Alarmstufe Rot in Rom
Es war klar, dass Osama es nicht lange aushalten konnte, dass der Fokus der Aufmerksamkeit mal zur Abwechslung NICHT auf ihm liegt. Ja, ihr seid ja auch noch da, wie konnten wir das nur vergessen. Und weil Dänemark einer der erzkatholischsten Staaten in ganz Europa ist, kann es sich bei dem erneuten Abdruck der Karikaturen nur um eine Intrige des Papstes handeln. Wobei ich langsam den Verdacht hege, dass Al Kaida das selbst initiiert und finanziert.
Vielleicht haben sie auch nur Bin Laden- Karikaturen mit Mohammed- Karikaturen verwechselt. Das ist natürlich auch möglich.
Dann wollen wir halt mal abwarten, ob der italienische Geheimdienst noch auf internationalem Niveau agiert.
ElsaLaska - 20. Mär, 21:25
So, dann wollen wir doch mal sehen, wer alles dabei ist.
An vorderster Front wieder
Volkswagen, warum wundert es mich nicht ...
Lenovo
IBM
UPS
Haier
Coca Cola (jetzt noch Mars, und ich kriege echte Probleme)
ADIDAS (!)
Haier
Air China (gut, das ist leicht)
Tsingtao (das ist blöd, das trinke ich manchmal beim Wok-Schnellchinesen)
VISA (ächz ... das ist mehr als blöd)
Mc Donalds (gut, geh ich halt zu Burger King)
General Electric
Kodak
Bahn-Tochter Schenker
Das hier ist auch schön, vom Handelsblatt online, der adidas-Manager sagte da im Dezember folgendes:
„
Die Spiele werden gut“, wird Hainer nicht müde zu sagen.
Der Manager hat allen Grund, sich optimistisch zu geben. Denn Adidas ist einer der großen Sponsoren der Wettkämpfe und steckt Millionen in die Veranstaltung. Nichts wäre für Hainer schlimmer als TV-Bilder von Athleten, die in ihren Adidas-Leibchen keuchend am Boden liegen, weil sie im Smog keine Luft mehr bekommen. Hainer vertraut allerdings ganz auf die starke Hand der chinesischen Behörden: „Die Regierung wird die Fabriken zwei Wochen vor Beginn der Spiele abstellen“, sagt er – und ergänzt: „Und wenn es sein muss, auch vier Wochen vorher.“
Das ist einfach nicht zu glauben, das ist einfach nicht wahr. Das ist nicht mehr meine Welt ...
ElsaLaska - 19. Mär, 23:02
das weltliche (und geistliche) Oberhaupt eines Volkes,
der seinen Leuten androht, dass er zurücktritt, wenn sie Waffen in die Hände nehmen.
Ein Volk, dass seinen Gottkönig derart innig liebt und verehrt, dass ich eigentlich fast davon ausgehe, dass sie seinen Wunsch wenigstens mittelfristig respektieren werden.
Das würde mich natürlich auch ankotzen, wenn ich Chinese und im vermeintlichen Alleinbesitz der politischen und religiösen Wahrheit wäre. Das Blöde ist nämlich, selbst wenn sie den Dalai Lama und sein ganzes Volk einfach niedermetzeln, gegen die Liebe kommen sie trotzdem nicht an.
ElsaLaska - 18. Mär, 15:10
Im Traum besuche ich immer hin und wieder mal Peter Handke. Er wohnt in einem verschachtelten mittelalterlichen Gebäude in einem ruhigen historischen Stadtzentrum, das aus verwinkelten Ausstellungsräumen, Wohnräumen, Höfen, Nischen und Hofgärtchen besteht. Außerdem führt er ein offenes Haus mit seiner Frau für seine vielen Anhänger. Er möchte gerne Yoga lernen und führt mir ein paar Übungen für Anfänger vor, die ihm jemand anders gezeigt hat und mit denen er unzufrieden ist. Er ist mit Recht unzufrieden, es hat nicht viel mit Yoga zu tun, wenn man bewusst atmend im Kreis umherläuft.
Also biete ich an, ihm Yogastunden in der Sivananda-Tradition zu geben. Ich erkläre kurz, was bei uns in den ersten Stunden gelehrt wird und sage ihm auch zu, gleich mit der Theorie einzusteigen, etwas, was man nicht gleich am Anfang lehrt, das ihm aber wichtig ist.
Wir werden uns schnell einig und ich werde zu einem allgemeinen Frühstücksbrunch mit Künstlern, Autoren, Esoterikern im Hof eingeladen. Es gibt Dinkelbrot, Steinpilztapenade, diverse Müslis und Kaffee und Tee aus biologischer Produktion und fairem Handel.
Ich weiß gar nicht, warum mir der Typ eigentlich immer so unsympathisch ist. Im Traum wirkt er zwar immer etwas verwirrt, aber ganz lieb.
ElsaLaska - 18. Mär, 10:08
Programmhinweis:
Alltag im Vatikan gleich um 20.15 Uhr auf arte.
ElsaLaska - 17. Mär, 19:53
"Arschlochtum"? Es klingt herrlich lutherisch, und falls es das noch nicht gibt, so habe ich es eben erfunden.
ElsaLaska - 14. Mär, 12:29
Warum ist das Zitieren dieser Stelle für atheistische Blogger nicht geeignet, um eine Aufforderung auszusprechen, sie von meiner Blogliste zu streichen?
"In der Welt sind nämlich neuerdings viele Verführer unterwegs. Sie leugnen, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde. In ihnen ist der große Verführer, der Antichrist, schon erschienen.
Nehmt euch in Acht, damit ihr nicht verliert, was ihr erarbeitet habt, sondern den vollen Lohn bekommt. Wer nicht bei dem bleibt, was Christus gelehrt hat, sondern darüber hinausgeht, hat keine Verbindung mit Gott. Wer sich aber an das hält, was Christus gelehrt hat, hat den Vater und auch den Sohn.
Wenn also jemand zu euch kommt und euch etwas anderes lehrt, dann lasst ihn nicht in euer Haus. Ihr sollt ihn nicht einmal grüßen; denn wer ihn grüßt, ist an seinen schlechten Taten mitbeteiligt. 2 Joh 1, 7-11
Weil man die Bibel im historischen Kontext lesen muss. Johannes schreibt nicht etwa: Der Typ ist Atheist, hält sich für superschlau, wenn er Gott leugnet und deshalb streich ihn aus deiner Blogroll!
Johannes schreibt hier für die urchristliche Gemeinde (zersplittert, verunsichert, verfemt und verfolgt) folgendes - fett unterlegt: Sie (die Verführer) leugnen, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde. Um welches Problem geht es also hier? Um den Streitpunkt, der erst mit dem Konzil von Chalcedon 451 beigelegt wurde, es gab nämlich sogenannte Häretiker, die lehrten, dass Jesus Christus kein MENSCH war, sondern ausschließlich von göttlicher Natur. Dagegen galt es sich, aus verschiedenen Gründen, zu verwehren. Das Konzil stellt dementsprechend fest, dass Jesus Christus sowohl wahrer Mensch wie auch wahrer Gott gewesen ist.
Da es um diesen Streit, lieber Chinaski, zwischen uns aber gar nicht ging, und du ja weder Jesus' göttliche Natur noch seine menschliche anerkennst, eignet sich die Stelle nun mal eben nicht, um dich als der Verdammung durch mich würdig zu erweisen.
Rein von der LOGIK her, die du ja so schätzt.
ElsaLaska - 13. Mär, 23:56
die sich, zugegeben, die letzten 5 Jahre ziemlich verändert haben, der denkbar schlechteste Buchanfang, den ich kenne. Ich hatte wirklich seltener Lust, ein Buch sofort wieder zuzuklappen und auf den Kompost zu werfen ...
"Unsere Gesellschaft wird oft als Leistungsgesellschaft gekennzeichnet. Zur Erhaltung und weiteren Steigerung unseres Lebensstandards und zur Finanzierung der sozialen Aufgaben des Staates sind erhebliche Mittel erforderlich, die nur von einer leistungsstarken und konkurrenzfähigen Wirtschaft aufgebracht werden können."
Freytag, Gmel, Grasmeher: Der Ausbilder im Betrieb. Teil I.
Das Buch als solches ist hervorragend, aber der Einstieg evoziert in mir hartnäckigen Widerspruchsgeist und anarchistische Gelüste, die ich sonst nicht von mir kenne.
ElsaLaska - 12. Mär, 19:14
Genau! Das habe ich gesucht, das war der erste Erfolg von Richy Müller. Ich war wohl aber noch zu klein damals, um den Sinn des Filmes zu kapieren, vom Inhalt her hab ich nichts verstanden, aber die beiden Hauptdarsteller fand ich super. Das waren Richy Müller (immerhin ein Sohn Mannheims!) und Jochen Schroeder, Ricky und Schocker (super Name).
ElsaLaska - 10. Mär, 11:40