Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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In der Sache Weltbild gab es nun die bahnbrechende, wenn nicht gar grundstürzende, Mitteilung, dass - der Verlag verkauft werden soll.
Das soll er nun zwar schon seit ein paar Jahren, aber gut, dass wir es nochmal schriftlich bekommen haben. Um ihre wilde Entschlossenheit zu bekräftigen, haben die Bischöfe auch gleich noch Hw. Pater Langendörfer ihr Vertrauen ausgesprochen. Soweit, so positiv, für alle direkten Beteiligten. Dann gibt es noch einen versöhnlichen, runden Schlussabsatz:

>>Die deutschen Bischöfe, die der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands angehören, bedauern die verzerrende und unangemessene Weise der publizistischen Auseinandersetzung mit den anstehenden Fragen namentlich in Medien, die der Kirche nahestehen. <<

In der Tat, das ist bedauerlich. Mindestens ebenso bedauerlich, wie die Tatsache, dass man seit einigen Jahren die Ohren in den Ordinariaten bezüglich der Eingaben von über Weltbild besorgte Katholiken auf Durchzug gestellt hat.
Noch bedauerlicher ist es, dass erst der Heilige Vater sich vor den neuen deutschen Botschafter am Heiligen Stuhl stellen und über PORNOGRAFIE sprechen musste, bis der deutsche Kirchenapparat sich bequemte, eine Nullachtfuffzehn-Erklärung abzugeben, in der immerhin zugegeben wird, dass die Glaubwürdigkeit der Verlagsgruppe und ihrer Gesellschafter gelitten hat. Kein Wort darüber, was für ein immenser Schaden an den Seelen angerichtet wird, kein Wort dazu, wie die Würde der Frau in den Schmutz gezerrt und das Seelenheil der Gläubigen angetastet worden ist durch die Weltbild-Produkte.
Es ist schon so: Wenn Einzelpersonen wie homosexuelle oder pädokriminelle katholische Priester Schandtaten verübt haben und die "kirchenfernen" Medien deswegen Rotz und Kot über die katholische Kirche ausschütten und den Zölibat in widerlichster Form angreifen, ja, dann kann man Bischöfe, die persönlich gar nichts mit irgendwelchen Vertuschungsaktionen zu tun hatten, tatsächlich öffentlich auf dem Bauch liegend am Boden sehen. Mea culpa, mea maxima culpa!
Das würde ich jetzt mal verzerrt nennen.
Wenn die Bischöfe in ihrer Gesamtheit durch ihr Tun oder ihr Unterlassen die Botschaft des Evangeliums, nein, der gesamten Hl. Schrift (wider Pornografie und Anleitung zur Unzucht, Esoterik, Satanismus) verfinstern, dann gibt es eine Note über das schlimme Treiben der "kirchennahen" Medien.
Das in Dialogisiererkreisen stehende Wort vom "KircheSEIN" bekommt so eine völlig neue Bedeutung. Also die einen Medien SIND Kirche, und zwar, wenn sie über - nehmen wir an, wie jüngst im Konradsblatt etwa - Künstlerinnen berichten, die nackte adipöse Frauen malen und diese Madonna nennen - oder wenn "Kirchesein" Bischöfe meint, die von Lumen Gentium 37 nicht gar so viel wissen wollen wie von anderen Dokumenten des Vaticanums II, es sei denn, es wird von einer privilegierteren Laienkaste und in anderen Zusammenhängen auf dieses Dokument verwiesen.
Die Anderen sind also lediglich "kirchenNAH", wenn sie sich bemühen, sowohl die Hl. Schrift als auch das Lehramt, aktuell repräsentiert durch den Heiligen Vater, wörtlich zu nehmen.
Hochwürdigste Exzellenzen, was soll das?
Jadwiga (Gast) - 22. Nov, 22:35

DANKE, Elsa!!!

Sie fassen in Worte, was mir in meiner Fassungslosigkeit nicht gelingen wollte.
Nach 9-tägigem Beten für die Bischöfe sowas!
Einfach ungeheuerlich!

L. A. (Gast) - 22. Nov, 23:27

@Jadwiga

Wir haben bei unserem Versuch ja nun mal keine Kontrollgruppe, für die keiner gebetet hätte. (und auch keine, für die womöglich besser gebetet wurde, als wir's vermochten :-)

Es hätte aber vielleicht noch schlimmer kommen können - theoretisch ;.)

Das zur Aufheiterung.
Phil (Gast) - 22. Nov, 22:46

Was das soll?

Ich bin keine hochwürdigste Exzellenz, dementsprechend kann ich natürlich nur vermuten, was los ist bzw. meine Sicht der Dinge darstellen.

Ich denke, der große Fehler ist, daß besagte Exzellenzen (Exzellenzen! Hören die Bischöfe nicht mehr, was sie eigentlich sind?!) verlernt haben, wirkliche Hirten, Kirchenfürsten mit Profil zu sein. Sie dienen jetzt halt (oder verstehen dienen als dem Troß folgen) und sind bereit, von den Laien zu lernen.

Der Kirchenfürst, der legitime, geweihte Nachfolger der Apostel, dem die Fülle des Weihesakramentes gespendet wurde, "lernt" von den Laien! Das ist doch Irrsinn! Oder nein, korrigiere: Sicherlich gibt es Dinge, die man von uns lernen kann, aber doch nicht auf Kosten der Aufgabe, die die Bischöfe in ihrer Weihe erhalten haben! Es kommt doch sehr darauf an, was man von den Laien lernen kann (anscheinend nicht, was für Bücher ein katholischer Verlag verkaufen sollte!).

Ach, das ist alles so profillos geworden, so.... langweilig. Ich mein, auch der Rundumschlag auf die "kirchennahen" Medien man stelle sich mal vor, ein Galen hätte (aus was für einem Grund auch immer) was über diese Medien zu meckern gehabt. Das wäre doch mehr als so ne popelige Randnotiz geworden!

Ich finde das alles so traurig, man hat den Eindruck, als würden manche Bischöfe meinen, die Luft sei raus, und nun machen sie halt noch das Beste, was man machen kann - man laviert herum, brav "diplomatisch", damit man alles und nichts sagt. Noch vor zwei, drei Jahren habe ich mich bemüht, trotz allem nicht über den Episkopat zu schimpfen - sie sind von Christus ja eben zu Nachfahren der Apostel ernannt worden - und ich will es ja eigentlich immer noch nicht, aber... man machts einem verdammt schwer.

ElsaLaska - 22. Nov, 22:51

@Phil

Wir schimpfen ja auch nicht - wir haben nur eine dezidierte Anfrage, und dazu noch auf dem Boden von Lumen Gentium, also Vaticanum II.
Phil (Gast) - 22. Nov, 22:53

Das Schimpfen war auch eher auf mich bezogen.
L.A. (Gast) - 22. Nov, 23:04

@Phil

Der letzte Absatz bringt auf den Punkt´, wie es so vielen geht. Man weiß, was ein Bischof ist, man hat Ehrfurcht vor dem Amt, und muß sich, trotz bestem Willen, doch wieder und wieder fragen, ob man in manchen Fällen nicht doch nur einen Kostümträger vor sich hat. Gerade wenn man so oft Zeuge werden darf, wie ein hohes episkopales Amt segensreich in dessen Sinne wirken kann. Es liegt also nicht "an der Zeit".
ElsaLaska - 23. Nov, 00:01

Ich frage gerne nochmal:

WAS SOLL DAS? Wollt ihr Gläubige endgültig zu den Evangelikalen treiben? Gibt es eine ZWEITE -KLASSE von Laien?
Haltet ihr uns für BLÖD?
L. A. (Gast) - 23. Nov, 00:09

Blöd?

Eben nicht, das zeigt ja die Art des Statements.
Aber, sagen wir, möglicherweise für verzichtbar?
L. A. (Gast) - 23. Nov, 00:10

meine natürlich: für "abkömmlich".
ElsaLaska - 23. Nov, 00:14

@L.A.

Dann sollen sie in Zukunft ihren Kram eben alleine machen.Tretet massenhaft aus.
L. A. (Gast) - 22. Nov, 22:51

Ich hab noch die Hoffnung, daß dieser allein vom Form - Niveau her lächerliche und stillose Fauxpas - wie kann man dergleichen, offenbar wutschnaubend,ans Ende einer Verlautbarung setzen, die die totale Kapitulation des eigenen Projekts "Weltbild" erklärt! unfaßbar - eben weil sie wie sinnenlos drangeklatscht ist, doch noch von einigen Bischöfen widersprechend kommentiert wird.
Und ich erwarte das ehrlich gesagt auch! ("Einheit" darf kein Hindernis der Wahrhaftigkeit, und bitte: zu was bedürfte es nationaler Einheiten in der Una Sancta!?)

Und zur inhaltlichen Bewertung dieser armselig peinlichen Pöbelei in der Presserklärung des VDD ist im Post oben das wesentliche gesagt.

cuppa (Gast) - 22. Nov, 23:09

Es wird kein Widerspruch kommen, L.A.,

von keinem Bischof, ganz sicher nicht! Sie sind so, Einheit geht vor Wahrheit. Woanders geben Bischöfe für ihren Glauben ihr Leben hin, bei uns haben sie schon Angst, in der DBK als Außenseiter zu gelten.
Vielleicht wird irgendwann mal einer zugeben, es war nicht glücklich formuliert, aber das ist das Höchste, was zu erwarten ist. Das ist meine Meinung, und wie gern würde ich mich täuschen!
cuppa (Gast) - 22. Nov, 22:56

...Papp-Monstranz...

Einen richtig guten, besonders gelungen Text will ich nicht kommentieren, weil ich ihn nur verflache.
Weil jedoch das "Konradsblatt" erwähnt wird, für mich ein absolutes Reizwort, noch eine Mitteilung hierzu: Vor ein paar Jahren brachte das Kirchenblatt mehrfach das Foto einer Papp-Monstranz. Ein "Künstler" hatte sie nach einer alten kostbaren Mainzer Monstranz aus Pappe nachgebastelt. Sie wurde im Konradsblatt auf einem Treppenabsatz stehend fotografiert. Und vom Chefredakteur in mehreren Ausgaben als Kunstwerk gepriesen. Mit dem Erfolg, dass sie von der Erzdiözese einen Kunstpreis erhielt. Mit der Begründung, man könne Gott in verschiedener Weise und an den verschiedensten Orten anbeten.
Adipöse nackte Frauen als Madonnen und eine Papp-Monstranz. Das ist Kunst in der Kirchenzeitung der zweitgrößten Diözese Deutschland. Und jetzt fällt mir ein. Drei Frauen, eine halbnackt, genannt "Marien" haben vor kurzem den diesjährigen Kunstpreis gewonnen. Nein, natürlich die "Künstlerin", die sie malte.
Aber jetzt will ich nicht weiter vom Eintrag ablenken. Den lese ich gleich wieder.Weil er aufbaut im Elend.

gerd (Gast) - 22. Nov, 23:05

Ich kann nur hoffen...

dass Kardinal Meisner diese Posse nicht unterschrieben hat. Ein derart weich gespültes Statement müsste eigentlich Kanonenfutter für die linksliberale Schmierenpresse sein. Bin mal gespannt auf das Titelbild des Spiegel nächste Woche. Ich vermute mal sie hüllen sich in Schweigen.

Christiane W. (Gast) - 22. Nov, 23:37

Die säkularen Medien hüllen sich gewiß in Schweigen

- schließlich verfügt das DBK-Büro mit P. Langendörfer an der Spitze über erstklassige Verbindungen. Da wird prima zusammen gearbeitet beim großen Verweltlichungsprojekt kath.Kirche. Wär doch schade, wenn die verheißungsvollen strategischen Ziele des Mißbrauchsskandals (u.a. mehr "legaler" Sex in der Kirche) durch unkontrollierte öffentliche Pornoverdammung neutralisiert würden.
ElsaLaska - 22. Nov, 23:40

@Christiane W.

Natürlich FÄLLT AUF, dass beim Fall des sexuellen Missbrauchs gewisse Medien aus allen Rohren schossen, während JETZT relative Funkstille herrschte. :-)
L. A. (Gast) - 22. Nov, 23:54

qElsa

Da wär man dann auch etwas arg an die Grenzen heuchlerischer Dialektik gestoßen - und man will sich ja außerdem nicht der Komplizenschaft mit Dunkelkatholiken verdächtig machen, wegen derer abstrus abgespaltenen Sexualität die Nicht - Gläubigen in den Swinger -Club rennen oder gar bei Weltbild Sex - Artikel bestellen müssen :-)
Ludwig A. (Gast) - 22. Nov, 23:06

Traurig macht mich vor allem die verpasste Chance. Ich habe immer versucht, das Positive bei Weltbild zu sehen. Sie haben unglaublich viele Filialen und bis vor einigen Jahren war es auch noch so, dass die Ruprik "Glaube und Werte" prominent plaziert war. Ich dachte, na gut, wenn die Leute einen Krimi suchen, bleiben sie vielleicht auch mal bei diesen Regalen hängen...
Und wenn einige Diöszesen finanziell beteiligt seien, komme das Geld kirchlichen oder caritativen Zwecken zu...

Was für eine Chance bei einer solchen Infrastruktur, das Evangelium zu verkünden!!!
Und, aufs Ganze betrachtet, wie grandios wurde sie verpaßt...

Ich finde es allerdings auch grob verniedlichend, von einem "Erotik"-Skandal zu sprechen. Lächerliche Wortwahl.
Das Ganze auf diese Formel zu verkürzen und somit schlußendlich nur die Pornografie (Pornografie und Erotik gleichsetzen, haha) als das Skandalöse zu bezeichnen, stößt unangenehm auf.Die Pornografie ist das eine, aber ebenso irritierend fand ich es, Dan Brown-Bücher oder Krimis mit bestialischen Morden im Sortiment zu finden, von dem Esoterik- und Bestellungen-beim-Universum-Schwachsinn ganz zu schweigen. Oder Donna Leon, die das Christentum bei jeder Gelegenheit basht. Die Liste liesse sich fortsetzen...

Ich würde das Verhalten der Bischöfe gerne nachvollziehen können - wenn es denn nachzuvollziehen wäre.
Sie müssen doch ihre Gründe haben, von denm verzerrenden Berichten zu schreiben?!?

Tiberius (Gast) - 22. Nov, 23:15

Recht hast Du! Wie bereitwillig war man für Verfehlungen anderer Asche auf das eigene Haupt zu streuen - freilich nicht ohne letztlich der Kirche im Ganzen, das gleiche nahezulegen - und wie schwer fällt es den gleichen Herren, die eigenen Mißgeschicke und Verfehlungen im öffentlichen Amt auch öffentlich zu bedauern. Ein Trauerspiel.

L. A. (Gast) - 23. Nov, 00:38

@Tiberius

Traurig, ja. Spiel? Laientheater halt.
gerd (Gast) - 23. Nov, 00:32

@Elsalaska

>>Dann sollen sie in Zukunft ihren Kram eben alleine machen.Tretet massenhaft aus.<<

Ihren Kram alleine machen? Lieber nicht. Austreten? Niemals! Einmischen. Lästig werden. Dran bleiben ist die Parole. Erinnern wir uns an das Gleichnis vom Richter und der lästigen Witwe, das Jesus uns vor Augen hält. Also keine Resignation bitte. Danke.

ElsaLaska - 23. Nov, 00:39

@gerd.

Es geht um SEELEN!
cuppa (Gast) - 23. Nov, 01:06

@Elsa

Was lese ich, an L.A. gerichtet? Bin ich übermüdet? "Dann sollen sie in Zukunft ihren Kram eben alleine machen. Tretet massenhaft aus".
Dann darf ich es ja wiederholen: Ich sehne mich danach, dass die passende Personalprälatur kommt und ich mich anmelden kann. Und mein zuständiger EB wird einen Abschiedsbrief bekommen. Ganz offen werde ich ihm meine Gründe darlegen, warum ich glaube, dass diese Art von Kirche keine Zukunft hat.
Es interessiert ihn zwar nicht. Meine Gründe sind ihm völlig gleichgültig. Ich werde sie dennoch sehr ausführlich schildern.
Schade nur, dass die Personalprälatur vielleicht nicht kommt. Und nach Italien umziehen kann ich aus persönlichen Gründen nicht. Die deutsche Kirche zu verlassen, wonach ich mich sehne, bedeutet die Trennung von Rom. Unmöglich. Ich bin in der Falle.

gerd (Gast) - 23. Nov, 01:15

@Elsalaska

<>

Richtig! Es geht um Seelen. Deswegen ist es auch so wichtig, sich einzumischen, weil es nämlich um Seelen geht. Wenn wir nicht mehr rufen und mahnen werden es die Steine tun. Es geht um den langen Atem. Austritt hilft da nur bedingt. Man kann ein Zeichen setzen. Schön und gut, aber wer will schon gerne ein Zeichen der Resignation setzen. Kann ich mir bei Dir nicht so toll vorstellen. Du bist doch gerade erst dabei. (Wenn ich es mal so respektlos formulieren will) Aber gerade Du bringst den Schwung in erlahmte Seelen, in den verkrüppelten Katholizismus der Satten und scheinbar mit sich selbst zufriedenen Christen.
Ich sag es mal so: Als Jesus am Kreuz verblutete, haben da die Jünger nicht auch Austrittsgedanken gehabt? Die Jünger, die erlebt hatten, wie ihr Meister Tote erweckte übers Wasser ging und Blinde, Lahme und Krüppel heilte. Nee, einen Austritt ist mit mir nicht zu machen. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Das ist es was Jesus von uns will. Dran bleiben, nicht ermüden, gegen alle Hoffnung hoffen. Nix für ungut.

Der Mike (Gast) - 23. Nov, 09:47

Unmöglich

Ich könnte niemals, verehrte Elsa, hören Sie, niemals aus der Kirche austreten. Abgesehen davon, daß ich glaube, daß man es gar nicht kann, weil es nur in einem Land wie dem unsrigen diesen "Kirchenaustritt" vor dem Standesamt gibt, würde ich es nicht tun wegen dieser Bischöfe. Sie werden eines Tages vor Gott stehen und sich zu verantworten haben.
Wir sollten dabei bedenken, was Markus Reder in der Tagespost geschrieben hat: Sie können das nicht wollen. Das sollten wir ihnen unterstellen. Und wir sollten uns mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie nicht Herren der Lage sind.
Es gibt doch viele Anzeichen dafür, daß hier etwas nicht stimmt. Und dabei meine ich jetzt nicht, daß die Moral dieses Unternehmens und dieser Erklärung nicht stimmt. Das ist sowieso klar. Aber warum hat Weltbild nie auf dieses doch nicht wirklich wirtschaftlich relevante Geschäft verzichtet? Und warum ist nie die Rede davon gewesen, sich von der Geschäftsführung (statt vom ganzen Unternehmen) zu trennen? Warum gibt es denn keinen Einfluß auf die? Warum kein Wort der Kritik? Das sind doch alles Fakten, die uns ratlos zurücklassen.
L. A. (Gast) - 23. Nov, 12:31

@Mike,
a) es kann doch nicht sein, daß in D etwas Voraussetzung für die Kirchenzugehörigkeit ist, was es fast nirgends anders gibt: diese Art der Kirchensteuer. Mir geht's nicht um das Geld. Es fällt mir - besonders unter diesen Umständen hier - nur schwer, dieses irgendwie verfügte Junktim zu akzeptieren. Außerdem suggeriert es den gut 80% der K- Steuerzahler, die das Wort "Sonntagspflicht" nicht mal kennen tatsächlich oft, daß es eine Art Ablaßhandel ist (anstatt, daß sie regelmäßig in den Gemeindepostillen an ihre Pflichten erinnert werden!). Das weiß ich aus Gesprächen und ich nenne das eine schlimme Irreführung! Rom möge Gläubigen bitte rasch eine Lösung anbieten.
(und daß die Bischöfe wollen, daß Romtreue den Bettel hinschmeißen, hat ja niemand hier gesagt oder gemeint, aber es gibt sicher "DBK - nahe Kreise", bei denen das anders aussieht).
In meinem Katechismus kommt sehr wohl die Pflicht, die Kirche auch materiell zu stützen, aber kein heiliges deutsches Standesamt zur Weiterleitung an rot - grüne Luftwurstaktionen oder Ramschhaus - Marktführerschaften vor.

b) Wenn die Bischöfe tatsächlich nicht Herr der Lage wären, müßten sie dies eben kundtun.
Laurentius (Gast) - 23. Nov, 09:47

Danke

Ich war genauso sprachlos, aber ich müßte lügen, wenn ich behaupten wollte, es hätte mich gewundert, wenn etwas anderes passiert wäre.
Ich sehe ebenfalls keine andere Möglichkeit, als lästig wie die Witwe aus dem Evangelium zu sein. Es geht um die Kirche Gottes und das Seelenheil der Menschen. Auch ich sehne mich manchmal nach so einer Einrichtung wie einer Personalprälatur. Für mich wäre das momentan noch eine Form von Kapitulation. Nichts für ungut, aber mir kommt es so vor, als würde ich "Talente im Acker vergraben". Aber jeder muß mit seinen Kräften haushalten, das ist schon klar. Wie lange ich das puzzelige Kämpfen für Kleinigkeiten noch aushalte, weiß ich auch nicht so ganz genau.

Jadwiga (Gast) - 23. Nov, 09:48

Austreten aus der "Vereins"kirche

ist allerdings - wie wir feststellen mußten - das EINZIGE Mittel um das Bischofskollektiv aufhorchen zu lassen und zur Reue zu bewegen. Das einzige!
Deshalb werden wir wohl nicht darum herum kommen, diesen Weg endlich gangbar zu machen: Austreten aus dem verweltlichten Kirchensteuerverein um der UNA SANCTA willen.

Der Mike (Gast) - 23. Nov, 10:09

Das machen Sie mal, @Jadwiga

Dann sind Sie weg. Und Ausgetretene Ihresgleichen sind nicht die große Zahl, die irgendeinen Bischof zu irgendwas bewegen wird. Wenn Sie dann noch Ihren Mund aufmachen, sind Sie weiter weg für jeden Bischof als ein Piusbruder (der ist nämlich nicht ausgetreten).
Außerdem sollten Sie mein Posting lesen und sich mit der Frage konfrontieren: Welche Macht haben die Bischöfe?
Jadwiga (Gast) - 23. Nov, 11:54

@ Mike: Entweltlichung durch Ent-geldlichung

Die Bischöfe sind Apostelnachfolger und unterstehen direkt Christus, zur Einheit des Glaubens auch dem Papst. Damit haben sie direkte Macht von ganz oben. Wenn sie sich diese ihnen zur Verkündigung des Glaubens anvertraute Macht abkaufen lassen von ihren zahlreichen Mitarbeitern, Gremien und ganz besonders von dem völlig unapostolischen Gremium Deutsche Bischofskonferenz, das von seinem Sekretariat in Bonn aus zentral gesteuert wird, ist dies nicht einfach hinzunehmendes Schicksal, sondern muß endlich Anlass sein für jeden einzelnen Bischof, das zu ÄNDERN!
Und eben das geschieht nicht. Im Gegenteil. Da wird dem Hauptverantwortlichen dieses unsäglichen Skandals das "uneingeschränkte Vertrauen" ausgesprochen.
Ja, die armen armen machtlosen Bischöfe. Mein Mitleid hält sich in Grenzen!
Wenn wir die Möglichkeit hätten, aus dem Kirchensteuerverein auszutreten OHNE aus der Hl. Kirche Christi auszutreten (davon rede ich!), würde dies bald Schule machen und die einzig auf unserem Steuergeld basierende Macht der Gremien wäre in absehbarer Zeit gebrochen. Entweltlichung setzt Entgeldlichung voraus.
Wenn Sie einen besseren Vorschlag haben, lassen Sie ihn uns bitte wissen!
ElsaLaska - 23. Nov, 12:22

@Jadwiga.

So sieht es aus und so habe ich es auch gemeint.
Leider sind sämtliche Aktionen zu Kirchensteuern bisher vor Gericht abgeschmettert worden oder scheiterten an der "Bravheit" der Gläubigen wie Mike, die ich natürlich auch bestens nachvollziehen kann.
Allerdings fühle ich mich auch langsam etwas auf den Arm genommen von den deutschen Hirten, ehrlich gesagt. Der stete Verweis auf die Machtlosigkeit mag ja ein real existierender Zustand sein, aber was soll ich mit einem Hirten, dessen Stab von einem Team vorangetragen wird, wenn mich der Wolf von hinten angreift?
Der Mike (Gast) - 23. Nov, 12:36

@Jadwiga

Sorry, erstmal: ICH muß keine Alternative formulieren zu Ihren Austrittsgedanken (die ja dann doch wieder keine sind, weil Sie glauben, auch aus der Kirche Christi auszutreten, was aber gar nicht möglich ist).
Ich trete jedenfalls nicht aus, 1. weil es (theologisch) gar nicht geht, 2. weil ich es überzogen finde. Ich bin aus Gnade auf ewig Glied des Leibes Christi, und als Mitglied der Weltkirche nicht von den deutschen Bischöfen abhängig.
Ich habe auch nicht gesagt, ich hätte mit ihnen Mitleid. Ich habe nur gesagt, daß ich nicht glaube, daß sie Herren der Lage sind. Sie können ja der Auffassung sein, die Bischöfe könnten das ändern. Ich habe dazu keine Meinung, weil ich ihre Situation nicht kenne.
Ich kann Ihnen nur eines sagen: Weder wäre Ihr "Austritt" im Sinne der Gesamtkirche (1) noch wäre er wirkungsvoll (2).
Zu (1): Die letzte de-facto-Abspaltung waren die Piusbrüder, davor waren es die Altkatholiken. Seit längerer Zeit schon haben wir linke Häretiker in der Kirche, in letzter Zeit auch rechte. Hier nun zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen, hieße, die Kirche in Deutschland ins Chaos stürzen zu wollen. Denn es gäbe etliche Leute, die sagen würden: Nachdem nun sogar die Frommen austreten, die ja weiterhin Sakramente empfangen, mache ich das auch und spar mir die Kirchensteuer. Sie können Gift darauf nehmen, daß solches Treiben nicht im Sinne des Heiligen Stuhls ist.
Zu (2): Meinen Sie, daß 1000 oder 2000 Austritte, wenn es überhaupt so viele werden, etwas bewirken? Ich glaube das nicht. Abgesehen davon setzt Ihre Logik voraus, das die Bischöfe sich befreien könnten, wenn sie nur wollten. Dieser Bereich ist aber zu diffus, um solche Schlüsse zu ziehen. Außerdem sind die deutschen Bischöfe, auch wenn es unsere Bischöfe sind, eben nicht DIE Kirche.
Wir werden durch Erpressungsversuche nichts Gutes bewirken. Auch was innerkirchliche Defizite betrifft, sind sie ein Kreuz, das wir zu tragen haben. Wir haben keine Macht über Bischöfe. Das ist in der Kirche nicht vorgesehen.
Wenn Sie meinen, lassen Sie sich einen Termin bei Ihrem Bischof geben und sprechen Sie ihn darauf an. Wenn Sie Entweltlichung wollen, dann fangen Sie bei sich an: Nehmen Sie ihre Machtlosigkeit hin, tragen Sie Ihr Kreuz, seien Sie demütig. Alles andere ist politisches Denken, nicht christliches Leben.
L. A. (Gast) - 23. Nov, 12:47

Nein @Mike,

es geht niemand hier um den Austritt aus der Kirche, sondern um einen Gewissenskonflikt, dem deutschen Sonder - System unterworfen zu sein.
Dieses selbst ist Politik und hat nichts mit Glaube zu tun, nicht das Infragestellen dieses Systems, daß Sie dann noch deplaciert mit dem bösen Wort "Erpressungsversuch" denunzieren. Sorry, das ist mir jetzt zu "politisch" gedacht
Jadwiga (Gast) - 23. Nov, 13:24

Verehrter Mike,

dafür daß Sie anderen Demut predigen, treten Sie selbst reichlich arrogant auf. Ich hatte Sie lediglich GEBETEN, falls vorhanden, einen Alternativvorschlag zu formulieren.

Gespräche mit Bischöfen sind immer gut, allerdings zumeist harmlos und - da folgenlos - zumeist wirkungslos. Aber Danke für den Tip!
Kurt H. Klaasen (Gast) - 23. Nov, 14:06

@Jadwiga

Sie schreiben

"Die Bischöfe sind Apostelnachfolger und unterstehen direkt Christus, zur Einheit des Glaubens auch dem Papst. Damit haben sie direkte Macht von ganz oben..."

Haben Sie schon einmal in Betracht gezogen, dass das, was die Bischöfe tun, vielleicht sogar dem Willen Gottes entspricht, und dass sie womöglich direkt dem Heiligen Geist folgen? Oder anders gefragt, was macht Sie so sicher, dass sie sich " diese ihnen zur Verkündigung des Glaubens anvertraute Macht abkaufen " haben lassen?
Jadwiga (Gast) - 23. Nov, 15:37

@ K. Klaasen: Was mich so sicher macht,

daß es NICHT "direkt dem Hl. Geist" und seinen Direktiven entspringt, wenn unsere Bischöfe zehn Jahre lang untätig zugesehen haben, daß ihr eigener Weltbildverlag inklusive Jokers und Droemer-Knaur satanistische(!), pornographische und esoterische Machwerke aktiv vertrieben und PRODUZIERT hat?
Tja, was wird das wohl sein? Dafür reicht der gesunde Menschenverstand, den mir der liebe Gott geschenkt hat.
gerd (Gast) - 23. Nov, 14:32

@Elsalaska

>>Allerdings fühle ich mich auch langsam etwas auf den Arm genommen von den deutschen Hirten, ehrlich gesagt. Der stete Verweis auf die Machtlosigkeit mag ja ein real existierender Zustand sein, aber was soll ich mit einem Hirten, dessen Stab von einem Team vorangetragen wird, wenn mich der Wolf von hinten angreift?<<

Nun ja, erst einmal werden die Hirten momentan von den Wölfen angegriffen und das nicht zu knapp. Die Wölfe haben ja auch gute Vorarbeit geleistet. Jedes Schaf kann sich erfolgreich gegen die Wölfe zu Wehr setzen indem es auf die Stimme des wahren Hirten hört, der ja immer noch "bei uns ist, bis zum Ende der Tage!"
"Sie hören auf meine Stimme!"
Warum? Weil sie in der Wahrheit(Jesus) sind. In früheren Zeiten nannte man das wohl den sicheren Instinkt der Gläubigen, die ihr Gewissen nicht in den lauen Fahrwassern des Zeitgeistes weichgespült haben. Vielleicht ist es hilfreich sich um die Hirten zu sammeln, die noch selbstständig ihren Stab händeln. Davon gibt es, noch genügend.

cuppa (Gast) - 23. Nov, 18:08

Zukunftsfähig?

Würde der Weltbild-Skandal ganz allein für sich stehen, er wäre schlimm genug. Und verdiente heftige Kritik. Den Wunsch, nicht mehr der deutschen Sonderweg-Kirche anzugehören, würde er bei mir gewiss nicht auslösen. Was ich unerträglich finde:
1. Der Glaube wird nicht mehr weitergegeben. Im schulischen RU lernen kath. Kinder und Jugendliche alles mögliche, nur nicht den authentischen katholischen Glauben. Man kann schon "froh" sein, wenn sie über den Buddhismus und Islam hören und nicht nur über die Ströme von Blut, die die Kirche im Laufe der Geschichte vergossen haben soll. Wenn überhaupt von Jesus von Nazaret gesprochen wird, dann war er bestenfalls ein außergewöhnlicher Mensch mit einer innigen Gottesbeziehung. (Es mag mehr oder weniger viele Ausnahmen geben, ich spreche vom Durchschnitt).
2. Die Sakramentenkatechese ist teilweise mehr oder weniger häretisch. Gute Ehrenamtliche retten vielleicht noch, was zu retten ist, aber sie bekommen in der Regel das Material, die Mappen vorgelegt.
3. In den Ordinariaten sitzen gut bezahlte Referenten, die ehrenamtlichen Jugendlichen alles mögliche beibringen, nur nicht den katholischen Glauben. Es sei denn, man versteht Kirchen-Hierarchie-und Papstkritik als genuin katholisch.
4.Kinder- und Jugendgottesdienste gleichen zu oft Events, die unübertrefflich banal sind.
5.Liturgiemissbräuche sind bald selbstverständlich, Pfarrer, die offen zur Interkommunion einladen, haben nichts von den Bischöfen zu befürchten. Wobei es Unterschiede gibt, das trifft nicht für jede deutsche Diözese zu, aber für zu viele.

Ich beende hier die Litanei, die fortgesetzt werden könnte. Vom ZdK, den Räten, den Gremien habe ich noch nicht gesprochen.

Der Weg in eine Personalprälatur, falls es sie geben wird, wäre für mich persönlich nicht der Weg in die Resignation. Wenn die geistliche Grundausrichtung stimmt, was entscheidend ist, wüsste ich, hier wird der Glaube authentisch weitergegeben. Wenn auch sicher nicht immer perfekt.
Ich denke, Papst Benedikt hat die Hoffnung, dass solche Gemeinschaften auch positiv auf die Großkirche einwirken. Die wiederum kann vor sektenhaftem Gehabe bewahren.

Für mich werde ich eine Lösung finden müssen. Meine geringe Hofnung, dass sich romtreue Bischöfe gegen die modernistische Zeitgeistmentalität der Mehrheit der DBK durchsetzen können, ist völlig dahin. Ich hätte mir aber nicht vorstellen können, dass sie noch nicht mal den Angriff auf diejenigen verhindern können, die dazu beigetragen haben, dass der Weltbild-Skandal mittelfristig beendet wird. Was im ausdrücklichen Interesse des Heiligen Vaters ist.

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