Auguri!

Ich wünsche also allseits einen guten Rutsch und ein gesundes, gesegnetes und glückliches Neues Jahr allen Leserinnen und Lesern!
Wir haben viel gelacht zusammen hier, viel diskutiert, sind uns auf die Nerven gegangen, haben uns wieder versöhnt. Allen eifrigen Kommentatoren und Mitdiskutanten ein ganz herzliches Dankeschön für interessierte und interessante Äußerungen und weiterführende Linkhinweise. Ihr leistet einen wichtigen Beitrag, dass es auf diesem Blog lebendig, kontrovers und konstruktiv zugeht.
Hervorheben möchte ich dabei insbesondere die Kommentatoren, die nicht katholisch sind und sich hier immer wieder einbringen.
Vielen Dank auch für die lieben und ermutigenden Mails, die ich von Leserinnen und Lesern erhalte.
Ganz besonders freue ich mich über den stetigen Zuwachs an katholischen Blogs, wir hatten dieses Jahr wirklich tolle Neuzugänge, und, wie mir scheint, hat die Zahl der deutschsprachigen Katho-Blogger mindestens um 50 Prozent zugelegt, wenn wir uns nicht so gar schon verdoppelt haben innerhalb von 12 Monaten.
Besonders schön war für mich in diesem Jahr auch, dass ich in Fulda einige Bloggerkollegen persönlich kennen gelernt habe. Viele andere haben sich im Juli in Deutschland bei der Kundgebung von Deutschland pro papa getroffen, sicherlich eines der Highlights in diesem Jahr. Danke, Sabine und dem ganzen Team hierfür. Ihr habt nicht nur dem Heiligen Vater ein großes Geschenk mit dieser Initiative gemacht.
Mein ganz persönliches Dankeschön gilt so tollen Journalistenkollegen wie Guido Horst, Paul Badde, Monika Gräfin Metternich und Dr. Armin Schwibach für Ermutigung und auch persönliche Freundschaft.
Als ich 2007 konvertierte und kurz darauf das Blog auf katholisch umstellte, war ich allein. (Abgesehen von dem Netz der Blogoszese, in das ich natürlich eingebunden war und das auch für meine Konversion wichtig gewesen ist.)
Jetzt bin ich es nicht mehr. Das hat das Jahr 2010 für mich als Geschenk bereitet. Hinzu kam im Oktober eine persönliche Begegnung mit Mons. Gänswein, an die ich mich gerne erinnere.
Es war ein spannendes Jahr, das mir der Herr da bereitet hat. Besonders der Anfang und das Ende waren gleichzeitig mit Bitternis durchmischt.
Ich will alles viel besser machen, geduldiger sein, ausgewogener sein, weniger impulsiv sein. Aber ich weiß mit Paulus, dass ich das Gute will und danach doch wieder das Schlechte tue.
Alleine schaffe ich es nicht. Ich bitte deshalb um euer Gebet und werde auch für euch beten.
Impavidi progrediamur! (So heißt auch Sabines Blog und ich finde es einen wundervollen Titel und einen ermutigenden Zuruf.)
Und jetzt zu den wesentlichen Dingen des Lebens.
Was macht ihr morgen und was gibt es zu essen?
ElsaLaska - 30. Dez, 21:08