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Montag, 25. November 2013

Kangals beschützen Geparde vor der Ausrottung

Man muss nur der Natur ihren Lauf lassen. In Namibia hat man mit Erfolg anatolische Kangals als Herdenschutzhunde gegen räuberische Geparden eingesetzt.
Das Paradoxe daran, das eigentlich auf der Hand liegt: Diese Hunde schützen die Herde vor Geparden und verjagen die Angreifer - was den Geparden zu Gute kommt, denn diese standen schon kurz vor der Ausrottung. Die Hirten wussten sich nicht anders zu wehren, als jeden Geparden niederzuschießen, der ihnen vor die Flinte kam. Dank der Kangals sind die Herden wieder sicher, die Hirten haben keinen Grund mehr, die wunderschönen Raubkatzen auszurotten - alle können friedlich koexistieren.
Abschreckung funktioniert eben manchmal doch - und alle können davon profitieren.
Die Kangalhunde werden seit 4000 Jahren, manche sagen seit 6000 Jahren, genetisch ausgelesen, um Schwache, Schutzbefohlene, alle ihnen Anvertrauten vor Räubern und Angreifern zu schützen. Sie wirken, abgesehen von ihrer Körpergröße und ihrer Muskelmasse, meist völlig harmlos. Doch, so eine namibische Expertin: Sie wissen genau, was zu tun ist und wann es zu tun ist.
Zähere Kämpfer und kompromisslosere Verteidiger gibt es in der Natur nicht.
In Europa setzt man die Anatolier mittlerweile in Gebieten ein, in denen der Wolf wieder einen Lebensraum bekommen soll. Selbes Prinzip. Durch die Herdenschutzhunde geht keine Gefahr mehr von Wölfen für Herde und Hirten aus. Sicher, es gibt extreme Situationen, in denen diesen Hunden nichts mehr weiter übrigbleibt, in denen sie den Angreifer nicht mehr verjagen können, in denen sie kämpfen werden, und können - und ein Raubtier auch töten müssen. Doch das ist nicht die Regel und die Opfer unter den Räubern sind überschaubarer, als wenn der Mensch zum Gewehr greift und die Wölfe oder Geparden so gut wie ausrottet aus ihren natürlichen Lebensräumen.

Hamed Abdel-Samad wahrscheinlich in Kairo entführt

Der deutsch-ägyptische Journalist und Islamkritiker, der gemeinsam mit Henryk M. Broder im TV auf "Deutschland-Safari" ging, ist in Kairo spurlos verschwunden.

Einen guten Artikel zu dieser Besorgnis erregenden Sache findet sich auf den Seiten der FAZ hier.

Mittlerweile hat sich die Bundesregierung via den deutschen Botschafter in Kairo eingeschaltet - sie fordert schnellstmögliche Aufklärung über den Verbleib des Publizisten mit deutscher Staatsbürgerschaft. Das Auswärtige Amt twitterte auf seinem Account heute:
"Arbeiten mit Hochdruck an Aufklärung. Stehen -auch auf Ebene des dt. Botschafters- in engem Kontakt mit den ägyptischen Behörden."

Gebete können in dieser Sache nicht schaden. Der Islamkritiker hat auch in Deutschland schon Personenschutz in Anspruch nehmen müssen. Es ist also davon auszugehen, dass er in Lebensgefahr schwebt.

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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