Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Die Kasperle-Gesellschaft

Ein Gastbeitrag von Olaf Tannenberg.

Als Kind besuchte ich manchmal eine Puppenbühne. Falls ich mich recht erinnere, gab es das Kasperle, die Gretel, den Gendarmen, das Krokodil und weitere lustige Gestalten. Heute, in unserer zeitgemäßen, weltoffenen Gesellschaft, die zunehmend einer Theaterbühne gleicht, muss jeder Mensch, den man nicht mag, der Kasper sein.

Das dachte sich wohl auch das Satire-Magazin Titanic und stellte das Oberhaupt der katholischen Weltkirche in einer vorn und hinten mit Exkrementen besudelten Soutane dar. Die Macher sehen dies im Rahmen der Meinungsfreiheit als zulässig an. Das Landgericht Hamburg gebot diesem Treiben am 10. Juli 2012 auf Veranlassung des Vatikan mittels einer Einstweiligen Verfügung indes vorläufig Einhalt.

Nun, die Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Rechtsgüter der westlichen Demokratien. Zurecht. Sie zu schützen und zu wahren ist oberstes Gebot staatlichen Handelns. So bestimmt es das Grundgesetz, das in weiten Teilen auf christlichen Wertvorstellungen basiert. Doch neben der Rechtsordnung gibt es auch etwas Überliefertes, etwas Gewachsenes, das nicht auf dem Gesetz beruht, sondern auf ganz normalen menschlichen Verhaltensnormen. Diese Normen, ich möchte sie schlicht Anstand nennen, bestimmen ebenso wie das geschriebene Recht über die Art und Weise des Zusammenlebens der Menschen innerhalb einer Gemeinschaft.

Die Titanic hat diese Anstandsnormen verletzt. Sie macht einen Menschen zum Objekt der begehrlichen Schaulust, der bitteren Häme und der gemeinen Schadenfreude. Sie macht einen Menschen zum Kasper. Einfach so. Sie stellt ihn mit den eigenen Ausscheidungen besudelt dar und erfreut sich daran.

Humor, wie manche Zeitgenossen meinen, ist dies nicht. Hier wird eine Grenze überschritten, die den guten Sitten spottet und im Ergebnis schlicht geschmacklos ist. Wofür eigentlich? Was will man 'satirisch' zum Ausdruck bringen? Dass man nicht mehr ganz dicht ist? Dann sollte die Redaktion der Titanic sich am besten selbst abbilden, an ihrem eigenen Bild hat sie jederzeit alle Rechte. Handelt es sich überhaupt um Satire? Wohl nur für denjenigen, der in der analen Phase stecken geblieben ist und das Herumschmieren mit Fäkalien als lustvoll empfindet.

Dass in einer ARD-Umfrage auf tagesschau.de – „Ist die Titanic zu weit gegangen? - eine Mehrheit von fast 70 Prozent der Abstimmenden mit Nein gestimmt hat, die Verletzung der Persönlichkeitsrechte des Heiligen Vaters und die damit verbundene Herabwürdigung akzeptiert, macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil.

In der aktuelle Debatte stellt sich beispielsweise die Frage, ob denn der Papst nicht über solchen leidigen Angelegenheiten stehen sollte. Niemand, auch kein kirchlicher Würdenträger, ist zur Selbsterniedrigung verpflichtet. Auch die eigene Würde ist schützens- und bewahrenswert.

Das christliche Gebot der Feindesliebe greift hier nicht. Meine Feinde zu lieben beinhaltet nicht, mich von all meinen Menschen- und Bürgerrechten loszusagen. Jesus Christus hat sich doch nicht bespucken und geißeln lassen, weil er seine Rechte nicht kannte, nicht weil er das Volk unterhalten wollte oder er ein Masochist war, sondern weil er eine Mission hatte, einen göttlichen Auftrag.
Die Aufgabe des Papstes als Stellvertreter Christi auf Erden ist hingegen eine andere. Sie besteht nicht darin, bespuckt, besudelt, verhöhnt oder gar gekreuzigt zu werden. Die spirituelle Leitung der Kirche Jesu setzt vor allem auch Würde voraus. Diese wird seitens der Titanic heftig angegriffen und muss nun leider gerichtlich eingeklagt werden. Eine Schande, dass es ohne diesen Weg nicht möglich ist, aber es ist nicht die Schande des Heiligen Vaters.

Jeder Mensch sollte sich einfach mal die simple Frage stelle: Möchte ich persönlich meine Mitmenschen bespaßen, indem ich mich mit Kot und Urin besudelt als Schauobjekt unwidersprochen bildlich zur Verfügung stelle, könnte ich es, ohne dabei meine Würde zu verlieren?
Monika M. (Gast) - 11. Jul, 13:02

Sehr gut

Herr Tannenberg, Sie sind ja eine richtige Entdeckung! Hoffe, weiterhin hier von Ihnen zu lesen.

Il capitano (Gast) - 11. Jul, 13:19

Danke sehr!

Ein Lob aus Ihrer Feder ist mir wirklich eine besondere Freude!
hurm (Gast) - 11. Jul, 13:24

Dem Titanic-Magazin sollte man sofort und unwiederruflich, endgültig und auf ewig die Satire-Lizenz entziehen, denn die Grenze der Satire ist weit überschritten worden. Schon wieder!!

Cicecer (Gast) - 11. Jul, 13:52

Satire-Lizenz

Das sollte man in der Tat!!!

//tinyurl.com/csc99vs
Christian Hammerl (Gast) - 11. Jul, 13:56

hm

Die Titanic Aufmachung ist ekelhaft, aber ich halte den Weg über die Gerichtsbarkeit trotzdem für falsch, wie auch verschiedene Punkte in dem Artikel von Olaf Tannenberg.
Einer ist marginal: "Jesus Christus hat sich doch nicht bespucken und geißeln lassen, weil er seine Rechte nicht kannte", weil die Sache mit Rechte vorlesen, dem Pflichtanwalt und "alles was sie sagen kann gegen sie verwendet werden" erst lange danach kam .

Der zweite weniger: "Die Aufgabe des Papstes als Stellvertreter Christi auf Erden.....besteht nicht darin, bespuckt, besudelt, verhöhnt oder gar gekreuzigt zu werden. "
Tatsächlich ist genau das zwar nicht direkt seine Aufgabe, aber - wenn auch nur in letzter Konsequenz, Teil seines Gelübdes evtl. als Märtyrer in die Geschichte einzugehen, sei es real, wie der Apostel Petrus, sei es gegeißelt von propagandistischer Meinungsmache wie Papst Pius XII. Salopp gesagt: Das ist kein Job für Messdiener.

Die letzte Frage des Artikels ist eine rhetorische und damit belanglos.

Richtig ist der Verweis auf Würde und Anstand des Menschen und ein Statement das diesen Punkt in einfachen Worten ohne Gerichtskeule hervorhebt, womöglich in Verbindung mit einem gebetsaufruf für die verirrten Titanic-Seelen hätte imho völlig genügt. Vieleicht wären sparsame aber eindringliche Worte hier mächtiger gewesen als das Justizschwert.

Lnge Reder kurzer Sinn. Mir gefällt der Tenor des Artikels nicht.

ElsaLaska - 11. Jul, 14:21

@Herr Hammerl

Martyrium gut und schön - wir hatten ja bis kürzlich auch noch einen Martyrer-Papst, der selige JP II - er wurde angeschossen und schwer verletzt.
Dass er seinem Attentäter verziehen, ja ihn vermutlich sogar als Feind geliebt hat, ändert indes nichts an der Tatsache, dass sich der Attentäter einer weltlichen Gerichtsbarkeit zu unterwerfen hatte.
Es gibt nun mal Gesetze und Menschenrechte - in dem Falle zur Würde der Person - und die basieren sogar auf christlichen Vorstellungen und Werten insbesondere.
Und wenn mein greiser Großvater noch so ein guter Christ wäre und ich eine noch bessere Christin - ich würde dennoch hingehen und versuchen, ihn vor solchen Darstellungen zu schützen und diese zu unterbinden.
Neben der Feindesliebe kennen wir ja auch noch das Prinzip der Nächstenliebe, wenn ich mich recht erinnere. Und die wird mit Füßen getreten, wenn so viele Gläubige verletzt und beleidigt werden.
Aber das nur als weitere Ergänzung zum Tannenberg-Artikel.

Christian Hammerl (Gast) - 11. Jul, 16:13

Aber im Fall einer zeitschrift

bringt das nichts.
Die Exemplare sind doch schon draussen. Man kann die nicht wieder einziehen. Alles was passiert ist in dem Fall kostengünstige Werbung für Titanic, davon ausgehend, dass schlechte Publicity in dem Umfeld um ein vielfaches besser ist als gar keine. Dann kommt noch eine desaströse ARD-Umfrage dazu. Was die PR-Frontlinie betrifft ist das eine verlorene Stellung meine ich. Ich bin ja auch eher von der Sorte, die agressiv vorgeht, aber ich will den Gegner in einer Stellung haben in der ich mich besser auskenne.
Ein Gerichtsverfahren ist genau was die Leute der Titanic wollen. Ein Kampf auf deren Grund. Die stellen sich am Ende noch als Opfer der künstlerischen Freiheit im Kampf gegen finsteres Mittelalter dar, geknechtet von einer feudalistischen Justiz, falls sie den Prozess verlieren.

Gewinnen kann die Kirche hier nur moralisch.
ElsaLaska - 11. Jul, 17:25

@Christian.

Es geht ja auch nicht um das Verbot der ganzen Zeitschrift, wie fälschlicherweise überall berichtet wird, sondern um das Verbot, eine Foto des amtierenden Papstes auf eine Weise zu bearbeiten und abzudrucken, die nicht nur seine Würde verletzt, sondern neben vielem anderen wie schlechter Stil, keine satirische Qualität hat nebenzu auch noch schlicht Altersrassismus ausdrückt?
Gut, darum geht es jetzt nicht bei der Einstweiligen Verfügung, aber es geht auch nicht darum, was die "Kirche gewinnt" oder "zu verlieren hat".
Es geht einfach um das Prinzip - und das der DJV sich jetzt auch noch für "Satirefreiheit" ausspricht, setzt dem ganzen ja noch die Krone auf.
Christian Hammerl (Gast) - 11. Jul, 18:13

Die Kirche

...wird verlieren, selbst wenn sie den Prozess höchstwahrscheinlich gewinnt.
Titanic provoziert, hier mit unterirdischem Niveau, sie bekommen PR, gewinnen die online Umfragen, machen dadurch auf sich aufmerksam, holen neue Werbekunden und höhere Auflage.....und Titanic lacht. Deshalb halte ich den Weg über die Justiz und damit auch das Prinzip für grundfalsch.
Es wirkt hilflos, nach dem Motto "seht her mit Worten können sie (die Kirche) es nicht, die brauchen die Justizkrücke um gegen uns anzukommen" und damit wird die eigentlich sinnvolle Absicht der Kirche, sich zur Wehr zu setzen, ins Gegenteil verkehrt. Sie darf, sie muss sich sogar wehren, keine Frage, aber nicht so. Egal wie das Urteil ausfällt - das ist lost ground.
Il capitano (Gast) - 11. Jul, 18:38

Ein Urteil

in dieser traurigen Angelegenheit ist dringend geboten. Dies liegt schon im Interesse der Rechtssicherheit, wenn bedacht wird, wie oft und gern der Heilige Vater, aber auch Kardinäle und Bischöfe, Priester und Ordensleute medialer Verunglimpfung ausgesetzt werden. Ein Urteil zugunsten des Papstes würde hier ein Stück weit Abhilfe schaffen und für mehr Vorsicht sorgen. Ohne ein Urteil würden die Verunglimpfungen zahlreicher, schärfer und gemeiner.

Auf Biegen und Brechen einer gerichtlichen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen und Schimpf und Schande endlos zu ertragen, wäre ein falsches Signal, nämlich ein Ausdruck der Hilflosigkeit, gar der Unterwerfung, frei nach dem Motto: "Ich beleidige dich, du schweigst, also beleidige ich dich weiter - und irgendwann bist du stumm. Oder du bist der Kasper."
ElsaLaska - 11. Jul, 19:14

@Christian

Ich sehe das auch so. Wenn das Urteil negativ für uns ausfällt, was natürlich jederzeit möglich ist, dann wissen wir Christen jedenfalls ganz genau, was als nächstes noch auf uns zukommen wird und wie wir dran sind - und zwar endgültig. Dann können wir nochmal über Demut und unsere Fähigkeit zum Martyrium sprechen.
Aber vorher hätte ich gerne das Urteil, weil es mich interessiert, wie es mit meiner persönlichen Würde, meinem religiösen Bekenntnis und dem Schutz meines Menschenrechtes durch den deutschen Staat aussieht - für den Fall, dass ich mal Päpstin werden sollte. Nein, das war ein Scherz.
Ich denke, das gilt generell.
Gerhard Hohm (Gast) - 11. Jul, 15:41

"EIGENTORSATIRE"

Ich möchte Herrn Tannenberg zu seinen Ausführungen nur gratulieren und zusätzlich bekräftigen.

Das Bundesverfassungsgerichts legte jüngst zwar fest, dass auch satirische Fotomontagen dem Schutz der freien Meinungsäußerung und der Kunstfreiheit unterliegen, allerdings nur dann, wenn sie als fiktive oder karikaturhafte Darstellungen erkennbar sind.

Aber,
allgemein verbreitete Einschränkungen der Meinungsäußerungsfreiheit sind neben weiteren Tatbeständen:
· der Schutz der persönlichen Ehre gegen Beleidigung oder Verleumdung,
· die übermäßige Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern wie Staatsoberhaupt, Gerichten oder manchmal selbst einfachen Beamten,
· die Grenzen der Sittlichkeit und des Jugendschutzes,
· der unlautere Wettbewerb durch Diskreditierung der Ware oder Dienstleistung eines Konkurrenten.
· U.a.

Es gibt also durchaus Grenzen durch den Gesetzgeber, die auch nicht mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung umgangen werden dürfen.

Dass wir schon geraume Zeit leider mit einem starken Verfall von Anstand und guter Sitte in unserer Gesellschaft zu kämpfen haben, macht das Ergebnis der erwähnten ARD-Umfrage deutlich. Abgesehen von der Tatsache, dass solche Umfragen völlig ohne statistischen Wert sind und die Information dadurch zusätzlich nur verfälschen, wären auch 50, 30 oder noch weniger Prozente inakzeptabel.

Herr Tannenberg stellt daher völlig zurecht die Frage, in wieweit bin ich persönlich bereit, mich selbst als Opfer von derlei geschmacklosen Darstellungen zu sehen.
Unsere neue Party- und Ellenbogengesellschaft muss sich allerdings fragen lassen, ob rein bildungstechnisch nicht etwas mehr Humanismus und weniger dummdreistes Pappnasentum unserer Entwicklungsstufe besser stünde?

ElsaLaska - 11. Jul, 17:26

@Gerhard.

Danke für Ihren guten Kommentar!
nerone (Gast) - 11. Jul, 16:32

Ich finde an der Debatte äußerst interessant, dass in Reaktion auf die Einstweilige Verfügung die freie Meinungsäußerung als Bedroht angesehen wird, während alle Kanäle über den Fall berichten und jeder seinen Senf dazu beitragen darf. Das ist Satire! Und unterscheidet sich in Qualität und Inhalt deutlich von dem Titel der Titanic.

Und jene die, wie der DJV sagt: „Auch der Papst muss sich Satire gefallen lassen“ möchte ich antworten: "Soviel Rechtsstaat muss sich auch die Titanic gefallen lassen"

Natürlich wäre eine stille Reaktion wahrscheinlich nicht weiter diskutiert worden und die Titanic hätte lediglich Ihren Lesern die übliche Lachnummer angeboten. Andererseits erinnere ich mich, dass es vom Vatikan bereits einige Einlassungen zum Thema billiger Provokation durch blasphemische Grenzübertretungen unter dem Deckmantel der Kunst- und Meinungsfreiheit gab. Jetzt stecken wir mitten in so einer Debatte! Und ich finde beklagenswert, dass sie so eindeutig zu ungunsten des guten Geschmacks ausgeht (siehe ZDF-Umfrage).

ElsaLaska - 11. Jul, 17:27

@nerone

Das hast du schön gesagt: Das IST Satire - Meinungsfreiheit auf allen Kanälen volles Rohr;-)

Danke für deinen Kommentar!
Gast (Gast) - 11. Jul, 22:47

Episkopat

Und wieder mal drückt sich das dt. Episkopat davor, den Papst zu verteidigen. Wie bereits bei Merkel. Da muß Rom eingreifen, weil die Kirchensteuer-Bischöfe sich nicht mit der Politik und den Medien anzulegen getrauen!

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cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre wirklich nett....
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

attenzione

la bocca

 

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