Ich hatte im vergangenen Jahr schon meine "Bauchschmerzen", als ich von der päpstlichen Fußwaschung hörte. Jesus hätte, wenn er das gewollt hätte, genügend Arme, Kranke und Behinderte gefunden, wenn er denen zeichenhaft die Füße waschen wollte. Er hat sich aber -und so berichtet es uns der Evangelist Johannes- genau auf den Kern seiner Jüngerschaft beschränkt, um denen ein Zeichen zu geben. Auch ein Papst kann sich irren. Wenn nun Bischöfe anfangen dem päpstlichen Beispiel zu folgen. dann hat das, wie man so sagt, zusätzlich ein "Geschmäckle"
Judith (Gast) - 18. Apr, 18:20
" um denen ein Zeichen zu geben"
Welches Zeichen ?
... und Hauptsache ist, dass unser Herr keine Bauchschmerzen hat.
Contra gentiles (Gast) - 19. Apr, 19:23
@Judith: Ganz recht. Es geht darum, unserem Herrn die Ehre zu geben und ihm allein. Er darf deshalb keine Bauchschmerzen kriegen!
blackmicmac (Gast) - 19. Apr, 19:28
Dem Herrn die Ehre geben fängt damit an,
dass man das Evangelium liest und seinen Inhalt begreift. Für das Mahl in der Nacht, in der er verraten wurde, steht darin, dass er sich mit seinem engsten Jüngerkreis, nämlich den 12 APOSTELN, zurückzog, und diesen die Füße wusch - und sonst niemandem.
Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
Contra gentiles (Gast) - 19. Apr, 19:38
Genau das sage ich ja. Weshalb es eine Entehrung des Herrn und eine weitere Entsakralisierung der Heiligen Handlungen dieser Heiligsten Woche ist, die Fußwaschung an irgendwelchen Leuten aus der "Peripherie" zu leisten.
Wie muss ER dabei Schmerzen erdulden!
" um denen ein Zeichen zu geben"
... und Hauptsache ist, dass unser Herr keine Bauchschmerzen hat.
Dem Herrn die Ehre geben fängt damit an,
Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
Wie muss ER dabei Schmerzen erdulden!