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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
Wenn Er anklopft. 12 Bekehrungs-geschichten, herausgegeben von B. Kerz, MM-Verlag

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Sonntag, 3. Mai 2009

Den letzten Eintrag bitte wieder ignorieren.

Nachdem mich neulich jemand (sehr Liebes) in real life gefragt hat, ob ich mir nicht vorstellen könne, dass viele Menschen, die eigentlich am katholischen Glauben interessiert seien, vom DUKTUS und auch von den Themen meiner Einträge abgeschreckt sein könnten, hatte ich mir ja vorgenommen, frömmer zu bloggen.
Jetzt ist das ja so eine Sache - die einen denken: Huäh, Katholikin, kein eigenes Hirn, keine eigene Meinung, lammfrommkreuzbravangepasst - lässt sich von irgendwelchen Schwarzröcken vorschreiben, was sie zu denken hat. Dann wettert man und regt sich auf und produziert seine eigene Meinung - dann kommen die anderen und denken: Christlich ist das aber nicht. Warum gibt es hier nicht mehr demutsvolle Herz-Jesu-Prosa?

Und so sitzt man irgendwie in der Tinte der öffentlichen Wahrnehmung dieses Blogs als seine Eigentümerin.
Also den Eintrag Hm - Tatjana Gsell bitte ignorieren. Als nächstes (als übernächstes, Frau Knobloch kam mir dazwischen) kommt eine Erläuterung zur Erbsünde, um wieder dem Klischee der Katholikin entsprechen zu können. Und weil ich was schönes dazu gefunden habe.
Und viele Leute alleine bei dem Begriff ERBSÜNDE schon an die Decke gehen.

Hm.

Die nackte Tatjana Gsell hat Plakat-Werbung für irgendeine große Sexmesse im letzten Jahr gemacht?
Das hätte man früher wissen sollen.
Wir hätten zölibatsmüde Priester hinschicken können, die wären geheilt und vom Wert der Enthaltsamkeit überzeugt wiedergekommen.

Ratespiel.

"Als unser Volk im Jahrzehnt des Naziterrors ein fürchterliches Martyrium erlitt, hat sich die Stimme des Papstes erhoben, um die Henker zu verurteilen und um Mitgefühl für die Opfer zum Ausdruck zu bringen. Unsere Epoche ist durch diese Stimme bereichert worden, die sich im Namen der großen sittlichen Werte über dem Tumult und den täglichen Konflikten erhob."

Das hat ein israelisches Staatsoberhaupt über einen Papst gesagt.

Von welchem Papst ist die Rede?

(Bitte versuchen, ohne googeln spontan zu raten und bitte die Kath-Cracks, die es eh wissen, noch nichts verraten, obwohl dann das Risiko steigt, dass keine Antworten eintreffen*gg*)

Rosenkranzmonat Mai.

Die Kollegen haben ja schon fleißig den Mai eröffnet, der für uns Katholiken traditionell der Monat ist, in dem wir den Rosenkranz (noch öfter*gg*) beten oder auch spezielle, Mutter Maria gewidmete Maiandachten in den Kirchen angeboten werden. (angeboten werden ... Meine Güte. Also abgehalten werden).

- Einen sowohl spirituell weiterführenden als auch handfest praktischen Artikel zum Rosenkranzbeten (spirituell weiterführend wegen den beiden Verweisen auf Grignion de Montfort und JP II und ihre Gedanken zum Rosenkranz, handfestpraktisch wegen des Hinweises auf das virtuelle Motivations-Gadget*gg*), hat David gebloggt.

- Alipius hat gelobt, bis zum 31. 5 jeden Tag für die Rechristianisierung zu beten und lädt zum Mitbeten ein.

- Und ich selbst (auch schon mit drei Kreuzchen auf dem Kalenderblatt) muss jetzt mal auf den luxuriösesten, edelsten, inspirierendsten und bestgemachten Online-Rosenkranz hinweisen, den ich kenne. Lautsprecher bitte an. Der Vorspann erklärt einiges zur Entstehung auf englisch - nicht ungeduldig werden. Das Rosenkranz-Gebet selbst kann eingestellt werden auf entweder Latein oder Englisch zu beten.
Einziges Manko: Der Fatima-Flash-Rosenkranz bietet nur drei Geheimnisse zur Auswahl. Wer das Ganze einfach mal ausprobieren möchte, fange guten Mutes mit den Joyful Mysteries an und versuche, den Kranz durchzubeten. Der Mönchsgesang im Hintergrund trägt sehr zur Sammlung bei, deshalb also die Boxen anlassen/machen.

Schöpfung und Evolution.

Es gibt eine sehr differenzierte, sehr nachdenkliche und ausgewogene Katechese von Kardinal Schönborn zur Themenstellung Schöpfung und Evolution aus dem Jahre 2005, in der er darlegt, dass Glaube und Wissenschaft einander nicht widersprechen müssen - jedenfalls aus Sicht der katholischen Kirche. Sie ist allerdings ein bisschen umfangreich und verlangt dem nichtgläubigen Leser wenigstens den guten Willen ab, sich mit gewissen Vorstellungen des Christentums intellektuell vertraut machen zu wollen.
Dennoch kann ich sie wirklich sehr empfehlen.

1. Teil: Zum Verhältnis von Schöpfungsglauben und wissenschaftlichem Zugang zur Welt der Wirklichkeit.
2. Teil: Was heißt Schöpfungsakt im Sinne christlichen Glaubens?
3. Teil: Die Artenvielfalt in der Schöpfung
4. Teil: Das fortdauernde Schöpferwirken Gottes hält die Welt im Innersten zusammen

Aus dem vierten Teil möchte ich mir gerne ein Zitat einkopieren, einmal weil Kardinal Schönborn einen ehemals atheistischen Russen zitiert und ich ja Slawistik studiert habe, und zum zweiten, weil mir auch sehr gut gefällt, dass er in seiner vierten Katechese betont, dass es ebenso wie einen naturwissenschaftlichen Zugang auch einen poetischen Zugang zur Wirklichkeit geben kann - ein Gedanke, den ich ebenfalls immer verteidigt habe. Schönborn zitiert den Religionsphilosophen Sergej Bulgakov und dessen Bekehrungserlebnis, das circa im Jahre 1895 stattgefunden hat:

"Ich stand in meinem vierundzwanzigstem Jahr, aber fast zehn Jahre lang schon war der Glaube aus meiner Seele gerissen, und nach Krisen und Zweifeln hatte eine religiöse Leere von ihr Besitz ergriffen. Oh, wie schrecklich ist dieser Schlaf der Seele, der ein Leben lang dauern kann! Mit dem geistigen Wachstum und dem Erwerb der wissenschaftlichen Kenntnisse war meine Seele in Selbstzufriedenheit, Blasiertheit und Vulgarität untergegangen...
Plötzlich geschah dies... Der Abend nahte... Wir fuhren durch die südliche Steppe, die in den würzigen Duft des Honigs der Gräser und des Heus gehüllt war, gold leuchtend im milden Licht der untergehenden Sonne, In der Ferne wurden die ersten Berge des Kaukasus bereits blau. Ich sah sie zum ersten Mal. Ich betrachtete begierig die Berge, ich atmete die Luft und das Licht: Ich lauschte der Offenbarung der Natur. Meine Seele hatte sich seit langem daran gewöhnt, in der Natur nichts anderes als eine tote Wüste zu sehen, die ein Schleier der Schönheit bedeckte, als trüge sie eine täuschende Maske. Und plötzlich wurde meine Seele von Freude erfüllt und zitterte vor Begeisterung: Und wenn es gäbe..., wenn es keine Wüste gäbe, keine Maske, keinen Tod, sondern ihn, den milden und liebenden Vater, wenn das sein Schleier wäre, seine Liebe...; wenn die frommen Gefühle meiner Kinderzeit, als ich mit ihm lebte, als ich vor seinem Antlitz stand, als ich ihn liebte und zitterte wegen meiner Unfähigkeit, mich ihm zu nahen, wenn meine Tränen und meine junge Glut, die Sanftheit des Gebets, meine kindliche Reinheit, über die ich mich lustig machte, als ich sie befleckt hatte, wenn das alles wahr wäre und das andere – die todesträchtige Leere – nichts als Verblendung und Lüge? Aber war das möglich? Wusste ich nicht seit meinen Jahren im Seminar, dass Gott nicht existierte? Konnte es darüber einen Zweifel geben? Konnte ich diese Gedanken mir selber eingestehen, ohne mich ob meiner Feigheit beschämt zu fühlen, ohne einen panischen Schrecken vor der 'Wissenschaft' und ihrem Gericht zu empfinden?
Und wieder ihr, oh ihr Berge des Kaukasus. Ich habe euer Eis glitzern sehen, von einem Meer zum anderen, euren Schnee, den die Morgensonne rötete, eure Gipfel, die den Himmel durchragen, und meine Seele schmolz in Ekstase.

Der erste Tag der Schöpfung leuchtete vor meinen Augen. Alles war hell, alles war voller Frieden und widerhallender Freude. Es gab kein Leben und keinen Tod, nur ein ewiges und unwandelbares Jetzt. Und ein unerwartetes Gefühl erhob sich in mir und wuchs groß empor: das Gefühl des Sieges über den Tod."

Gebetstag für geistliche Berufungen.

„Es ist kein Naturgesetz, dass die Zahl der geistlichen Berufungen in unseren Breitengraden zurückgeht. Das ist eine wichtige und zentrale Botschaft des Weltgebetstags um geistliche Berufungen, der unter dem Leitgedanken steht: ‚Das Vertrauen in die Initiative Gottes und die menschliche Antwort‘" sagt EB Zollitsch dazu via kath.net.
Heute bei der Feier des Hl. Messopfers wurde auch an den Gebetssonntag für die geistlichen Berufungen erinnert und uns das Gebet dafür an diesem besonderen Tag ans Herz gelegt.
Von ungefähr 15 anwesenden Messdienern - ja, ich weiß, das ist eine ganze Menge, - waren circa 13 Mädchen.
Der Mangel an Priesterberufungen bei uns ist sicherlich kein Naturgesetz in dem Sinn, ließe sich aber eventuell leicht erklären.

EB Zollitsch sagt weiter: "Je mehr wir uns dafür [für das Gebet] Zeit nehmen, desto mehr wird wahr, was der Wunsch des Heiligen Vaters ist, den er in seiner Botschaft zum Weltgebetstag zum Ausdruck bringt: Dass das ganze christliche Volk im Vertrauen auf Gott wachsen möge – in der Überzeugung, dass der ‚Herr der Ernte‘ nicht aufhört, Menschen zu rufen, ihr Leben aus freiem Willen dafür einzusetzen, enger mit ihm am Heilswerk mitzuarbeiten.“

Aber wenn mir doch jemand sowieso schon seine Solidarität erklärt hat, wozu noch zu ihm beten und im Vertrauen auf ihn wachsen?
Nur so eine Frage.

cantare

Persönliche Vorsätze...
Naja, mit einem Wort: Weniger. Möglichst enthalten...
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:28
Fastenzeit Advent
Ad Str: 1917 ist nicht ganz richtig. Schon Pius X....
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:20
Liegekreuz
Hier http://1.bp.blogspot.com/_ QL25W80JzPY/StME5VYqTAI/AA AAAAAAAx4/OC4Mt9JZ9WU/s160 0-h/Erntedank.jpg gibt...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 14:46
"Ab wann die verloren...
"Ab wann die verloren gingen wird nicht gesagt, obwohl...
str (Gast) - 27. Nov, 11:55
Ja, das stimmt. Jeder...
Ja, das stimmt. Jeder Sonntag unterbricht das Fasten....
str (Gast) - 27. Nov, 11:41
Der Süßkram...
Der Süßkram sollte sowieso erst am 25. Dezember...
str (Gast) - 27. Nov, 11:36
Früher (TM) hat...
Früher (TM) hat die adventliche Fastenzeit sogar...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 10:04
@Sarah
Woher hast du denn gehört, dass es einen zweiten...
Birgitt Kerz (Gast) - 27. Nov, 09:44

la bocca

 

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