Hans Küng,
Mastermind und Pressesprecher der UR-FRÖDS hat inzwischen gegenüber Elsas Nacht(b)revier bekräftigt, dass sich die noch junge christliche Gemeinschaft als eine Gemeinschaft zwischen den Konfessionen sehe [wir berichteten]. Nicht nur er, so betonte Küng, sehe sich in einem schmerzhaften Spagat zwischen evangelischen kirchlichen Gemeinschaften und der römisch-katholischen Kirche. Vordergründig gehe es dabei ums Image: Die evangelische Kirche besitze weder Bindung noch Profil, die katholische Kirche dagegen zuviel Autorität, beklagte Küng, der sich somit als Mann der via mediocra moderata zu erkennen gab.
In einem privaten Gespräch nach dem offiziellen Interview räumte Küng ein, dass das Problem der katholischen Kirche im eigentlichen Sinne sei, dass er SELBST zu wenig Autorität in offiziellen Kreisen genieße, während ihn in der evangelischen Kirche lediglich ein randständiges Dasein unter vielen, beklagenswert gleichgültigen Gesinnungsgenossen erwarte.
Deshalb werde Hans Küng natürlich, entgegen dem Trend, auch nicht aus der katholischen Kirche austreten, aber gleichzeitig seine Mitgliedschaft in der UR-FRÖDS aufrechthalten. [Küng hält ebenfalls weiter an der Auffassung fest, er hänge dem christlichen Glauben an. Vieles am Apostolischen Glaubensbekenntnis sei von Vaticanum II zum Beispiel gar nicht korrigiert worden, beginnend mit der Gottessohnschaft Jesu und der Jungfrauengeburt, obwohl zahlreiche Theologen bereits wegweisende Arbeiten darüber veröffentlicht hätten. Im Grunde handle es sich dabei nur einen Beschluss, der von einem noch zu nennenden Gremium der UR-FRÖDS festgehalten, postuliert und unter seiner Federführung verbindlich festgeschrieben werden müsse]. Auf die kritische Nachfrage eines Pressekollegen, dass in ein solcher Akt noch weiter hinaus aus den christlichen Gemeinschaften katapultieren würde und wie er sich nach einer solchen Aktion noch der Akzeptanz der beiden großen Geschwisterkirchen versichern wolle, erfolgte als Antwort ein kryptisches Kopfwiegen. Ebenfalls äußerst diffizil werde sich die Frage nach Frauenordination und "Gemeinsamer Mahlfeier" gestalten. Obwohl für die UR-FRÖDS die Frauenweihe grundsätzlich nicht in Frage stehe, sie mit geöffneten Armen zur Gemeinsamen Mahlfeier einlade, ist das Angebot "vermutlich geschuldet der durchsäkularisierten Gesellschaft, so Küng, "noch nicht auf das breite Interesse gestoßen, das er sich wünsche". Ob es daran liegen könne, dass man vielleicht im Rest der katholischen Welt, also global betrachtet, mit Befremden darauf schaut, dass Vaticanum II zur Anbiederung an protestantische Gemeindschaften ausgeschlachtet werden solle? Wo stehe er in seinem Verhältnis zur Ökumene mit den Ostkirchen, etwa?
Die Ökumene mit den Ostkirchen sei ja, so ein sichtlich erleichterter Küng, überhaupt gar nicht sein Problem, sondern das Problem des amtierenden Papstes, und zwar von ähnlicher Qualität wie die Verhandlungen mit den FSSPX. Möglicherweise müsse man die Ostkirchen als protokonziliar einstufen, weiterhin seien sie ja im Missionsgebiet der UR-FRÖDS auch gar nicht in nennenswerter Quantität vertreten. Unter dem Gesichtspunkt, dass die UR-FRÖDS ja immerhin auf dem Wege zu einer Weltkirche mit deutlich eurozentristischer Prägung und einer einheitlichen Kirchensprache - Deutsch - seien, könne man diese Aufgabe zuversichtlich zurückstellen und mit Beginn etwa des vierten Jahrtausends noch einmal neu und mit frischer Kraft angehen.
Inzwischen hat die südfranzösische Stadt Avignon den UR-FRÖDS eine Immobilie überschrieben, um dieser interessanten neuen noch-nicht kirchlichen Vereinigung einen ständigen Sitz für ihr leitendes Gremium verleihen zu können.
Wir werden den Weg dieser noch jungen Gemeinschaft, die sich in ihrem protestantischen Selbstverständnis originellerweise rein auf das Vaticanum II bezieht und ihre Teilnehmerschaft bei einem noch anzuvisierenden Vaticanum III bereits angekündigt hat, weiter mit Hintergrundberichten und Dossiers begleiten.
In einem privaten Gespräch nach dem offiziellen Interview räumte Küng ein, dass das Problem der katholischen Kirche im eigentlichen Sinne sei, dass er SELBST zu wenig Autorität in offiziellen Kreisen genieße, während ihn in der evangelischen Kirche lediglich ein randständiges Dasein unter vielen, beklagenswert gleichgültigen Gesinnungsgenossen erwarte.
Deshalb werde Hans Küng natürlich, entgegen dem Trend, auch nicht aus der katholischen Kirche austreten, aber gleichzeitig seine Mitgliedschaft in der UR-FRÖDS aufrechthalten. [Küng hält ebenfalls weiter an der Auffassung fest, er hänge dem christlichen Glauben an. Vieles am Apostolischen Glaubensbekenntnis sei von Vaticanum II zum Beispiel gar nicht korrigiert worden, beginnend mit der Gottessohnschaft Jesu und der Jungfrauengeburt, obwohl zahlreiche Theologen bereits wegweisende Arbeiten darüber veröffentlicht hätten. Im Grunde handle es sich dabei nur einen Beschluss, der von einem noch zu nennenden Gremium der UR-FRÖDS festgehalten, postuliert und unter seiner Federführung verbindlich festgeschrieben werden müsse]. Auf die kritische Nachfrage eines Pressekollegen, dass in ein solcher Akt noch weiter hinaus aus den christlichen Gemeinschaften katapultieren würde und wie er sich nach einer solchen Aktion noch der Akzeptanz der beiden großen Geschwisterkirchen versichern wolle, erfolgte als Antwort ein kryptisches Kopfwiegen. Ebenfalls äußerst diffizil werde sich die Frage nach Frauenordination und "Gemeinsamer Mahlfeier" gestalten. Obwohl für die UR-FRÖDS die Frauenweihe grundsätzlich nicht in Frage stehe, sie mit geöffneten Armen zur Gemeinsamen Mahlfeier einlade, ist das Angebot "vermutlich geschuldet der durchsäkularisierten Gesellschaft, so Küng, "noch nicht auf das breite Interesse gestoßen, das er sich wünsche". Ob es daran liegen könne, dass man vielleicht im Rest der katholischen Welt, also global betrachtet, mit Befremden darauf schaut, dass Vaticanum II zur Anbiederung an protestantische Gemeindschaften ausgeschlachtet werden solle? Wo stehe er in seinem Verhältnis zur Ökumene mit den Ostkirchen, etwa?
Die Ökumene mit den Ostkirchen sei ja, so ein sichtlich erleichterter Küng, überhaupt gar nicht sein Problem, sondern das Problem des amtierenden Papstes, und zwar von ähnlicher Qualität wie die Verhandlungen mit den FSSPX. Möglicherweise müsse man die Ostkirchen als protokonziliar einstufen, weiterhin seien sie ja im Missionsgebiet der UR-FRÖDS auch gar nicht in nennenswerter Quantität vertreten. Unter dem Gesichtspunkt, dass die UR-FRÖDS ja immerhin auf dem Wege zu einer Weltkirche mit deutlich eurozentristischer Prägung und einer einheitlichen Kirchensprache - Deutsch - seien, könne man diese Aufgabe zuversichtlich zurückstellen und mit Beginn etwa des vierten Jahrtausends noch einmal neu und mit frischer Kraft angehen.
Inzwischen hat die südfranzösische Stadt Avignon den UR-FRÖDS eine Immobilie überschrieben, um dieser interessanten neuen noch-nicht kirchlichen Vereinigung einen ständigen Sitz für ihr leitendes Gremium verleihen zu können.
Wir werden den Weg dieser noch jungen Gemeinschaft, die sich in ihrem protestantischen Selbstverständnis originellerweise rein auf das Vaticanum II bezieht und ihre Teilnehmerschaft bei einem noch anzuvisierenden Vaticanum III bereits angekündigt hat, weiter mit Hintergrundberichten und Dossiers begleiten.
ElsaLaska - 24. Sep, 01:54
;-)
Mittlerweile stelle ich schon immer vorsorglich die Kaffeetasse ab, bevor ich einen Deiner köstlichen Artikel lese...
Hoffentlich wird die Serie fortgesetzt!!!