Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Dienstag, 21. Mai 2013

Aus der Pfingstpredigt des Heiligen Vaters

>>Dem Anschein nach schafft der Heilige Geist Unordnung in der Kirche, weil er die Unterschiedlichkeit der Charismen, der Gaben bringt, doch unter seinem Wirken ist all das ein großer Reichtum, denn der Heilige Geist ist der Geist der Einheit, was nicht Einförmigkeit bedeutet, sondern eine Rückführung von allem in die Harmonie. Die Harmonie bewirkt in der Kirche der Heilige Geist. Einer der Kirchenväter verwendet einen Ausdruck, der mir sehr gefällt: Der Heilige Geist „ipse harmonia est" – ist selbst die Harmonie.

Nur er kann die Unterschiedlichkeit, die Pluralität, die Vielfalt erwecken und zugleich die Einheit bewirken. Auch hier gilt: Wenn wir selbst die Verschiedenheit schaffen wollen und uns in unseren Parteilichkeiten, in unseren Ausschließlichkeiten verschließen, führen wir in die Spaltung; und wenn wir selbst nach unseren menschlichen Plänen die Einheit herstellen wollen, schaffen wir letztlich die Einförmigkeit, die Schematisierung. Wenn wir uns hingegen vom Geist leiten lassen, führen Reichtum, Vielfältigkeit, Unterschiedlichkeit nie zum Konflikt, denn er bringt uns dazu, die Vielfältigkeit im Miteinander der Kirche zu leben.<<

Und dann noch diese besonders schöne Stelle:
>>Die Theologen der frühen Kirche sagten: Die Seele ist eine Art Segelboot; der Heilige Geist ist der Wind, der in das Segel bläst, um das Boot voranzutreiben; die Triebkraft und der Schub des Windes sind die Gaben des Geistes. Ohne seinen Antrieb, ohne seine Gnade kommen wir nicht voran. Der Heilige Geist lässt uns in das Geheimnis des lebendigen Gottes eintreten und bewahrt uns vor der Gefahr einer gnostischen und einer selbstbezogenen, in ihr Gehege eingeschlossenen Kirche; er drängt uns, die Türen zu öffnen, um hinauszugehen, um das gute Leben des Evangeliums zu verkünden und zu bezeugen, um die Freude des Glaubens, der Begegnung mit Christus zu übertragen. <<

Ganze Predigt hier.

Sonntag, 19. Mai 2013

Frohe und gesegnete Pfingsten!

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[Wenige Tage vor Pfingsten ließ der Heilige Vater zwei weiße Käfigtauben frei.
Der Heilige Geist wird in der katholischen Kirche traditionell als weiße Taube dargestellt. Pfingsten ist das Fest der Geburt der Kirche und der Ausgießung des Hl. Geistes auf die Apostel und Jünger, die in Jerusalem nach der Himmelfahrt Christi im Gebet versammelt verharrten.]

Samstag, 4. Mai 2013

Turm Davids

>>Maria, du wirst Turm Davids genannt, weil die Kirche dich mit den Worten des Hohenliedes besingt: Wie der Turm Davids ist dein Hals, in Schichten von Steinen erbaut – tausend Schilde hängen daran, lauter Waffen von Helden.<< Braut des Lammes hier.

Wer kann da von Exkommunikation der Soldaten sprechen? Wer von der Verlassenheit heutiger christlicher Soldaten?
Nicht, dass ich es nicht verstehe, nein. Ich verstehe diese Verlassenheit.
Doch unsere Kirche ist eine Kirche der Krieger. Unsere Frauen sind Kriegerinnen - und sie waren es, bevor ihr denken konntet, denn sie gaben ihr Leben hin für ihre Kinder, für ihre Männer, für die ihnen Anvertrauten. Jesus Christus hat sie zu Kriegerinnen gemacht. Und sie rebellieren heute noch ohne Schwert, ohne Axt, ohne Waffen.
Aber mit einer immensen, gewalttätigen Liebe, die den Tod nicht scheut und nicht fürchtet.
Danke, für all diese mutigen Frauen.
Und ihr, Krieger, wollt ihr sie alleine lassen? Für eure Götter?

Dienstag, 2. April 2013

"Verliebt" mit Ratzinger

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Franco Califano, genannt der "Kalif", ein italienischer Songwriter, poète maudit, ein Mann der Frauen, kurz - ein recht wüster Bursche mit Künstlernatur, geboren in Tripolis 1938, verstorben am Karsamstag 2013, hat Benedikt XVI. besonders geschätzt. Seine Wertschätzung ging sogar soweit, dass er gerne die Beichte bei ihm abgelegt hätte. Kurz nach dem Begräbnis des so umstrittenen wie vielgeliebten Liedermachers in Rom hat Donatella Diana, seine langjährige Haushälterin, gegenüber der Presse geäußert:
"Franco Califano wollte bei Papst Ratzinger beichten und hat deshalb sogar bei einem befreundeten Priester angefragt. Er hätte gerne eine private Audienz gehabt, aber er hat es nie geschafft. Er hielt Ratzinger wahrhaftig für einen großartigen Menschen, ein bisschen spröde, doch für jemanden, der niemandem etwas beweisen muss. Als Benedikt zurücktrat, hat er ihn gegen jedermann verteidigt. Es war tatsächlich Benedikt zu verdanken, dass er zurückfand zum Heiligen, zum Christentum. Und deshalb habe ich ihm in die toten Hände ein Foto von Papa Ratzinger mit ins Grab gegegeben."

Das sind Ansichten aus dem Seelenleben des Künstlers, die bereits in den vergangenen Jahren ihre ersten Blüten zeigten. In einem Interview mit La Stampa aus dem Jahre 2008 hatte Franco schon geäußert: "Benedikt XVI hat in meinem Inneren etwas aufspringen lassen, und so habe ich mich wieder an Gott genähert. Dieser Papst hat mich bewegt. Ich habe mich oft danach gesehnt, an Gott glauben zu können, doch ich hatte Schwierigkeiten mit dem Mysterium, es gefiel mir nicht. Ich hatte immer Schwierigkeiten, mich dem Glauben anzunähern, es schien keine Zeichen zu geben. Nun ist das Zeichen gekommen. Mit diesem Papst, der mich hat sich verlieben lassen."

Grobe Übertragung eines italienischen Artikels auf den Seiten von Vatican Insider.

Donnerstag, 14. März 2013

Oremus pro Pontifice nostro Francisco

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Dominus conservet eum,
et vivificet eum,
et beatum faciat eum in terra,
et non tradat eum
in animam inimicorum eius.






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Donnerstag, 7. März 2013

Aus dem Basler Katechismus von 1947

210. Wann haben die Apostel Brot und Wein verwandelt?

Die Apostel haben Brot und Wein verwandelt, sooft sie die heilige Messe feierten.

Die Apostel haben immer gelehrt und geglaubt, daß im Messopfer der Leib und das Blut Jesu gegenwärtig ist und ausgeteilt wird. So schrieb Paulus: „Der Kelch, den wir segnen, ist er nicht die Mitteilung des Blutes Christi? Und das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Teilnahme am Leib des Herrn?“ (1 Kor 10,16). Diesen apostolischen Glauben hat die katholische Kirche immer bewahrt und verteidigt.

211. Woher wissen wir, dass die katholische Kirche diesen Glauben unverändert bewahrt hat?

Dass die katholische Kirche diesen Glauben unverändert bewahrt hat, wissen wir aus den katholischen Gebeten und Schriften aller Jahrhunderte.

Uraltes Messgebet in einem Brief des hl. Papstes Clemens (gest. um 100): „Nachdem wir den kostbaren Leib und das Blut Christi genossen haben, lasset uns danken!“
Justin der Märtyrer (gest. um 167): „Nicht wie gewöhnliches Brot und gewöhnlichen Trank nehmen wir dieses, sondern wir sind belehrt worden, dass die geweihte Speise Fleisch und Blut des menschgewordenen Jesus ist.“
Cyrill von Jerusalem (gest. um 386): „Da Christus selbst vom Brot sagte: ,Das ist mein Leib’, wer wagt es, daran zu zweifeln? Und da er selbst versicherte: ,Das ist mein Blut’, wer möchte Bedenken haben und sagen, es sei nicht sein Blut?“
Augustinus (gest. 430): „Das Brot, das ihr auf dem Altare seht, ist der Leib Christi. Der Kelch, sein Inhalt, ist das Blut Christi.“

Während der ersten tausend Jahre seit der Einsetzung des Altarsakramentes wagte es niemand, daran zu zweifeln, nicht einmal die Irrlehrer. Als im 11. Jahrhundert zum erstenmal dieser Glaube angezweifelt wurde, empörte sich die ganze Christenheit. Elf Konzilien verurteilten diese Irrlehre.

Im 16. Jahrhundert griffen die Reformatoren den alten Glauben an:

Luther (gest. 1546) leugnete die Wandlung. Er lehrte, im Augenblick, wo ein Gläubiger dieses Brot empfange, empfange er in und mit dem Brot auch den Leib Christi.
Zwingli (gest. 1531) ging noch weiter und behauptete, die Kommunion sei nur ein Andenken und Sinnbild des Leibes Christi. Er lehrte nicht „Das ist mein Leib“, sondern „Das bedeutet meinen Leib“.
Calvin (gest. 1564) lehrte, in der Kommunion empfange man nicht den Leib und das Blut Jesu, sondern seinen Geist und seine Kraft.
Auf der allgemeinen Kirchenversammlung von Trient (1545 bis 1563) hat die Kirche die wahre Lehre neuerdings feierlich klargelegt und alle diese Irrlehren verworfen.


[Beide Passagen kommen via dem Newsletter von vigilanti cura zum Jahr des Glaubens, der hier abonniert werden kann.]

Donnerstag, 21. Februar 2013

Zum morgigen Fest Kathedra Petri

Aus der Generalaudienz vom 22. Februar 2006:

>>Der Sitz von Rom wurde nach diesem Weg des hl. Petrus somit als Sitz des Nachfolgers Petri anerkannt, und die »Kathedra« des Bischofs von Rom repräsentierte die des Apostels, der von Christus beauftragt worden war, dessen ganze Herde zu weiden. Das bezeugen die ältesten Kirchenväter, wie zum Beispiel der hl. Irenäus, Bischof von Lyon, aber aus Kleinasien stammend, der in seinem Traktat Adversus haereses [Gegen die Häresien] die Kirche von Rom als »größte und älteste, bei allen bekannte…, in Rom gegründet und aufgebaut von den zwei glorreichsten Aposteln Petrus und Paulus«, beschreibt. Und er fügt hinzu: »Mit dieser Kirche muß wegen ihres besonderen Vorranges notwendig jede Kirche übereinstimmen, das heißt die Gläubigen von überall« (III, 3, 2–3). Wenig später äußert sich Tertullian so: »Wie gesegnet ist doch diese Kirche von Rom! Es waren die Apostel selbst, die ihr mit ihrem Blut die ganze Lehre weitergegeben haben« (De praescriptione haereticorum, 36). Die Kathedra des Bischofs von Rom verkörpert also nicht nur dessen Dienst an der römischen Gemeinde, sondern seinen Leitungsauftrag für das ganze Volk Gottes.

Die »Kathedra« Petri feiern, wie wir es heute tun, bedeutet daher, ihr eine starke geistliche Bedeutung zuzuschreiben und darin ein bevorzugtes Zeichen der Liebe Gottes zu erkennen, des guten und ewigen Hirten, der seine ganze Kirche zusammenführen und auf dem Weg des Heils leiten will. Unter den vielen Zeugnissen der Kirchenväter möchte ich gern jenes des hl. Hieronymus wiedergeben, das einem seiner Briefe an den Bischof von Rom entnommen und besonders interessant ist, weil es ausdrücklich auf die »Kathedra« Petri Bezug nimmt und sie als sicheren Ankerplatz der Wahrheit und des Friedens darstellt. Hieronymus schreibt: »Ich habe beschlossen, bei der Kathedra Petri anzufragen, dort, wo jener Glaube ist, den der Mund eines Apostels gerühmt hat; ich komme jetzt, um an jenem Ort Nahrung für meine Seele zu erbitten, wo ich einst das Kleid Christi erhalten habe. Ich folge keinem anderen Primat als dem Christi; deshalb setze ich mich mit deiner Heiligkeit in Verbindung, das heißt mit der Kathedra Petri. Ich weiß, daß auf diesem Fels die Kirche gebaut ist« (Briefe I,15,1–2). <<

Quelle hier.

Sonntag, 17. Februar 2013

Vorletzter Angelus mit Benedikt.

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Armin Schwibach, der seit 2010 getreu für kath.net jeden Sonntag den Angelus zusammenfasst, hat sich heute von der besonderen Atmosphäre dieses vorletzten Angelus mit Benedikt XVI. mitreißen und uns teilhaben lassen an der außerordentlichen Stimmung, die dieser Tage in Rom herrscht.
Und auch Resümierendes sei ihm, der sonst stets strikt am Inhalt der Worte des Heiligen Vaters blieb, in diesen Tagen gerne gestattet:
>>Jeden Sonntag waren Zehntausende von Menschen gekommen, um das „Cari fratelli e sorelle!“, um die Kurzkatechese zu den Lesungen des Tags zu hören. Jeden Sonntag kamen die Menschen zu jener Lichtgestalt, die sich als kleiner weißer Punkt in der Höhe abzeichnete. Egal wo der Papst hinkam (Deutschland vielleicht ausgenommen) – immer wurde ihm die ohne Scham bekundete Liebe der Menschen zuteil, deren Leben durch sein herausragendes Lehramt viele Stützen empfangen hat. Jeden Sonntag sprach der „Pfarrer der Welt“, um den Gläubigen ein Wort für die Woche mitzugeben, damit der Sonntag weit in sie hineinreichen kann. Jeden Sonntag antwortete das Volk auf seinen Hirten, der es mit seinem Sein und Wirken immer daran erinnert hat, was der Dienst in der Kirche bedeutet, der mit seiner letzten Geste gezeigt hat, was der Dienst in der und für die Kirche ist.<<

Danke, Armin, auch dir, für deinen treuen und gewissenhaften Dienst der letzten Jahre.

150.000 Gläubige sollen es heute gewesen sein, darunter auch - Respekt!- wieder Roms Bürgermeister Alemanno mit Mitgliedern des Stadtrats.

Ganzen Beitrag in der außerordentlichen Form zum heutigen Angelus hier auf kath.net lesen.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Gebetsnovene für Papst und Kirche beginnt heute

>>Am ersten Tag der Novene denken wir an den heiligen Benedikt von Nursia. Nach ihm hatte sich Joseph Ratzinger nach seiner Wahl zum Papst benannt.
Ora et labora – hl. Benedikt von Nursia (ca. 480-ca. 550)

“Wie willst Du Dich nennen?”, lautete die zweite Frage des Kardinaldekans, die er im Konklave dem neu gewählten Papst stellte, nachdem dieser im Vertrauen auf die Gnade Gottes seine große Aufgabe angenommen hatte. “Benedikt XVI.”, gab Joseph Ratzinger zur Antwort und vertraute somit sein Pontifikat dem besonderen Schutz des hl. Benedikt von Nursia an, Patron Europas und Vater des abendländischen Mönchtums.

“Der Liebe zu Christus nichts vorziehen”, lautet der Rat des hl. Benedikt, den er uns in seiner berühmten monastischen Regel hinterlassen hat. Im Gegensatz zu einer heute oft gepriesenen leichten und ichbezogenen Selbstverwirklichung ist die erste und unverzichtbare Pflicht eines Schülers des hl. Benedikt “die aufrichtige Suche nach Gott” (Reg. 58,7) auf dem “vom demütigen und gehorsamen Christus vorgezeichneten Weg” (Reg. 5,13). Auf diese Weise, im Dienst am Anderen, wird der Mensch immer mehr Christus ähnlich und gelangt zur wahren Selbstverwirklichung als Geschöpf nach dem Bild und Gleichnis Gottes.

Ohne die Lebenskraft Christi bleibt der Mensch der Gefahr ausgesetzt, der alten Versuchung zu erliegen, sich selbst erlösen zu wollen – eine Utopie, “die gerade im Europa des 20. Jahrhunderts einen Rückschritt ohnegleichen in der leidvollen Geschichte der Menschheit verursacht hat” (Papst Johannes Paul II.).

Das Leben und Wirken des hl. Benedikt übte einen entscheidenden Einfluss auf die Formung der europäischen Kultur und Zivilisation aus und brachte dem Kontinent eine neue geistliche Einheit, aus der die Wirklichkeit entstand, die wir heute “Europa” nennen. Der hl. Benedikt bleibt ein nachdrücklicher Hinweis auf die unverzichtbare christliche Wurzel Europas, ohne die man keine dauerhafte Einheit schaffen kann.

Aus der Generalaudienz vom 9. April 2008

Bitten wir den hl. Benedikt, dass die Völker Europas erneut ihre christlichen Wurzeln entdecken und zur wahren Einheit des Glaubens finden. Lasst uns beten, dass Jesus in unserem Denken und Handeln immer an erster Stelle stehen möge, damit Gott in allem verherrlicht wird und so der Friede auf Erden herrschen kann.

Vater unser …, Gegrüßet seist du, Maria, …, Ehre sei dem Vater …

Vorsatz: Mach dir heute bewusst, dass Gott bei dir ist und bemüh dich, deine Alltagspflichten in Seiner Gegenwart zu verrichten. Beginne deinen Tag mit dem Gebet. Wende dich auch während deiner Arbeit an den Herrn und schließe den Tag mit dem Gebet ab.<<

Die gesamte Novene kann als pdf auf den Seiten von "Kirche in Not" heruntergeladen werden.

Letzter Teil der Fastenbotschaft 2013

>>4. Vorrang des Glaubens, Primat der Liebe

Wie alle Gaben Gottes, so verweisen auch Glaube und Liebe auf das Wirken des einen Heiligen Geistes (vgl. 1 Kor 13), jenes Geistes, der in uns „Abba, Vater!“ ruft (Gal 4,6), der uns sagen läßt: „Jesus ist der Herr!“ (1 Kor 12,3) und „Marána tha“ (1 Kor 16,22; Offb 22,20).
Der Glaube – Gabe und Antwort – offenbart uns die Wahrheit Christi als menschgewordene und gekreuzigte Liebe, uneingeschränkte und vollkommene Erfüllung des väterlichen Willens und unendliche göttliche Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten; der Glaube verankert in Herz und Geist die unerschütterliche Überzeugung, daß eben diese Liebe die einzige Wirklichkeit ist, die über das Böse und den Tod siegt. Der Glaube fordert uns auf, mit der Tugend der Hoffnung nach vorne zu blicken in der zuversichtlichen Erwartung, daß der Sieg der Liebe Christi zu seiner Vollendung gelangt. Die Nächstenliebe wiederum läßt uns in die in Christus sichtbar gewordene Liebe Gottes eintreten sowie persönlich und existenziell die volle und uneingeschränkte Selbsthingabe Christi an den Vater und an die Mitmenschen annehmen. Indem er die Liebe in uns ausgießt, läßt uns der Heilige Geist an der besonderen Hingabe Christi teilhaben: an seiner Hingabe als Sohn gegenüber Gott dem Vater und als Bruder gegenüber allen Menschen (vgl. Röm 5,5).

Die Beziehung zwischen diesen beiden Tugenden ist ähnlich jener zwischen zwei grundlegenden Sakramenten der Kirche: der Taufe und der Eucharistie. Die Taufe (sacramentum fidei) geht der Eucharistie (sacramentum caritatis) voraus, ist aber auf sie ausgerichtet, da sie die Fülle des christlichen Weges darstellt. Auf analoge Weise geht der Glaube der Liebe voraus, erweist sich aber erst als echt, wenn er von ihr gekrönt wird. Alles geht von der demütigen Annahme des Glaubens aus (das Wissen, von Gott geliebt zu sein), muß aber zur Wahrheit der Nächstenliebe gelangen (die Fähigkeit, Gott und den Nächsten zu lieben), die für alle Ewigkeit besteht als Vollendung aller Tugenden (vgl. 1 Kor 13,13).
Liebe Brüder und Schwestern, während der Fastenzeit bereiten wir uns darauf vor, das Ereignis des Kreuzes und der Auferstehung zu feiern, durch das die Liebe Gottes die Welt erlöst und die Geschichte erleuchtet hat. Möge diese kostbare Zeit euch allen Gelegenheit sein, den Glauben in Jesus Christus neu zu beleben, um in seinen Kreislauf der Liebe einzutreten – der Liebe zum Vater und zu jedem Menschen, dem wir in unserem Leben begegnen. Dafür wende ich mich im Gebet an Gott und erbitte zugleich für jeden von euch und für alle Gemeinschaften den Segen des Herrn!<<

[Die ganze Botschaft steht hier nachzulesen.]

cantare

@Claudia
Danke für diesen ehrlichen und guten Kommentar!
ElsaLaska - 21. Mai, 13:09
Selbst wenn ich viele...
Selbst wenn ich viele Entscheidungen des Verteidigunsministeriums.. .
Claudia Sperlich (Gast) - 21. Mai, 07:36
Liebe Moralisierende
wir zitieren einfach mal Elsas Bloggerkollegen Manfred,...
Lisje Türelüre aus der Klappergasse (Gast) - 21. Mai, 00:23
Danke für die Blumen
ich finde einfach unsere Friedenstauben sollten sich...
Ester (Gast) - 20. Mai, 23:44
@ester
Es bringt dem Weltfrieden ungefähr genau so viel,...
ElsaLaska - 20. Mai, 23:05
@ester
>>aber ich finde im ganzen Neuen Testament nichts,...
ElsaLaska - 20. Mai, 23:03
In der Nachfolge Christi...
das hört sich ja so klasse an, aber gehört...
Ester (Gast) - 20. Mai, 22:55
@imrahil
Vermutlich bewundere ich Soldaten und Soldatinnen deshalb...
ElsaLaska - 20. Mai, 21:58
Ich wollte mich eh ab...
Ich wollte mich eh ab Freitag zurückziehen. Diese...
Il capitano - 20. Mai, 20:01
@fidelis
Du, beschwer dich halt einfach bei den Politikern,...
ElsaLaska - 20. Mai, 19:52
@il capitano
Sei doch nicht immer so empfindlich ... :D
ElsaLaska - 20. Mai, 19:40
Ne, also jetzt hast du...
Ne, also jetzt hast du mich für die nächsten...
Il capitano - 20. Mai, 19:39

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