Zölibatsdebatte.
Nach Matthias Matussek im Spiegel hat sich auch Martin Lohmann auf kath.net zu Wort gemeldet:
>>Die Forderung nach einer Sonderregelung für Deutschland übersieht übrigens, dass hier keineswegs der Mittelpunkt der Weltkirche ist, sondern wir vielmehr Teil einer farbenfrohen Weltkirche sind, die anderswo die Probleme einer „deutschen“ Kirche nicht kennt und uns mit Glaubensfreude reich beschenken könnte. Bisweilen wird mit deutscher Engstirnigkeit übersehen, dass sich die Zahl der Priester weltweit allein während des Pontifikats von Johannes Paul II. von mehr als 200.000 auf mehr als 400.000 verdoppelt hat und es keinen Priestermangel gibt – außer etwa in Deutschland. Hier herrscht eher ein Mangel an Glaubenstiefe. [Dafür herrscht immerhin kein Mangel an Aktionismus und Aktivismus von Laienverbändlern und an Bischöfen, die unfähig sind, den Zölibat aus der Theologie des Priesters heraus zu erklären.]
Wir erhoffen uns für Deutschland daher von Papst Benedikt XVI., dass er bei seinem Besuch im September wegweisende Impulse geben wird zu mehr Glaubensmut und Glaubensstärke in einer Zeit, die offenbar kostbare Zeichen der Treue und des Verzichts nicht mehr zu verstehen bereit ist. Und wir wünschen uns vom Papst, dass er nicht zuletzt den christlichen Politikern Mut macht, sich für die Unantastbarkeit des Lebens vom Anfang bis zum natürlichen Ende und unerschrocken einzusetzen und die wirklich wichtigen Aufgaben einer Politik aus christlicher Verantwortung zu erkennen und sich – gelegen oder nicht – auch öffentlich zu Gott und seinen Geboten bekennen.“ [Amen.]<<
>>Die Forderung nach einer Sonderregelung für Deutschland übersieht übrigens, dass hier keineswegs der Mittelpunkt der Weltkirche ist, sondern wir vielmehr Teil einer farbenfrohen Weltkirche sind, die anderswo die Probleme einer „deutschen“ Kirche nicht kennt und uns mit Glaubensfreude reich beschenken könnte. Bisweilen wird mit deutscher Engstirnigkeit übersehen, dass sich die Zahl der Priester weltweit allein während des Pontifikats von Johannes Paul II. von mehr als 200.000 auf mehr als 400.000 verdoppelt hat und es keinen Priestermangel gibt – außer etwa in Deutschland. Hier herrscht eher ein Mangel an Glaubenstiefe. [Dafür herrscht immerhin kein Mangel an Aktionismus und Aktivismus von Laienverbändlern und an Bischöfen, die unfähig sind, den Zölibat aus der Theologie des Priesters heraus zu erklären.]
Wir erhoffen uns für Deutschland daher von Papst Benedikt XVI., dass er bei seinem Besuch im September wegweisende Impulse geben wird zu mehr Glaubensmut und Glaubensstärke in einer Zeit, die offenbar kostbare Zeichen der Treue und des Verzichts nicht mehr zu verstehen bereit ist. Und wir wünschen uns vom Papst, dass er nicht zuletzt den christlichen Politikern Mut macht, sich für die Unantastbarkeit des Lebens vom Anfang bis zum natürlichen Ende und unerschrocken einzusetzen und die wirklich wichtigen Aufgaben einer Politik aus christlicher Verantwortung zu erkennen und sich – gelegen oder nicht – auch öffentlich zu Gott und seinen Geboten bekennen.“ [Amen.]<<
ElsaLaska - 23. Jan, 13:02
Solange jeder im eigenen Auto oder dem des Nachbarn in dreißig Minuten einfacher Fahrzeit eine Heilige Sonntagsmesse erreichen kann, herrscht kein Priestermangel.
[möchte damit nicht anzweifeln, daß, wie ich vermute, diejenigen, die den Wortgottesdienst in der eigenen Pfarrei besuchen, wo keine Messe gefeiert wird, von der Sonntagspflicht dispensiert sind. Das wiegt aber den Verlust nicht auf.]