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Sonntag, 8. Januar 2012

"I fell in love with the Latin Mass"

Auf ihrem Blog The Path Less Taken hat die Kollegin Mary O'Regan einen Artikel für den Catholic Herald veröffentlicht, in dem sie Ian, einen jungen Seminaristen porträtiert. Ursprünglich aus einer anglikanischen Familie, konvertierte Ian und besucht nun das Priesterseminar der FSSP in Lincoln, Nebraska.
Der ganze Artikel ist sehr schön geworden, es gibt auch Fotos - Leseempfehlung. Hier klicken.

Ein Auszug zum Thema außerordentliche Form gleich hier zitiert:

>>At Chavagnes, Ian felt for the first time that he lived “a fully Catholic life”. He clarifies: “I experienced the best of everything that I had seen of the Church: Mass ad orientem, staff and pupils committed to their faith, and we were allowed to say grace before meals.” While working at the school Ian felt the first stirrings of a priestly vocation. He gave a definite Yes to God’s invitation after walking the 2007 Paris to Chartres pilgrimage with a group of boys and teachers from the school. At Chartres Cathedral Ian was overawed by the closing Mass. “I was reduced to tears. Everything in the Mass took on its full spiritual significance. The choir were like angels singing divine praises and the priest was in the form of Christ. At that instant, I said yes to becoming a priest.”<<

...

>>Das Kindsein sei die Grundverfassung, die alle Menschen miteinander verbinde. Nicht alle seien Eltern, doch alle seien Kinder. Zur Welt zu kommen sei nie ein Wahl, „wir werden vorher nicht gefragt, ob wir geboren werden wollen“. Doch während des Lebens sei es möglich, eine freie Haltung gegenüber dem Leben selbst heranreifen zu lassen. Es könne als ein Geschenk angenommen werden, so dass der Mensch in einem gewissen Sinne „wird, was er schon ist“: Kind. Dieser Übergang bezeichne eine Wende der Reifung im Dasein des Menschen und in der Beziehung zu den Eltern, die sich mit Anerkennung erfülle. Es handle sich um einen Übergang, der auch fähig mache, „unsererseits Eltern zu sein – nicht in einem biologischen, sondern in einem moralischen Sinn“.<< Quelle hier.

Der Heilige Vater hat heute zum Angelus sehr tiefgreifende Dinge angesprochen. Was macht das Kindsein eigentlich aus, abgesehen von der Tatsache, dass wir klein und noch nicht ausgewachsen sind? Spielen und Staunen. Ein anderes Verhältnis zur Zeit. Die Zeit war noch nicht angefüllt mit Aufgaben, Pflichten, Erledigungen, mühseligen Wartephasen, Gedanken über Vergangenheit und Zukunft. Als ich ein Kind war, lebte ich im Hier und Jetzt. In der Qualität der Stunde, der jeweiligen Minute. Gewiss, ich hatte auch oft das Gefühl von Langeweile - auch das ist typisch: Was fange ich jetzt mit mir an? Vielleicht waren das die Momente, in denen ich aus meinem Kindsein herausgefallen bin.

Jetzt wird es rätselhaft, wenn er sagt, der Übergang zum (Wieder)-Kindwerden, mache fähig Eltern zu sein, in einem moralischen Sinne. Was er damit meint, habe ich noch nicht ausgelotet. Aber dass ich - nie im biologischen Sinne Mutter gewesen - es in einem moralischen Sinne sein könnte, ja, viele Frauen in unserer Kirche sogar erstklassige geistliche Mütter geworden sind - das ist ein Gedanke, der mich grad beschäftigt hat.

Das Jahr des Glaubens - auf Ebene der Diözesen.

Unter anderem schlägt die Glaubenskongregation in ihrer Note einen Gottesdienst zur Eröffnung und zum Abschluss des Jahres des Glaubens vor, einen Studientag zum Katechismus, insbes. auch für die Priester und Ordensleute, dass die Ortsbischöfe dem Thema einen Hirtenbrief widmen, Katechesen mit bekannten Glaubenszeugen organisiert werden, insbes. auch für junge Menschen, die Weiterbildung des Klerus hinsichtlich Vaticanum II und KKK gefördert wird
(Themen könnten dabei etwa sein: „Die Verkündigung des auferstandenen Christus", „Die Kirche als Sakrament des Heils", „Die Sendung zur Evangelisierung in der Welt von heute", „Glaube und Unglaube", „Glaube, Ökumene und interreligiöser Dialog", „Glaube und ewiges Leben", „Die Hermeneutik der Reform in der Kontinuität", „Der Katechismus in der ordentlichen Seelsorge"), den katholischen Schulen größere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und hier noch drei für uns wichtige Punkte im Wortlaut:

>>7. Die Bischöfe werden eingeladen, besonders in der Fastenzeit Bußgottesdienste zu organisieren, um Gott um Vergebung zu bitten, auch und besonders für die Sünden gegen den Glauben. Das Jahr des Glaubens ist darüber hinaus eine günstige Zeit, mit festerem Glauben und größerer Häufigkeit das Sakrament der Buße zu empfangen.

8. Es ist wünschenswert, die Welt der Wissenschaft und der Kultur für einen kreativen Dialog zwischen Glaube und Vernunft neu mit einzubeziehen, und zwar durch Symposien, Zusammenkünfte und Studientage, insbesondere an den katholischen Universitäten. Dabei ist zu zeigen „dass zwischen Glauben und authentischer Wissenschaft kein Konflikt bestehen kann, da beide – wenn auch auf verschiedenen Wegen – nach der Wahrheit streben"

9. Es ist wichtig, Begegnungen mit Menschen zu fördern, die „zwar die Gabe des Glaubens selbst nicht kennen, doch ernstlich auf der Suche nach dem letzten Sinn und der endgültigen Wahrheit über ihr Leben und über die Welt sind"30. Dabei kann man sich auch von den Dialogen im Vorhof der Völker inspirieren lassen, die unter Anleitung des Päpstlichen Rates für die Kultur angelaufen sind.<<

...

Schweig, Prinz von Saba,
wenn die gläsernen Kothurnen
Deiner Konkubinen klirren.
Erinnerst Du meine Wehrgänge nur von fern?
Mit feinem Stichel bemalst Du unsere Nächte
aus ihren Ritzen lässt Du Narde und Ambra quellen.
Wie hast Du doch unsere Bettstatt mit Beute behängt
Bälger Deiner heischenden Nachmittage.
Still, Prinz von Saba, halt ein! Dass Du nicht fällst.
Schwarzer Purpur spielt um deine Knöchel.

Als Lied zum Tage

hatte ich heute sehr spontan "Conga[r] Beat" von Gloria Estefan zur Auswahl. Das erschien mir aber irgendwie doch zu naiv.

Deshalb hab ich mich letztlich auf Facebook von einer Freundin zu "Rock'n'Roll Gypsy" von Helen Schneider anregen lassen. Das passt auch besser zu meinem inneren Kind - und meinem relativ breit angelegten Gesamtkonzept.

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

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