Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Hausmitteilungen

Freitag, 9. Februar 2007

Ich habe bestimmt den langweiligsten Header

von ganz twoday ... Vom ganzen Internet.
Von sämtlichen Internets in der ganzen Galaxis.
Von sämtlichen Internets kosmosweit.

*pustet sich eine Strähne aus der Stirn*
*Friseur hat ein bisschen zu herzhaft geschnitten gestern*

Donnerstag, 8. Februar 2007

F. J. Wagner - nicht zu toppen.

N' Hallamarsch! (schreibt man das so?) Also der Brief an Ursula von der Leyen ist ein Glanzpunkt seines Schaffens.

"1. großes Lob für Ihr temperamentvolles Interview über Männer im neuen „Stern“.
2. Sie sind weltfremd. Sie wollen Frauen und Männern gleichartige Rollenmuster aufzwingen. Sie sagen „die Zeit der Alphatierchen mit ihrem Platzhirsch-Gebaren ist vorbei“. Bass-Stimme, raumgreifende Gesten, Brust raus, Kopf hoch seien out. In sei die leise Stimme des Mannes, das konziliante Wort, der windelwechselnde Mann.
Ach, Frau Familienministerin, Sie wissen nichts – über Frauen. Gerade hat eine Studie herausgefunden, dass Frauen sich zu reichen und mächtigen Männern hingezogen fühlen, weil der Alphamann besser in der Lage ist, für ihre Kinder zu sorgen.
Wenn ich mich als Beispiel nehme, warum kriege ich keine schöne, junge Frau?


Frisur nochmal checken, vielleicht in eine kosmetische Zahnklinik gehen? Weniger Ansprüche stellen (Stichpunkte jung und schön), immerhin sind Sie ja auch schon jenseits der 7050, die Stimme und die Gestik kann ich leider nicht beurteilen, aber auch mit einer schlicht intellektuellen Ausstrahlung, die auf manche Frauen sehr anziehend wirkt, werden Sie wohl nicht reüssieren - nach meiner Einschätzung.
Vielleicht versprechen Sie auch zu wenig die Ehe? Frauen sind ja sehr konservativ. Gut, an Ihrer mangelnden Herzensbildung kann es auch nicht liegen.
Aber ich kann Sie trösten - selbst der Dorf-Vollblut-Asso mit Spitznamen BULLE ("HEEER, isch mit meim Rieme vunn 18 Zäntimedär!") hatte als Alphamännchen trotz seiner lauthals angepriesenen Vorzüge keinen guten Stand - er kam nicht an, warum weiß ich auch nicht. Windeln wechseln - na klar, vielleicht suchen Sie sich am besten eine alleinerziehende Mutter und machen Abstriche in den Sektoren "jung und schön?" Windeln bedeutet ja oft auch Zellulite, Postnatale Depression und Schwangerschaftsstreifen, ist also ein contradictio in adjecto. Oder meinen Sie, die jungen und schönen Frauen wüssten das nicht?

Und warum heiraten so viele schöne, junge Frauen hässliche, reiche, alte Männer? Wohl nicht aus Mitleid. Ich hab leider keine Jacht und ich hab keine Mietshäuser.
Weil die ihnen keine Kinder mehr machen können und damit die Figur versauen. Ich führe nur Ihren Gedankengang weiter.

Moment, eben haben Sie sich noch als Alphamann reich und mächtig angepriesen, und jetzt haben Sie NICHTMAL eine Yacht? Also WIE JETZT? Und was kann bitte Ursula von der Leyen dafür? Man kann Frau von der Leyen sicherlich für vieles verantwortlich machen, aber nicht dafür, dass Sie ein Schweinegeld für nicht-stringente Kolumnen bekommen und sich dafür nicht mal eine anständige Yacht zugelegt, sondern alles verfressen und versoffen haben. Echt jetzt mal.

Ich hätte gern eine Frau, aber keine Frau hat mich gern, obwohl ich Windeln wechseln würde. Was ist denn das für eine Entscheidung für die Liebe, Windeln zu wechseln.

Probieren Sie es doch einfach mal mit Frauen jenseits der Menopause.
Da stellt sich das Problem mit dem Windeln wechseln auch nicht mehr.
Frisur und Zähne spielen aber immer noch eine Rolle. Ich meine jetzt allerdings nicht die der Frauen.

Dienstag, 6. Februar 2007

CT ist eigentlich nicht schlimm.

Ich hatte noch Angst, die fahren mich in so eine Röhre rein und dann dreh ich durch, aber es war ein offener Bogen (also kein Kernspin) und machte ulkige Geräusche, nicht besonders laute. Und zu sehen war auch nichts. Der Arzt, der mir erklärt hat, da sei eigentlich nichts, stimmte aus ganzem Herzen in mein Lachen ein - weil ich ihm erklärte, ich hätte seit der Termin feststeht aus Angst vor einem Tumor sowieso keine Schmerzen mehr. (Was nicht ganz stimmte, ich bin wieder mit Kopfschmerzen aufgewacht weil ich Alpträume hatte und es wurde nicht besser, weil ich halt auch nichts essen und trinken durfte).
Also jetzt halt noch den Neurologen, und dann hat sich das ganze wohl hoffentlich unter Wechseljahresbeschwerden abgehakt.

Ich bin mal mit mir zurate gegangen und habe festgestellt, dass es niemandem was bringt, wenn ich Handke umarme.
Nur weil hier Stimmen laut wurden, ich sollte gefälligst konsequent Franziskus folgen und hätte Brigitte Mohnhaupt/alles was mich anekelt > Peter Handke zu umarmen.

Neben mir saß ein Mann, der war sicher noch nichtmal 60 Jahre alt. Im Rollstuhl. Sein rechter Filzpantoffel hatte vorne ein Loch, es war ein grauer Filzpantoffel. Auf seinem Schoß lag seine Akte. Er blickte unruhig, unter seinem zerzausten, noch nicht vollständig ergrauten Haarschopf. Sein rechter Arm zitterte unablässig. Sie hatten diese CT mit ihm gemacht und dann neben meinem Stuhl "geparkt". Einfach abgestellt. Wahrscheinlich weil sie dachten, der merkt eh nichts.
Ich habe, obwohl ich ausreichend mit mir zu tun hatte, immer wieder versucht, Blickkontakt zu ihm aufzunehmen, ihn auch ohne Blickkontakt angelächelt, weil ich dachte, vielleicht spürt er es ja.
Und mir wurde klar, dem geht es tausendmal schlechter als mir. Ich hab nur Angst. Aber er hier, er ist ganz allein. Und er ist so allein, dass du nicht mal mehr zu ihm durch kommst. Dass er sich nicht mal mehr nach einem anderen umschaut, um vielleicht einen freundlichen Blick zu ergattern, eine Hand zu ergreifen. Auf Ansprache hat er nicht reagiert. Ganz verloren.
Es ist glaub ich gar nicht wichtig, jemanden zu kämmen, zu bürsten und zu füttern, wenn das persönlich halt nicht geht. Sondern das allerwichtigste ist es, jemanden schlicht und einfach zu begleiten.
Da sein.

Danke fürs Daumen drücken!

Montag, 5. Februar 2007

In die Sauna gehe ich ja zum Entspannen.

Eineinhalb Stunden hatte ich fleißig trainiert und war danach auf einem recht stabilen nervlichen Niveau, was die CT-Hirnuntersuchung morgen früh betrifft.
Betrete relativ ausgeglichen, jedenfalls gegen vorher, die Sauna.
Es sind lauter grauhaarige Damen anwesend.
Sie erzählen sich Geschichten von Leuten, die Hirntumore haben. Der eine ist statt in die nächste Stadt bis nach Ulm gefahren, ohne es zu merken und wurde dort verwirrt aufgegriffen.
Der andere fiel in der Unibibliothek wegen eines epileptischen Anfalls um, den der Tumor ausgelöst hatte.
Der dritte hätte fast eine Horde Schulmädchen zusammen gefahren, weil er solche Kopfschmerzen hatte. Bei der Untersuchung kam das dann raus, mit dem Tumor.

Ich denke, das ist doch jetzt eine lustige Volte des Schicksals, ausgerechnet heute in diese Gesprächsrunde zu geraten und bekämpfe das beginnende nervliche Flattern mit Kaltwassergüssen.

Wo ich jetzt darüber nachdenke, könnte die Botschaft aber auch lauten:
Du hast weder epileptische Anfälle, noch landest du in Ulm, obwohl du nach Heidelberg wolltest. Auch im Straßenverkehr fällst du noch nicht dadurch auf, dass du planlos auf Schulkinder zuhältst.
Mach dir also keine Sorgen.
Verbessere dein Karma unheiliges Leben, in dem du im Geiste Brigitte Mohnhaupt umarmst, oder, noch besser, George W. Bush. Nimm auch Peter Handke mit in diese Umarmung hinein, wenn grad kein Leprakranker aufzutreiben ist.
Aber nur dann.

Heute im Fitness-Studio

lag die Bild am Sonntag aus. Tu mal was für deine Fitness, wenn die ober-Super-Wahnsinnsschlagzeile lautet: Unser Planet stirbt!
Das ist wie in den 80ern, denke ich, wo sie uns die Hölle heiß gemacht haben mit dem Waldsterben.
Dann denke ich: Okay, Leute, BEVOR unser Planet stirbt, geht die Bildredaktion den Bach runter. Erstmal sterbt IHR, und natürlich WIR.
Dann der Planet.
Oder nein, ich gehe davon aus, dass dieser Planet sich noch ein paar Karten in der Hinterhand behält. Also erstmal sterben WIR. Dann kann man weitersehen, ob der Planet sich nochmal erholt.
Ich bin da aber optimistisch, um ehrlich zu sein. Was den Planeten betrifft, jedenfalls.

Sonntag, 4. Februar 2007

Der schlimmste Traum meines Lebens

Ich war wohl 17 oder 18 und wachte eines Nachts auf, heulte los und schrie das ganze Haus zusammen. Ich sollte mich lange nicht mehr beruhigen.
Jahrelang hatte ich Angst davor, dass dieser Traum sich wiederholen würde, eben deshalb, weil ich regelrecht von ihm besessen war und immer wieder an ihn dachte und schlicht Angst hatte.
Er wiederholte sich nie.
Ich sitze in einem kleinen dunkelroten Auto, vielleicht ein Golf, und betrachte immer wieder bewundernd die Fahrerin, die mich zu einer Party fährt. Sie ist ICH, wie ich weiß, aber ein äußerlich perfektes Ich. Sie trägt die Haare wie meine Haare idealer nicht zu tragen wären. Sie ist toll angezogen, ein schwarzes enges Kleid, sie hat meine Gesichtszüge, nur noch einen Tick perfekter und einen makellosen Teint. Sie ist mein ideales ICH.
Diese Frau ist das, was ich sein könnte. Wenn man meine Unvollkommenheiten wegnähme. Sie setzt mich vor einem Neubau ab, da sind ganz frisch Straßenlaternen gesetzt worden und säumen diesen typischen 80er-Jahre-Pflasterweg zum entweder unverputzten oder schlicht weiß verputzten Bungalow, in dem eine Party stattfinden soll. Ich steige aus und betrachte bedauernd ihr Profil, weil sie nicht mitkommen will. Sie wird warten. Es gibt eine Blende. Ich laufe diesen Pflasterweg zum Haus hin, dann laufe ich ihn in einer Sekunde wieder zurück. Die Party bleibt ausgespart. Ich sehe mich also in ein und demselben Moment hinlaufen, dann wieder zurück zum Auto kommen.
Ich lege die Hand auf die Klinke der Autotür und schaue erwartungsvoll in das Innere. Da liegt sie, quer über den beiden Vordersitzen, mit aufgeschnittener Kehle, eine klaffende, blutige, weit gähnende Wunde unter ihrem Kinn. Alles ist voll Blut. ICH selbst liege da. Irgendjemand ist gekommen und hat sie abgeschlachtet, und ich weiß nicht warum und wieso.

Ich wache auf und kann nicht mehr aufhören zu weinen.

Nachtrag: Ich hatte eine Zeitlang einen roten Golf, allerdings nicht zur Zeit des Traumes. Ich habe versucht ihn loszuwerden und eine abergläubische Furcht davor, in rote Autos einzusteigen, seither.

Samstag, 3. Februar 2007

Träume von Verstorbenen

Nach dem zucker und ich ja quasi so einen halboffiziellen inoffiziellen Dream-Workshop gestartet haben - über unsere ältesten oder bedeutungsvollsten Träume - und ich grad ihren Eintrag über ihren ältesten Traum und den Traum von ihrer Oma gelesen hatte, mag ich auch noch was dazu sagen.
Regelmäßig sich wiederholende Träume drehten sich um die ursteile Treppe hinunter zum Zimmer bzw. der Wohnung meiner Oma. Man kommt diese Treppe fast nur mit seitlich gesetzten Füßen hinunter, so schmal sind die Stufen und so steil ist das Teil, das ich auf 85 Grad Neigungswinkel schätzen würde. Also wer dieses Haus gebaut - und damals eine Menge Geld dafür kassiert hat (natürlich ohne Klo und ohne Bad ursprünglich), der soll sich doch bitte im Grab herum drehen.
Für ein Kind natürlich noch beängstigender, eine solche Treppe. Deshalb hatte ich wirklich regelmäßig und immer wieder, ich muss so vier oder fünf Jahre gewesen sein, Schwebeträume. Immer befand ich mich oben an der Treppe und immer kam ein Engel und nahm mich in seine Arme und schwebte mit mir hinab. Das war ein tolles Gefühl.
Als meine Oma dann im Sterben lag, quartierte man mich zu einer Tante aus für die schlimmsten Tage, damit ich nicht so viel davon mitbekommen sollte.
Prompt träumte ich wieder einen Engel-Schwebe-Traum. Diesmal trug der Engel mich hinunter und führte mich in das Zimmer (Die "gute Stube") meiner Oma. Dort lag sie auf ihrem Bett wie auf einem Katafalk mit gefalteten Händen und war ganz offensichtlich tot. Das verstörte mich aber nicht weiter, sondern ich nutzte die Gelegenheit, mich von ihr zu verabschieden.
Die Besonderheit war, ich glaubte, dieser Traum sei real. Erst Jahrzehnte später erklärte mir meine Mutter, ich könne meine tote Oma gar nicht gesehen haben, da ich im Nachbarort bei der Tante untergebracht gewesen war, bis zur Beerdigung.
Ich beschrieb ihr die verstorbene Oma ganz genau mitsamt den Kleidern und der Handhaltung und sie wurde recht still.
Dazu muss man sagen, dass diese Oma und ich sehr verrückt nacheinander waren. Es gibt ein Bild, wo sie den Hof kehrt - ich hatte damals Lampions gefunden, die man so auffächern kann und war der Meinung, es seien Hüte. Auf dem Bild ist sie im schwarzen Kittelschurz zu sehen, wie sie mit einem halb aufgefächerten knallgelben Lampion auf dem Kopf den Hof fegt, ich daneben, mit einem kleineren Exemplar auf der Birne und einem roten Badeanzug.
Schwebeträume hatte ich seit meiner Kindheit nie mehr.

Heute war ich zum ersten Mal seit 20 Jahren

wieder in einem Gottesdienst. In einer Kirche, in der ich als Kind schon einmal war, vielleicht war ich 10 Jahre alt oder so. Erkannt habe ich das nur, weil ich, wie vor 28 Jahren, neben der Kanzel saß. Aus Holz, unbemalt. Darauf verschiedene Tafeln mit Schnitzereien. Ein Mann in einer Mönchskutte, ein Vogel, vielleicht eine Taube, auf seinem Arm, ein kleinerer, vielleicht ein Spatz, zu seinen Füßen sitzend. Die Tafel daneben, ein Baum mit Vögeln darin, Wildgänsen, die über seine Krone fliegen, eine Eule.
Und so saß ich da und schwärmte wie schon vor 28 Jahren diesen Mann an, der da mit dem Vogel auf seiner Hand saß.
Heute aber, das war der Unterschied, erkannte ich ihn und nannte ihn beim Namen.

Terminal mit Tom Hanks.

Ich finde Tom Hanks klasse. Je älter und unförmiger und schräger er wird, desto sexier wird er.
Deshalb bin ich natürlich auf Terminal abgefahren. Und dann noch dieses herrlich bescheuerte (pseudo)Russisch, was er da bringt.
Konsequent besetzt als doofe sexhörige Dummtusse (ich schreib nicht Stewardess, aus respekt vor Allegra, aber sie war eine. Catherine Zeta - Jones. Keine Flugbegleiterin- Stewardess. Das sagt man so wenig wie Nada niente Fliegenschiss über das Leben anderer Leute - ist aber in der Rolle absolut gerechtfertigt*g*).
Okay. Während meine Mädels hier Brechanfälle wegen Mickey Rourke kriegen, der einen wirklich akzeptablen, wenn auch nicht mitreißenden Francesco gegeben hat, krieg ich welche bei CATHERINE ZETA-JONES.
Es gibt ja überhaupt keine beeindruckenden, tollen, charismatischen Frauen mehr, rein cineastisch gesehen. Bei Zeta-Jones denk ich immer gleich diesen miefigen Michael Douglas mit, der vielleicht mal in der Jagd nach dem Grünen Diamanten Charme versprühte, aber jetzt einfach nur noch würdelos altert. Und mir jetzt bitte nicht mit aufgespritzten Botox-Flunzen kommen. Oder diesem Egerling Scarlett Johannson. Nee.
Man stellt mich ja nie vor die Wahl, aber Tom Hanks als unbeholfener dicklicher Krakosianer, der Monumentalornamentfliesenschmuckstückewände mauern kann, am einen Tisch, Michael Douglas mit seinem Sexwahn und seiner Angst vorm Älterwerden am anderen Tisch, und ich wüsste, zu wem ich mich setze.
Vorher gabs noch Zefirellis Bruder Sonne, Schwester Mond, hinreichend gewöhnungsbedürftig nach einem politisch radikalen Mickey Rourke, dafür mit den kitschigeren, schöneren, sanfteren Bildern.

Freitag, 2. Februar 2007

Mickey Rourke

hat sich eher etwas ausgewachsen und sieht nicht mehr so wahnsinnig gut aus, aber der Film "Francesco" ist ja auch schon etwas älter und da gibt er doch noch einen recht ansehnlichen Franziskus ab. Was irgendwie schleierhaft bleibt, ist seine Bekehrung, das kommt so schleichend und irgendwie sprunghaft ohne dass man versteht, wieso überhaupt.
In der Hauptsache geht es um das Problem, seiner Bewegung Regeln zu verordnen, was ihn schier in die Verzweiflung treibt. Da ist er überfordert. Eine Glaubenskrise kommt hinzu, und das wird für seine engsten Getreuen ziemlich anstrengend. Dauernd muss man ihn suchen, zudecken, wärmen, massieren und trocknen. Weil das Wetter auch nicht so mitspielt. Ganz am Ende wird er dann stigmatisiert - Gott hat wieder mit ihm gesprochen, alles ist gut. Für das Leben als Bettelmönch tauge ich nicht, habe ich mal wieder festgestellt. Barfuß laufen bei Wind und Wetter - gesundheitsschädlich, mein Unterleib würde einfach platzen, ein einziger Entzündungsherd. Irgendwo auf einem Felsen im prasselnden Regen herumsitzen - würde dem Unterleib nicht wirklich helfen. Also selbst für mittelalterliche Verhältnisse war das doch ziemlich heavy, was die sich da zugemutet haben. Vor allem in Anbetracht des Fehlens von Antibiotika und Aspirin.
Der Film ist schön anzusehen, mit dramatischer Musik von Vangelis dazu. Aber was Franziskus' Glauben betrifft, bleiben wir außen vor. Was wirklich in ihm vorgeht, begreift niemand, er ist halt "beliebt" und hält öfter mal ein Bettlerkind an der Hand.
Besonders viel Bezug zur Schöpfung hat er ihm Film auch nicht, das fehlt, meine ich. Sich lediglich in Flickenkutte barfuß Wind und Wetter auszusetzen heißt ja noch lange nicht, dass man verzückt den Sonnengesang anstimmen kann dabei- der sowieso nicht vorkam.
Der Film hat sehr schöne Momente, auch anrührende, wo man dann im Sessel hängt und idiotisch vor sich hingrinst, aber er greift nicht das Phänomen. Er packt einem nicht in der Seele, bleibt an der Oberfläche.
Jetzt hab ich hier noch Zefirellis Bruder Sonne Schwester Mond, den guck ich mir heute aber nicht mehr an.
Außerdem hab ich in die Große Stille hineingesehen und ich kann nach circa einer Viertelstunde - ich hab dann abgebrochen, weil ich mich wirklich einstimmen wollte drauf und merkte, ich bin nicht so in der Stimmung - jedenfalls nach einer Viertelstunde klipp und klar sagen:
Es sollte mehr solche Filme geben.
Ellenlange Einstellungen. Stundenlang. Selbst für in Realzeit eine Viertelstunde. Nichts passiert. Niemand spricht. Keine Musik.
Das ist eine solche ERHOLUNG.
Bitte mehr solcher Filme. Dann guck ich auch wieder öfter DVD.

Was den Francesco betrifft, dachte ich mir, starte ich eine eigene Verfilmung. Ist ja easy, eigentlich. Das einzige was fehlt, ist ein überzeugender Darsteller. Der ist mir bisher noch nicht eingefallen.
Mickey Rourke ist ja wie gesagt rein äußerlich nicht mehr dazu imstande, auch vom Alter her.
Man könnte das an die Große Stille anlehnen. Stundenlange Einstellungen. Grobkörnig. Nichts passiert. Die Vogelpredigt muss rein, den Wolf hab ich auch vermisst. Und religiöse Ekstase muss auch anders zu transportieren sein, als dass sich ein nackter Mickey Rourke Schnee vor den Sack häuft. Immerhin war das beim echten Francesco so, dass ihn mal ein Kleriker in Ekstase gesehen hat und danach völlig verstört war. (Es war aber eine schneefreie Situation, wenn man der Überlieferung glaubt). Ja ich weiß jetzt auch nicht.
Jedenfalls eine Herausforderung.

cantare

LOL
Ein zauberhafter Kommentar! Danke!
ElsaLaska - 7. Jul, 09:49
Ich finde, da bist du...
Ich finde, da bist du doch noch einigermaßen gut weggekommen....
NeonWilderness - 6. Jul, 19:14
Nur Männer von Rang stellen...
Nur Männer von Rang stellen ohne Umschweife die richtigen...
clamormeus - 5. Jun, 15:26
Freudige Ereignisse...
soll man auch würdigen. Willkommen zurück!
clamormeus - 5. Jun, 15:24
Willkommen zurück…
… wir haben Dich sehr vermisst. … und was ist jetzt...
TheAdmiral - 3. Jun, 11:17

attenzione

la bocca

 

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