Genau diese Gedanken habe ich in den letzten Tagen (seit der Meldung, dass Papst Franziskus Behinderten und Kardinal Marx Flüchtlingen die Füße waschen will) auch gehegt. Und bin zu genau denselben Folgerungen gekommen.
Es waren "die Seinen", die er liebte, denen er die Füße gewaschen hat, damit sie Gemeinschaft mit Ihm haben sollten. "Die Seinen", das sind die, die ihm bewusst nachfolgten, die Ihn über alles liebten und immer bei ihm waren - nicht irgendwelche Fremden von irgendwoher Geholten, die ihn vielleicht noch nicht einmal kannten...
Danke für die In-Worte-Fassung und Dir gesegnete Kar- und Ostertage!
ester (Gast) - 17. Apr, 23:55
Danke elsa
Mir ist bei der Lesung auch aufgefallen, dass Jesus auch denen die Füße wäscht, die sich vorher kultisch und rituell, in dem ihnen gemäßen Kontext, um Reinigung bemüht haben. Außer Judas Iskariot, der jedoch auch die Formalien erfüllt hat.
clamormeus - 18. Apr, 00:20
@Ester
(wenn ich ergänzen darf: was sich in der zweiten Replik Christi auf Petrus deutlich ausdrückt)
clamormeus - 18. Apr, 00:36
Abgesehen davon, daß er sich mit genau diesen Zwölfen, die er persönlich berief, zu diesem Abschied abgesondert hat.
str - 18. Apr, 12:02
Wie ist das gemeint?
"Außer Judas Iskariot, der jedoch auch die Formalien erfüllt hat."
Auch ihm wurden die Füße gewaschen.
ester (Gast) - 18. Apr, 12:45
@ str
die Passage "Außer Judas Iskariot, der jedoch auch die Formalien erfüllt hat."
meint, das bei allen anderen, das Tun Jesu "erfolgreich" war, außer bei Judas Iskriot, obwohl der , genau wie alle anderen Apostel, sowohl die rituellen Formalien erfüllt hat und auch die heilsnotwendige Gnade, die nur Christus geben kann, empfangen hat und es trotzdem bei ihm nix genutzt hat. (wegen dieses Geheimnisses der Freiheit des Menschen)
Judith (Gast) - 18. Apr, 17:11
Meine Rede !
"nicht irgendwelche Fremden von irgendwoher Geholten, die ihn vielleicht noch nicht einmal kannten..."
Wer sind Sie denn, Frischer Wind ?
Wer sind Sie vor Jesus ?
clamormeus - 18. Apr, 18:27
@Judith
Warum so dramatisch, das historische Abendmahl war exklusiv! Entspricht nunmal Johannes Bericht und die Kirche feiert seit jeher am Hohen Donnerstag auch und vor allem die Einsetzung des Hl. Meßopfers und des Weihepriestertums Die Fußwaschung drückt aus, daß die kirchliche Hierarchie eben keine weltliche Herrschaftsordnung ist und der Bischof seinen Dienst auch als einen an den Priestern begreift und dieser seiner Gemeinde.
Das ist nunmal alles ein ausschließlich katholisches Geschehen in der Liturgie dieses Tages.
Der caritative Dienst an jedem Menschen, der ihn braucht, steht auf einem anderen Blatt.
Und i. Ü.: Christus kennt jeden, niemand ist ihm fremd, es geht darum, daß ich ihn kenne und bekenne.
Meine Rede
Es waren "die Seinen", die er liebte, denen er die Füße gewaschen hat, damit sie Gemeinschaft mit Ihm haben sollten. "Die Seinen", das sind die, die ihm bewusst nachfolgten, die Ihn über alles liebten und immer bei ihm waren - nicht irgendwelche Fremden von irgendwoher Geholten, die ihn vielleicht noch nicht einmal kannten...
Danke für die In-Worte-Fassung und Dir gesegnete Kar- und Ostertage!
Danke elsa
@Ester
Wie ist das gemeint?
Auch ihm wurden die Füße gewaschen.
@ str
meint, das bei allen anderen, das Tun Jesu "erfolgreich" war, außer bei Judas Iskriot, obwohl der , genau wie alle anderen Apostel, sowohl die rituellen Formalien erfüllt hat und auch die heilsnotwendige Gnade, die nur Christus geben kann, empfangen hat und es trotzdem bei ihm nix genutzt hat. (wegen dieses Geheimnisses der Freiheit des Menschen)
Meine Rede !
Wer sind Sie denn, Frischer Wind ?
Wer sind Sie vor Jesus ?
Warum so dramatisch, das historische Abendmahl war exklusiv! Entspricht nunmal Johannes Bericht und die Kirche feiert seit jeher am Hohen Donnerstag auch und vor allem die Einsetzung des Hl. Meßopfers und des Weihepriestertums Die Fußwaschung drückt aus, daß die kirchliche Hierarchie eben keine weltliche Herrschaftsordnung ist und der Bischof seinen Dienst auch als einen an den Priestern begreift und dieser seiner Gemeinde.
Das ist nunmal alles ein ausschließlich katholisches Geschehen in der Liturgie dieses Tages.
Der caritative Dienst an jedem Menschen, der ihn braucht, steht auf einem anderen Blatt.
Und i. Ü.: Christus kennt jeden, niemand ist ihm fremd, es geht darum, daß ich ihn kenne und bekenne.