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"Mit Barbey d'Aurevilly war die Reihe der religiösen Schriftsteller zu Ende, obwohl dieser Paria eigentlich in jeder Hinsicht mehr der weltlichen Literatur als der religiösen zugehörte, in der er einen Platz forderte, den man ihm nicht zugestand. Seine wild romantische Sprache voll verdrehter Ausdrücke, ungebräuchlicher Wendungen, übertriebener Vergleiche peitschte seine Sätze auf, die, lärmende Kuhglocken schwingend, durch den Text dröhnten.
Kurz: D'Aurevilly war wie ein Hengst unter den Wallachen, die die klerikalen Pferdeställe füllten."
Huysmans: Gegen den Strich.
Kurz: D'Aurevilly war wie ein Hengst unter den Wallachen, die die klerikalen Pferdeställe füllten."
Huysmans: Gegen den Strich.
ElsaLaska - 29. Sep, 10:45
Das katholische Gestüt
Da will ich doch mal zum Behufe der Komplettierung des Gestütes ein Paar Stuten in die Box des religiös gemeinten Schreibens stellen: Selma Lagerlöf und Gertrud von Le Fort
Es ist eh und eh gewisslich wahr, dass auch mit diesen beiden als Fußnote das Zitat zum Wiehern ist.