Freiheit statt Verachtung.
>>War in den Feuilletons noch vor wenigen Jahren, in Deutschland nicht zufällig nach der Wahl Ratzingers zum Papst, von einer Rückkehr der Religion die Rede, so hat sich das Blatt gewendet. Es ist wieder schick, Atheist, zumindest aber Agnostiker zu sein.
Das Auftreten eines gewaltbereiten Islam hat diese Entwicklung noch verstärkt. Nicht dass man in der Öffentlichkeit daran denken würde, dass Benedikt XVI. in seiner berühmten Regensburger Vorlesung diese Frage mutig aufgegriffen hätte – nein, das Gegenteil ist der Fall. Der Papst selber wird in die Ecke der „Taliban“ gerückt, er sei ein Feind der Aufklärung, heißt es, so als würde er lieber heute als morgen nicht nur die Kirche, sondern die gesamte westliche Gesellschaft in die finsteren Zeiten vormodernen Denkens zurückführen.<<
Guido Horst in der Tagespost: Freiheit statt Verachtung.
Das Auftreten eines gewaltbereiten Islam hat diese Entwicklung noch verstärkt. Nicht dass man in der Öffentlichkeit daran denken würde, dass Benedikt XVI. in seiner berühmten Regensburger Vorlesung diese Frage mutig aufgegriffen hätte – nein, das Gegenteil ist der Fall. Der Papst selber wird in die Ecke der „Taliban“ gerückt, er sei ein Feind der Aufklärung, heißt es, so als würde er lieber heute als morgen nicht nur die Kirche, sondern die gesamte westliche Gesellschaft in die finsteren Zeiten vormodernen Denkens zurückführen.<<
Guido Horst in der Tagespost: Freiheit statt Verachtung.
ElsaLaska - 15. Jan, 13:19
Der Relativismus und die materialistischen Ideologien, deren Ideenwelt auf Aristoteles zurückgeht, wird als Gegner der Religion ausgemacht. Aber ich meine, dass die Religionen mit ihren Stellungnahmen in der öffentlichen Wahrnehmung durchaus Gehör finden. Wobei mir grad die aktuelle Attacke von Frau Käßmann auf den Verteidigungsminister einfällt.
Natürlich schreiben da katholische Journalisten, aber das bietet ja oft einen differenzierten Blick im Vergleich zu den sonstigen Medien.
Guido Horst schreibt sowieso super. :-)