Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Gregor (Gast) - 18. Aug, 17:11

Schemata für die Horen III

Bleibt von den kleinen Horen die Komplet. Diese hat als Besonderheit, daß ihr eine Art Vorbereitung vorausgeht. Sie fängt daher absolut - also nicht mit der üblichen Eröffnung, die erst später kommt - mit einer Kurzlesung an, deren Segnung das berühmte "Noctem quietam" ist. Die Kurzlesung ist immer 1 Petri 5, 8-9. Darauf folgt "Adjutorium nostrum in nomine Domini. / Qui fecit cœlum et terram." mit Kreuzzeichen und danach betet man ein Paternoster oder, wenn die Komplet das letzte Gebet des Tages ist und man es so möchte, macht an dieser Stelle eine stille Gewissenserforschung. In jedem fall folgt das Confiteor, bei dem man, wenn man alleine betet und/oder kein Priester da ist, eine verkürzte Form verwendet, in der nur Gott und den Heiligen bekannt wird (ist zu finden auf S. 384 oben links). Darauf folgen die Absolutionen "Misereatur" und "Indulgentiam" (ebenfalls auf S. 384; zu "Indulgentiam" macht man das Kreuzzeichen), der Vers "Converte nos" (bei der Komplet vom jeweiligen Tage immer nochmal abgedruckt), bei dem man mit dem Daumen ein kleines Kreuzzeichen auf der Brust macht, und dann die übliche Eröffnung "Deus in adjutorium" (wieder mit großem Kreuzzeichen, und dann Gloria Patri). Es folgt die Psalmodie (wie in den anderen kleinen Horen drei Psalmen sub unica), dann der Hmynus "Te lucis", das Kapitel "Tu autem", das Kurzresponsorium "In manus tuas" mit Vers "Custodi nos", und dann der Gesang des Simeon "Nunc dimittis" mit seiner Antiphon "Salva nos". Schließlich die Oration "Visita quæsumus" mit der üblichen Einleitung und den ersten zwei der üblichen drei Abschlußverse. An Stelle des "Fidelium animæ" wird allerdings die Segnung "Benedicat et custodiat" gebetet, zu der man das Kreuz schlägt. Bis hierhin ist - mit Ausnahme der Psalmodie aus dem Wochenpsalter - in der Komplet alles immer gleich (na gut, auch hier gibt es noch eine Ausnahme an Ostern, aber die übergehe ich jetzt). Nur zum Abschluß wird dann noch eine marianische Antiphon gebetet, und diese wechselt je nach Zeit im Kirchenjahr. In der ganzen Zeit nach Pfingsten und bis zum Beginn des Advents ist das das Salve Regina. Auf die marianische Antiphon folgt ein Vers und eine Oration (mit Oremus und kurzer Endung), die du im Ordinarium auf S. 386 oder auf einer der beiligenden eingeschweißten Karten findest. Und dann betet man noch "Divinum auxilium maneat semper nobiscum. / Amen.", wozu man wieder das Kreuzzeichen macht, und das Tagesoffizium ist vollbracht. (Wobei es noch traditionelle Gebete "post Divinum Officium" gibt, die früher für Kleriker sogar verpflichtend war, und die man heute freiwillig beten kann).

Jetzt fehlt noch die Matutin, aber ich kann jetzt erstmal nicht mehr ;-) Dazu und zur Frage, wo man die wechselnden Teile denn nun jeweils hernimmt, ein ander Mal.

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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