Recht, vielleicht hast du Recht, vielleicht ist es aber auch ganz anders."<<
Jau, und dann gibt es noch den "schlauen" Mann der gesagt hat: "Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, ausser durch mich."
>>Grundsätzlich wird weder das genannte Buch noch der Übertritt eines Geistlichen - in welche Richtung auch immer - uns der Einheit der Kirche näher bringen. <<
Dann sollten Konvertiten egal in welche Richtung schnell von ihrem Vorhaben abgebracht werden. Sie schaden der Ökumene gewaltig.
>>Solange wir nicht bereit sind, uns in diesem Sinne zu öffnen, sondern große Teile das Wahrheitsmonopol für sich beanspruchen, wird es keine Einheit der Kirche geben. Es ist ja auch viel bequemer, wenn alles so bleibt wie es ist ....<<
Dann sind solche Sätze: "Grundsätzlich wird weder das genannte Buch noch der Übertritt eines Geistlichen in welche Richtung auch immer uns der Einheit der Kirche näher bringen." nicht als absolute Wahrheit zu sehen. Da bin ich ja beruhigt. Das wäre dann auch wirklich zu bequem.
Im Übrigen sind es m. M. nach gerade die Konvertiten, die das Wahrheitsmonopol "ihrer" Kirche hinterfragen und die Konsequenzen ziehen. Das gilt und ich möchte dies betonen, für alle Richtungen.
Tach auch....
@Gerd
Habe ich von "schaden" gesprochen? Ich habe gesagt, sie bringen uns der Einheit nicht näher. Sie schaden aber auch nicht. Höchstens dann, wenn sie sich als "Beweis" mißbrauchen lassen, dass die jeweils neue Seite jetzt das einzig Wahre ist. (Und das scheint mir bei Andreas Theurer schon der Fall zu sein. Im Gegesatz zu Ingo Pohl und Irenäus Krause übrigens, von denen ich solche Worte nicht finde.)
"Dann sind solche Sätze: (...) nicht als absolute Wahrheit zu sehen."
Richtig. Die absolute Wahrheit ist Gott. Wir Menschen irren. Immer wiedser. Auch mehrfach. Vielleicht wird sogar Andreas Theurer im Alter wieder evangelisch oder Irenäus Krause wieder katholisch.
Und ja, Konvertiten haben sich oft intensiver mit der eigenen Kirche auseinadergesetzt als andere. Und sind dabei zu einer Erkenntnis gekommen. Vielleicht hat Andreas Theurer Recht, vielleicht haben Ingo Pohl und Irenäus Krause Recht. Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
"Niemand kommt zum Vater, ausser durch mich."
Diesen Satz werden wir dann wohl alle zustimmen. Und wir alle glauben, dass wir uns auf diesem Weg befinden.
Ebenso einen schönen Tag.
Und ich dachte erst, das sei (leider) ein Scherz, aber nein: "Präfekt Müller: Ordinariat für Lutheraner?"
http://www.kath.net/detail.php?id=39688
:))
@KSU
Ich finde diese Sichtweise kontraproduktiv. Wenn etwas vielleicht ganz anders ist, dann ist es........?
@Gerd
Was würde es für mich bedeuten, wenn Andreas Theurer Recht hätte. Wahrscheinlich wenig, wir glauben an den gleichen Gott, an seinen Sohn und den Heiligen Geist.
Was würde es bedeuten, wenn es "ganz anders" wäre ... ? (Mehrere Millarden Menschen glauben genauso fest daean, dass es "ganz anders" ist, wie ich an unseren Gott.) Wie gesagt, es ändert nichts an meinem Glauben, aber ich finde es durch aus nicht kontraproduktiv, den Gedanken zuzulassen. Es lässt mich mindestens toleranter werden...
Nein, mir würde es fürs erste schon reichen, wenn wir uns mit Verständnis und Toleranz begegnen würden ...
Das es auch "ganz anders" sein könnte ist übrigens keineswegs das Ergebnis oder das Ende. Es ist lediglich ein Gedanke, den man mal denken sollte...
Na ja, Gottes Mühlen mahlen langsam. Wer weiß wo wir beide mal enden.
>>Du hast ja, wie auch andere Kommentatoren in diesem Blog, mehrfach dargestellt, dass es dafür nur einen einzigen denkbaren Weg gibt: Ich werde katholisch. Und das schließe ich zur Zeit einfach mal aus. <<
Du befasst dich allerdings sehr mit katholischen Ansichten. Mein Nachbar, ebenfalls katholisch, tut in der Angelegenheit nix. Ich finde das hoffnungsvoll.
>>Nein, mir würde es fürs erste schon reichen, wenn wir uns mit Verständnis und Toleranz begegnen würden ...<<
Wenn ich in diese Richtung irgendwas falsch gemacht habe, lass es mich wissen.