Elsas Nacht(b)revier

Francois Gérard: St. Térèse d'Avila
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"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.
"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016
"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016
"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016
"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016
Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016
Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016
"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016
"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016
"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016
"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015
"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015
"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015
"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015
"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015
"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015
"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"
"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015
"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015
"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015
"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015
"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015
"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015
"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015
"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015
"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015
"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015
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"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015
"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.
"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)
"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015
"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015
"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014
Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014
"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014
"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014
"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014
"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014
"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014
"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014
"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014
"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014
"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014
"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014
"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014
"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014
"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014
"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014
"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.
"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014
"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014
"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.
"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.
"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014
"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013
"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013
"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013
"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013
"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.
"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013
"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013
"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013
"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013
"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013
"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013
"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013
"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013
"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.
"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.
"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013
"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013
"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013
"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.
"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013
"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013
"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013
"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013
"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.
"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.
"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012
"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012
"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012
Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012
"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.
"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012
"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012
"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012
"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.
Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.
Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012
"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012
"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012
"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012
"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net
"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012
"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012
"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012
Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012
"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012
Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012
Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012
"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011
"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.
Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch
Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011
In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<
Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.
il cinguettio
ufficio
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Wer sich einen Gesamtüberblick über das Buch geben will
Wen es interessiert und wer langen Atem hat, kann sie ja mal lesen.
Ansonsten danke für die Antworten. Auch nach dieser dogmatischen Präzisierung, ganz ehrlich, glaube ich nicht, dass einem, dem der Glaubenssatz der immerwährenden Jungfräulichkeit (diese ist nun einmal, auch wenn sie auf geistige Realitäten hinweist, physischer Natur, man werfe also bitte der Kirche Kinderkram vor) heilig ist, diese Formulierung trifft.
Auch eine Aufarbeitung Müllers Aussagen zur Transsubstantiation („Leib und Blut bedeuten hier vielmehr Gegenwart Christi im Zeichen des Mediums von Brot und Wein.“) , wäre doch selbst wenn man ihn verteidigen will, besser als ignonieren. Mir kommt es schon so vor, als herrsche hier bei manchen eine teilweise ignorante Haltung vor.
Achso, und: Ich bin kein Piusbruder.
Nun haben meine Vorposter allerdings darauf hingewiesen, dass nicht nur Müller, sondern auch der wesentlich ältere Dogmatiker Ott klar formuliert haben, dass "Die nähere Bestimmung, worin die jungfräuliche Unversehrtheit nach der physiologischen Seite besteht", definitiv "nicht zum Glauben der Kirche" gehört. Das ist genau das gegenteil von dem, was sie für den Glauben der Kirche halten.
@Klaasen
Selbstverständlich ist die immerwährende Jungfräulichkeit auch physisch zu begreifen. Dies sei nicht Teil des katholischen Glaubens? Wo nehmen Sie das denn her?
@Carl
Die (oder eine?)-Berger-Rezension:
http://www.theologisches.net/mueller.htm
@Kurt H. Klaasen @KSU
Maria blieb ihr Leben lang Jungfrau. VOR, WÄHREND UND NACH der natürlichen Geburt Jesu wurde ihre LEIBLICHE Jüngfräulichkeit nicht verletzt. Wie das physiologisch funktioniert hat ist ein Mysterium. (Absolut korrekt, KSU)
L.Ott konkretisiert nochmals:
"Die Jungfräulichkeit Mariens schließt in sich die virginitas mentis, d.i. die stete jungfräuliche Gesinnung, die virginitas sensus, d.i. die Freiheit von ungeordneten Regungen des geschlechtlichen Begehrens, und die virginitas corporis, d.i. die leibliche Unversehrtheit. DAS KIRCHLICHE DOGMA BEZIEHT SICH ZUNÄCHST AUF DIE LEIBLICHE UNVERSEHRTHEIT."
(im Original nicht in Großlettern)
(Grundriss der Dogmatik, Dr. Ludwig Ott, Verlag Herder, 1954, S. 236)
2.) Es gibt einen Unterschied zwischen PHYSISCH und PHYSIOLOGISCH.
Während die physische (=leibliche, körperliche) Jungfräulichkeit der Gottesmutter Dogma der Kirche ist und damit den Gläubigen verbindlich zu glauben vorgelegt wird (was sie ohnehin tun), so ist das Zitat von @Imrahil nicht dazu geeignet, diese Tatsache in Zweifel zu ziehen, Hr. Klaasen.
"Die nähere Bestimmung, worin die jungfräuliche Unversehrtheit nach der physiologischen Seite besteht, gehört nicht zum Glauben der Kirche."
"Physiologisch" bedeutet: auf die Vorgänge des Körpers bezogen, auf Prozesse oder Abläufe. Will sagen: Wie genau es geschehen ist, dass Maria ein Kind geboren hat, ohne dass die virginitas in irgendeiner Weise verletzt wurde, das genau wissen zu wollen oder erklären zu können gehört nicht zum Glauben der Kirche.
Ich wiederhole das schon oben angeführte Zitat:
"Maria gebar ohne Verletzung ihrer jungfräulichen Unversehrtheit.
De fide auf Grund der allgemeinen Lehrverkündigung.
Das Dogma sagt nur die T a t s a c h e des Fortbestandes der leiblichen Jungfräulichkeit Mariens beim Geburtsakt aus, ohne näher zu bestimmen, wie dieselbe physiologisch zu erklären ist..." (L. Ott, Grundriss der Dogmatik ,1954, S. 238)
("T a t s a c h e" ist auch im Original sperrig gedruckt)
Ach, und, liebe Elsa,
in diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass auch die Jungfräulichkeit von Sandra Bullock (s.o.) nur als PHYSISCHE, nicht aber als PHYSIOLOGISCHE diskutiert werden könnte (oder eben auch nicht)... :-)
@Lucy
Aber Widerspruch zu Sandra Bullock:
deren Jungfräulichkeit, wage ich zu vermuten, könnte allenfalls theoretisch diskutiert werden.
@Lucy
Wie Jesus geboren worden ist, ist aber bloß ein Wunder. :-) :-) (Daß die Geburt Christi ein Wunder war, *das* übrigens ist jedenfalls kirchliche Lehre.) Wunder sind ohnehin immer möglich, Jesus konnte später auch durch Wände gehen.* Weshalb mich auch die physisch/physiologisch-Unterscheidung nicht ganz überzeugt, in dem Ott-Zitat keine Relativierung dieser klassischen Lehre? frommen Meinung? zu sehen. Dann hätte er nicht so deutlich darauf bestanden, daß die jungfräuliche Geburt noch einmal mehr ist als eine (theoretische) bloße Geburt nach einer jungfräulichen Empfängnis.
*Nun ist das eine die Frage, ob wir etwas zu glauben verpflichtet ist, das andere, ob etwas so war. Was die erste Frage betrifft, stimme ich, liebe Lucy, also mit Dir nicht überein; was die zweite Frage betrifft, bin ich aus spekulativen Gründen völlig von ziemlich buchstäblichen und physischen Ausprägungen der Lehre überzeugt. Es geht hier um ein allmächtiges und bei vollem Bewußtsein befindliches (jepp) Baby, das sich gerade anschickt geboren zu werden. Es geht hier, ferner, um eine Mutter, für die in Bezug auf die Schmerzen der Wehen und des Kinderkriegens insofern besondere Umstände gelten, da das ja Strafe für die Erbsünde ist, die sie nicht hat. Und da sollte die Mutter noch die üblichen Schmerzen erleiden? Decuit, potuit, ergo fecit.
Ich wollte das wie gesagt eher ein Wunder nennen als ein Mysterium; eher schon ist ein Mysterium, wie es die ganz normalen Frauen ganz natürlicherweise und ohne jedes Wunder fertig bringen, alle Monate unter Bewahrung aller vorhandenen Unversehrtheiten ihre Periode zu "gebären" (wenn ich mich an den Biologieunterricht richtig erinnere, ist das im Prinzip ein sehr ähnlicher Vorgang). Könnte hier übrigens auch Hinweis sein. Unappetitliche Details bitte entschuldigen.
@Imrahil
Sie reiben sich an dem Begriff "Mysterium?
In meinem obenstehendem (letzten Post) hatte ich diesen Begriff von KSU übernommen (s. weiter oben), der versucht hatte, das Dogma der immerwährenden Jungräulichkeit Mariens in eigene, verständliche Worte zu fassen (was ihm meiner Meinung auch gelungen ist).
Def. von "Mysterium" lt. Wikipedia:
"Das Wort Mysterium (von griechisch μυστήριον mysterion, ursprünglich für kultische Feiern mit einem geheim bleibenden Kern...) wird gewöhnlich mit Geheimnis übersetzt. Gemeint ist ein Sachverhalt, welcher sich der eindeutigen Aussagbarkeit und Erklärbarkeit prinzipiell entzieht - nicht einfach eine nur schwer mittelbare oder zufällig verschwiegene Information."
Ich finde diesen Begriff durchaus passend für das Geschehen der Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria, und genau das sagt L.Ott in seiner Dogmatik ja auch.
Ihre Weigerung, in der Geburt Jesu ein Mysterium zu sehen, dagegen verstehe ich nicht. Natürlich war die Geburt Jesu auch ein Wunder, eine Tatsache, die wir nicht zu erklären vermögen. Ich sehe da keinen Widerspruch.
Nur nebenbei:
"Daß die Geburt Christi ein Wunder war, *das* übrigens ist jedenfalls kirchliche Lehre." (Zitat @Imrahil)
Würden Sie das freundlicherweise durch ein Zitat belegen? Das wäre sehr nett. :-)
(Ich bin sicher, dass in der Formulierung des Dogmas von der Geburt Jesu nicht gefordert wird, dass die Gläubigen diese als Wunder anerkennen müssen... Wir sollten uns angewöhnen, hier sehr genau und korrekt zu formulieren, weil sonst sehr schnell Missverständnisse entstehen könnten).
Zur Hilfe:
Das Dogma über die Geburt Christi aus der Jungfrau Maria lautet:
Christus wurde aus einer Adamstochter, der Jungfrau Maria, wahrhaft gezeugt und geboren. De fide.
Aber vielleicht kennen Sie da noch ein anderes... ?!
Ach so, noch etwas, was ich nicht verstehe:
1.) "Nun ist das eine die Frage, ob wir etwas zu glauben verpflichtet ist (Sie meinen wahrscheinlich: sind?), das andere, ob etwas so war. "
Sie sind der Meinung, dass das, was die Kirche uns in den Dogmen zu glauben vorlegt, nicht zwangsläufig so IST (also keine Tatsachen, Wirklichkeiten, Wahrheiten sind)? Dass also der Hl. Geist Unwahrheiten verkündet? Oh...
2.) Sie sind "aus spekulativen (?) Gründen völlig von ziemlich buchstäblichen (?) und physischen Ausprägungen (?) der Lehre überzeugt..." Das ist zu hoch für mich...
3.) Zu Ihrem letzten Absatz (Biologieunterricht etc):
Was soll da jetzt ein" ähnlicher Vorgang" zu was sein?
Ich kann Ihnen versichern, dass die "Bewahrung aller vorhandenen Unversehrtheiten" während der monatlichen Regelblutung in keiner Weise eines Wunders bedarf (außer des allgemeinen der Weisheit des Schöpfers).
Vielleicht haben Sie da im Biologieunterricht irgendwelche falschen Vorastellungen über die anatomischen Gegebenheiten des Mysteriums "Frau" entwickelt.
Ist also die Frau an sich ein "Mysterium" und die weise Einrichtung der Monatsblutung ein ebensolches, so die Bewahrung der (vorhandenen) Unversehrtheit durch dieselbe keinesfalls. :-)
>>Ihre Weigerung, in der Geburt Jesu ein Mysterium zu sehen, dagegen verstehe ich nicht. Natürlich war die Geburt Jesu auch ein Wunder, eine Tatsache, die wir nicht zu erklären vermögen. Ich sehe da keinen Widerspruch.
Schön. Zunächst möchte ich festhalten, daß ich mich mitnichten *weigere* und mich auch nicht *an einem Begriff reibe*. Ich halte lediglich den Begriff für weniger passend. Zufällig scheint sich das, was ich unter einem Mysterium verstehe, mit der von Ihnen (muß das Sie wirklich sein?) genannten Definition aus Wikipedia zu decken; freilich wäre mir diese prinzipiell egal gewesen. Ein Mysterium ist etwas, was man nicht erklären kann. Ein nicht mysteriöses Wunder ist etwas, was man prinzipiell schon erklären kann; man muß halt erklären "hier wurde per Allmacht das Naturgesetz außer Kraft gesetzt". Ich halte das nicht für besonders mysteriös. *An Wunder muß der Gläubige ohnehin glauben*, und - wie auch jeder vernünftige und redliche Atheist bestätigen wird - *wenn es Gott gibt, ist ein Wunder an sich nicht unverständlich*.
Weder daß unser Herr durch Wände gehen konnte noch daß er - auch wenn es gemäß der vollen traditionellen physischen Vorstellung geschehen ist - jungfräulich geboren werden konnte, ist - in diesem Sinne - "besonders mysteriös". Er ist halt nun mal allmächtig; er konnte das eben.
"Daß die Geburt Christi ein Wunder war, *das* übrigens ist jedenfalls kirchliche Lehre."
Einer der Pius-Päpste spricht in einer Enzyklika von einer "wunderbaren Geburt". Hab ich im Ott gelesen. Hab ihn jetzt gerade nicht zur Hand.
Ad 1 und 2. Auch wenn meine dem von Ihnen inkriminierten Zitat unmittelbar folgenden Sätze "zu hoch für Sie" waren - diese hätten alle Unklarheiten beseitigt -, sehe ich eigentlich nicht, wie Sie zu einem derart grotesken Mißverständnis kommen können. Dasselbe hätte *ein kleines bißchen Vertrauensvorschuß* getan, daß ich vielleicht nicht vorhabe, mich, wie von Ihnen unterstellt, aufs übelste in Gegensatz zur Wahrheit zu setzen. Dasselbe hätte, zumindest nach meiner Meinung, auch getan, daß man einfach das, was ich gesagt habe, im üblichen Sinne versteht.
Also.
Sie haben das, was ich gemeint habe, exakt umgedreht.
Selbstverständlich bin ich der Meinung, dass das, was die Kirche uns in den Dogmen zu glauben vorlegt, zwangsläufig so IST. Allerdings bin ich nicht der Meinung, daß das, was so ist, zwangsläufig von der Kirche in Dogmen vorgelegt worden ist.
Ich schreibe jetzt, was ich für den Stand des Dogmas halte. Ich möchte schon im vorhinein darum bitten, nach diesem Absatz noch weiterzulesen.
Ich habe oben bereits dargelegt, warum ich hinsichtlich dessen, was uns die Kirche in Dogmen vorgelegt hat, der folgenden Meinung bin: Natürlich ist es Dogma, daß Maria in unversehrter Jungfräulichkeit geboren hat. Nicht allerdings ist Dogma, daß unversehrte Jungfräulichkeit bedeutet, daß sie danach physisch dieselben Eigenschaften hatte, die man bei Jungfrauen vorzufinden pflegt (das ist es, was ich die "physische Ausprägung der Lehre" genannt habe). Die Begründung hierzu habe ich bereits gebracht, was zugegeben auf einem einzigen Ott-Zitat beruht; der Unterschied zwischen physisch und physiologisch ändert allerdings an meiner Auslegung dieses Zitates nichts. Wenn Sie mich unbedingt vom Gegenteil überzeugen wollen (ich meine, daß die Frage an dieser Stelle gar nicht so wichtig ist) müßten Sie schon neue Zitate bringen, zum Beispiel aus Enzykliken oder Katechismen, die weiter gehen als die "unversehrte Jungfräulichkeit" oder "wunderbare Geburt" (wobei das letztere immerhin bedeutet, daß die Geburt in irgendeiner Weise wunderbar war). [Solche Zitate *von Kirchenvätern* gibt es.]
So. Nun zu dem, *wie ich meine, daß die Sache abgelaufen ist*. Und die ist eben, daß nicht nur "unversehrte Jungfräulichkeit an sich", sondern auch die physische Ausprägung der Lehre dem Sachverhalt entspricht. Die Art und Weise meiner Argumentation dafür, die ich hier nicht wiederholen will, nennt man nun einmal spekulativ (man überlegt sich, wie das wahrscheinlich gewesen ist; as opposed to: positiv, d. h. man erforscht, was in den Glaubensquellen und Lehramtstexten steht).
Ad 3. Lassen wir das, aber streichen wir mal die Vorstellung, ich hätte mir "Vorstellungen gemacht". :-)
@Imrahil
1. Ich möchte hier keine Haarspalterei betreiben.
2. Ich stimme Dir zu, dass alle definierten katholischen Dogmen unveränderliche Wahrheiten sind, während nicht alle Wahrheiten als Dogmen definiert sind.
3. Ich verstehe nicht, was das heißt: „physische Ausprägung der Lehre“; aber es ist wahrscheinlich auch unbedeutend. Lassen wir das.
4. Ich erkenne einen gewissen Unterschied zwischen dem Begriff „Wunder“ und dem Begriff „Mysterium“. Ein Mysterium ist noch einmal „geheimnisvoller“ oder „unerklärlicher“ als „nur“ ein Wunder. Ich nehme an, das geht jetzt auch in Deine Richtung…
Allerdings bin ich – scheinbar im Gegensatz zu Dir – der Meinung, dass ein Mysterium ebenso durch die Allmacht Gottes zu „erklären“ ist, wie ein Wunder auch.
Du würdest nun die jungfräuliche Geburt Jesu als ein „nicht mysteriöses Wunder“ bezeichnen, ich dagegen würde passender formulieren wollen, dass die Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria ein wunderbares Mysterium ist. Na gut.
Scheeben schreibt in seiner Dogmatik (V 1, Nr. 575), dass „die Väter die Geburt Christi ebenso wie seine Empfängnis eine wunderbare und übernatürliche, eine himmlische, göttliche und geistliche Geburt“ nennen. Meinst Du nicht, dass das einem Mysterium näher kommt, als „nur“ einem „nichtmysteriösen Wunder“? (Ich darf darauf verweisen, dass Du selbst auch die Menschwerdung Gottes als Mysterium bezeichnest, s.o.…)
(Aber das nur nebenbei.)
Übrigens gibt es Theologen (darunter auch Scheeben), die es für wahrscheinlich und angemessen halten, dass Maria „ohne allen Schmerz“ geboren hat (aber auch das nur nebenbei).
5. Ich möchte Dir nicht unterstellen, Dich „aufs übelste in Gegensatz zur Wahrheit zu setzen“. Schließlich verfolge ich hier ab und zu Deine Verteidigungsschriften.
Allerdings musste ich aufgrund Deiner (vielleicht auch - zumindest für mich -missverständlichen) Formulierungen annehmen, dass es so ist.
Ich halte die Diskussion darüber, ob die Geburt Christi nun ein Wunder oder (!) ein Mysterium ist, für müßig. Aber wenn Du willst (und ich hatte den Eindruck, Du legtest Wert darauf), können wir das natürlich gerne ausdiskutieren… ;-)
Im Grunde glaube ich aber, dass wir uns ziemlich einig sind.
Meine (erste) Replik ging ja auch nicht an bzw. gegen Dich sondern war v.a. an Herrn Klaasen gerichtet, weshalb ich Deine kleinkarierte (entschuldige, bitte nicht böse sein) Entgegnung (ob nu Wunder oder Mysterium) auch nicht verstanden habe (nur noch mal zur Klarstellung).
Großartig!
Also: Ott setzt, jedenfalls in der mir vorliegenden Auflage aus den 1970ern, nach dem oben schon zitierten Satz (»Die nähere Bestimmung, worin die jungfräuliche Unversehrtheit nach der physiologischen Seite besteht, gehört nicht zum Glauben der Kirche«) hinzu: vgl. Juan Alfaro SJ, Adnotationes in tractatum de BMV, Rom 1958, S. 53-57.
Ich empfehle, dort einmal nachzuschlagen. Alfaro bietet eine wohl durchdachte und imho plausible "theologica explicatio virginitatis in partu". Aber man sieht gleichsam ex negativo: Was er dort detailliert ausführt, ist eben nicht Dogma. (Und sollte jemals eine(r) dieses Bändchen von Alfaro ins Deutsche übersetzen, möge er den Abschnitt lieber auf Latein stehen lassen...)
[Sehr vielen Dank für das Du, im übrigen!]
Die Menschwerdung Christi ist selbstverständlich ein Mysterium, nämlich der hypostatischen Union wegen (ich wollte vorhin nur den Begriff nicht bringen). Im übrigen ist hier der Sprachgebrauch, denke ich, Geschmackssache. Man kann sogar die Schönheit einer Wiese oder eines Waldes ein Mysterium nennen. Selbstverständlich erst recht übernatürliche Dinge oder gar Heilsereignisse. Irgendwas Mysteriöses ist da auch ernsthaft immer dran.
Mir gefiel nur eben die Replik "wie das geschehen ist, kann man nicht verstehen" nicht. Wunder kann man an sich eben schon verstehen; daß der Heiland durch Wände gegangen ist bereitet dem Verstand keine größeren Schwierigkeiten als daß das halt üblicherweise nicht funktioniert. Und irgendwo muß der Gläubige sowieso Wunder annehmen; da braucht man nicht jedesmal gleich bei was nicht alles "wie kann der moderne Mensch das denn glauben" etc. sagen. (Einer der großen emotionalen Irrtümer hinter der historisch-kritischen Methode, aber ich schweife ab. Wenn der Mensch, auch der moderne, einmal glaubt, daß Gottes Sohn ernsthaft Mensch geworden ist und das nicht bloß irgendwie hyperbolische Redeweise ist, dann muß er eigentlich wenigstens ein paar Wunder geradezu erwarten.)
Die Trinität hingegen kann man nicht (zufriedenstellend) erklären; dito hypostatische Union, Transsubstantiation und wohl auch allgemein die Präsenz der Gnade in den Sakramenten; dito daß die Kirche Leib Christi ist. Das ist ein echter Unterschied; der Rest ist (denke ich) Sprachgeschmackssache.
>>Übrigens gibt es Theologen (darunter auch Scheeben), die es für wahrscheinlich und angemessen halten, dass Maria „ohne allen Schmerz“ geboren hat (aber auch das nur nebenbei).
Womit du mir einen Beweis geliefert hast für meine These, denn "wahrscheinlich und angemessen" ist eben nicht "Dogma". Der theologische Sprachgebrauch ist hier ganz klar. Daß das wahrscheinlich und angemessen ist, ist völlig meine Meinung, und ich persönlich gehe einfach mal so aus, daß das so geschehen ist.
Hingegen *ist* Dogma, daß der Satz "Maria hat in unversehrter Jungfräulichkeit geboren" in wenigstens einer Bedeutung eine wahre Aussage ist. Das war genau das, was ich in vielleicht unverständlicher Weise mit der (und hier: notwendigerweise) haarspaltenden Unterscheidung von der a) Jungfräulichkeit der Geburt und b) der physischen Interpretation dieser Lehre (oder welche, gutmöglich mißlungenen, Worte ich dafür auch immer gewählt habe) gemeint habe.
@Puntualizzazione
Ich denke, es bestätigt das Gesagte.
@Lieber Imrahil
Ich denke, im Wesentlichen sind wir uns einig.
Ausnahme vielleicht:
Während Du Dir die natürliche wie übernatürliche Jungfrauengeburt des Gottessohnes und Erlösers der Menschheit aus der Immakulata vorstellen kannst, kann ich mir das nicht mehr (auch nicht durch Außerkraftsetzen aller Naturgesetze) vorstellen. Für mich bleibt es ein Mysterium...
Ach, lieber Imrahil, warum wohl sollte ich "geradezu danach suchen", Dir "irgendwo Vorwürfe machen zu können"? Sehe ich so böse aus?
Mit meiner ersten Anfrage an Dich (woher genau das Zitat stammte bzw. in welchem Kontext es steht) wollte ich das Zitat, das Du angeführt hast, besser einordnen können um dann dem Herrn Klaasen treffender antworten zu können. Er meinte ja, "Dein" Ott-Zitat dazu benutzen zu können, zu behaupten, man dürfe das mit dem "Jungfraubleiben unter der Geburt" nicht so wörtlich (physisch) verstehen (weil das Kinderkram sei). Diesem groben Missverständnis wollte ich die tatsächliche klare Lehre der Kirche entgegensetzen...
Also, lieber Imrahil, nichts für ungut
und
pax et bonum!
@ Lucy
Das, was ich mir (unter Annahme eines Wunders) "vorstellen kann", ist bloß der Vorgang, wie unser Heiland, nachdem er bereits drin ist, schmerzfrei aus dem Mutterleib herauskommt. Daß natürlich diese Geburt in diesem speziellen Fall *auch* ein geistlicher Vorgang war (der den Leib betrifft!), von einer normalen Geburt selbst unter Annahme eines Schmerz- etc. Verhinderungswunders verschieden, und das durchaus ein Mysterium ist, habe ich dabei unbewußt beiseitegestellt. Ist wohl so ein Zug von mir, Sachen beiseitezustellen, von denen ich nicht weiß wie sie beschreiben.
Die Menschwerdung (und in der Folge die Empfängnis) kann ich mir dagegen nicht vorstellen; denn hier wurde Gott Mensch.
Liebe Grüße!
@Puntualizzazione
Danke für das Angebot...
Elsa wird sich bestimmt freuen! ;-)
@Imrahil
Vielen Dank.
Mir tut's auch leid, wenn ich nicht den richtigen Ton Dir gegenüber getroffen habe. Entschuldige bitte.
Ebenso liebe Grüße!
@Imrahil
>>Haarspalterei kann was ganz Schönes sein. Kleinkariertheit dagegen nicht (wieder so ne Haarspalterei, ich kann's aber auch nicht lassen, gell?). <<
Ich bitte dringend darum, aus (den meinen) niederen Beweggründen rein persönlichen Gewinns, dieses "nicht lassen können" nur dann zu überwinden zu versuchen, wenn es einer von Dir erkannten Notwendigkeit entspräche, gell :-)
"Wunderbare Mysterien..."