Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Im Verlauf der Kommentare

zu diesem und jenem Beitrag ging es auch öfter mal um die gute alte Art des Fernsehens. Jedermann wusste, von da bis da kommen fünf Minuten Werbung, das war's dann schon. Niemandem wäre es eingefallen, einen Spielfilm dafür zu unterbrechen. Sicher, die Werbepausen haben auch Vorteile: Man kann endlich aufs Klo gehen, ohne was vom Film zu verpassen, oder sich noch schnell einen Cocktail mixen etc. Aber andererseits, und das stört mich sehr, sind doch Filme auf irgendeine Art und Weise auch noch Kunst. Mich als Regisseur etc. würde es endlos aufregen, wenn ich mir einen Wahnsinnsstreifen mit ausgeklügelter Dramaturgie zurechtkomponiert hätte und dann kommen welche und machen GULASCH draus.
Aber ich wollte auf was andres raus.
Giorgione hat Raumschiff Orion erwähnt, Mit Schirm Charme und Melone und jeder aus unserer Generation wird sich noch an regelrechte ERLEBNISSE vor dem Bildschirm erinnern: Bonanza, Die Zeitmaschine (o je! Ich hab mich ohne Ende vor den Orks Morlocks (Elsa, du bist schon völlig korrumpiert, es waren die Morlocks, nicht die ORKS, ey) gegruselt. Die sah man ja nie, immer nur so glühende Kohleaugen im Düstern). Das ist etwas, dem die ganzen öffentlich-rechtlichen und privaten doch hinterher hecheln: Dem TV-EVENT! Und das gabs damals mindestens einmal die Woche, wenn Samstags ein guter Film kam, oder auch jedem Abend mit diesen Wahnsinnsvorabendserien nach regionalen Sendern noch getrennt in der ARD! Da haben alle geguckt. Da saßen alle noch VOR EINEM Fernseher. Da wurde drüber geredet, miteinander.
Das einzige Konzept, dass das noch halbwegs zuwege bringt nach fünfundzwanzig, dreißig Jahren ist doch Wetten, dass.
Smarf - 23. Jul, 22:24

Ich stimme Dir zu, mon cher.

Nun, die Zeitmaschine war für das Kino gemacht, aber wir haben es natürlich nur noch im Fernsehen gesehen, das sich zu dieser Zeit aufmachte, Archiv zu werden. Die TV-Produktionen waren nicht ausschließlich vom Produktionsdruck und dem Konsum von Drogen in den Kreativabteilungen bestimmt, sondern folgten, mehr oder minder, dem selbst verschriebenen Bildungsauftrag. Damit verbunden war die Auffassung, man müsse etwas für die gesellschaftliche Organisationseinheit Familie tun und nicht, wie heute, die Autisten abspeisen.
Meine Favoriten waren Catweazle und die Peanuts, die am Sonntag nachmittag dem - irgendeinem - amerikanischen Schwarzweißfilm vorangingen.
Heute ist die Werbung nicht nur in das Produktionskonzept eines Filmes integriert, sie ist sogar unabdingbar - damit man zwischendurch kotzen gehen kann.

ElsaLaska - 23. Jul, 22:42

Stimmt,

Catweazle war su-per, ma chère ... *fg*
Starsky and Hutch! Kojak!
Drei Engel für Charlie!
Die ganzen tschechischen Märchenfilme.
Da hecheln die doch heute noch hinterher und gießen die xte Kalte Ente damit auf, die ans Original im Leben nie ranreichen wird.
Deshalb guck ich auch kein Fernsehen mehr. Außer wenn WM ist. Manchmal guck ich auch noch Wetten dass, ich geb das hiermit zu.
Gestern nacht hab ich seit langem mal wieder geguckt. Ich mochte immer diese trashigen Mysteryteile (in dem Fall wars Der teuflische Mr Frost), die an Samstagen so gegen halb zwei rum laufen.

Smarf - 23. Jul, 22:55

Ja, als ich's abschickte, merkte ich, dass ich

mich mit dem cher vertan hatte. Schreib's Deinem aggressiv-herben, männlichen Auftreten zu.
:)
Drei Engel für Charlie für die Erotik. Ja! War trendsettend für die Mädels. Wir hatten eine amerikanische Austauschschülerin, die ihre Haare im Stil von Farah Fawcett Major trug und blondierte und scheinbar aufmerksam und zugewandt in die Runde blickte; dabei ganz nach innen konzentriert, ob die leicht gegen die Zähne gedrückte Zunge sie für ein Prominentenfoto disponierte. Köstlich.
Außerdem noch, von der BBC, Task Force.
ElsaLaska - 23. Jul, 22:58

Ich hab damit eh kein Problem.

ist doch eh alles Jacke wie Hose. Manchmal überlege ich schon, überall InnInnen hintendran zu schreiben und statt oben jedermann dann noch jedermannin oder sowas, aber eigentlich ist es mir grad egal.

Elsers NachtInbrevierIn.
fbtde - 23. Jul, 22:46

Also. . . .

. . . einerseits haben die Werbepausen einen guten Zweck: man kann gut bloggen *gg*
Andererseits zeigen sie einem ja recht plastisch den Zustand unserer Gesellschaft - was für wichtig gehalten wird von den Werbeheinis in den großen Läden. Ich weiß ja nicht, ob es wirklich sein muss, dass Harry und Sally wirklich von einer Fernsehzeitschrift (meistens nur bunte Bildchen, wenig Kritik im guten Sinn, finde ich, viel Boulevardflachkram) präsentiert werden muss. Zum Beispiel.

ElsaLaska - 23. Jul, 22:51

Die Präsentationswerbung

ist doch vergleichsweise noch gut erträglich. Besser als Unterbrechungen, mein ich. Eine Unterbrechung als solche wär ja auch nicht so wahnsinnig schlimm. Wenn sie dann fünf Minuten lang Antje das Walross zeigen würden, wäre es ja auch wieder okay.
Aber irgendwann kommen eben dreimilliarden schoggelnde Frauenärsche und wippende Beutel und dann bin ich, zugegeben, genervt. Von allem anderen sowieso.
zuckerwattewolkenmond - 23. Jul, 22:57

Was mich besonders nervt an der Werbung ist nicht mal der Inhalt, sondern die Holzhammer-Methode sprich Lautstärke, mit der sie Aufmerksamkeit zu erregen sucht. Oft ist die Lautstärke viel höher als beim normalen Film, so dass man erstmal schmerzhaft zusammenzuckt und dann jedesmal auf's neue die Lautstärke regulieren muss. *kotz*
ElsaLaska - 23. Jul, 23:00

Genau.

Aber das dementieren die immer. Das würden sie auf gar keinen Fall machen, Werbung lautstark aufreißen. Da kam mal was dazu. Das ist genauso eine Konsumentenfatamorgana wie die, dass der Euro alles teurer gemacht hat. Das wird ja auch alle naslang wissenschaftlich widerlegt.
Okay, aber der Espresso kost nunmal 80 Cent statt 80 Pfennig, das ist das doppelte wie vorher.
Wenn ich natürlich eintausend Espresso trinke und dafür einen neuen Röhrenfernseher jetzt für 89 Euro anstatt für 500 Mark kriege, pendelt es sich wieder ein. Aber ich will nicht nach jedem tausendsten Espresso einen neuen Röhrenfernseher kaufen müssen!
Smarf - 23. Jul, 23:02

Das ist die Frage.

Ob die Werbeheinis den Zustand der Gesellschaft wiedergeben. Dass sie einen Blick, ein Ohr usw. haben, will ich gerne zugeben. Aber die Aufmerksamkeit wird ja darauf gelenkt, wie das Ergebnis dieses Blicks mit einem Produkt verknüpft werden kann. Die neue Always Ultra macht frei und ist unabdingbares Accessoire der unabhängigen, selbstbestimmten, emanzipierten, modernen jungen Frau, die sich in den modernen Arbeitsumwelten frisch und frei bewegt - das halte ich für keinen differenzierten Blick von Werbern.
ElsaLaska - 23. Jul, 23:07

Meintest du die Binden oder die Slipeinlagen?

Was Binden betrifft: Binden vermitteln nie ein frisches und freies Gefühl, sondern eher die Sorge, zu miefen, ob in der Arbeitswelt oder privat.
Was Slipeinlagen betrifft, so bin ich der Meinung, dass jeden Tag ein frisches Höschen eigentlich selbstverständlich sein sollte und wenn ich wirklich eine Einlage benötige, dann wäre der Gang zum Frauenarzt vielleicht das Mittel der Wahl - dann könnte es auch eine Infektion sein.
Es ist aber nicht so, dass diese Meinung irgendwo gerne gehört würde.
zuckerwattewolkenmond - 23. Jul, 23:17

Oh, dann bilde ich mir das sicher nur ein.*fg*
Die merken anscheinend schon gar nicht mehr, dass sie den Leuten eben doch nicht alles verkaufen können...
fbtde - 23. Jul, 23:27

Mei . . .

. . . . das habe ich natürlich wieder ganz anders gemeint, als es ankam *gg*
Werber geben natürlich mitnichten willentlich ein differenziertes Bild von der Gesellschaft ab. Eher im Gegenteil. Die Disponenten der Werbezeiten brüllen uns in Überlautstärke in die Ohren, was wir für wichtig halten sollen. Slips, Alk, Mittel gegen Beschwerden, die sich gegen überhöhten Nahrungsgenuss einstellen. Was ich vermissen werde, obwohl ich seit drei Jahren nicht mehr rauche: den Wortwitz der Lucky Strike-Werbung.

ElsaLaska - 23. Jul, 23:31

... Den Marlboro-Mann.
Das HB-Männchen (danke Giorgione).
Früher war ja sogar die WERBUNG noch besser.
Und als der Stern einmal dieses Titelblatt mit der Frau und dem nackten Arsch auf dem Fahrrad hatte, gabs ein Riesengeschrei. Das war echt okay. Das Geschrei.
Und zum Ausgleich muss ich sagen, dieser nackte Mann von der ZEIT Männer-Serie geht mir auf den Zeiger, hoffentlich läuft die bald aus, ich kann den nicht mehr sehen. Der ist einfach überflüssig.
So sieht doch KEIN MANN AUS! Es hätte völlig genügt, wenn sie Harrison Ford im Smoking illustriert hätten. Oder Norbert Blüm im Blaumann, von mir aus.

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