Elsas Nacht(b)revier

Francois Gérard: St. Térèse d'Avila
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Aktuelle Veröffentlichungen
"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.
"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016
"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016
"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016
"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016
Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016
Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016
"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016
"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016
"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016
"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015
"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015
"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015
"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015
"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015
"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015
"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"
"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015
"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015
"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015
"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015
"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015
"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015
"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015
"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015
"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015
"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015
"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015
"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015
"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.
"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)
"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015
"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015
"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014
Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014
"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014
"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014
"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014
"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014
"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014
"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014
"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014
"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014
"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014
"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014
"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014
"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014
"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014
"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014
"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.
"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014
"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014
"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.
"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.
"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014
"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013
"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013
"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013
"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013
"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.
"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013
"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013
"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013
"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013
"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013
"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013
"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013
"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013
"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.
"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.
"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013
"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013
"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013
"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.
"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013
"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013
"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013
"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013
"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.
"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.
"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012
"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012
"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012
Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012
"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.
"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012
"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012
"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012
"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.
Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.
Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012
"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012
"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012
"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012
"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net
"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012
"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012
"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012
Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012
"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012
Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012
Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012
"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011
"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.
Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch
Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011
In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<
Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.
il cinguettio
ufficio
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eminenz lehmann
soviel zeit muss sein
:)
Warum allerdings die FFSPX doch Probleme mit der Einheit hat,müssen Sie sie schon selbst fragen: die hat sie schließlich 1988 von sich aus aufgekündigt, und jetzt scheint sie die Rückkehr abzulehnen.
(NB: Eminenz Lehmann mag die FSSPX nicht, diese mag ihn nicht. Und ich bin manchmal in einer Kirche, wo ich einige Leute nicht mag, und die mich nicht.
So viel Raum sollte sein ;-)
Würde die FFSPX nur das Süheopfer Christi leugnen, die Abschaffung des Zölibats, die Weihe von Priesterinnen, die Freigabe von Kondom, Pille und Abtreibung fordern, Jungfrauengeburt ablehnen, die Hölle banalisieren, Clowns-Messen einfordern und homosexuelle Kontakte als ethisch wertvoll bezeichnen, wäre Bischof Fellay wahrscheinlich Erzbischof von Freiburg, Pater Schmidberger hätte einen katholischen Lehrstuhl an einer deutschen Uni, Pater Gaudron dürfte im Münchner Dom die Pille lobpreisen und die FFSPX, von den Medien hofiert, wäre in der Mitte der heutigen Kirche angekommen .
Was fordern Sie eigentlich? Gerechte Belohnung von Ungehorsam für alle, im Sinne einer barmherzigen Pastoral?
I. Ü. aber geht es in dem Thread wie im Text oben nicht um Gleichstellung mit dem EB Freiburg, der Uni Münster oder mit Frau Käßmann, sondern um die Einheit mit Rom, dem Heiligen Stuhl und der Una Sancta.
Und zwar ganz biblisch: Ja - oder nein? Oder im Sinne Religionsfreiheit:
will die FSSPX katholisch sein - oder nicht?
Das andere "auch blöd gelaufen" sind, ist dabei kein Argument - und langweilig ist's auch!
Ist sie nicht.
Wenn man wirklich in einen Wettstreit, wer denn weniger nichtkatholisch sei, eintreten will, dann bedenke man, daß 90% der Katholiken sich nicht im Scbisma befinden und die allermeisten auch nicht den Papst anfeinden.
Dürfen eigentlich auch die griechisch- oder russisch-orthodoxen an dem Wettstreit teilnehmen?
80% der deutschen "Katholiken" sind für eine Aufhebung des Zölibats und für die Weihe von Priesterinnen.
http://sonntags.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,8234465,00.html?dr=1
Nur 55% der deutschen "Katholiken" glauben an die Dreifaltigkeit.
Nur 41% glauben an die Auferstehung.
Dafür glauben 26% an Wiedergeburt wie die Buddhisten.
http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Glaubensvorstellungen_Katholiken_2002.pdf
14% der deutschen "Katholiken" bezeichnen sich selbst als nicht religiös oder nicht christlich.
31% fühlen sich zwar als Christen, die Kirche bedeutet ihnen aber nicht viel.
35% fühlen sich zwar der Kirche verbunden, stehen aber vielen Dingen in der Kirche kritisch gegenüber.
Letztere sind dann wohl die ganze "Wir sind Kirche"- und ZDK-Pseudokatholiken, die radikalen Reformen wollen.
Nur 19% der deutschen Katholiken schätzen sich selbst als kirchentreue Katholiken ein.
Ganz besonders katastrophal ist das Ergebnis bei den jungen "Katholiken" bis 30 Jahren.
28% der jungen Katholiken bezeichnen sich selbst als nicht religiös oder nicht christlich. 35% bezeichnen sich zwar als Christen, halten aber nicht viel von der Kirche. 23% sind kirchenkritisch. Nur 9% bezeichnen sich als kirchentreu.
Bei der Altersgruppe zwischen 30 und 55 Jahren sieht es nicht besser aus mit der Kirchentreue, nur knapp über 10%.
Lediglich die Altersgruppe Ü60 ist zu 36% kirchentreu, aber leider auch zu 38% kirchenkritisch.
http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Verbundenheit_mit_Kirche_u_Glauben_Kath.pdf
Die Zahlen bei den jüngeren "Katholiken" lassen eine Fortsetzung der verhängnisvollen Entwicklung der letzten 50 Jahre erwarten.
Würde man in Deutschland alle Taufscheinkatholiken, alle Kirchenmitglieder, die nicht uneingeschränkt alle Dogmen der Kirche glauben, ihre Sonntagspflicht erfüllen, regelmäßig beichten und ihr Leben nach der katholischen Sittenlehre orientieren, aus der Kirche ausschliessen, wären wohl an die 80 - 90% der deutschen Katholiken draussen.
:-)
Ach ja, Bischof Fellay wäre auch nicht Erzbischof von Freiburg. Ich kann mir, selbst wenn er diese Haltungen alle einnehmen würde, nicht wirklich vorstellen, daß er bereit wäre, mit Berufung auf europäische Berufsfreiheit eine Konkordatsbestimmung auszuhebeln. :-)
Die FSSPX ist nicht mehr im Schisma, sonst hätten ihre Anhänger zumindest entweder exkommuniziert bleiben müssen oder sich persönlich subjektiv als Schismatiker fühlen, was beides nicht der Fall ist (entschuldigung @str fürs wiederholen alter Diskussionen). Ich sehe auch nicht, daß sie auch nicht den Papst anfeinden, sondern sie widersprechen ihm in einigen Angelegenheiten. Dagegen meine ich tatsächlich zu sehen, daß sie die Diözesanbischöfe und vielleicht auch die römische Kurie, das allerdings mit den Ausnahmen Papst und Ecclesia-Dei, anfeinden.
Von einem Wettstreit, wer mehr katholisch ist und wer nicht, halte ich auch nicht viel. Solange "die katholische Kirche lehrt" ein Argument bleibt, dem auch ein "viele Katholiken meinen persönlich dagegen" (das im übrigen erstmal nachzuweisen wäre) keine Schlagkraft nehmen kann, bin ich gerne bereit, allen und jeden mit dem Katechismuskompendium (Nummer bitte selber heraussuchen) als irgendwie katholisch bzw. auf die katholische Kirche hingeordnet und so weiter anzuerkennen - ausgenommen *insoweit* er irrt, und vielleicht auch insoweit er sündigt. - Aber wenn, dürfen natürlich die Griechen und die Russen am Wettstreit teilnehmen.
Wenn es so einen Wettstreit überhaupt geben dürfte, dann schaut es allerdings für alle die, die im Christentum doch irgendwo was Sinnvolles sehen, aber durchaus mit Selbstverständlichkeit (es ist diese Selbstverständlichkeit, die das Problem ist) auch auf das Glaubensgut selbst (und nicht nur in der durchaus davon verschiedenen Frage, ob ein Satz zu diesem gehört) den Satz "Prüfet alles und das Gute behaltet" anwenden wollen und sogar zu müssen meinen, eher schlecht aus. Wenn einer irgendwo als *klassischer* Irrender (das sei mit Ehrfurcht gesagt, weil es solche nicht mehr allzu oft gibt) ernsthaft glaubt, z. B. die Empfängnisverhütung erlauben zu müssen (wie es die Kardinäle 1967 taten), dann ist er kein Bestandteil des Problems.
Und liebe L. A., "der Sünder hat keinerlei Anspruch, milder als der schwerere Sünder bestraft zu werden" mag stimmen, ist aber kein Argument, das gefühlsmäßig zieht. Is so. Selbes gilt für das Argument "das ist kein Argument". Auch das ist so. Man muß die Menschen nehmen, wie sie sin, andere jibt et nich. (D. h. solange davon ausgegangen oder wenigstens argumentativ zugestanden wird, daß er tatsächlich weniger Schlimmes getan hat.)
@Imrahil
Ich weiß, daß das "gefühlsmäßig nicht zieht". Andererseits: wie die Band Ideal es lautete: "das ist gefährlich, lebensgefährlich, zuviel GEFÜHL!". Gerade dann wenn man Menschen so nimmt, wie sie eben sind.
(das gilt auch für ein GEFÜHLTES Konzil, das nicht nur laut dem Papst ganz anders ist)
Die Sache ist die: "Rom" verlangt von der FSSPX die Unterzeichnung eines Dokuments, das, weil man die Einheit wünscht, sicherlich so abgefaßt wurde, daß es die FSSPX bei gutem Willen annehmen könnte, ohne dadurch hinterher wie ein gerupftes Huhn in anderer Farbe dazustehen.
Es geht ja gar nicht, wie Du auch sagst, um ein "friß die Konzilstexte oder stirb!", jedem Katholiken ist die Freiheit gewährt, zu zweifeln. Wo kämen wir auch hin, wenn's anders wäre. Es geht auch nicht um größere oder kleinere Sünden, sondern schlicht um einen eingeforderten Gehorsam, zumindest um ein Bekenntnis, wenigstens um eine glaubwürdige Absichterklärung. Und das kleine Stolzopfer "Wer isch der Scheffe?" - " Hm, ja, der Papscht" - "Ebe!" wird ja mit gewedelten Bonbons in Form wie dem von der in Aussicht gestellten recht autonomen Organisationsform sehr versüßt - aber es gilt: "Kinder, die gibt's aber erst, wenn ihr brav wart!"
Klar ist der Wettstreit dämlich. Man sollte jedes trotzige Blag auf seine Art liebevoll aber entschieden und fordernd maßregeln.
Die jetzige Ebene: "Des is gemein, der Marcel war viel böser als ich!" - "Stimmt gar nich', der Karl ist viel schlimmer, und ich hab sogar das Besteck sauber gewaschen!" bringt nicht wirklich weiter, oder?
Mag der interreligiöse Dialog noch auf der Spur des säk. Zeitgeists liegen, so kann man das für die "Religionsfreiheit" nur sehr bedingt und für die "Modernisierung der Messe" überhaupt nicht sagen. Die Messe interessiert der allgemein herrschende Zeitgeist nämlich nicht.
Im übrigen sollte man sich bei der Suche nach der Wahrheit nicht darum scheren, wer dem an Unliebsamen denn noch zustimmen könnte. Das Wettern der SSPX gegen die Religionsfreiheit ist nicht zu rechtfertigen!
Im übrigen sind das nur drei der Konfliktpunkte, unter denen die Form der Messe gerade nicht ein wirklich hohen Stellenwert einnimmt.
Tja, lieber Imrahil, dann muß es wohl noch mal sein.
Die SSPX hat sich spätestens 1988 mit den Bischofsweihen ins Schisma mit der Kirche begeben, zumindest hat das ebendieselbe Kirche so festgestellt. Die SSPX hat das immer geleugnet, aber von seiten der Kirche ist nie eine anderslautende Aussage erfolgt. Also ist davon auszugehen, daß es beim Status quo bleibt, insbesondere da man ja gerade über eine Rückkehr verhandelt. Und so lange die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind, gilt was bisher galt.
Exkommunikation ist keine Voraussetzung für ein Schisma, sondern vielmehr dessen Folge. Und nur weil diese nicht explizit erklärt wurde, heißt das nicht, daß es nicht so wäre.
Und das subjektive Selbstempfinden von SSPX'lern schon gar nicht. Diese sahen sich ja wie gesagt nie im Schisma sondern halten sich sogar für den Inbegriff der Tradition und die wahre Kirche. Nur irren sie halt!
In diesem Fall war es doch so, daß eine explizit eklärte Exkommunikation, ebenso explizit aufgehoben wurde, oder? Das hieße in der Logik des Zitats? Es wird kein Schisma (mehr) festgestellt. Der Hl. Stuhl hält die Differenzen für lösbar,nur und nur darum geht es!
Ich sag ja: Zuviel GEFÜHL ist gefährlich. (also jetzt bloß so für mich rein persönlich so)
Aber ich störe @Chuck und @Str jetzt letztmalig hier im Gefühlsaustausch.War sowieso nie beabsichtigt.
Du störst überhaupt nicht und was Du hier zuletzt geschrieben hast, findet meine volle Zustimmung. Ich finde allerdings nicht, daß ich hier besonders gefühlsbetont argumentiere.
"In diesem Fall war es doch so, daß eine explizit eklärte Exkommunikation, ebenso explizit aufgehoben wurde, oder? Das hieße in der Logik des Zitats? Es wird kein Schisma (mehr) festgestellt."
Nein, das stimmt nicht! Die Exkommunikation der damals Beteiligten - der zwei Weihespender wie der vier Weiheempfänger - erfolgte damals wegen ihres schismatischen Aktes. Einer der sechs (Bf. Castro Meyer) kehrte reuig zur Kirche zurück, weshalb die Strafe aufgehoben wurde. Bei vieren aber erfolgte die Aufhebung nicht etwa, weil die Strafe falsch verhängt worden wäre (so sah das die SSPX kurz danach, aber nun sagt sie es zumindest nicht mehr laut) und auch nicht, weil die Grundlage für die Exkommunikation entfallen wäre (wie bei Castro Meyer) sondern gnadenhalber, in der Hoffnung so eine Rückkehr der Gruppe in den Schoß der Kirche besser zu dienen. Und daran wird gerade gearbeitet.
Außerdem sagte ich ja bewußt die SSPX ist "mindestestens seit 1988" im Schisma. Nach den unerlaubten Bischofsweihen war das Schisma dem Unvoreingenommenen nicht mehr zu leugnen, insbesondere da damals Einigungsbestrebungen seitens des Hl Stuhls vorausgingen. Das heißt aber nicht, das vorher alles unschismatisch eitel Sonnenschein war, denn die 1970 gegründete SSPX befand sich schon seit 1975 im kirchenrechtlichen Niemandsland. (Wobei ich jetzt nicht allzu streng sein will: immerhin war Lefebrve selbst ein - wenn auch emeritierter - Bischof.)
Der letzte verbleibende der sechs Exkommunizierten war natürlich Ebf. Lefebrve selbst, der in diesem Zustand gestorben ist. Aber sein Wort, seine Lehre, sein Vorbild gilt in der SSPX. Was sagt es über die Geisteshaltung dieser Gruppe aus, daß sie einen Schismatiker als Maßstab haben?
"Der Hl. Stuhl hält die Differenzen für lösbar,nur und nur darum geht es!"
Es geht nie nur um eine Sache. Aber ja, der Hl. Stuhl hält bzw. hielt zu Beginn des Prozedere die Differenzen für lösbar. Was wiederum zeigt, daß sie noch nicht gelöst sind.
Kurze Korrektur
Aber an dieser Gruppe sieht man auch, wie schnell es gehen kann, wenn jemand wirklich umkehren will.
Ergo: Die FSSPX war bis 1988 nicht im Schisma, weil sie nicht im Schisma sein wollte. Sie ist 1988 wegen Schismas verurteilt worden.* Da alle ihre sachlich betroffenen Handlungen öffentlich waren und es einen nichtexkommunizierten Öffentlichschismatiker, als einen Widerspruch in sich, nicht geben kann, insbesondere das Schisma nach 2009 nicht erneut affirmiert worden ist** und auch der Exkommunikationsaufhebung eine Erklärung der Unterordnung vorausgegangen ist [es spielt dabei keine Rolle, daß die FSSPX dabei der Meinung gewesen sein mag, sie würde nur das sagen, was sie immer gesagt habe], ist sie nicht mehr im Schisma.
[* Urteile können freilich auch unzutreffend sein... Ich werde zu dieser Bemerkung veranlaßt, weil der sel. Papst Johannes Paul II. damals begründete: "Die Tat als solche war Ungehorsam [...] in einer sehr ernsten [...] Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist [...]. Darum [d. h. ohne Angabe eines weiteren Grundes] stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt (Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 751) dar." Nun ist die verbotene Bischofsweihe an sich eben nicht schismatisch, sondern der Exkommunikationstatbestand nach CIC 138x (sonst wäre dieser in can. 1364 mit abgehandelt worden); für eine Verurteilung wegen Schismas nach can. 1364 müßte daher über die Bischofsweihe noch ein weiterer Grund vorhanden sein. Es mag ja durchaus so gewesen sein, daß es auch einen solchen gegeben hat, aber der Selige. erwähnt ihn im Motuproprio "Ecclesia Dei" nicht.]
[** Straftaten begründen an sich allenfalls den Verdacht, aber nicht die Feststellung eines Ungehorsams von schismatischem Ausmaß.]
Der interreligilöse Dialog und die Religionsfreiheit im heutigen Sinn, sind modernistische Ideale der säkularen, pluralistischen, relativistischen Gesellschaft.
Die Liturgiereform war frech gesagt der Versuch, die Messe "cooler" und attraktiver zu machen für den Menschen der Moderne.
"Das subjektive Selbstempfinden spielt halt beim Schisma schon eine Rolle, das hat diese Straftat eben so an sich. (Ähnliches gilt vmtl. für den Unterschied zwischen einer apostatischen und einer bloß-häretischen Lehre.)"
Da kann ich weder dem einen noch dem anderen zustimmen:
ob man sich von der Kirche abspaltet ist eine objektive Tatsache und hat nichts damit zu tun, wie man den Akt selbst sieht. Nach Deinem Maßstab hat es noch nie Schismatiker gegeben, weil sie sich ja alle im Recht gefühlt haben.
Höchstens würde gehen, das jemand der sich nicht bewußt ist, daß sein Tun konträr zur Gesamtkirche ist, sich seines Schismas nicht bewußt ist. Aber das kann man bei der SSPX die spätestens seit 1975 darüber belehrt wurde, gerade nicht sagen. Der oben von Elsa verlinkte und zitierte Text strotzt in jeder einzelnen Zeile von Schisma.
Und das subjektive Empfinden macht auch nicht den Unterschied zwischen Apostasie und Häresie aus - ersteres ist der Abfall vom Glauben insgesamt oder zumindest von seinem Kern, letzteres ein Irrtum in einzelnen Punkten der Glaubenslehre. Aber wenn jemand ein paar Weihrauchkörner für Caesar streut im Glauben, daß sei nur ein Detail und beinträchtige seine Zugehörigkeit zu Christus nicht, hat er dadurch dennoch Apostasie begangen.
Chuck,
auf Postings auf Deinem Niveau antworte ich nicht länger. Gehe ruhig den schismatischen Weg der "wahren Kirche" (Copyright 1970) weiter, ich bleibe bei der katholischen (Copyright 30).
So nach dem Motto: Wenn einer die Himmelfahrt Mariens leugnet, ist er bloß Häretiker, leugnet er auch die historische Existenz Jesu Christi, ist er Apostat. Und dazwischen gibt es eben viele Grauzonen.
>>Nach Deinem Maßstab hat es noch nie Schismatiker gegeben, weil sie sich ja alle im Recht gefühlt haben.
Das stimmt deswegen nicht, weil sich - um mich kurzzufassen - eben nicht alle im Recht gefühlt haben. Bzw. sich offiziell von der Kirche abgespalten haben. Dennoch ist das reine Schisma tatsächlich eine Seltenheit, wie ja übrigens auch der trotz verstocktem Sündigen seinen Glauben rein bewahrende Christ eine Seltenheit ist. Das ist so schlimm auch nicht; auch wegen Friedensverrats ist in der Bundesrepublik meines Wissens noch niemand verurteilt worden. Die Orthodoxen, als mehr oder weniger reine Schismatiker* zunächst entstanden, halten ja in einigen Punkten auch nicht, was ihr Name verspricht. Dennoch taugen sie noch einigermaßen als Beispiele für Schismatiker. Heinrich VIII. war Schismatiker. 1380 ist ein Schisma entstanden, weil die Leute hernach unterschiedliche Leute für den wahren Papst hielten**, doch möchte ich nicht ausschließen, daß die Kardinäle die Wahl des Römischen Papstes zwar fälschlich, aber ernstlich für ungültig gehalten hatten (St. Vinzenz war davon überzeugt). Ein vollgläubiger Kirchenaustreter wäre ein Schismatiker. [Ob es verhältnismäßig vom kirchlichen Gesetzgeber ist, ihm diese Pistole auf die Brust zu setzen, sei mal dahingestellt; aber "ich trete aus der römisch-katholischen Kirche aus" ist nun einmal ein schismatischer Akt so wie das Kaiseropfer ein apostatischer.]
[* Und die Orthodoxen sind eben nicht den Piusbrüdern gleich, daß sie dem Papst nicht gehorchen wollen. Die Orthodoxen haben an sich ein Problem damit, dem Papst Gehorsam zu erweisen; die Piusbrüder nützen auf ungerechtfertigte Weise den an sich bestehenden Gewissensvorbehalt gegenüber päpstlichen Einzelbefehlen.]
[**Die Piusbrüder halten Benedikt XVI. für den wahren Papst.]
@str
Die "wahren Katholiken" sind heute angeblich jene, die den Zeitgeist verfallen sind, mit der Tradition radikal gebrochen haben und modernistische Ideen urplötzlich für angeblich katholisch erklären.
Himmel hilf...
"Ich habe nur an den Unterschied zwischen der apostatischen Häresie und der nicht-apostatischen Häresie gedacht; daß es daneben eine nichthäretische Apostasie gibt wie das klassische Beispiel mit dem Kaiseropfer, ist klar."
Klar, da gebe ich Dir recht! Ich habe das oben zwar nicht bedacht, aber ich sehe nicht, wo es meinen Einwand betrifft: Du schientest mir oben zu suggerieren, der Unterschied zwischen apostatischer Häresie und der nicht-apostatischer Häresie liege in der Selbsteinschätzung bzw. in subjektivem Denken des Schismatiker bzw. Häretiker. Ich sehe nicht, warum das so sein sollte und stimme ihm auch nicht zu.
"Das stimmt deswegen nicht, weil sich - um mich kurzzufassen - eben nicht alle im Recht gefühlt haben."
Ich würde doch schon sagen, daß sich alle im Recht gefühlt haben.
Daß das reine Schisma selten ist bzw. daß aus einem einmal erfolgten Schisma auch bald die Häresie folgt, dem stimme ich zu.
Die orthodoxe Ostkirche ist da ein gutes Beispiel, denn im Photianischen Schisma, welches sich zunächst nur um Personalfragen drehte, machte der Protagonist bald auch Glaubensfragen auf, wenn auch damals in dem Sinne, daß er dem Papst bzw. der Westkirche vorwarf, häretisch zu sein. (Das erinnert mich etwas an die Anti-Dogmen der SSPX.) Und da sich die Orthodoxie ihre Glaubenslehre nicht wirklich expandiert hat, blieb das auch weiter so. Heinrich VIII war zunächst nur Schismatiker, war aber schon bald auf - wenn auch rapide wechselnden - Häresiepfaden.
Den Beispielen Großes Schisma 1378 und Kirchenaustritt heute stimme ich zu (der Pistole übrigens auch).
Klar, die Piusbrüder anerkennen nominell den Papst als Papst an. Aber sie gehorchen ihm nicht! Und nicht nur das, sie anerkennen zumindest bisher und ohne Ausflüchte das letzte Konzil auch nicht an. Es geht hier nämlich nicht einfach darum, ob man mit dem Papst ist oder gegen ihn sondern ob man mit der Kirche ist. Klar, der Papst ist das letzlich das entscheidende Kriterium, welche Kirchengruppe denn nun die katholische Kirche ist. Aber wir müßten ihn auch nicht unbedingt bemühen, denn es stehen nicht nur der Papst sondern auch 99,99% aller Bischöfe der Welt der SSPX gegenüber.
Die Unterscheidung zwischen SSPX und orth. Ostkirche ist m.M.n. nach nur theoretisch. Die orth. Ostkirchen sind auch keine Sedisvakantisten und haben bisher auch keinen eigenen Papst von Rom bestimmt, sondern anerkennen ggw. Benedikt schon an. Nur bestreiten sie bestenfalls die katholische "Stellenbeschreibung" und halten ihn schlimmstenfalls für einen Häretiker.
welche schlecht ausgedachten Begründungen man auch immer dafür bringt, daß man sich von der Kirche abspaltet, Schisma ist es dennoch.
Weder ist es wahr, daß Gruppen wie die SSPX "nur" am althergebrachten Glauben festhalten wollen. Nein, sie picken sich bestimmte Inhalte verschiedenster Verbindlichkeit heraus und erhaben sie zu Quasi-Dogmen.
Andererseits, die Ausrede "wir wollen doch nur am alten Glauben festhalten", hörte man zuletzt von den Altkatholiken (deswegen heißen diese ja so), einige Jahrhunderte zuvor, von Monophysiten und auch Arianer, die so gegen die Definitionen von Chalkedon und Nicaea (mit dem unbiblischen, häresieverdächtigen Wort "homousios") wetterten.
@str
Bist du der Meinung, dass man ein Schismatiker ist, wenn man nicht an die modernistische Religionsfreiheit glaubt, den interreligiösen Dialog und den Ökumenismus falsch findet, aber an alle Dogmen der katholischen Kirche glaubt?
Was die Messe betrifft, kann man wohl der Meinung sein, daß die alte Messe würdiger und sakraler ist als die neue Messe. Die Petrusbruderschaft hängt auch an der alten Messe und nach dem motu proprio haben theoretisch alle Gläubigen ein Recht darauf die alte Messe zu feiern.
Auch die Meinung zu vertreten, dass die Liturgiereform katastrophale Folgen für den Umgang mit der Messe im Allgemeinen hatte und zu einer weitverbreiteten liturgischen Willkür geführt hat, ist wohl nicht schismatisch, sondern eine objektive Tatsachenbehauptung.
In dieser beifügenden Bemerkung, die ich wie immer für selbstverständlich gehalten habe :-) habe ich gemeint, daß es eine große Grauzone gibt. In dieser kommt es aufs Selbstverständnis an, weswegen man den Zeugen Jehovas und den Moslem beide Häretiker nennt, aber den ersteren für gewöhnlich einen Christen nennt (anders der Weltkirchenrat, aber wegen Verstoßes gegen ein Einzeldogma, was für gewöhnlich unter Häresie fällt; wenn auch ein sehr wichtiges, nämlich die Dreifaltigkeit), den zweiteren dagegen nicht.
>>Ich würde doch schon sagen, daß sich alle im Recht gefühlt haben.
Nehme ich als Lehre: Sobald ich mich unpräzise ausdrücke, werde ich nicht verstanden. :-) Sie können sich schon im Recht gefühlt haben, sich von der Kirche abzuspalten (etwa die lokalpatriotischen Orthodoxen; bei Heinrich VIII. wäre ich da übrigens gar nicht so sicher; der könnte das durchaus als Sünde empfunden haben, die er aber nun einmal begehen wollte). Sie haben aber jedenfalls gefühlt, sich von der Kirche abzuspalten; im Sinne der Begriffsdefinition des Schismas können sie sich also gar nicht im Recht gefühlt haben, kein Schisma begangen zu haben. [1378 vielleicht die Ausnahme, aber da ist ein offener, unmißverständlicher Zustand hergestellt worden, der schismatisch war.]
>>Die Unterscheidung zwischen SSPX und orth. Ostkirche ist m.M.n. nach nur theoretisch.
Das mag sein, aber es ist hier - wie so oft - die Theorie, die von Bedeutung ist. [Wenn Du Lust auf ein Paradoxon hast, kannst Du natürlich auch setzen: die von praktischer Bedeutung ist.]