Benedikts Gebet für Kinder und Familien.
Der Hl. Vater hat beim Besuch der Kirche Maria vom Siege auf der Prager Kleinseite, in der seit dem 17. Jahrhundert das weltberühmte Prager Jesuskind (Prager Jesulein, tsch.: Jesulátko) verehrt wird, eine eindringliche Mahnung ausgesprochen: Gewalt, Ausbeutung und Aggression gegen Kinder durch skrupellose Menschen seien entschieden zu verurteilen. Anwesend waren vor allem Kinder und Familien, neben geistlichen Würdenträgern und dem Prager Bürgermeister.
Benedikt betete vor allem für junge Familien mit Kindern in Not.
Die Höhepunkte der Ansprache im Wortlaut:
"Mit diesem Gedanken verbinden wir das Gebet und erbitten vom Jesuskind für alle Familien die Gabe der Einheit und der Herzensnähe. Besonders denken wir an jene jungen Familien, die so große Anstrengungen
unternehmen müssen, um ihren Kindern Sicherheit und eine würdige Zukunft zu geben. Beten wir für die Familien in Schwierigkeiten, die von Krankheit und Leid geprüft werden, für diejenigen, die durch eine Krise gehen, die aufgrund von Streit und Untreue uneinig oder zerrissen sind. Sie alle vertrauen wir dem Prager Jesulein an, wohlwissend, wie wichtig die Stabilität und die Einheit der Familien für den wahren Fortschritt der Gesellschaft und die Zukunft der Menschheit ist."
Und weiter, eindringlich:
"Jeder Mensch ist Kind Gottes und darum unser Bruder, und als solcher muß er angenommen und geachtet werden. Möge unsere Gesellschaft doch diese Wirklichkeit verstehen! Dann würde jeder Mensch nicht für das geachtet, was er hat, sondern für das, was er ist, denn im Antlitz eines jeden Menschen scheint ohne Unterschied der Rasse oder der Kultur das Bild Gottes auf.
Das gilt vor allem für die Kinder. Im Prager Jesulein betrachten wir die Schönheit der Kindheit und die Vorliebe, die Jesus Christus immer für die Kleinen gezeigt hat, wie wir im Evangelium lesen (vgl. Mk10, 13-16). Wie viele Kinder werden hingegen nicht geliebt, nicht angenommen und nicht geachtet! Wie viele sind Opfer der Gewalt und jeder Art von Ausbeutung durch skrupellose Menschen! Den Kleinen möge jene Achtung und jene Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen gebührt: Die Kinder sind die Zukunft und die Hoffnung der Menschheit."
Zum Schluss der Ansprache bat Benedikt die anwesenden Kindern, an die er sich direkt wendete, um Gebet für ihre Eltern und Nächsten, ihre Lehrer und Freunde sowie schließlich auch für ihn selbst.
[Und wenn wir diese berührende und aufrüttelnde Ansprache am Montag nicht in allen deutschen Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt finden, dann liegt das ganz sicher nur daran, dass am Sonntag Bundestagswahl ist. :-/]
Benedikt betete vor allem für junge Familien mit Kindern in Not.
Die Höhepunkte der Ansprache im Wortlaut:
"Mit diesem Gedanken verbinden wir das Gebet und erbitten vom Jesuskind für alle Familien die Gabe der Einheit und der Herzensnähe. Besonders denken wir an jene jungen Familien, die so große Anstrengungen
unternehmen müssen, um ihren Kindern Sicherheit und eine würdige Zukunft zu geben. Beten wir für die Familien in Schwierigkeiten, die von Krankheit und Leid geprüft werden, für diejenigen, die durch eine Krise gehen, die aufgrund von Streit und Untreue uneinig oder zerrissen sind. Sie alle vertrauen wir dem Prager Jesulein an, wohlwissend, wie wichtig die Stabilität und die Einheit der Familien für den wahren Fortschritt der Gesellschaft und die Zukunft der Menschheit ist."
Und weiter, eindringlich:
"Jeder Mensch ist Kind Gottes und darum unser Bruder, und als solcher muß er angenommen und geachtet werden. Möge unsere Gesellschaft doch diese Wirklichkeit verstehen! Dann würde jeder Mensch nicht für das geachtet, was er hat, sondern für das, was er ist, denn im Antlitz eines jeden Menschen scheint ohne Unterschied der Rasse oder der Kultur das Bild Gottes auf.
Das gilt vor allem für die Kinder. Im Prager Jesulein betrachten wir die Schönheit der Kindheit und die Vorliebe, die Jesus Christus immer für die Kleinen gezeigt hat, wie wir im Evangelium lesen (vgl. Mk10, 13-16). Wie viele Kinder werden hingegen nicht geliebt, nicht angenommen und nicht geachtet! Wie viele sind Opfer der Gewalt und jeder Art von Ausbeutung durch skrupellose Menschen! Den Kleinen möge jene Achtung und jene Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen gebührt: Die Kinder sind die Zukunft und die Hoffnung der Menschheit."
Zum Schluss der Ansprache bat Benedikt die anwesenden Kindern, an die er sich direkt wendete, um Gebet für ihre Eltern und Nächsten, ihre Lehrer und Freunde sowie schließlich auch für ihn selbst.
[Und wenn wir diese berührende und aufrüttelnde Ansprache am Montag nicht in allen deutschen Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt finden, dann liegt das ganz sicher nur daran, dass am Sonntag Bundestagswahl ist. :-/]
ElsaLaska - 26. Sep, 17:58
Der Herr schütze und behüte unseren Benedikt XVI.
Find ich auch.
Und besonders schön für mich als alte Prag-Häsin war zu sehen, wie die Kirche Maria vom Siege mittlerweile erstrahlt ist. Als ich dort war, es muss entweder 88, 89 oder 90 gewesen sein, in einem dieser Jahre, war diese Kirche ein stockdüsterer, verstaubter und verrußter Verschlag. Kein Vergleich gegen das, was ich heute nun auf EWTN gesehen habe.
das ist doch
Ich war noch nie in Prag, aber sehr oft in Tschechien und mir ist das Ländchen schon ein wenig ans Herz gewachsen. Weil auch unser Dorf allen Anschein nach von slawischen Völkern gegründet wurde, habe ich da schon spezielle Gedanken an diese Gegend. Und natürlich auch weil unser Kirchenpatron der Heilige Wenzeslaus ist, den wir morgen feiern.
Im Veits-Dom wird St. Wenzeslaus auch verehrt, dass schafft eine gewisse Verbindung.
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienW/Wenzeslaus.html
Liebe Grüße und Gottes Segen
Jaaaa
Und zwar morgen früh - also am Montag!