Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Trappisten und Trappistinnen

Es ist mitten in der Nacht - zwischen drei Uhr und vier Uhr ist die Dunkelheit am tiefsten, wenngleich auch das Licht des Morgens so nah. In einem Oratorium, einer kerzenerleuchteten Kapelle sitzen sie mit ihren Gewändern, die denen der Engel nachgebildet sind: Sie haben so lange Ärmel, dass sie die Hände jederzeit verhüllen.
Die Brüder und Schwestern sitzen im Kerzenschein vor dem Allerheiligsten und sie gedenken der Ölbergstunde Jesu, jede Nacht. Sie sitzen schweigend und beten für die Menschen, die arbeiten müssen und nicht schlafen dürfen. Sie beten für die Menschen, die nicht schlafen können, besonders, wenn sie krank sind. Sie legen Fürbitte ein für jene, die in dieser schwierigen Stunde, wenn die Nacht am dunkelsten und der Sonnenaufgang so weit weg scheint, sterben müssen. Denn es ist diese Stunde, in der nach der Statistik die meisten Kranken von der Welt scheiden. Schon immer hat man dies gewussst.
Die heikelste Stunde ist nicht die Mitternacht. Sondern da, wo die Nacht am tiefsten und der Tag am nächsten ist.
Die Stunde, in der uns Alpträume oder auch Schlaflosigkeit plagen, selbst wenn wir nicht krank sind.
Und es ist gut zu wissen, dass diese Brüder und Schwestern in genau jener Stunde wachen und beten - für Jesus am Ölberg, für Schlaflose aus Not oder aus Zwang, für Kranke und Sterbende. Sie tun dies im Schein der Kerzen, die sie entzünden - für uns.
Jede Nacht, wie es die Regel gebietet.
GertieSasso - 24. Feb, 22:32

Und wann schlafen die?

Ich könnte das zurzeit auch. Zumindest bis ca. 3 Uhr, da schlaf ich ganz schlecht bzw. fast nicht und dann können ja die Trapisten übernehmen. Aber ich bin dann morgens im Büro fast nicht zu gebrauchen, also ist es vielleicht nicht der gesündeste Lebensstil. Wenn es natürlich heroisch und überaus selbstlos ist, dass sie den Himmel stellvertretend dann bestürmen, wenn alle andere eben schlafen oder auch nicht.

ElsaLaska - 24. Feb, 22:39

Die brauchen nicht schlafen.

Sie haben keine Höllenmeldungen via Facebook, Fernsehen und Zeitung. Da kann man die ganze Nacht beten, ohne zu erschöpfen.
GertieSasso - 24. Feb, 22:50

Wohl auch niemanden zu pflegen.

Zumindest nicht diejenigen, die nächtens in der Kapelle sitzen. A propos, herzliche Grüße und einen dicken Knuddler selbstverständlich auch an die Frau Mamma.
GertieSasso - 24. Feb, 22:53

365 Tage

Er hat es doch gelebt, sein Leben. Das Hundchen. Voller Mut, Tapferkeit, Treue und Zärtlichkeit.
(Nachdem man unter das betreffende Foto nichts kommentieren kann.)

ElsaLaska - 24. Feb, 23:00

Zehn Jahre.

Er war aus dem Tierheim.
365 Tage ist er nun nicht mehr bei mir.
GertieSasso - 25. Feb, 00:05

Wie alt

ist er denn insgesamt geworden?
Er war bestimmt sehr glücklich bei dir. Und nun passt er von Himmel auf euch auf. (auch wenn das jetzt vielleicht theologisch nicht ganz astrein war.)

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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