Dietrich von Hildebrand: Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.
Aus von Hildebrands Appell an die Gläubigen in seinem Nachwort - Teil I:
>>Dieses Buch ist aus einem tiefen Schmerz über das Auftauchen falscher Propheten in der Stadt Gottes geschrieben. Es ist traurig genug, wenn Menschen ihren Glauben verlieren und die Kirche verlassen. Aber es ist viel schlimmer, wenn diejenigen, die in Wirklichkeit ihren Glauben verloren haben, in der Kirche bleiben und - wie Termiten - versuchen, den christlichen Glauben durch ihre Behauptung auszuhöhlen, daß sie der göttlichen Offenbarung die Interpretation geben, die zum "modernen Menschen" paßt.
Ich möchte dieses Buch mit einem Appell an all jene schließen, deren Glaube nicht zerstört ist, sich vor diesen falschen Propheten zu hüten, die Christus der weltlichen Stadt ausliefern wollen, ähnlich wie Judas Jesus in die Hände Seiner Verfolger überliefert hat.
Wiederholen wir noch die Kennzeichen dieser falschen Propheten: Jeder, der die Erbsünde und die Erlösungsbedürftigkeit der Menschheit leugnet, unterhöhlt dadurch die Bedeutung des Todes Christi am Kreuz und ist ein falscher Prophet. Jeder, der nicht mehr sieht, daß die Erlösung der Welt durch Christus die letzte Quelle wahren Glücks ist und daß nichts auf der Welt mit dieser einen glorreichen Tatsache verglichen werden kann, ist kein wahrer Christ mehr.
Jeder, der nicht mehr den absoluten Primat des ersten Gebotes Christ - Gott über alles zu lieben - anerkennt und behauptet, daß sich unsere Liebe zu Gott ausschließlich in unserer Liebe zum Nächsten ausdrücke, ist ein falscher Prophet. Wer nicht mehr versteht, daß die Sehnsucht nach der Ich-Du-Gemeinschaft mit Christus und die Umgestaltung in Christus das eigentliche Ziel unseres Lebens ist, ist ein falscher Prophet.
Wer behauptet, daß alle Moral sich nicht primär in der Beziehung der Menschen zu Gott offenbare, sondern in den Dingen, die die menschliche Wohlfahrt betreffen, ist ein falscher Prophet. Jeder, der in dem Übel, das wir unserem Nächsten zufügen, nur das Unrecht ihm gegenüber und nicht die Beleidigung Gottes sieht, ist der Lehre von falschen Propheten zum Opfer gefallen.<<
>>Dieses Buch ist aus einem tiefen Schmerz über das Auftauchen falscher Propheten in der Stadt Gottes geschrieben. Es ist traurig genug, wenn Menschen ihren Glauben verlieren und die Kirche verlassen. Aber es ist viel schlimmer, wenn diejenigen, die in Wirklichkeit ihren Glauben verloren haben, in der Kirche bleiben und - wie Termiten - versuchen, den christlichen Glauben durch ihre Behauptung auszuhöhlen, daß sie der göttlichen Offenbarung die Interpretation geben, die zum "modernen Menschen" paßt.
Ich möchte dieses Buch mit einem Appell an all jene schließen, deren Glaube nicht zerstört ist, sich vor diesen falschen Propheten zu hüten, die Christus der weltlichen Stadt ausliefern wollen, ähnlich wie Judas Jesus in die Hände Seiner Verfolger überliefert hat.
Wiederholen wir noch die Kennzeichen dieser falschen Propheten: Jeder, der die Erbsünde und die Erlösungsbedürftigkeit der Menschheit leugnet, unterhöhlt dadurch die Bedeutung des Todes Christi am Kreuz und ist ein falscher Prophet. Jeder, der nicht mehr sieht, daß die Erlösung der Welt durch Christus die letzte Quelle wahren Glücks ist und daß nichts auf der Welt mit dieser einen glorreichen Tatsache verglichen werden kann, ist kein wahrer Christ mehr.
Jeder, der nicht mehr den absoluten Primat des ersten Gebotes Christ - Gott über alles zu lieben - anerkennt und behauptet, daß sich unsere Liebe zu Gott ausschließlich in unserer Liebe zum Nächsten ausdrücke, ist ein falscher Prophet. Wer nicht mehr versteht, daß die Sehnsucht nach der Ich-Du-Gemeinschaft mit Christus und die Umgestaltung in Christus das eigentliche Ziel unseres Lebens ist, ist ein falscher Prophet.
Wer behauptet, daß alle Moral sich nicht primär in der Beziehung der Menschen zu Gott offenbare, sondern in den Dingen, die die menschliche Wohlfahrt betreffen, ist ein falscher Prophet. Jeder, der in dem Übel, das wir unserem Nächsten zufügen, nur das Unrecht ihm gegenüber und nicht die Beleidigung Gottes sieht, ist der Lehre von falschen Propheten zum Opfer gefallen.<<
ElsaLaska - 29. Sep, 16:27
Braucht so viel Leidenschaft, Geduld und Liebe
Ich wurde dann etwas leidenschaftlich und hab wohl einige damit erschreckt, aber das macht nichts, denn man kann es nicht oft genug und immer und immer wieder wiederholen!! Was wir dringendst brauchen sind Menschen, die sich auf diesem Weg des "Sich-umgestalten-lassens" (denn es ist ja eine Gnade, die an einem geschieht - fiat mihi) befinden und voller Leidenschaft vorangehen! Kostet Kraft und der Preis ist ein permanentes Unverstanden-Bleiben. Aber wir dürfen nicht aufgeben darin. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Frage
@Bellarmin: Eine Pfarrgemeinderatssitzung ...
@Rosenrot