Chaotische Interaktionen und exaltierter Aktionismus.
Anlässlich seiner Installation zum Erzbischof der Diözese Colombo, Sri Lanka, hat der ehemalige Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst ein paar Anmerkungen zur liturgischen Praxis zu machen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie er darauf kommt, gewisse Missstände zu benennen - welcher Priester würde sich zu chaotischen Interaktionen hinreißen lassen, wenn der ehemalige Präfekt der Gottesdienstkongregatio bei ihm in der ersten Bank sitzt? - aber alleine das Produkt seiner nächtlichen Alpträume können sie ja nicht sein.
Besonders gut gefallen hat mir diese Stelle:
"Die sogenannten "Lobpreis"-Elemente sind während der gesamten Heiligen Messe nicht erlaubt. Unpassende und laute Musik, Händeklatschen, lange Einschübe und tänzerische oder pantomimische Einlagen , die die Nüchternheit und Ernsthaftigkeit der Zelebration stören. sind nicht gestattet. Es ist sehr wichtig, daß wir die kulturelle Sensibilität des srilankischen Volkes verstehen. Die Mehrheit um uns ist buddhistischen Glaubens, die einen von tiefer Ehrfurcht und Ernsthaftigkeit geprägten Kult pflegt. Auch Muslime und Hindus lassen in ihrem Kult keine chaotischen Interaktionen zu."
Oder hier:
"In einigen dieser para-liturgischen Feiern neigen die Menschen heutzutage zu extremer Geschwätzigkeit und Lautstärke. Gott spricht - wir hören zu; und dieses Zuhören braucht Stille und Kontemplation statt Kakophonie und exaltierten Aktionismus."
[via mater amata]
Besonders gut gefallen hat mir diese Stelle:
"Die sogenannten "Lobpreis"-Elemente sind während der gesamten Heiligen Messe nicht erlaubt. Unpassende und laute Musik, Händeklatschen, lange Einschübe und tänzerische oder pantomimische Einlagen , die die Nüchternheit und Ernsthaftigkeit der Zelebration stören. sind nicht gestattet. Es ist sehr wichtig, daß wir die kulturelle Sensibilität des srilankischen Volkes verstehen. Die Mehrheit um uns ist buddhistischen Glaubens, die einen von tiefer Ehrfurcht und Ernsthaftigkeit geprägten Kult pflegt. Auch Muslime und Hindus lassen in ihrem Kult keine chaotischen Interaktionen zu."
Oder hier:
"In einigen dieser para-liturgischen Feiern neigen die Menschen heutzutage zu extremer Geschwätzigkeit und Lautstärke. Gott spricht - wir hören zu; und dieses Zuhören braucht Stille und Kontemplation statt Kakophonie und exaltierten Aktionismus."
[via mater amata]
ElsaLaska - 17. Okt, 20:27