Unglaublich viel gelernt bekommen,
meint bee in ihrem Resümee zur katholischen Nachrichtenlage der letzten Woche.
Und das Beste ist - es hört nicht auf.
Wir erfahren heute zum Wocheneinstieg, dass Frau Heim, die Diözesanleiterin des BDKJ Freiburg, sich außerstande sieht, genuine Aufgaben der katholischen Seelsorge zu übernehmen (dafür gibt es ja auch Seelsorger - im Übrigen - , die sich damit befassen, damit Frau Heim das nicht auch noch machen muss), weshalb es ihr sinnvoll erschiene, das Magisterium gleich ganz abzuschaffen.
Herr Nientiedt vom Konradsblatt findet es mindestens zynisch, nicht über Strukturen zu diskutieren. [Wobei ich meine, es gibt nichts zu diskutieren, weil sich eine glasklare und äußerst radikale Ansage zum Thema "Scheidung" im Evangelium von Jesus Christus höchstselbst findet - die er übrigens im Verlauf einer Diskussion über Strukturen gemacht hat. Ich persönlich empfehle das Gespräch mit einem Priester und insbesondere die Klärung der Frage, ob die erste Ehe überhaupt gültig geschlossen worden ist. Da gibt es manchmal interessante Überraschungen. Manchmal natürlich auch nicht.]
Ich sehe ein, es ist nicht jedem gegeben, die Schönheit und Notwendigkeit des unveräußerlichen Magisteriums wahrzunehmen, zu erfassen und zu verteidigen. Aber wozu muss man sein Unverständnis stets auf ein Podium tragen oder Interviews dazu geben? Oder Debatten über das gemeinsame Unverständnis miteinander führen?
Und warum überlässt man diese äußerst herausfordernden Themen bei der Seelsorge nicht Leuten, die es gelernt haben? Und damit meine ich auch ganz speziell: katholischen Priestern.
Das verstehe, wer will.
Weiterhin erfahren wir, dass "die BDKJ-Leiterin entschieden für die uneingeschränkte Zulassung von Frauen zur Priesterweihe und zu allen Ämtern ein[tritt].
"Die Frauen wollen das nicht um der Strukturdebatte willen, sondern weil sie glauben", sagte sie."
Nun, dann ist es ja ganz einfach und wir können die Strukturdebatte für beendet erklären, wenn die Frauen glauben, dass sie Priester werden sollten. Dann müssen sie nämlich nur aufhören, zu glauben, dass sie das unbedingt müssen, und anfangen zu verstehen, dass die katholische Kirche keine Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu erteilen.
Was das alles jetzt mit dem Papstbesuch in Deutschland zu tun gehabt hat? War das Herr Thierse, der als Katholik und Mitglied des ZdK neulich geäußert hat, er hoffe, der Papst werde bei seinem Besuch nicht herummissionieren? Könnten wir vielleicht die selbe Aufforderung direkt ans BDKJ weitergeben?
Und das Beste ist - es hört nicht auf.
Wir erfahren heute zum Wocheneinstieg, dass Frau Heim, die Diözesanleiterin des BDKJ Freiburg, sich außerstande sieht, genuine Aufgaben der katholischen Seelsorge zu übernehmen (dafür gibt es ja auch Seelsorger - im Übrigen - , die sich damit befassen, damit Frau Heim das nicht auch noch machen muss), weshalb es ihr sinnvoll erschiene, das Magisterium gleich ganz abzuschaffen.
Herr Nientiedt vom Konradsblatt findet es mindestens zynisch, nicht über Strukturen zu diskutieren. [Wobei ich meine, es gibt nichts zu diskutieren, weil sich eine glasklare und äußerst radikale Ansage zum Thema "Scheidung" im Evangelium von Jesus Christus höchstselbst findet - die er übrigens im Verlauf einer Diskussion über Strukturen gemacht hat. Ich persönlich empfehle das Gespräch mit einem Priester und insbesondere die Klärung der Frage, ob die erste Ehe überhaupt gültig geschlossen worden ist. Da gibt es manchmal interessante Überraschungen. Manchmal natürlich auch nicht.]
Ich sehe ein, es ist nicht jedem gegeben, die Schönheit und Notwendigkeit des unveräußerlichen Magisteriums wahrzunehmen, zu erfassen und zu verteidigen. Aber wozu muss man sein Unverständnis stets auf ein Podium tragen oder Interviews dazu geben? Oder Debatten über das gemeinsame Unverständnis miteinander führen?
Und warum überlässt man diese äußerst herausfordernden Themen bei der Seelsorge nicht Leuten, die es gelernt haben? Und damit meine ich auch ganz speziell: katholischen Priestern.
Das verstehe, wer will.
Weiterhin erfahren wir, dass "die BDKJ-Leiterin entschieden für die uneingeschränkte Zulassung von Frauen zur Priesterweihe und zu allen Ämtern ein[tritt].
"Die Frauen wollen das nicht um der Strukturdebatte willen, sondern weil sie glauben", sagte sie."
Nun, dann ist es ja ganz einfach und wir können die Strukturdebatte für beendet erklären, wenn die Frauen glauben, dass sie Priester werden sollten. Dann müssen sie nämlich nur aufhören, zu glauben, dass sie das unbedingt müssen, und anfangen zu verstehen, dass die katholische Kirche keine Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu erteilen.
Was das alles jetzt mit dem Papstbesuch in Deutschland zu tun gehabt hat? War das Herr Thierse, der als Katholik und Mitglied des ZdK neulich geäußert hat, er hoffe, der Papst werde bei seinem Besuch nicht herummissionieren? Könnten wir vielleicht die selbe Aufforderung direkt ans BDKJ weitergeben?
ElsaLaska - 30. Mai, 14:32
Neudefinition: Glauben
„das Gefühl eines Menschen, mit Gott verbunden zu sein und dadurch auch in besonderer Beziehung mit seinen Mitmenschen zu stehen“.