Stilistisches Desaster.
Ich habe es immer geahnt - aber jetzt habe ich es schriftlich:
>>Es ist die wohl gemeinste „urban legend“ im englischsprachigen Raum und bestimmt ist kein wahres Wort daran: Über Baroness Thatcher, die frühere englische Premierministerin, welche besser bekannt ist als „die eiserne Margret“, wird nämlich hinter vorgehaltener Hand gewispert, dass sie sich zwar mit ungeheurem Ehrgeiz all jene Attribute angeeignet habe, welche in England die Zugehörigkeit zur „Upper Class“ manifestieren: Akzent, Dresscode und Manieren, deren annähernd wichtigste Regel wiederum ist, niemals in Gesellschaft über Politik, Religion, Sex, Körperausscheidungen oder ekelerregende Krankheiten zu smalltalken.<<
Au weia. Da kann ich mein Blog gleich dichtmachen.
Aber es wird noch schlimmer: Ich habe einen üblen pfälzischen Akzent, mein Dresscode erschöpft sich in Jeans plus Bluse zu wichtigen Anlässen (okay, ich hab noch einen grünlichen langen Rock, aber der ist seitlich geschlitzt und mehr so was für Outdoor-Wanderungen), Manieren - hust! - irgendwie essen schaffe ich noch, auch im Drei Sterne-Lokal, aber ich bin stets zu laut, lache zu viel, benutze unangemessenes Vokabular mit "Piep"-Potential und fummle dauernd in meinen Haaren rum.
Es ist alles sehr grauenvoll. Manchmal frage ich andere Menschen, ob sie mich eigentlich SEHR anstrengend finden und kriege keine Antwort. Das ist bezeichnend genug - und dabei handelt es sich niemals um Engländer.
Aber wozu ich bin ich Katholikin geworden? Ich kann das alles jetzt aufopfern. Die ganzen persönlichen Probleme. Während der anregenden und vielversprechend erscheinenden Lektüre von Monika Metternichs neuem Buch "Vornehm geht die Welt zugrunde. Vom Geheimnis guten Stils".
Jetzt vorbestellbar.
Leseprobe, aus der das Zitat entnommen wurde, hier - unter dem Menüpunkt "Inhaltsverzeichnis" klicken.
>>Es ist die wohl gemeinste „urban legend“ im englischsprachigen Raum und bestimmt ist kein wahres Wort daran: Über Baroness Thatcher, die frühere englische Premierministerin, welche besser bekannt ist als „die eiserne Margret“, wird nämlich hinter vorgehaltener Hand gewispert, dass sie sich zwar mit ungeheurem Ehrgeiz all jene Attribute angeeignet habe, welche in England die Zugehörigkeit zur „Upper Class“ manifestieren: Akzent, Dresscode und Manieren, deren annähernd wichtigste Regel wiederum ist, niemals in Gesellschaft über Politik, Religion, Sex, Körperausscheidungen oder ekelerregende Krankheiten zu smalltalken.<<
Au weia. Da kann ich mein Blog gleich dichtmachen.
Aber es wird noch schlimmer: Ich habe einen üblen pfälzischen Akzent, mein Dresscode erschöpft sich in Jeans plus Bluse zu wichtigen Anlässen (okay, ich hab noch einen grünlichen langen Rock, aber der ist seitlich geschlitzt und mehr so was für Outdoor-Wanderungen), Manieren - hust! - irgendwie essen schaffe ich noch, auch im Drei Sterne-Lokal, aber ich bin stets zu laut, lache zu viel, benutze unangemessenes Vokabular mit "Piep"-Potential und fummle dauernd in meinen Haaren rum.
Es ist alles sehr grauenvoll. Manchmal frage ich andere Menschen, ob sie mich eigentlich SEHR anstrengend finden und kriege keine Antwort. Das ist bezeichnend genug - und dabei handelt es sich niemals um Engländer.
Aber wozu ich bin ich Katholikin geworden? Ich kann das alles jetzt aufopfern. Die ganzen persönlichen Probleme. Während der anregenden und vielversprechend erscheinenden Lektüre von Monika Metternichs neuem Buch "Vornehm geht die Welt zugrunde. Vom Geheimnis guten Stils".
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ElsaLaska - 29. Mai, 22:19