Meine Einschätzung: Auf einer Seite wird sich die transnationale Institution Katholische Kirche in Schritten an die (sich derzeit ändernden) Strukturen der Zeit anpassen. Die Kunst ist die 'Umpositionierung in der Form', ohne die Grundanliegen zu verlassen. Auch die Verbindung der Welten war immer eine Aufgabe einer Weltkirche: Denn - entsprechend der Sozialsituation der jeweiligen Gesellschaften - hat die katholische Kirche z.B. in Südamerika wohl ein anderes Profil als in Asien. Und hier ist die Form der Suche der Menschen teils wiederum anders als im durch Säkularität intellektuell und spirituell (im Positiven wie im Anstrengenden) geforderten Westeuropa.
Gemeinsam könnte allen Mitgliedern des großen Hauses Katholische Kirche die Suche an sich sein. Und gewisse Ausdrucksformen und Lebensorientierungen des Glaubens, die über gesellschaftliche Situationsunterschiede hinaus (und damit weltenverbindend) gelebt werden könnten. So könnte man eventuell das Zusammenkommen der verschiedenen individuellen und sozialen Perspektiven aus der ganzen Welt auf dem Weltjugendtag interpretieren. Und hier nicht nur das Treffen und die direkte Kommunikation (was auch konstruktiv ist), sondern auch das konkrete gemeinsame Gebet. Das könnte auf praktischer Ebene zeigen, dass die Katholische Kirche eine weiterhin gültige (aktuelle und praktisch wirkende, theoretisch immer zu bearbeitende) Verbindungsfähigkeit über die subjektiven Steckenpferde der einzelnen Gesellschaften und Gruppen hinaus hat.
Praxis gemeinschaftlich, theoretische Perspektiven (immer) vielfältig?
Gemeinsam könnte allen Mitgliedern des großen Hauses Katholische Kirche die Suche an sich sein. Und gewisse Ausdrucksformen und Lebensorientierungen des Glaubens, die über gesellschaftliche Situationsunterschiede hinaus (und damit weltenverbindend) gelebt werden könnten. So könnte man eventuell das Zusammenkommen der verschiedenen individuellen und sozialen Perspektiven aus der ganzen Welt auf dem Weltjugendtag interpretieren. Und hier nicht nur das Treffen und die direkte Kommunikation (was auch konstruktiv ist), sondern auch das konkrete gemeinsame Gebet. Das könnte auf praktischer Ebene zeigen, dass die Katholische Kirche eine weiterhin gültige (aktuelle und praktisch wirkende, theoretisch immer zu bearbeitende) Verbindungsfähigkeit über die subjektiven Steckenpferde der einzelnen Gesellschaften und Gruppen hinaus hat.