WTF Eineinhalb
Gerade habe ich mal kurz in "Who's that Girl", einem völlig inhaltslosen und handlungsfreien Spielfilm aus den Achtzigern reingeschaut. Darin spielt Madonna irgendeine banale, inhaltslose und handlungsfreie Rolle, sieht aber sehr knackig aus. Die Achtziger waren übrigens popmusikalisch her gesehen ein sehr reiches Jahrzehnt, auch die Neunziger. Gut, die Soundtracks der Jugend sind natürlich immer die besten aller Zeiten, eh klar. Aber wir hatten in den Achtzigern auch noch dieses völlig traumhafte Event "Live Aid", organisiert von Bob Geldof, der wohl dafür auch geadelt worden ist, und Midge Ure.
Was ist da zu sehen? Damals völlig normal, eine zusammengeschusterte Bühne mit einer Art selbstgemalten Plakaten (nein, keine KI-Animationen, keine Grafikdesigns, eher so: Es waren grad nur noch eine halbe Packung Filzstifte übrig, machen wir das Beste draus).
Hach ja. Simple Minds und Jim Kerr, verwegen, rockig, hymnisch und very cool. Aber ich schweife ab (Gab es nicht sogar eine Schalte nach Moskau?). Die Grundidee war ein großartiges Pop-Rockevent zu schaffen, die Bands spielten zugunsten der notleidenden Menschen in Afrika. Das ist übrigens mehr als gelungen, meiner Ansicht nach. (Für die Nachgeborenen: Wir kamen ohne Merkelpoller aus). Übrigens war das Ganze, ebenso wie die Mehrzahl der Filme, knallebunt. Und zwar völlig ohne Kulturbereicherung. Dagegen sind heute die Filme im Zentralen Deutschen Fernsehen (das ist nicht AFD oder so, das ist ein Zitat meines Russischlehrers an der Uni Mainz aus dem Jahre 1986) stets in tristem Grau-Blau abgetönt. Aber das nur am Rande.
Schließlich gebe ich auf. Madonna hat mich zwar im Laufe der Jahre insgesamt besser unterhalten als die Tokio Hotels (damals schon grauenvoll), aber zu meiner persönlichen Erbauung schaue ich mir lieber Daniel Craig als James Bond in Smoking mit Fliege an oder Jason Stetham (schönster männlicher Oberkörper on earth, gut, mittlerweile auch nicht mehr, aber Keanu Reeves ist ja auch nicht mehr ganz so frisch und ich sowieso nicht).
Wie komme ich jetzt von LIVE AID möglichst rhetorisch unfallfrei hinüber zu WORLD PRIDE? Ich weiß es nicht. Nur, dass bei dem Pride Ding auch wiederum Madonna (67 Jahre alt und weit davon entfernt, in Würde zu altern, genau wie ich, nur dass ich nicht so viel Geld habe, um mich straffen zu lassen.) Wie global bewegend WORLD PRIDE war oder ist, kann ich nicht erfassen, aber die BILD berichtet und so wird es schon relevant sein.
Naja, LIVE AID elektrisierte den gesamten Globus inklusive alle Länder hinter dem Eisernen Vorhang - und das ganz OHNE Internet, FB, Instagram und TikTok.
Die Jugend der gesamten Welt hing mitten im Sommer bei circa 28 Grad (statt 38 wie jetzt) wie gebannt vor den Fernsehern, weil es wurde nonstop live übertragen.
Ich vermute mal, dass das World Pride nicht ganz so durchschlägt. Das macht aber nichts, weil die Botschaft ist wichtig, auch wenn der Globus grad schwerwiegendere Aufgaben zu lösen hat als die von individuellen Präferenzen oder die Bühnenklamotten von Madonna oder Kylie Minogue.
Nach Amsterdam fuhr man zu meiner Zeit a) zum Hasch einkaufen oder/und b) um abzutreiben. Sic transit ....Ich bin übrigens nie in Amsterdam gewesen, weder aus a) oder b) Gründen. Mit Holländern war ich zwar befreundet in meiner EXPat-Zeit in Italien, aber wenn man sich ansieht, wen die alles so euthanisieren (kleine Kinder, Schwerbehinderte, Depressive, Diverse), lege ich eigentlich auch keinen Wert darauf. Die Rhetorik ging folgendermaßen, nachdem erst mal lang und breit das 3. Reich aufs Tapet kam, was mir ein super Einstieg schien, um mal anzumerken, dass ich persönlich Sterbehilfe generell ablehne, aber dann änderte sich sehr schnell die Tonalität, wie man heute so schön sagt. Aber Elsa, nur weil ihr Deutschen damals im 3. Reich das mit der Euthanasie praktiziert habt, ist das doch kein Grund, gegen "selbstbestimmtes" Sterben zu sein!
Das muss man nicht stehen lassen, aber wenn man Wert auf ein gutes Miteinander legt, kann man das mal machen.
Und da wir jetzt schon mal beim leidigen Thema Sterben sind, möchte ich gerne über das wunderschöne Hôtel-Dieu in Beaune berichten. Ganz sicher bin ich nicht für meine Affinität zu Frankreich bekannt oder gar für meine zutiefst feministische Haltung (ich habe die EMMA und Simone de Beauvoir etc. sowie in puncto Kirchenkritik Ranke-Heinemann bereits im Alter von 15 Jahren hinter mich gebracht, danach hat mich das nicht mehr wirklich interessiert, auch wenn es heute gerade wieder brandaktuell wird, nicht zwingend die Kirchenkritik, aber auch, sondern wie speziell Schwule sogenannte Ehepaare und bestimmte sogenannte Queere sich erdreisten, Frauen die Würde zu nehmen.)
Jetzt aber zu Beaune. Das ist ein sehr goldiges Städtchen mit zugehöriger Altstadt.
Im nächsten Beitrag. Versprochen.
Was ist da zu sehen? Damals völlig normal, eine zusammengeschusterte Bühne mit einer Art selbstgemalten Plakaten (nein, keine KI-Animationen, keine Grafikdesigns, eher so: Es waren grad nur noch eine halbe Packung Filzstifte übrig, machen wir das Beste draus).
Hach ja. Simple Minds und Jim Kerr, verwegen, rockig, hymnisch und very cool. Aber ich schweife ab (Gab es nicht sogar eine Schalte nach Moskau?). Die Grundidee war ein großartiges Pop-Rockevent zu schaffen, die Bands spielten zugunsten der notleidenden Menschen in Afrika. Das ist übrigens mehr als gelungen, meiner Ansicht nach. (Für die Nachgeborenen: Wir kamen ohne Merkelpoller aus). Übrigens war das Ganze, ebenso wie die Mehrzahl der Filme, knallebunt. Und zwar völlig ohne Kulturbereicherung. Dagegen sind heute die Filme im Zentralen Deutschen Fernsehen (das ist nicht AFD oder so, das ist ein Zitat meines Russischlehrers an der Uni Mainz aus dem Jahre 1986) stets in tristem Grau-Blau abgetönt. Aber das nur am Rande.
Schließlich gebe ich auf. Madonna hat mich zwar im Laufe der Jahre insgesamt besser unterhalten als die Tokio Hotels (damals schon grauenvoll), aber zu meiner persönlichen Erbauung schaue ich mir lieber Daniel Craig als James Bond in Smoking mit Fliege an oder Jason Stetham (schönster männlicher Oberkörper on earth, gut, mittlerweile auch nicht mehr, aber Keanu Reeves ist ja auch nicht mehr ganz so frisch und ich sowieso nicht).
Wie komme ich jetzt von LIVE AID möglichst rhetorisch unfallfrei hinüber zu WORLD PRIDE? Ich weiß es nicht. Nur, dass bei dem Pride Ding auch wiederum Madonna (67 Jahre alt und weit davon entfernt, in Würde zu altern, genau wie ich, nur dass ich nicht so viel Geld habe, um mich straffen zu lassen.) Wie global bewegend WORLD PRIDE war oder ist, kann ich nicht erfassen, aber die BILD berichtet und so wird es schon relevant sein.
Naja, LIVE AID elektrisierte den gesamten Globus inklusive alle Länder hinter dem Eisernen Vorhang - und das ganz OHNE Internet, FB, Instagram und TikTok.
Die Jugend der gesamten Welt hing mitten im Sommer bei circa 28 Grad (statt 38 wie jetzt) wie gebannt vor den Fernsehern, weil es wurde nonstop live übertragen.
Ich vermute mal, dass das World Pride nicht ganz so durchschlägt. Das macht aber nichts, weil die Botschaft ist wichtig, auch wenn der Globus grad schwerwiegendere Aufgaben zu lösen hat als die von individuellen Präferenzen oder die Bühnenklamotten von Madonna oder Kylie Minogue.
Nach Amsterdam fuhr man zu meiner Zeit a) zum Hasch einkaufen oder/und b) um abzutreiben. Sic transit ....Ich bin übrigens nie in Amsterdam gewesen, weder aus a) oder b) Gründen. Mit Holländern war ich zwar befreundet in meiner EXPat-Zeit in Italien, aber wenn man sich ansieht, wen die alles so euthanisieren (kleine Kinder, Schwerbehinderte, Depressive, Diverse), lege ich eigentlich auch keinen Wert darauf. Die Rhetorik ging folgendermaßen, nachdem erst mal lang und breit das 3. Reich aufs Tapet kam, was mir ein super Einstieg schien, um mal anzumerken, dass ich persönlich Sterbehilfe generell ablehne, aber dann änderte sich sehr schnell die Tonalität, wie man heute so schön sagt. Aber Elsa, nur weil ihr Deutschen damals im 3. Reich das mit der Euthanasie praktiziert habt, ist das doch kein Grund, gegen "selbstbestimmtes" Sterben zu sein!
Das muss man nicht stehen lassen, aber wenn man Wert auf ein gutes Miteinander legt, kann man das mal machen.
Und da wir jetzt schon mal beim leidigen Thema Sterben sind, möchte ich gerne über das wunderschöne Hôtel-Dieu in Beaune berichten. Ganz sicher bin ich nicht für meine Affinität zu Frankreich bekannt oder gar für meine zutiefst feministische Haltung (ich habe die EMMA und Simone de Beauvoir etc. sowie in puncto Kirchenkritik Ranke-Heinemann bereits im Alter von 15 Jahren hinter mich gebracht, danach hat mich das nicht mehr wirklich interessiert, auch wenn es heute gerade wieder brandaktuell wird, nicht zwingend die Kirchenkritik, aber auch, sondern wie speziell Schwule sogenannte Ehepaare und bestimmte sogenannte Queere sich erdreisten, Frauen die Würde zu nehmen.)
Jetzt aber zu Beaune. Das ist ein sehr goldiges Städtchen mit zugehöriger Altstadt.
Im nächsten Beitrag. Versprochen.
ElsaLaska - 2. Aug, 22:19

















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