Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Breviarium Romanum für Dummies.

Hier liegt jetzt also ein schniekes zweibändiges Breviarium Romanum mit Goldschnitt.
Leider reicht mein Latein nicht für die Gebrauchsanleitung. :-)

Bislang konnte ich ja alles auf Divinum Officium ganz praktisch vom System einstellen lassen auf dieser Seite. Und selbst das mussten mir noch liebe Leser erst ausführlich per Mail erklären.

Jetzt muss ich wohl irgendwie mit Bändchen arbeiten. Nur wie?

Was muss ich denn jetzt genau machen?

Könnte mir das jemand am Beispiel von heute Schritt für Schritt erklären: S. Joachim Confessoris, Patris B. Mariae Virginis ~ II. classis, Tempora: Feria secunda in Hebdomadam XII post Octavam Pentecostem III. Augusti

Und wieso haben wir heute feria secunda? Müsste Montag denn nicht feria prima heißen? *ächzt*

Update: Hier noch ein Eintrag von fortes-fide dazu - Nutzt doch bitte auch die Möglichkeit des Trackbacks, dann muss ich das nicht immer händisch einfügen :-)
Zagorka (Gast) - 16. Aug, 15:44

Das Erlebnis mit dem eigenen Breviarium steht bei mir noch aus, und daher bin ich ganz gespannt auf die Anleitungen...

Aber feria prima müsste doch der Sonntag sein - als erster Tag der Woche. Vielleicht wird es selten benutzt, und man sagt halt domenica...

Tiberius (Gast) - 16. Aug, 15:44

Samstag ist der siebte Tag. Sonntag ist der erste Tag und der Tag der Auferstehung. Deshalb ist Montag feria secunda.

ElsaLaska - 16. Aug, 20:13

Richtig. Das hätte ich auch ohne Kleines Latinum durchaus schnallen können :-( Danke fürs auf den Sprung helfen!
Gregor (Gast) - 16. Aug, 19:09

Sehr gerne!

Ich erkläre einfach mal, wie ich's mache, und mit der Zeit wirst du dann schon sehen, wie's für dich am besten ist.

Allerdings hast du dir mit heute einen etwas komplexeren Tag ausgesucht, aber wir kriegen das schon hin ;-) Ich erläutere erstmal für heute, und dann gebe ich noch ein paar allgemeine Hinweise.

Heute haben wir ein Fest II. Klasse und deshalb ein officium semifestivum. Wie das geordnet wird steht in Nr. 168 der Generalrubriken (S. 26* des Breviers).

Zunächst brauchen wir das Proprium des hl. Joachim, und deshalb lege ich zum Anfang das hintere blaue Band, das bei mir immer beim laufenden Proprium Sanctorum liegt, auf S. 810. Das Proprium des hl. Joachim verweist nun für die dort nicht besonders angegebenen Teile auf das Commune Confessoris non Pontificis, weshalb das hintere grüne Band, das mir immer beim jeweiligen Commune Sanctorum liegt, auf S. [92] kommt. Nun kommt eine Besonderheit dieses Tages, die es etwas komplexer macht: das Commune Confessoris non Pontificis verweist verweist für die dort nicht besonders angegebenen Teile (z.B. Psalmem der Matutin samt Antiphonen) auf das Commune Confessoris non Pontificis, weshalb man heute ein zweites Band (deiner Wahl; bei mir sind alle Bänder anderweit vergeben - dazu noch später -, deshalb nehme ich dafür ein Heiligenbildchen) auf S. [68] braucht.

Das reicht schon mal für Matutin und Laudes. Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag.

Gregor (Gast) - 16. Aug, 21:22

argh

Jetzt wollte ich extra durch Fettung den Unterschied hervorheben, und hab beim zweiten mal vergessen, das "non" wegzunehmen. D'oh! Korrekt heißt es natürlich:

das Commune Confessoris non Pontificis verweist verweist für die dort nicht besonders angegebenen Teile auf das Commune Confessoris Pontificis.

Von meinen sonstigen zahlreichen Buchstabendrehern etc. mal ganz zu schweigen...
Gregor (Gast) - 16. Aug, 19:17

Fortsetzung (Teil II)

Nun zur Prim: Die ist beim officium semifestivum, wie auch bei allen anderen Offizien außer dem festivum, vom Wochentag. Dafür brauchst du nun das Bändchen, das du am häufigsten benutzen wirst, nämlich das für das Psalterium, den Wochenpsalter. Bei mir ist das das hintere rote Band. Für die Prim des Montags kommt das auf S. 437.

Mit den bsiherigen drei Bändchen kommst du heute dann schon durch bis einschließlich Vesper. Die Komplet des officium semifestivum ist, wie beim festivum, die vom Sonntag. Da die deshalb relativ oft drankommt, habe ich ein weiteres Bändchen dauerhaft bei der Sonntagskomplet. Ich nehme dazu das vordere grüne, und lege es auf S. 419 (bzw., da man die jeden Tag gleichen Teile irgendwann auswenidg kann, auf S. 420, aber das gehört zu den Sachen, die du dann schon siehst).

Die beiden anderen Bändchen brauche ich heute nicht; wo die hinkommen, erkläre ich im nächsten Beitrag.

Gregor (Gast) - 16. Aug, 19:37

Fortsetzung (Teil III)

Was passiert also mit den anderen Bändchen? Die sind - bei mir - für das Proprium de tempore, also von der Zeit im Kirchenjahr, und da wir heute ein hochrangiges Heiligenfest haben, hat das jenes verdrängt. Übermorgen aber z.B. bringt uns das Sanctorale nur eine Kommemoration (na gut, bei mir in Berlin nun gerade wieder nicht, weil wir da das Fest des hl. Rochus feiern, aber das wollen wir jetzt mal zu Erklärungszwecken weglassen). Bei einer Kommemoration (kann ich gerne auch noch mal irgendwann genauer erklären) wird nur in den Laudes eine zusätzliche Oration eingeschaltet, ansonsten ist alles vom Wochentag (officium feriale; wie es die Direktorien so schön knapp ausdrücken: "de ea"), und deshalb nehme ich den Mittwoch mal als Beispiel, um den Gebrauch der anderen beiden Bänder darzustellen. Zunächst die schon bekannten Bänder für Mittwoch: Das hintere blaue (Proprium Sanctorum) kommt auf den hl. Agapitus, S. 815. Das hintere grüne (Commune Sanctorum) brauchen wir gar nicht, ebensowenig das vordere grüne (Sonntagskomplet, da die am Mittwoch nicht dran ist). Das hintere rote Band (Psalterium) ist vorgewnadert auf die Maututin vom Mittwoch, S. 482. Und jetzt kommen die beiden anderen Bänder für das Proprium de tempore: Zunächst brauchen wir die Lesungen für die Matutin, und die kommen aus der laufenden Serie des Monats. Deshlab lege ich das vordere blaue Band auf die Lesungen vom Mittwoch der dritten Augustwoche, S. 191. Die Tagesoration hingegen steht nicht bei den Lesungen (das beginnt ab August auseinanderzufallen, vorher ist es einfacher und man braucht für das Proprium de tempore nur ein Band, bei mir das schon genannte vordere blaue), sondern ist - wenn es keine besondere gibt, wird immer die des vorangegangenen Sonntags wiederholt - die vom XII. Sonntag nach Pfingsten, und deshalb kommt das letzte Band, das vordere rote, auf S. 350, wo sich diese Oration (in der rechten Spalte) findet.

Soweit zu den Bändern. Ich hoffe das war einigermaßen hilfreich und nicht zu kompliziert dargestellt; für Nachfragen oder weitere/andere Fragen hierzu stehe ich gern zur Verfügung :)

ElsaLaska - 16. Aug, 20:15

Du bist ein Schatz, Gregor!
Ich muss das jetzt mal in Ruhe nachexerzieren und dann melde ich mich wieder, wenn ich Fragen habe. Ganz herzlichen Dank erstmal!

johannes (Gast) - 16. Aug, 20:59

Super Gregor!

wie wäre es mit einem kleinen Bändchen bei Wiley-VCH?

Gregor (Gast) - 17. Aug, 10:26

Danke, danke, aber ich fürchte, da wäre die Nachfrage wohl doch nicht ausreichend. Außerdem könnte ich dann nicht so dahinplaudern, sondern müßte das womöglich noch systematisch anlegen ;)
Volmar (Gast) - 17. Aug, 16:27

Was, bitte,ist Wiley-VCH?
Ulrich (Gast) - 17. Aug, 22:49

Google sagt,

es handle sich um eine Art wissenschaftlichen Verlag. Liege ich da richtig?
Volmar (Gast) - 18. Aug, 10:28

>>... bündelt Verlagsaktivitäten in verschiedenen Geschäftsfeldern der Natur- und der Ingenieurwissenschaften ... << Häh?
Volmar (Gast) - 18. Aug, 10:43

Jetzt hab' ich's kapiert

Ist Verleger von >>Katholizismus für Dummies<< etc.
Dorothea (Gast) - 16. Aug, 21:07

Tapfer Elsa

Mich macht diese ganze Bändchenwirtschaft immer ganz kirre, selbst wenn ichs erklärt bekomme was Gregor wirklich gut gemacht hat.

Gabriele (Gast) - 16. Aug, 22:19

und dann beschweren sich manche, dass man das kleine Stundenbuch nicht durchlesen kann...
Gabriele

thysus - 17. Aug, 14:52

Man sieht ein wenig, wieso eine Reform des Breviergebets angestrebt wurde (über deren Gelingen oder Misslingen hier nicht diskutiert werden muss)!
Ich würde jedenfalls vorschlagen, mit den relativ einfachen Grundbausteinen anzufangen: Der Sonntag und die Hochfeste nach dem Kalender, die Werktage vorerst ohne die Heiligenfeste und Gedächtnisse - vielleicht gar zuerst nur die Haupthoren. Wenn dann dieser Rhythmus einverleibt ist, nach und nach die Heiligenfeste einbauen. Solcherart hat sich ja auch das Brevier selbst entwickelt!
Viel Freude - auch an der schönen Ausgabe!

Gregor (Gast) - 17. Aug, 15:03

"Man sieht ein wenig, wieso eine Reform des Breviergebets angestrebt wurde"

Woran? Ich sehe das gar nicht.

Was den Vorschlag angeht, bleibt das natürlich Elsa überlassen - wobei sie ja, wenn ich sie richtig verstanden habe, sich durchaus schon ein bißchen auskennt und nicht völlig von vorn anfängt -, aber davon, die Heiligen wegzulassen, halte ich nun gar nichts, das ist ja der ganze Spaß!

Elsa, wenn du an Vorschlägen interessiert bist für eine Einsteiger-"light"-Version, sag Bescheid, dann mach ich auch einen.
ElsaLaska - 17. Aug, 16:19

Auja, Gregor!

Ich beginne langsam wenigstens den Hauch einer Ahnung zu haben ....

Bitte auch noch die Light-Version, vielleicht haben da auch andere dran Interesse. Man kriegt es ja nirgends richtig praktisch erklärt.

Volmar (Gast) - 17. Aug, 16:32

Hast du dich schon festgelegt auf 1962, oder darf es auch auf deutsch sein?
ElsaLaska - 17. Aug, 16:36

Festgelegt. Und Latein schult das logische Denkvermögen. Das kann bei mir nie schaden ...
Gregor (Gast) - 17. Aug, 16:53

Das hängt natürlich von vielem ab, und viele werden auch dauerhaft nicht das ganze Brevier beten wollen (ein bißchen ist das natürlich auch eine Zeit Frage, wobei, Hand aufs Herz, wenn man sich überlegt, wofür man sonst dann doch noch so Zeit aufbringt, ... ;) ).

Die absolute Minimalversion, sozusagen extra-light, oder XXS, wäre, mit Prim und Komplet zu beginnen. Die haben den großen Vorteil, daß sie bis auf die Psalmen und die Kurzlesung der Prim unveränderlich sind. Die Psalmen entsprechen jeweils dem Wochentag bzw. dem Sonntag, da kommt man also mit einem Bändchen aus. So könnte man sich erstmal herantasten. Der große Nachteil ist natürlich, daß man den eigentlichen Vorzug des Breviers, nämlich das Kirchenjahr mitzubeten, damit verliert.

Deshalb würde ich für die etwas Unternehmungslustigeren gleich zu Beginn vorschlagen, entweder zusätzlich oder statt der Komplet die Vesper zu beten, die mit dem Mignificat auch der liturgische Höhepunkt des Tages (außer der Messe natürlich) ist.

Wenn man das dann verinnerlicht hat, ist es ein Kinderspiel, noch die Laudes hinzuzunehmen, die der Vesper genau parallel sind. Und dann wahlweise, eine, mehrere oder alle der kleinen Horen, die im Prinzip so wie die erste Hälfte der Prim sind, nur daß sie sich auch nach dem Tagesoffizium richten.

Ein größerer Schritt ist es dann noch einmal zur Matutin, da diese die meisten rubrizistischen Besonderheiten aufweist, und mit den längeren Lesungen bei nicht so ganz sattelfestem Latein vielleicht auch nicht so ganz einfach ist. Andererseits stecken hier m.E. auch die schönsten Leckerbissen für den Breviergenießer ;)

Soweit mein Vorschlag hierzu.

Wie gesagt: wenn du sonst noch Fragen irgendwelcher Art zum Brevier hast, immer gerne.
Gregor (Gast) - 17. Aug, 16:55

Ergänzung:

Davon, innerhalb einzelner Horen etwas wegzulassen, halte ich, wie schon angedeutet, nicht viel, denn dann betet man doch wieder irgendein Privatgebet, aber nicht - und das ist ja das Große am Brevier - das öffentliche, liturgische Gebet der Kirche. Wenn weglassen, dann also m.E. Horen.

Konntest du denn das, was ich zu den Bändern geschrieben habe, schon ein bißchen nachvollziehen?
ElsaLaska - 17. Aug, 20:29

Das Prinzip des hinteren roten Bändchens

habe ich bereits voll erfasst, an den anderen arbeite ich noch!

ElsaLaska - 18. Aug, 12:00

Oh wie schön!

Wieso habe ich mich nicht schon längst mal intensiver mit dem Brevier beschäftigt!

Heute steht bei Mittwoch unter Laudes II der Gesang der Hanna! Und unter Laudes I der Gesang der Judith!

(@Gregor: Warum gibt es Laudes I und II ? Bzw. steht es dann frei zur Auswahl, welche Variante man betet? Oder gibt es dafür auch eine Regel?)

ElsaLaska - 18. Aug, 12:09

Ach, Moment, da steht es ja in Rot:
Laudes I: In feriis, extra vigilias et Quatuor Tempora occurentibus, atque in festis.

Was bedeutet jetzt Quatuor Tempora nochmal?

Gregor (Gast) - 18. Aug, 12:22

Quatuor Tempora = Quatember

Die Serie II der Laudes-Psalmen wird generell an Bußtagen genommen (vor allem Advent und Fastenzeit) und enthält konsequent an jedem Tag den Bußpsalm Miserere. Die nächsten Quatember sind in der 3. Septemberwoche, Vigilien sind bis dahin auch nicht, solange kannst du die Psalmen II also erstmal vergessen ;)

Wichtig wäre (so noch nicht eh schon geschehen), sich von den Horen, die man betn will, das Schema einzuprägen; wo dann was steht, findet man dann relativ einfach und kann zur Not auch immer noch mal in den Generalrubriken Nr. 165 ff. (S. 25* ff.) nachgucken. Soll ich dazu nochmal (in aller Kürze) ein bißchen was sagen?
ElsaLaska - 18. Aug, 12:55

Ach, und ich grüble die ganze Zeit darüber, was "Vierte Zeit" bedeuten solle :-) Klar, Quatember, hab verstanden!

Ja, gerne, Gregor, natürlich auch in aller Länge, hier ist viel Platz. Vielleicht können wir dem einen oder anderen Lust und Mut machen, sich daran zu versuchen. Ich bin total froh, dass ich es endlich angegangen bin und freue mich sehr, dass ich so viel Unterstützung dazu bekomme!
Gregor (Gast) - 18. Aug, 17:09

Schemata für die Horen I

Gut, also mal schauen. Es ist ein bißchen schwierig, weil ich nicht weiß, was dir eh schon klar ist. Außerdem habe ich nicht die Zeit (und das ist ja auch nicht der Ort) hier einen kompletten Abriß zu verfassen. Aber ich will versuchen, trotzdem etwas hoffentlich Sinnvolles zusammenzubringen.

Jede Hore (Ausnahme - du wußtest, daß die kommt ;) - sogleich) beginnt mit "Deus in adjutorium meum intende. Domine ad adjuvandum me festina", wozu man das Kreuzzeichen macht, und dann ein Gloria Patri. Nur bei Matutin und Komplet geht dem noch etwas voraus, aber ich wollte ja erstmal so eine Grobübersicht geben. Dann kommt bei den beiden Kardinalhoren Laudes und Vesper direkt die Psalmodie, jeweils fünf Psalmen, als deren Abschluß stets ein Gloria Patri gebetet wird, (bei den Laudes wird anstelle des vierten Psalm ein Canticum gebetet), in der Regel mit je einer Antiphon vor und nach jedem Psalm. Es folgt - wir gehen jetzt erstmal die absolut parallel aufgebauten Kardinalhoren durch - das Kapitel (das ist eine kurze Lesung, die aber im Gegensatz zur lectio brevis nicht mit einer Segnung eingeleitet wird und keinen besonderen Abschluß hat), auf das man mit "Deo gratias." antwortet (das steht nicht jeweils nochmal da, das muß man im Kopf haben). Darauf kommt der Hymnus, dann das Versikel (ein "Verslein" nach dem Schema V./R.), und dann der Höhepunkt, das Benedictus (Laudes) bzw. Magnificat (Vesper) mit seiner Antiphon (davor und danach); im feierlichen Offizium wird an dieser Stelle der Altar beräuchert. Und dann kommt auch schon die Oration, der - wie immer in allen Horen - der Vers "Domine exaudi orationem meam. / Et clamor meus ad te veniat." (betet man zu mehreren und steht ein Priester der Feier vor, betet man stattdessen "Dominus vobiscum. / Et cum spiritu tuo.") sowie ein "Oremus." vorausgeschickt wird. Die Oration wird stets - in allen Horen - mit der langen Endung abgeschlossen, für die es fünf verschiedene Versionen gibt, je nachdem an welche Göttliche Person sich die Oration richtet und ob eine andere in ihr erwähnt wird. Welche zu verwenden ist, wird jeweils bei der Oration angegeben, aber nur in Kurform; solange man die Endungen noch nicht auswendig kann, kann man sie in Nr. 115 der Generalrubriken (S. 19*) finden. Und dann kommen noch drei Verse, zunächst noch einmal "Domine exaudi orationem meam. / Et clamor meus ad te veniat.", dann "Benedicamus Domino. / Deo gratias", und zum Schluß (nie die armen Seelen vergessen!) "Fidelium animæ per misercordiam Dei requiescant in pace. / Amen.". Und das war's (in der Regel ;) Zusätzliches gilt - hier wie auch sonst - an bestimmten Bußtagen, aber dat kriegen mer später.)

Gregor (Gast) - 18. Aug, 17:10

Schemata für die Horen II

Nun zu den kleinen Horen, und hier wiederum zunächst zu Terz, Sext und Non, die wiederum jeweils genau gelich sind. Hier folgt nach der Eröffnung direkt der Hymnus, der an jedem Tag im Jahr gleich ist (Terz: Nunc Sancte; Sext: Rector potens; Non: Rerum Deus). Es folgt die Psalmodie, die jeweils aus drei Psalmen besteht, die "sub unica antiphona" gebetet werden, d.h. es gibt nur eine Antiphon vor dem ersten Psalm, die nach dem dritten Psalm wiederholt wird. Darauf folgt das Kapitel und dann ein sog. Kurzresponsorium nach dem Schema A.B.A.B.C.B.Gloria Patri, aber nur bis Spiritui Sancto.A.B. Beispiel aus der Ferialnon von heute: Redime me Domine. Et miserere mei. Redime me Domine. Et miserere mei. Pes enim meus stetit in via recta. Et miserere mei. Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Redime me Domine. Et miserere mei. Dieses Schema muß man sich einprägen, weil die Wiederholungen jeweils nur verkürzt angegeben werden. Dann gehört zum Responsorium breve noch ein weiterer Vers nach dem Schema V./R., der aber jeweils voll ausgeschrieben angegeben ist. Und dann kommt die Oration mit der Einleitung und den drei abschließenden Versen, wie oben für Laudes und Vesper angegeben, und presto.

Die Prim funktioniert in der ersten Hälfte genau wie Terz, Sext und Non (Hymnus: Jam lucis), wobei Kapitel, Responsorium breve und Oration immer gleich sind - mit der obligatorischen Ausnahme: Der Halbvers, den ich im obigen Schema mit "C" bezeichnet habe, wechselt ja nach Zeit im Kirchenjahr, und für Marienfeste sowie einige wenige andere gibt es besondere, die dann aber jeweils im Proprium besonders angegeben sind. Nach der Oration kommen auch von den drei üblichen Abschlußversen die ersten beiden, aber dann geht es anstatt "Fidelium animæ ..." anders weiter. Der Grund dafür ist, daß an dieser Stelle in klösterlichen Gemeinschaften (und löblicherweise auch von jedem privat) die Lesung des Martyrologiums eingeschaltet wird. Statt "Fidelium animæ ..." betet man also (nach Lesung des Martyrologiums, oder wenn man es nicht liest, direkt) den Vers "Pretiosa in conspectu Domini. / Mors Sanctorum ejus." Dann folgt eine weitere Oration (ein sog. Suffragium), die ohne Einleitung und nur mit kurzem Schluß ist. Darauf folgt der zweite Teil der Prim, das sog. officium capituli, das deshalb wieder mit der üblichen Eröffnung "Deus in adjutorium..." beginnt, die allerdings dreimal gebetet wird, danach Gloria Patri, Kyrie eleison/Christe eleison/Kyrie eleison, und Pater noster, an das ein weiterer Vers ("Respice in servos tuos...") angeschlossen wird, dann erneutes Gloria Patri, eine weitere, stets gleiche Oration, diesmal mit Oremus, aber trotzdem nur mit kurzer Endung. Zum Abschluß folgt nun ein kurze Lesung. Diese unterscheidet sich vom Kapitel dadurch, daß ihr eine Segnung vorausgeht. Diese wird stets eingeleitet durch die Bitte (wenn kein Priester da ist) "Jube, Domine, benedicere." Es folgt die eigentlich Segnung, bei der Prim "Dies et actus nostros...". Abgeschlossen wird das Kapitel mit dem Vers "Tu autem, Domine, miserere nobis", und erst dann kommt die Antwort "Deo gratias". Auch der Abschluß weicht bei der Prim ab; und zwar heißen die drei Verse "Adjutorium nostrum in nomine Domini. / Qui fecit cœlum et terram.", "Benedicite. / Deus." und "Dominus nos benedicat, et ab omni malo defendat, et ad vitam perducat æternam. Et fidelium animæ per misercordiam Dei requiescant in pace. /Amen." Zum ersten Teil des ersten ("Adjutorium nostrum...") und dritten Verses ("Dominus nos benedicat...") macht man jeweils ein Kreuzzeichen. Das ist die Prim, die jetzt wahrscheinlich ziemlich kompliziert klang, aber eigentlich mit am einfachsten ist, weil sie bis auf die Psalmodie aus dem Wochenpsalter, den schon erwähnten Halbvers im Kurzresponsorium und die Kurzlesung, die ja nach Zeit im Kirchenjahr variiert, an jedem Tag im Jahr gleich ist, und im Psalterium an jedem Wochentag auch noch einmal komplett angegeben ist.

Gregor (Gast) - 18. Aug, 17:11

Schemata für die Horen III

Bleibt von den kleinen Horen die Komplet. Diese hat als Besonderheit, daß ihr eine Art Vorbereitung vorausgeht. Sie fängt daher absolut - also nicht mit der üblichen Eröffnung, die erst später kommt - mit einer Kurzlesung an, deren Segnung das berühmte "Noctem quietam" ist. Die Kurzlesung ist immer 1 Petri 5, 8-9. Darauf folgt "Adjutorium nostrum in nomine Domini. / Qui fecit cœlum et terram." mit Kreuzzeichen und danach betet man ein Paternoster oder, wenn die Komplet das letzte Gebet des Tages ist und man es so möchte, macht an dieser Stelle eine stille Gewissenserforschung. In jedem fall folgt das Confiteor, bei dem man, wenn man alleine betet und/oder kein Priester da ist, eine verkürzte Form verwendet, in der nur Gott und den Heiligen bekannt wird (ist zu finden auf S. 384 oben links). Darauf folgen die Absolutionen "Misereatur" und "Indulgentiam" (ebenfalls auf S. 384; zu "Indulgentiam" macht man das Kreuzzeichen), der Vers "Converte nos" (bei der Komplet vom jeweiligen Tage immer nochmal abgedruckt), bei dem man mit dem Daumen ein kleines Kreuzzeichen auf der Brust macht, und dann die übliche Eröffnung "Deus in adjutorium" (wieder mit großem Kreuzzeichen, und dann Gloria Patri). Es folgt die Psalmodie (wie in den anderen kleinen Horen drei Psalmen sub unica), dann der Hmynus "Te lucis", das Kapitel "Tu autem", das Kurzresponsorium "In manus tuas" mit Vers "Custodi nos", und dann der Gesang des Simeon "Nunc dimittis" mit seiner Antiphon "Salva nos". Schließlich die Oration "Visita quæsumus" mit der üblichen Einleitung und den ersten zwei der üblichen drei Abschlußverse. An Stelle des "Fidelium animæ" wird allerdings die Segnung "Benedicat et custodiat" gebetet, zu der man das Kreuz schlägt. Bis hierhin ist - mit Ausnahme der Psalmodie aus dem Wochenpsalter - in der Komplet alles immer gleich (na gut, auch hier gibt es noch eine Ausnahme an Ostern, aber die übergehe ich jetzt). Nur zum Abschluß wird dann noch eine marianische Antiphon gebetet, und diese wechselt je nach Zeit im Kirchenjahr. In der ganzen Zeit nach Pfingsten und bis zum Beginn des Advents ist das das Salve Regina. Auf die marianische Antiphon folgt ein Vers und eine Oration (mit Oremus und kurzer Endung), die du im Ordinarium auf S. 386 oder auf einer der beiligenden eingeschweißten Karten findest. Und dann betet man noch "Divinum auxilium maneat semper nobiscum. / Amen.", wozu man wieder das Kreuzzeichen macht, und das Tagesoffizium ist vollbracht. (Wobei es noch traditionelle Gebete "post Divinum Officium" gibt, die früher für Kleriker sogar verpflichtend war, und die man heute freiwillig beten kann).

Jetzt fehlt noch die Matutin, aber ich kann jetzt erstmal nicht mehr ;-) Dazu und zur Frage, wo man die wechselnden Teile denn nun jeweils hernimmt, ein ander Mal.

ElsaLaska - 19. Aug, 20:18

Prima, vielen Dank für die Mühe, die du dir machst!

Das ist sehr informativ und hilfreich - ich muss es nur ein bisschen sich setzen lassen.

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