Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Toleranter Stalinismus

Peter Winnemöller antwortet Frau Sibylle vom SpOn.

Ein Auszug:

>>Was aber ist der Grund für den unverhüllten Haß? Aktuell die Weigerung der Bischöfe, Trauungen von homosexuellen Paaren vorzunehmen. Wie groß das Unverständnis für das ist, was eine katholische Ehe im Kern ist, läßt sich kaum ausleuchten. Die Ehe ist ein Sakrament, darauf gibt es (auch für heterosexuelle Paare) keinen Rechtsanspruch. Ein Sakrament ist ein Gnadenmittel, das dazu dient den Menschen zum Heil zu führen. Es geht nicht um eine diesseitige Gefühlsduselei. Eine Ehe ist auf Zeugung von Kindern und auf Dauer ausgelegt. Eine Ehe verlangt – und jetzt muß Frau Sibylle ganz tapfer sein – die Zustimmung zum Glauben der Kirche. Ein katholischer Priester ist kein Standesbeamter und kein Friedensrichter. Letztere können “trauen” wen sie wollen. Katholische Priester können nicht einmal trauen, sie können nur im Auftrag der Kirche einen Ehekonsens entgegen nehmen und ihn segnen. Tja und einen Ehekonsens können nun einmal nur ein Mann und eine Frau zu den gegebenen Bedingungen erklären. Es ist grausam, sicherlich, aber die Wirklichkeit ist nunmal kein Ponyhof. Immerhin könnte es eine Geschäftsidee sein, für gefühlsduselige Zeremonien eine profanierte Kirche zu mieten, bunte Gewänder zu basteln und quer drauflos zu trauen. Schade, wäre ich nicht katholisch aus Überzeugung, könnte ich damit viel Kohle machen.<<

Den ganzen Artikel bitte bei ihm nachlesen.
Defendor (Gast) - 11. Mrz, 16:58

Man sollte solche Hetzerinnen aus der seit jeher kirchenfeindlichen linken Kampfpresse noch nicht mal ignorieren, wie man in Bayern so schön sagt.
Herr Winnemöller tut dieser "Dame" nur eine Ehre an, die ihr nicht zusteht, indem er sich mit ihr auseinandersetzt.
Das ist ebenso sinnlos wie unnötig.

ksu (Gast) - 12. Mrz, 09:48

Beide Seiten sollten verbal abrüsten.
Die eine spricht sarkastisch von ihrem "linksversifften Glauben", Defendor nennt SpOn eine "kirchenfeindlichen linken Kampfpresse".
Leute, (Meinungs-)Freiheit ist immer die Freiheit des Anderen, wusste schon die linke Rosa Luxemburg. Und - sie hat Recht damit!
Defendor (Gast) - 12. Mrz, 11:26

"Meinungsfreiheit"...

Das sehe ich anders. Ich halte dieses Wort der roten Rosa für eines der fatalsten überhaupt, gerade weil es dauernd zitiert wird. "Die Freiheit des Andersdenkenden" endet da, wo er nicht mehr der Wahrheit, sondern der Lüge verpflichtet ist und einer Kultur des Todes (JP II.) huldigt.

Alles andere ist Relativismus pur, im Sinne des Kirchenhassers und "Aufklärers" Voltaire. ("Ich bin zwar gegen deine Überzeugung, aber ich werde alles dafür tun, dass du sie äußern darfst" - auch so ein fatales Wort.)

Der Heilige Papst Pius X. hat in seiner bedeutenden Enzyklika "Pascendi dominici gregis" aus katholischer Sicht bis heute Gültiges zur sog. "Meinungsfreiheit" gesagt.
ksu (Gast) - 12. Mrz, 13:02

@Defendor

Ok - an der Stelle können wir wohl unsere kleine Diskussion beenden.
Ich bin der Meinung, dass diese "fatalen" Grundüberzeugungen von Voltaire und Luxemburg ebenso zu den Grundpfeilern unsere Gesellschaft gehören wie unsere christlichen Werte und Traditionen.
Wenn aber jemand der Meinung ist, die absolute Wahrheit zu kennen (das tun ja nicht nur christliche Fundamentalisten, sondern beispielsweise auch islamische), dann dürfen auch diese ihre Meinung als solche äußern. Auch wenn ich diesen absoluten Wahrheitsanspruch (der dann anderen letztlich die Freiheit abspricht, ihre abweichende Meinungen zu äußern) für gefährlich halte.
Defendor (Gast) - 12. Mrz, 13:09

@ KSU

Das, was Sie - offenbar in abwertender Intention - "absolute Wahrheit" nennen, hat nicht zuletzt Benedikt XVI. uns in zahllosen Ansprachen und bedeutenden Reden u. Vorlesungen (Regensburg!, Bundestag!, Freiburg!) gelehrt, wo er immer wieder mit dem Relativismus abrechnete, dessen Wesen darin besteht, dass er "absolute Wahrheit" bestreitet.

Unser Herr hat nicht gesagt: "Ich bin ein Weg, eine Wahrheit und ein Leben", sondern... naja, Sie wissen es selber.
ElsaLaska - 12. Mrz, 13:07

@ksu

Wieso geht es jetzt um Meinungsfreiheit? Frau Berg hat sich in ziemlich unwissender Weise geäußert, Herr Winnemöller hat sie aufgeklärt, was es mit der katholischen Ehe zettbe auf sich hat.
Es spricht doch niemand dem anderen die Meinung ab, wenn er eine Gegenposition bezieht und die Fakten darstellt, wie sie sich nun mal verhalten. Das zum ersten. Zum zweiten: Sollen wir jetzt also im Namen der Meinungsfreiheit und Toleranz das Maul halten, wenn jemand offenkundige Lügen verbreitet?

Ich verstehe überhaupt nicht, was das mit Meinungsfreiheit oder Rosa Luxemburg auch nur im entferntesten zu tun haben könnte.

Was Frau Berg betrifft, so hat sie ein kleines Hassproblem, aber das kennt man schon. Ich kann mich sogar mal erinnern, einer Meinung mit ihr gewesen zu sein, da ging es grad aber nicht um Hass. Wenn du schon von verbaler Abrüstung HIER sprichst, dann schau dich mal im Spiegel Forum so um....

ksu (Gast) - 12. Mrz, 15:13

Ich finde sowohl den Stil von Frau Berg als auch Begriffe wie "kirchenfeindlichen linken Kampfpresse" unangebracht.
Man kann sich mit einem Thema auseinandersetzen und trotzdem den anderen in seiner Person und mit seiner Meinung respektieren. Nichts anderes wollte ich mit dem Luxemburg Zitat ausdrücken.
Das hat Peter Winnemöller in seinem Beitrag auch getan. Mein Kommentar bezog sich deshalb auch nicht auf Deinen Beitrag sondern auf Defendor's Kommentar.
Defendor scheint dagegen die absolute Wahrheit für sich gepachtet zu haben und alles was davon abweicht wird verunglimpft ("linke Kampfpresse", "fatale" Zitate, ...) Dieser Anspruch hat mich hier bei einigen Kommentatoren schon mehrfach gestört. Die Geisteshaltung derer, die in Paris ein Satiremagazin überfallen haben, ist meines Erachtens eine ähnliche. (Ich finde Satire über meinen Glauben oder meine Kirche auch oft schwer erträglich, ich bin auch nicht Charlie. Aber ich kann das aushalten, oder eben notfalls wegsehen.)
Defendor (Gast) - 12. Mrz, 15:41

@ KSU

Ich habe gar nichts "für mich gepachtet". Am wenigsten die "absolute Wahrheit", welche kein Besitz ist, sondern das Geschenk, das der Herr denen macht, die sie im Glauben ergreifen.
An ihrer Absolutheit, die uns der Herr selber vermittelt hat, darf ich aber keine Abstriche machen. Denn dies hat uns nicht zuletzt Benedikt XVI. immer wieder gelehrt und eingeschärft. Sonst wäre ich ein modernistischer Relativist.
ksu (Gast) - 12. Mrz, 17:28

@Defendor:
Ich bestreitet nicht, dass es möglicherweise eine absolute Wahrheit gibt. Aber kein Mensch (auch nicht B16 oder ein anderer Papst) ist in der Lage, diese absolute Wahrheit als Ganzes zu erfassen, selbst wenn der Herr diese enthüllen würde.
Solange es so ist, dass kein Mensch die absolute Wahrheit "hat", solange besteht bei jedem Menschen die Möglichkeit, dass er sich irrt und ein anderer Recht hat.
Wenn man dagegen sagt, dass " 'die Freiheit des Andersdenkenden' endet da, wo er nicht mehr der Wahrheit, sondern der Lüge verpflichtet ist", dann unterstelle ich, dass es jemanden gibt, der entscheiden kann, was Wahrheit und was Lüge ist. Genau das ist im allgemeinen nicht der Fall, so dass es zur Meinungsfreiheit keine wirkliche Alternative gibt.
gerd (Gast) - 12. Mrz, 18:24

Wahrheitsfindung

"dann unterstelle ich, dass es jemanden gibt, der entscheiden kann, was Wahrheit und was Lüge ist."

KSU ist eine Ameise, die schreiben kann und einen Internetanschluss hat. Und kommen sie mir nicht damit, das würde nicht stimmen.
ksu (Gast) - 12. Mrz, 18:42

"KSU ist eine Ameise, die schreiben kann und einen Internetanschluss hat. "

Wenn das Ihre Meinung ist, dann dürfen Sie auch das sagen. Allerdings dürfen Sie dann nicht sagen "ksu IST ..." sondern "ich denke, dass ksu eine Ameise ist ..."

Ok - dann nochmal konkret:
Natürlich gibt es nachprüfbare Tatsachen. Man könnte unzweifelhaft nachprüfen, ob ksu eine Ameise ist. Ich persönlich muss das nicht mal nachprüfen, in der Frage kenne ich tatsächlich DIE Wahrheit.
Leider gibt es unendlich viele Fragen, in der genau das nicht zutrifft. "Welche Religion ist die richtige", "Wer von uns hat das richtige Abendmahlsverständnis" sind nur zwei dieser Fragen, deren Wahrheit man leider nicht so einfach prüfen kann.
Aber wir hatte diese Diskussion schon öfter hier, ich bin dann mal off für heute...
Defendor (Gast) - 12. Mrz, 18:50

Ach so. Für Ksu IST die kath. Lehre also nicht die Wahrheit, er MEINT nur, dass sie die Wahrheit sei.

Das ist Modernismus pur.
ElsaLaska - 12. Mrz, 19:27

@defendor

Nein, das ist schlicht protestantisch. ksu ist kein Katholik. Wobei die meisten Protestanten zur katholischen Lehre auch alles Mögliche meinen.

@Gerd: Könnten wir bitte solche Vergleiche hier unterlassen? Ich meine das Ding mit "Ameise", das muss echt nicht sein. Sie können schreiben und sich ausdrücken und es auch anders sagen. Am Besten aber unterlassen Sie persönliche Angriffe.
Defendor (Gast) - 12. Mrz, 19:40

Nun, der Protestantismus IST ja eine charakteristische Spielart des Modernismus.
Dass KSU nicht katholisch ist, wusste ich allerdings nicht.
ElsaLaska - 12. Mrz, 19:55

@defendor

Dann nehmen Sie es jetzt einfach zur Kenntnis und lassen die Geschwister im Glauben in Ruhe. Die hatten nämlich keine Kirchenlehrer und keinen B16 und verstehen schlicht und einfach nicht, von was Sie eigentlich reden. Ich übrigens oft auch nicht.
Imrahil (Gast) - 12. Mrz, 21:25

>>Aber kein Mensch (auch nicht B16 oder ein anderer Papst) ist in der Lage, diese absolute Wahrheit als Ganzes zu erfassen, selbst wenn der Herr diese enthüllen würde.

Lassen wir einmal dahingestellt, ob das stimmt (also was jetzt genau über die Heiligen im Glorienlicht in der Beziehung auszusagen wäre), da kommen wir in sehr schwierige Gefilde hinein.

Richtig ist jedenfalls, daß kein Mensch mit natürlichen Mitteln, und kein Mensch auf dieser Erde mit den Mitteln, die man hier, die Wahrheit

>>als Ganzes erfassen

kann.

Aber.

Das ist ein Strohmann. Das ist doch gar nicht das Thema.

Denn einzelne Wahrheiten kann der Mensch eben sehr wohl erfassen - seien es solche logischer Art, seien es Sicherheiten, die ursprünglich aus Beobachtungen hervorgehen, aber keine Vermutungen mehr sind (siehe dazu sehr ausführlich der sel. John Henry Newman, "Grammar of Assent") oder Schlüsse aus dem Glaubensgut, die der Papst mit dem imselben Glaubensgut zugesagten Beistand zieht.

Um das zu können, braucht man nicht die Wahrheit als Ganzes erfassen.
gerd (Gast) - 13. Mrz, 03:49

"Könnten wir bitte solche Vergleiche hier unterlassen?"

Kann ich. Aber warum so dünnhäutig? Wenn der/die protestantische KSU katholische Themen nicht versteht, (soviel ich gelesen habe lästert Frau Berg bevorzugt gegen die katholische Religion, warum wohl?), dann sollte sie/er auf einem Blog der katholische Inhalte transportiert auch ein dickes Fell haben und nicht Dinge behaupten, wovon sie/er keine nur sehr wenig Ahnung hat.
ElsaLaska - 13. Mrz, 10:00

@gerd

Danke.

>>Aber warum so dünnhäutig?

Das wollen Sie nicht wirklich wissen ...
ksu (Gast) - 13. Mrz, 10:18

" sie/er auf einem Blog der katholische Inhalte transportiert auch ein dickes Fell haben "

Keine Angst, habe ich. :-)
Ich kommentiere hier schon ziemlich lange und habe mich nur selten beklagt.
Die Diskussion gestern war aus meiner Sicht absolut im Rahmen.
Aber ich verstehe, dass Elsa momentan andere Dinge belasten. Insofern ist es absolut nachvollziehbar, dass sie etwas dünnhäutiger ist. Außerdem ist es ihr Blog. (Ich hoffe trotzdem, dass sie nicht gleich den Kommentarberiech wieder schließt ... :-))

Noch ein Satz zum Thema keine/wenig Ahnung.
Ich behaupte mal von mir, dass ich mittlerweile mehr Ahnung von kath. Theologie habe als 80 % der Protestanten. Ob das reicht, um hier mitdiskutieren zu können, sei jetzt mal dahingestellt...
gerd (Gast) - 13. Mrz, 11:45

@Elsalaska

>>Das wollen Sie nicht wirklich wissen ...<<

Es geht mich ja auch nichts an. Allerdings lese ich hier nun auch viel privates von Ihnen. Man möge mir nachsehen, dass es mich dann auch beschäftigt. Letztes Jahr am 5. Juli habe ich am Sterbebett meiner Mutter gesessen. Mit meinen Geschwistern. Unsere Mama wog am Ende ihres Leben 27 kg. Sie war dement hatte sich wundgelegen und aß nichts mehr. Ich hatte die große Gnade, ihren letzten Herzschlag an ihrem Puls zu fühlen und durfte sie gerne loslassen und Gott übergeben. Ich kann mir also ungefähr vorstellen, woher ihre Empfindlichkeit herrühren könnte. Dieses Erlebnis hat mich in meinem Glauben so bestärkt, dass der Tod, zumindest heute, seine anscheinende Sinnlosigkeit verloren hat. Vielleicht trete ich ja oberlehrerhaft auf, aber besser kann ich es nicht ausdrücken.
ElsaLaska - 13. Mrz, 12:55

@gerd

Vielen Dank, lieber Gerd, für dieses, Ihr freimütiges und sehr bewegendes und bestärkendes Zeugnis.
Und Sie treten gewiss nicht oberlehrerhaft auf.

Gott segne Sie!
Jakob (Gast) - 13. Mrz, 14:33

@ Elsa

Wenn ich als Protestant mich für einen winzigen Moment hier einmischen darf, zu Ihrer Bemerkung:
"Die hatten nämlich keine Kirchenlehrer und keinen B16".

Letzteres ist nich zu bestreiten. :-) Ersteres schon. Natürlich haben auch wir Kirchenlehrer, von Paulus angefangen, über Augustinus, Luther, Melanchthon bis hin zu Barth im 20. Jahrhundert. Der Unterschied ist nur, dass wir keine (päpstiche) Instanz haben, die einen Kirchenlehrer kanonisch zu einem solchen "macht". Sie "werden" es einfach, kraft ihrer überragenden Bedeutung. Aber sie sind als solche anerkannt. Das nur am Rande, gehört hier ja nicht hin.
ElsaLaska - 13. Mrz, 17:20

@Jakob

Danke für den Einwurf! Sie haben in gewisser Weise natürlich recht und ich mich unpräzise und äußerst subjektiv ausgedrückt.
Dass die protestantische Theologie die Apostolischen Väter und die Kirchenväter zur Kenntnis nimmt habe ich tatsächlich (ich bin Ex-Protestantin) niemals so empfunden. Ginge auch nicht, weil es dann nur eine Konsequenz gäbe, meines Erachtens.

Aber Sie haben natürlich Recht.
ElsaLaska - 12. Mrz, 16:52

@ksu

Ach, ging's denn beim Anschlag auf Charlie Hebdo den Attentätern etwa um "Wahrheit"?
Dann war mir das entgangen.

ksu (Gast) - 12. Mrz, 16:57

Aus ihrer Sicht schon.
Alles was der Prophet sagt und tut, ist aus ihrer Sicht Wahrheit.
Und zwar absolut.
Wer das leugnet oder ins Lächerliche zieht, der verdient den Tod.
So einfach kann das sein.
Wenn man den Satz, dass Freiheit immer die Freiheit des Andersdenkenden ist, für "fatal" hält.
Defendor (Gast) - 12. Mrz, 17:41

Sorry, es gibt einen kleinen, aber fenen und absolut gravierenden Unterschied: die ihrer (vermeintlichen) "absoluten Wahrheit verpflichteten mohammedanischen Terroristen meinen, den Tod der Lästerer selber herbeiführen zu müssen.
Der der (wirklichen) absoluten Wahrheit verpflichtete Katholik läßt es Gottes Sache sein, wie die Lästerer bestraft werden. Denn zur absoluten Wahrheit gehört auch das 5. Gebot.

Mit "Freiheit des Andersdenkenden" hat das alles nichts zu tun. Diese ist ein modernistisches Konzept der franz. Revolution und der antikirchlichen "Aufklärung". Bis zum "Konzil" wurde dies von der Kirche auch entsprechend abgelehnt.
ElsaLaska - 12. Mrz, 19:16

@ksu

Der Islam, ohne jetzt speziell werden zu wollen, weil ich das auch nicht kann, kennt keinen absoluten Begriff von "Wahrheit". Das sieht man alleine schon daran, dass gegenüber Ungläubigen, dezent ausgedrückt, eine leichte Verbiegung der Tatsachen nicht allzusehr ins Gewicht fällt.
Während Christen der Wahrheit jederzeit verpflichtet sind. Und tatsächlich auch dazu noch sämtlichen 10 Geboten sowie noch dazu dem Liebesgebot.
Es bleibt also ziemlich wenig Spielraum, oder sagen wir: deutlich weniger Spielraum, weil Irregeleitete gibt es ja immer, für Aktionen ala Terrorakte wie bei Charlie Hebdo. Wobei Charlie ja auch nicht eine "Wahrheit" produzierte, die nur von den Terroristen schlicht nicht anerkannt werden wollte, sondern Satire.
Satire fällt angeblich unter Meinungsfreiheit, ich persönlich mag gut gemachte Satire, und gute Satire hat oft auch einen wahren Kern, aber eine Meinung stellt sie im klassischen Sinne nicht dar. Denn eine Meinung wird üblicherweise argumentativ und empirisch belegbar vorgetragen und ist dann sozusagen "fundiert".

Ursprünglich ging es aber um das Problem, das Frau Berg hat, zu kapieren, warum das katholische Ehesakrament eben nur Mann und Frau einander spenden können und nicht irgendwelche Bischöfe oder Priester. Ich denke, das wurde von Peter Winnemöller ausreichend gut erklärt, sehe also insgesamt keinen Diskussionsbedarf mehr.
Ich habe im Spiegel-Forum und von Frau Berg schon ausreichend Hasspamphlete gelesen, eine Tatsache, die häufig weniger beklagt, dafür aber - sogar von manchen "Katholiken" - eine angeblich christlich-fundamentalistische Gefahr an die Wand gemalt wird. Es ist schade, dass du dieses Spiel angesichts der weltweiten Christenverfolgung offenbar mit diesem Verweis auf die islamistischen Gewalttaten gegenüber Charlie mitspielst. Daneben gab es auch jüdische Opfer. Die hatten gar NICHTS gemacht, außer grad in einem Supermarkt einzukaufen.
clamormeus - 12. Mrz, 21:35

Es ging da explizit nicht um Wahrheit, sondern um Rache. Auch die Täter haben nichts anderes behauptet.
ElsaLaska - 12. Mrz, 21:55

@clamormeus

Ebend.

Aber ist doch schön, zuzuschauen, wie Kolportage funktioniert.
clamormeus - 12. Mrz, 23:01

Sollen sie halt demnächst noch behaupten, wenn einer schreit "Geld her- oder Leben!" und dann jemand, der sich wehrt, erschießt, es sei ihm um nur um die Wahrheit gegangen, nämlich daß er einen absoluten Anspruch auf das Geld hat, wär genau so schlüssig.
Hauptsache die Phrasendrecher und Papageien können behaupten, jeder, der meint, er habe die Wahrheit, sitzt auf 'ner geladenen Kalaschnikoff oder so ähnlich.

Wenn ich dem dann sage, Du hast kein Recht dazu, das ist Wahrheit, bin ich genau so wie er, latent oder so. Wenn ich noch keine Knarre habe, kaufe ich sie dann sicher morgen. Weil ich intolerant bin, und seine Orientierung zu Leben und Eigentum dogmatisch ablehne.

Seid wenigstens konsequent in euren Kurzschlüssen.

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