Hätte Maria abgetrieben
wärt ihr uns erspart geblieben - so wird regelmäßig von Gegendemonstranten gechantet, wenn wieder in Berlin der Trauermarsch für abgetriebene Babies "1000 Kreuze für das Leben" stattfindet.
Was tun die Leutchen da, um solche Sprüche zu verdienen? Nun, eine Paralympics-Siegerin zum Beispiel ist dabei, der das Schicksal der Abtreibung erspart worden ist und die gerne friedlich ihre Trauer kundgeben und mitbeten möchte.
Das ist i h r Pech. Friedliches Kundgeben und Trauern kommt bei diesen Leuten, die sich, wenn die Paralympics-Siegerin etwa von Neonazis zusammengeschlagen werden würde, zu Recht empörten, eben nicht so gut an.
Was gibt es noch? Eine Frau, die abgetrieben hat, dazu steht, aber unpopulärerweise bereut. Sie spricht über ihre Trauer, über die Schwierigkeiten, die sie jetzt, danach hat.
Und weil nicht sein kann was nicht sein darf - Frauen, denen es schlecht geht nach einer Abtreibung, die hat es einfach nicht zu geben - , schallt es ihr von der Gegendemo entgegen: Heul doch!
Vielleicht tue ich den Teilnehmern der Gegendemo ja unrecht und sie sind keine intelligenten, aufgeklärten Antifa'ler, sondern einfach nur Pöbel.
Falls ihr Antifa'ler sein solltet, hieltet ihr besser den Rand. Maria war Jüdin und hätte als gläubige, gottesfürchtige Jüdin niemals abgetrieben. Außer, sie hätte im Dritten Reich gelebt und man hätte eine Zwangsabtreibung bei ihr vorgenommen.
Schöne Vorstellung? Dann sollte es euch jetzt auch gleich viel besser gehen.
[via Tiberius' Eintrag über die Vorfälle]
Was tun die Leutchen da, um solche Sprüche zu verdienen? Nun, eine Paralympics-Siegerin zum Beispiel ist dabei, der das Schicksal der Abtreibung erspart worden ist und die gerne friedlich ihre Trauer kundgeben und mitbeten möchte.
Das ist i h r Pech. Friedliches Kundgeben und Trauern kommt bei diesen Leuten, die sich, wenn die Paralympics-Siegerin etwa von Neonazis zusammengeschlagen werden würde, zu Recht empörten, eben nicht so gut an.
Was gibt es noch? Eine Frau, die abgetrieben hat, dazu steht, aber unpopulärerweise bereut. Sie spricht über ihre Trauer, über die Schwierigkeiten, die sie jetzt, danach hat.
Und weil nicht sein kann was nicht sein darf - Frauen, denen es schlecht geht nach einer Abtreibung, die hat es einfach nicht zu geben - , schallt es ihr von der Gegendemo entgegen: Heul doch!
Vielleicht tue ich den Teilnehmern der Gegendemo ja unrecht und sie sind keine intelligenten, aufgeklärten Antifa'ler, sondern einfach nur Pöbel.
Falls ihr Antifa'ler sein solltet, hieltet ihr besser den Rand. Maria war Jüdin und hätte als gläubige, gottesfürchtige Jüdin niemals abgetrieben. Außer, sie hätte im Dritten Reich gelebt und man hätte eine Zwangsabtreibung bei ihr vorgenommen.
Schöne Vorstellung? Dann sollte es euch jetzt auch gleich viel besser gehen.
[via Tiberius' Eintrag über die Vorfälle]
ElsaLaska - 26. Sep, 20:45
Wahnsinn,
Deinem Beitrag kann ich nur zustimmen!
Besonders der letzte Absatz hat gesessen - zu Recht!