keine Überraschungen - bis auf Weiteres.
>>Großes Polizeiaufgebot: das ist eine Nachricht wert, nicht die „Anderen“, jene Jugend der Welt, die nicht mit Steinen wirft oder randalierend durch die Städte zieht. Sie scheint es nicht zu verdienen, als etwas Wahres, Wichtiges, Tragendes wahrgenommen zu werden. Diese Jugendlichen sind ja auch "exotisch". Sie freuen sich wie alle, haben ähnliche Interessen, ähnliche Nöte, und doch verschwinden sie dann einfach plötzlich und ziehen sich in Kirchen zurück, reden trotz aller Sprachunterschiede miteinander, hören zu, beten miteinander. Auch sie „provozieren“, aber anders.<<
Wenn man sich so manches Bild anschaut von lächerlich bis grottenhässlich verkostümierten Menschen, die knieende und betende Jugendliche oder Ordensschwestern anschreien und anpöbeln, dann wird einem ein wenig schwammig. Obsolet natürlich zu sagen, wie billig und abgrundtief feige das ist. Mit betenden Muslimen würde das nicht versucht. Betende christliche Kinder und Ordensschwestern können und werden sich jedoch nicht wehren.
>>Dass all diese Jugendlichen zu einem alten Mann kommen, der ihnen die Schönheit des Glaubens zeigen will, aber auch Unbequemes sagt, dass sie ihm trauen, mehr als allen anderen, vielleicht sogar mehr als sich selbst, das sollte zu denken geben und verhindern, dass sie in den Hintergrund treten. Ein derart einzigartiges, „komisches“, so ganz dem Kanon der Welt widersprechendes Ereignis zu erzählen, sollte eigentlich eine journalistische Herausforderung sein.
Der Papst und die Jugend: sie sind untrennbar. Der selige Johannes Paul II. hatte diese große Einsicht, und sein Nachfolger hat dies fortgesetzt und die Jugend der Welt, der ganzen Welt, ohne Unterschiede, ohne mit einem Stock zu fuchteln oder leere Erwartungen zu schüren, bei der Hand genommen, die sie ihm freiwillig ausgestreckt hat, weil er der Stellvertreter Christi auf Erden, der Heilige Vater, der Nachfolger des Apostels Petrus ist und die Kirche durch die schwere Zeit führt, die sie in ihrem Inneren und in der Welt lebt. Ubi Petrus, ibi Ecclesia.<<
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Der Weltjugendtag und die Welt der Medien: ein Versagen" von A. Schwibach hier auf kath.net
[Aber die Arena, scheint es, ist nicht mehr auf ein antikes Terrain begrenzt, sondern erstreckt sich mittlerweile über sämtliche Großstädte der einstmals zivilisierten Welt.]