Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Schreiben an die Amadeu Antonio Stiftung

Ihr könnt den Text kopieren und schicken an info[at]amadeu-antonio-stiftung[punkt]de
Die Mailadresse des Schirmherrn der Stiftung: wolfgang.thierse[at]wk.bundestag[punkt]de

Die Mailadresse des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (Freund und Förderer der AA-Stiftung): poststelle[at]bmfsfj.bund[punkt]de
Die Mailadresse der Bundeszentrale für politische Bildung, die mit der Stiftung zusammenarbeiten:
info[at]bpb.de


[Die Amadeu-Antonio-Stiftung, eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts, ist eine Initiative für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur. Ihr Namensgeber, Amadeu Antonio aus Angola, wurde 1990 von Skinheads ermordet. Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Stiftung "eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet." [HP AA-Stiftung: Wir über uns]. Auf der stiftungseigenen Internetseite Mut gegen rechte Gewalt werden regelmäßig Initiativen und Projekte vorgestellt, um ein weiteres Ziel der Stiftung, die "langfristige Stärkung einer demokratischen Kultur" zu unterstützen.]

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer stiftungseigenen Internetseite Mut gegen rechte Gewalt werden regelmäßig Initiativen und Projekte vorgestellt, um die "langfristige Stärkung einer demokratischen Kultur" zu unterstützen.
Anlässlich der Kundgebung christlicher Lebensschützer, dem Schweigemarsch "1000 Kreuze für das Leben", fand sich auf der Seite Mut gegen rechte Gewalt die Ankündigung zu einer Gegenaktion mit dem Titel "1000 Kreuze in die Spree" verschiedener Aktions-Bündnisse. Als Rechtfertigung für den Aufruf, eine friedliche Kundgebung von betenden Christen massiv zu stören, wurde angegeben, die Teilnehmer des Trauermarsches seien "antifeministisch" und hätten als "fundamentale Christen" ein "völkisches Familienverständnis".
Während des Schweigemarsches, zu dem verschiedene namhafte Politiker sowie die Vertreter der beiden großen Kirchen Grußworte ausrichten ließen, wurden Demonstranten angepöbelt, beschimpft, bespuckt, eine behinderte Sportlerin - die Paralympics-Siegerin Michaela Fuchs - beleidigt und eine Frau verhöhnt und niedergebrüllt, die über ihr Post-Abortion-Trauma sprach. Außerdem wurden Kreuze entwendet und entsprechend dem Motto der Gegendemonstration in die Spree geworfen.
Die Amadeu-Antonio-Stiftung bekennt sich zu ihrem Ziel, eine zivile Gesellschaft zu fördern, die anti-demokratischen Tendenzen entschieden entgegentritt. Dieses Ziel ist uneingeschränkt zu bejahen.
Darum hätten wir auch gerne gewusst
a) wie der Aufruf zur Gewalt gegen einen Schweigemarsch friedlicher, betender Christen mit dem Ziel der Stiftung, der Stärkung einer demokratischen Kultur, vereinbar ist?
b) Bedeutet Mut gegen rechte Gewalt für die gemeinnützige Amadeu-Antonio-Stiftung Mut zu linker Gewalt?
c) Wie kommt die Stiftung dazu, einen gewaltfreien Schweigemarsch betender Christen unter "rechte Gewalt" einzuordnen - rechte Gewalt, wie sie zu dem Mord an Amadeu Antonio führte?
d) Wie steht eine gemeinnützige Stiftung zu der Tatsache, dass unter ihrem Namen ein Aufruf zur Schändung des zentralen Symbols einer religiösen Gemeinschaft erfolgen darf?
Über eine Antwort würden wir uns freuen, behalten uns jedoch vor, sie zu veröffentlichen. Diese Anfrage geht auch an Freunde und Förderer der Stiftung, wie etwa Wolfgang Thierse.

Mit freundlichen Grüßen nach Berlin


Update: Der TwitterAccount der gemeinnützigen Amadeu-Antonio Stiftung hatte eben dazu folgende sachliche Meldung zu bringen:
"Haha. Wenn man die Lebensschützertrolle füttert http://elsalaska.twoday.net... #1000Kreuze"

Das wird die Freunde und Förderer sicher ganz besonders freuen. Mindestens aber den Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Update2: Heute früh lag eine Antwort eines Mitarbeiters/Vertreters/Pressereferenten? der Stiftung vor. Sie ging weder auf die Liste der konkreten Fragen ein noch auf die Frage, wieso der stiftungseigene Twitteraccount es für sachlich geboten hielt, mich als "Lebensschützertroll" zu bezeichnen. Auf meine Nachfrage hin wurde mir eine Veröffentlichung der Mail (die inhaltlich eh nichts zur Sache beigetragen hätte), allerdings untersagt.
Ob die Stiftung überhaupt noch eine Stellungnahme abgeben wird, ist fraglich. Ich habe nochmals darum nachgesucht, vor allem mit Verweis auf die üblichen Abläufe in einem konstruktiven, pluralistisch geprägten Meinungsaustausch, für den ja gerade die Amadeu Antoniostiftung auch, neben Toleranz und starker demokratischer Kultur etc., eintreten möchte.
[Jedenfalls gehe ich bis dato davon aus, dass sie das auch tatsächlich tut.]
Hermann (Gast) - 28. Sep, 13:12

Kommentar überflüssig

Der Brief an die Stiftung sagt ja alles.

Also, auf die Antwort bin ich ja gespannt ... vielleicht läuft sie ja auf die zynische Masche "Gewalt ist es nur, wenn es von den anderen kommt, wenn wir es machen, ist es legitime Meinungsäußerung" hinaus. Oder die Stiftung erspart sich die Mühe, eine Antwort für ihren double standard zu geben, und es heißt einfach, man habe diese Mitteilung leider nicht erhalten, tut leid, Pech gehabt.

ElsaLaska - 28. Sep, 14:46

Angesichts der obigen noch eingefügten Meldung des Stiftungstwitteraccounts zu meinem Schreiben befürchte ich allerdings auch, dass kein demokratischer Diskurs zu erwarten ist - vermutlich noch nicht einmal kritische Reflektion oder irgendeine vernünftige Reaktion. Haben sie auch nicht nötig. Sie sind ja die "Guten".
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 28. Sep, 17:33

Das Monopol auf die Wahrheit ist immer ein Problem. Ich habe mich auch in anderen Zusammenhang schon kritisch dazu geäußert.

Die Twitter Bemerkung würde ich nicht überbewerten, von diesem Medium kann man ohnehin keine vernünftige kritische Reflektion erwarten.

Gewalt gegen die freie Meinungsäußerung andere ist natürlich abzulehnen. Eine spannende Frage ist allerdings, ob solche Methoden gg. eine Nazidemonstration zulässig/geduldet wären. *** Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte die 1000 Kreuze Aktion in keinster Weise mit einer NPD Demo vergleichen!!! *** Wenn man sich angewöhnt, Gewalt als Mittel der politischen Willensäußerung zu akzeptieren, dann ist die Schranke, diese Gewalt auch gegen andere Andersdenkende anzuwenden, deutlich geringer.

Halt uns auf dem Laufenden, wer auf den Brief wie reagiert
Monika (Gast) - 28. Sep, 17:58

die Demonstration

war mehr oder weniger keine Demo, wie man sie sich in Reinkultur vorstellt - es war lediglich eine friedliche, stille und betende Menschenkette, die zum Andenken der 1000 abgetriebenen Kinder pro Tag aufruft und ihre Trauer ausdrückt. Gleichwohl auch um zum Nachdenken anzuregen.

Es gab keinen vernünftigen Grund dieser legal angemeldeten Versammlung mit Gewalt zu begegnen.

Mit Demokratie hat das jeden Falls nichts zu tun - eher ist das noch ein Fall für das Verfassungsgericht, wenn man zur Gewalt gegenüber "fundamentale Christen" aufruft.


Finde ich gut, dass du das doch noch mit eingebaut hast, Elsa!

Josef Bordat (Gast) - 29. Sep, 08:44

„...ein Fall für das Verfassungsgericht“

Zumindest stützt dieses die Position der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schweigemarsches, wenn es feststellt: Das „Recht auf Leben wird jedem gewährleistet, der ,lebt’; zwischen einzelnen Abschnitten des sich entwickelnden Lebens vor der Geburt oder zwischen ungeborenem und geborenem Leben kann hier kein Unterschied gemacht werden“ (Urteil des BVerfG vom 25.02.1975, AZ 1 BvF 1/74 u.a. [BVerfGE 39, 1, veröffentlicht in: NJW 1975, 573]), denn das Grundgesetz enthalte keine „dem Entwicklungsprozess der Schwangerschaft folgenden Abstufungen des Lebensrechts“ (Urteil des BVerfG vom 28.05.1993, AZ 2 BvF 2/90 u.a. [BVerfGE 88, 203, veröffentlicht in: NJW 1993, 1751]).

Herzlichen Dank für die Initiative,
Ihr
Josef Bordat
errorking - 29. Sep, 09:27

im herzen

kann ich mir gar nicht vorstellen, ein kind abtreiben zu lassen. mir (agnostiker)selbst kommt es nie in den sinn. woher kommt eigentlich diese absurde tat in vielen gesellschaften?
ich kann mir nur vorstellen, dass früher durch hungersnöte und kriege, die frauen aus totaler panik und angsterfülltem irrsinn abgetrieben haben. viele wahrscheinlich auch geplant, um den rest dr familie mit dem kargen stück brot durchzubekommen.

dies ist in unserer modernen gesellschaft ja nicht der fall-jedes kind kann, wenn man nur will-gesund überleben.
es ist ein zeichen für den schrecklichen verfall einer bequemen gesellschaft.
gleichzeitig gibts aber auch wundervolle liebende mütter. empathie, mitleid und unendliche liebe werden jedenfalls nicht aussterben.
Balver - 29. Sep, 10:24

Ambivalentes Verhältnis zum Leben

Irgendwie ist das doch alles krank.
Claudia (Gast) - 2. Okt, 15:08

Besonders interessant ist dieser MUTige Satz:
Wir wollen eine Gesellschaft, in der eine Abtreibung kein gesundheitliches, rechtliches oder ökonomisches Problem für Frauen darstellt...

Aha? Ein operativer Eingriff - jede Abtreibung ist das - wäre kein gesundheitliches Problem? Ganz abgesehen davon, daß es für das Kind sehr wohl ein gesundheitliches Problem ersten Ranges darstellt.

Ich glaube nicht, daß es sinnvoll ist, Abtreibung gesetzlich zu verbieten oder zu erschweren - aus dem traurigen Grund, daß dies einerseits zu "Abtreibungstourismus" und andererseits zu der Methode Stricknadel - je nach Geldbeutel - führen würde. Beratung, Aufklärung und Hilfsbereitschaft tun not - und dies alles wird (nicht nur) von kirchlicher Seite geleistet.

Schlimm finde ich, daß sowohl kirchliche als auch andere Seiten - z.B. MUT in dem zitierten Artikel - so tun, als sei das Gegenteil von Abtreibungsgegner "Abtreibungsbefürworter", als sei jede Frau, die sich für die Straffreiheit der Abtreibung ausspricht, "für Abtreibungen". Das ist natürlich Quatsch; ich vermute, die meisten sog. "Abtreibungsbefürworter" sind Befürworter einer Rechtslage, die Abtreibungen nicht kriminalisiert, aber keinesfalls scharf auf Operationen an gesunden Frauen.

Allerdings zeigen der pubertäre Aufruf und die Ausschreitungen der Gegendemonstration ein Maß an Demokratiefeindlichkeit und Schäbigkeit, das nur sehr schwer zu überbieten ist.

ElsaLaska - 5. Okt, 00:26

KEIN gesundheitliches Problem ...

Aber es ist klar nicht so, dass man vornerum antikapitalistische Parolen schwingt und hintenrum der kapitalistischen Abtreibungsindustrie zuarbeitet.
str (Gast) - 5. Okt, 07:03

"aus dem traurigen Grund, daß dies einerseits zu "Abtreibungstourismus" und andererseits zu der Methode Stricknadel - je nach Geldbeutel - führen würde."

Aber das sind doch Ammenmärchen. Natürlich gibt es das dann im geringen Maße. Ich würde es aber nicht ausschließen, daß es sowas auch jetzt gibt. Die Konsequenz solcher Argumente könnte nur die völlige Freigabe (mit all den Konsequenzen, siehe Amerika) sein, denn solange Verbot, solange Ausweichverhalten. Aber ist das wirklich noch verhältnismäßig wegen einigen wenigen (die beim Tourismus auch nur wieder das gleiche tun) die vielen schutzlos zu stellen?

"so tun, als sei das Gegenteil von Abtreibungsgegner "Abtreibungsbefürworter", als sei jede Frau, die sich für die Straffreiheit der Abtreibung ausspricht, "für Abtreibungen". Das ist natürlich Quatsch; ich vermute, die meisten sog. "Abtreibungsbefürworter" sind Befürworter einer Rechtslage, die Abtreibungen nicht kriminalisiert, aber keinesfalls scharf auf Operationen an gesunden Frauen."

Jenseits aller Nebelkerzen sind sie damit für Abtreibungen.
Imrahil (Gast) - 24. Nov, 10:43

@Claudia, du machst das Wort "Abtreibungsbefürworter" inhaltsleer, denn Gott sei Dank! gibt es immerhin keinen Abtreibungsbefürworter in Deinem Sinn. Selbst Peter Singer würde den Embryo an sich nicht abtreiben wollen, sondern nur, wenn er der voll entwickelten Ameise zu ihrem Glück im Wege steht.

Niemand will Abtreibungen kriminalisieren - weil sie schon längst kriminalisiert sind. (Mit Dank an Ernst Marischka.) Vom Naturrecht, aber auch in Anerkennung desselben vom deutschen Recht, § 218 StGB, Begriff der straflosen Straftat, implizierter verfassungsmäßiger Rang.

Das Problem ist gerade 1.) daß die gegenwärtige Rechtslage für Otto Normalverbraucher unverständlich ist, 2.) daß die gegenwärtige Rechtslage von von Abtreibungsbefürwortern bewußt als Schlupfloch unter Vorwänden und Ausreden gesucht worden ist, die eigentlich die Abtreibung entkriminalisieren wollten, was aber von Verfassungs wegen nicht geht, 3.) daß der Vorwand, nämlich die Verhinderung von etlichen Abtreibungen unterm Strich, plausiblen Vermutungen zufolge nicht erreicht werden dürfte.

Die Amis haben es noch schwerer, daher auch die für uns unverständliche Vehemenz des dortigen Streites. Die Amis müssen mit einem offen rechtsbeugenden Verfassungsurteil leben, daß dem Einfachgesetzgeber (der, anders als bei uns, bis zuletzt die Abtreibung, meines Wissens in allen Bundesstaaten, mit Strafe belegt hat und belegen wollte) ohne jeden Anhaltspunkt im Wortlaut der Verfassung gegen eine zweihundertjährige Tradition der Rechts- und Verfassungsauslegung die Befugnis dafür entzog.
str - 24. Nov, 11:50

Imrahil,

"Einfachgesetzgeber (der, anders als bei uns, bis zuletzt die Abtreibung, meines Wissens in allen Bundesstaaten, mit Strafe belegt hat und belegen wollte)"

Kleine Korrektur: nicht in allen.
Imrahil (Gast) - 24. Nov, 12:35

Danke! Wieder was dazugelernt.
Karl Martell (Gast) - 24. Nov, 07:42

Darf man es wagen zu fragen, ...

was aus der Anfrage undder (ausstehenden?) Antwot geworden ist?

Wer den Sie noch einmal nachhaken und hat Thierse sich geäußert?

interessiert

Karl

ElsaLaska - 24. Nov, 12:06

Nein, natürlich nicht. Wes Geistes Kind alle Versammelten sind, hat man aber neulich sehr schön bei dieser Debatte um den Chef der Bundeszentrale für politische Bildung (der Sarkasmus entsteht von selbst und ist hier nicht intendiert) gesehen. Ich denke nicht, dass wir von Herrn Thierse dazu viel anderes und differenzierteres hören würden.
Sie wollten mich noch verklagen, weil ich ein Bild von ihrer Homepage benutzt habe, wo sie alle im Kreis auf dem Rasen sitzen und engagiert aussehen.

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Freiheit des Andersdenkenden?

Am Wochenende fand in Berlin ein... [weiter]

cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig....
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
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Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre...
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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