Amerikanische Protestkultur.
Wie wir ja jetzt dank Leserin bees us-amerikanischer interkultureller Kompetenz wissen, gehört das Verbrennen von Schallplatten, Büchern, DVDs usw zur amerikanischen Protestkultur.
Allerdings haben das Indien und Indonesien, die NATO, das Pentagon, der Weltsicherheitsrat und die Intergalaktische Konförderation irgendwie anders gesehen und ihrerseits protestiert. Die ganze Chose wurde jetzt also offiziell abgeblasen, aber hey, wer das Foto von Rev. Wiehießergleichnoch gesehen hat, weiß, dass er sich am 11. September garantiert klammheimlich in den Keller schleicht und eine klitzekleine Koranausgabe verbrennen wird. Die Situation erinnert mich irgendwie ein bisschen an die Regensburger Rede, wobei es natürlich dem Heiligen Vater nicht im Traum einfallen würde, einen Koran zu verbrennen. Nein, er hatte nur eine völlig antiquierte, voraufklärerische Meinung irgendeines mittelalterlichen byzantinischen Kaisers zitiert, wonach die Beziehung zwischen Islam und Vernunft kritisch gesehen werde, weil die Muslime gerne zum Schwert anstatt zur Überzeugungsarbeit griffen. Prompt passierte genau dieses.
Dass es abscheulich ist, Bücher zu verbrennen, habe ich wohl schon angedeutet. Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, wie irgendein Hinterwäldler in USA ankündigt, den Koran verbrennen zu wollen und schon ist die globale Sicherheit bedroht. Früher musste man dafür Erbprinzen im Balkan meucheln oder Polen überfallen. Und ganz früher die Heiligen Stätten der Christenheit verwüsten und sich anschicken, Ostrom zu überrollen.
Selbstverständlich findet im Rahmen der bereits erläuterten amerikanischen Protestkultur die Verbrennerei aktuell Nachahmer und Trittbrettfahrer. Ein us-amerikanische katholischer Blogger hat jetzt angekündigt, am 13. September, dem Tag des Hl. Johannes Chrysostomus, auf seinem Grundstück den National Catholic Reporter - diehäretische linkskatholische Zeitschrift - verbrennen zu wollen. Inzwischen zeigen sich Nancy Pelosi und der Vatikan äußerst irritiert über die Ankündigung zu dieser Aktion.
Allerdings haben das Indien und Indonesien, die NATO, das Pentagon, der Weltsicherheitsrat und die Intergalaktische Konförderation irgendwie anders gesehen und ihrerseits protestiert. Die ganze Chose wurde jetzt also offiziell abgeblasen, aber hey, wer das Foto von Rev. Wiehießergleichnoch gesehen hat, weiß, dass er sich am 11. September garantiert klammheimlich in den Keller schleicht und eine klitzekleine Koranausgabe verbrennen wird. Die Situation erinnert mich irgendwie ein bisschen an die Regensburger Rede, wobei es natürlich dem Heiligen Vater nicht im Traum einfallen würde, einen Koran zu verbrennen. Nein, er hatte nur eine völlig antiquierte, voraufklärerische Meinung irgendeines mittelalterlichen byzantinischen Kaisers zitiert, wonach die Beziehung zwischen Islam und Vernunft kritisch gesehen werde, weil die Muslime gerne zum Schwert anstatt zur Überzeugungsarbeit griffen. Prompt passierte genau dieses.
Dass es abscheulich ist, Bücher zu verbrennen, habe ich wohl schon angedeutet. Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, wie irgendein Hinterwäldler in USA ankündigt, den Koran verbrennen zu wollen und schon ist die globale Sicherheit bedroht. Früher musste man dafür Erbprinzen im Balkan meucheln oder Polen überfallen. Und ganz früher die Heiligen Stätten der Christenheit verwüsten und sich anschicken, Ostrom zu überrollen.
Selbstverständlich findet im Rahmen der bereits erläuterten amerikanischen Protestkultur die Verbrennerei aktuell Nachahmer und Trittbrettfahrer. Ein us-amerikanische katholischer Blogger hat jetzt angekündigt, am 13. September, dem Tag des Hl. Johannes Chrysostomus, auf seinem Grundstück den National Catholic Reporter - die
ElsaLaska - 10. Sep, 19:36
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