Wer im privaten Bereich angegriffen wird, und deshalb -notgedrungen- damit beschäftigt ist, sein Haus zu ordnen,
hat keine oder nur wenig Zeit, Anderes genauer zu betrachten.
Die Frage wäre also, wovon der heilige Vater abgehalten werden soll, was er nicht sehen soll, was nicht wissen soll.
Man darf gespannt sein, leider.
Bellarmin (Gast) - 9. Jun, 12:55
Yes
Sie haben es erfasst. Das ist die Frage. Etwas sehr wichtiges muss es sein, das man von außen vielleicht (noch) nicht überblicken kann. Einzelne Steine des zu Verhindernden kann man sehen bzw. erahnen. Einige andere sind verdeckter. Dieser Pontifikat ist komplex und historisch, und deshalb ist es nicht leicht. Eines ist jedoch sicher: der Papst selbst hat nicht den Überblick verloren und hält - trotz allen Querfeuers - das Heft fest in der Hand. Wie Rocco Buttiglione meinte: die Kanonen, mit denen der Vatikan beschossen wird, stehen (zum Großteil) außerhalb seiner Mauern, während die Munition fleißig von Innen geliefert wird.
Kleine Anmerkung: kein einziges der bisher veröffentlichten Dokumente ist "anstößig" oder gibt Anlass zu Skandal. Es ist ein ungeordneter kriterienlos zusammengewürfelter Papierhaufen, nichts mehr. Daher ist auch der Erpressungsversuch vom letzten Wochenende eine Farce, selbst wenn es sich bei dem Dokument vom 19.2.2009 um eines jener handeln sollte, das sich auf den Williamson-Skandal bezieht. Es dürfte allen klar sein, dass vom Schreibtisch des Papstes und seines Privatsekretärs nichts Skandalöses kommen kann, was für einige umso ärgerlicher sein muss.
Wovon soll der Heilige Vater abgehalten werden? Sein Reform- und Erneuerungswerk, das auf vielen Ebene angesetzt hat, fortzusetzen, um dem Schiff der Kirche eine eine eindeutige und klare Route zu geben, in den Fahrwassern der Tradition, der Kontinuität und des Auftrages ihres Gründers, dessen Wahrer und Beschützer sein Stellvertreter ist.
Eines ist nun geklungen (als kleines und marginales Beispiel genannt): die Formalisierung der Aussöhnung mit der FSSPX ist verschoben worden. Es wäre auch "politisch" sehr unklug gewesen, in dem Bereich gerade jetzt etwas zu unternehmen. Noch etwas ist gelungen: die Lehre und die Wortes des Papstes in Nebeln verschwinden zu lassen.
Was nicht gelingen wird (auch wenn sich der Teufel sehr anstrengen wird): das Jahr des Glaubens zu versenken. Diese Skandaljahr muss den unteren Gefilden unendlich zuwider sein. Daher können wir uns noch auf einiges gefasst machen. Aber der kleine Rest wird sich nicht beugen lassen, eng mit dem Papst verbunden in die Schlacht ziehen und das heiligste Antlitz unseres Herrn als Heerbanner vor sich tragen. Der Antichrist wird nicht siegen, selbst wenn er sich noch so sehr bemüht, diesen Anschein entstehen zu lassen.
Wer im privaten Bereich angegriffen wird, und deshalb -notgedrungen- damit beschäftigt ist, sein Haus zu ordnen,
hat keine oder nur wenig Zeit, Anderes genauer zu betrachten.
Die Frage wäre also, wovon der heilige Vater abgehalten werden soll, was er nicht sehen soll, was nicht wissen soll.
Man darf gespannt sein, leider.
Yes
Kleine Anmerkung: kein einziges der bisher veröffentlichten Dokumente ist "anstößig" oder gibt Anlass zu Skandal. Es ist ein ungeordneter kriterienlos zusammengewürfelter Papierhaufen, nichts mehr. Daher ist auch der Erpressungsversuch vom letzten Wochenende eine Farce, selbst wenn es sich bei dem Dokument vom 19.2.2009 um eines jener handeln sollte, das sich auf den Williamson-Skandal bezieht. Es dürfte allen klar sein, dass vom Schreibtisch des Papstes und seines Privatsekretärs nichts Skandalöses kommen kann, was für einige umso ärgerlicher sein muss.
Wovon soll der Heilige Vater abgehalten werden? Sein Reform- und Erneuerungswerk, das auf vielen Ebene angesetzt hat, fortzusetzen, um dem Schiff der Kirche eine eine eindeutige und klare Route zu geben, in den Fahrwassern der Tradition, der Kontinuität und des Auftrages ihres Gründers, dessen Wahrer und Beschützer sein Stellvertreter ist.
Eines ist nun geklungen (als kleines und marginales Beispiel genannt): die Formalisierung der Aussöhnung mit der FSSPX ist verschoben worden. Es wäre auch "politisch" sehr unklug gewesen, in dem Bereich gerade jetzt etwas zu unternehmen. Noch etwas ist gelungen: die Lehre und die Wortes des Papstes in Nebeln verschwinden zu lassen.
Was nicht gelingen wird (auch wenn sich der Teufel sehr anstrengen wird): das Jahr des Glaubens zu versenken. Diese Skandaljahr muss den unteren Gefilden unendlich zuwider sein. Daher können wir uns noch auf einiges gefasst machen. Aber der kleine Rest wird sich nicht beugen lassen, eng mit dem Papst verbunden in die Schlacht ziehen und das heiligste Antlitz unseres Herrn als Heerbanner vor sich tragen. Der Antichrist wird nicht siegen, selbst wenn er sich noch so sehr bemüht, diesen Anschein entstehen zu lassen.
Kein Fussball mehr hier? :-(