Ich habe eigentlich keine Lust mehr,
auch nur noch ein einziges Wort zu dieser Sache zu schreiben - Elsa locuta, causa finita -, aber dieser Leitartikel von Klaus Nachbaur verdient jedenfalls noch einer Erwähnung.
Unter dem Titel "Scheiden tut gut" schreibt er in der Schwäbischen Zeitung:
>>Weniger einleuchtend kommt dagegen die diesbezügliche Presseerklärung der Bischofskonferenz daher. Da wird den für den Skandal hauptverantwortlichen Kirchenfunktionären der zweiten Reihe das Vertrauen ausgesprochen; dafür wird jenen, die die traurige Wahrheit ordnungsgemäß ans Licht gebracht haben, beleidigt eine "verzerrende Darstellung" vorgeworfen. Hier wird der Konflikt erahnbar, der die katholische Kirchenorganisation in Deutschland vor eine Zerreißprobe stellt.
Während Bischöfe aufrecht versuchen, ihre Botschaft klar zu verkünden und sich an Evangelium und Papst orientieren, betreiben Macher im Apparat Machtspielchen. Noch mit dem Rücken zur Wand versuchen sie, die Oberhoheit über die Deutung des Skandals zu behalten. Hier zeigt sich: "Weltbild" ist nicht die einzige Organisation, die zu 100 Prozent den Bischöfen gehört, und die dennoch auf eigene Rechnung arbeitet. Hier haben die Chefs, theoretisch mit ungeheurer Souveränität ausgestattet, ihre Untergebenen in den Amtsstuben nicht mehr im Griff.<<
Ganzer Artikel hier.
Unter dem Titel "Scheiden tut gut" schreibt er in der Schwäbischen Zeitung:
>>Weniger einleuchtend kommt dagegen die diesbezügliche Presseerklärung der Bischofskonferenz daher. Da wird den für den Skandal hauptverantwortlichen Kirchenfunktionären der zweiten Reihe das Vertrauen ausgesprochen; dafür wird jenen, die die traurige Wahrheit ordnungsgemäß ans Licht gebracht haben, beleidigt eine "verzerrende Darstellung" vorgeworfen. Hier wird der Konflikt erahnbar, der die katholische Kirchenorganisation in Deutschland vor eine Zerreißprobe stellt.
Während Bischöfe aufrecht versuchen, ihre Botschaft klar zu verkünden und sich an Evangelium und Papst orientieren, betreiben Macher im Apparat Machtspielchen. Noch mit dem Rücken zur Wand versuchen sie, die Oberhoheit über die Deutung des Skandals zu behalten. Hier zeigt sich: "Weltbild" ist nicht die einzige Organisation, die zu 100 Prozent den Bischöfen gehört, und die dennoch auf eigene Rechnung arbeitet. Hier haben die Chefs, theoretisch mit ungeheurer Souveränität ausgestattet, ihre Untergebenen in den Amtsstuben nicht mehr im Griff.<<
Ganzer Artikel hier.
ElsaLaska - 23. Nov, 21:59