Gebetsstöckchen.
Wie ich heute so nach der Abendmesse meinen aperitivo in der Bar im Städtchen trinke und in der Zeitung blättere, fällt mir eine Story ins Auge, die zwar nicht ganz oben steht, aber immerhin in der nicht gerade kleinen, zwar nicht überregionalen, aber auch nicht gerade provinziellen Zeitung angeführt wird.
"Ein heldenhafter Tod! Sie ist der Seligsprechung würdig!"
Nanu? Immer noch ist, obwohl ich mich lange genug an der Tatsache erfreue, dass katholischem Content in den Tageszeitungen breiten Raum gegeben wird, eine gewisse Verwunderung da.
Es geht um die 39jährige polnischstämmige Margherita Burkowska, die beerdigt worden ist. Auf die Trauerrede des Priesters wird extra eingegangen, denn Margherita hat sich, weil sie schwanger war, dabei krebskrank, einer dringend nötigen Therapie NICHT unterzogen, um das Kind nicht zu gefährden. Ihr gesunder kleiner Sohn ist nun 19 Monate alt, sie aber kürzlich gestorben, weil die Behandlung zu spät begonnen hat, auf ihre eigene, freie Entscheidung hin. Die meisten Menschen werden das vielleicht nicht verstehen. Die meisten deutschen Zeitungen vielleicht, wenn überhaupt, eher negativ darüber berichten. Für meine italienische Zeitung war es eine berichtenswerte - und zwar anerkennend konnotierte - Meldung wert. Irgendwie macht mich das dankbar. Es ist schön, zu wissen und zu erleben, wie man sich hier noch für Menschen und ihr Schicksal interessiert, auf einer tief katholischen Hintergrundfolie, für die der sinnlos anmutende Tod eines Menschen niemals umsonst ist.
Ein kurzes Gebet für ihre Angehörigen und das kleine Söhnchen wäre fein. Danke!
"Ein heldenhafter Tod! Sie ist der Seligsprechung würdig!"
Nanu? Immer noch ist, obwohl ich mich lange genug an der Tatsache erfreue, dass katholischem Content in den Tageszeitungen breiten Raum gegeben wird, eine gewisse Verwunderung da.
Es geht um die 39jährige polnischstämmige Margherita Burkowska, die beerdigt worden ist. Auf die Trauerrede des Priesters wird extra eingegangen, denn Margherita hat sich, weil sie schwanger war, dabei krebskrank, einer dringend nötigen Therapie NICHT unterzogen, um das Kind nicht zu gefährden. Ihr gesunder kleiner Sohn ist nun 19 Monate alt, sie aber kürzlich gestorben, weil die Behandlung zu spät begonnen hat, auf ihre eigene, freie Entscheidung hin. Die meisten Menschen werden das vielleicht nicht verstehen. Die meisten deutschen Zeitungen vielleicht, wenn überhaupt, eher negativ darüber berichten. Für meine italienische Zeitung war es eine berichtenswerte - und zwar anerkennend konnotierte - Meldung wert. Irgendwie macht mich das dankbar. Es ist schön, zu wissen und zu erleben, wie man sich hier noch für Menschen und ihr Schicksal interessiert, auf einer tief katholischen Hintergrundfolie, für die der sinnlos anmutende Tod eines Menschen niemals umsonst ist.
Ein kurzes Gebet für ihre Angehörigen und das kleine Söhnchen wäre fein. Danke!
ElsaLaska - 7. Nov, 23:12