Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Ich habe eins nicht verstanden ...

bei den aktuellen Ereignissen um die Jesuiten:
«Die Kirche leidet an Homophobie», sagte er [Mertes]. «Homosexualität wird verschwiegen. Kleriker mit dieser Neigung sind unsicher, ob sie bei einem ehrlichen Umgang mit ihrer Sexualität noch akzeptiert werden.»

Hallo Bodenstation? Bei den Vorkommnissen ging es um sexuellen Missbrauch von Minderjährigen? Was bitte hat Missbrauch mit Homosexualität oder einem ehrlichen Umgang damit zu tun? Wieso kann das ein Jesuit in leitender Stellung einfach mal so gleichsetzen und wird dafür noch als großer Aufklärer bejubelt?
Sind Kirchenmänner wie Mertes vollständig out of space? Ich meine, nach wie vor geht die Mehrheit der Übergriffe in weltlichen Kreisen, auch wenn es sich anders anfühlt, von heterosexuellen Männern aus! Und wie schwulenfeindlich bitte ist denn die Äußerung, dass Kindesmissbrauch daraus resultiert, dass homosexuelle Menschen ihre Neigungen nicht offen ausleben könnten?
Bitte klärt mich mal auf.
rosmarin - 2. Feb, 00:38

zu Ihrer Aufklärung kann ich leider nichts beitragen. Ich bin da selbst sprachlos.... und fassungslos ob der offenbaren Verdrehungskompetenz. Es ist zum Würgen.

ElsaLaska - 2. Feb, 00:50

Ja, es ist ja keine einfache Verdrehung.. Es ist eine doppelte, wo ich mir als Katholikin ehrlich an den Kopf greifen muss. Mertes fordert mehr Freiheit für Homosexuelle gegenüber der Amtskirche ein, damit die Missbräuche aufhören? A) hängt das Kindermissbrauchen nicht einfach mal so eben damit zusammen, dass die Missbraucher homosexuell sind, b) was will er uns damit sagen? Dass schwule Priester, die ihre Neigung ausleben und dark rooms besuchen ungleich weniger Kindesmissbrauch betreiben würden? Wie mies ist denn diese Aussage ...
Ich verstehe sie einfach nicht!
rosmarin - 2. Feb, 01:05

eben! zumal es völlig irrelevant ist, welche erotische neigung einer hat. die frage ist ja, wie er mit selbiger umgeht. .... eigentlich überflüssig, sich darüber gedanken zu machen. es bleibt eine verdrehung. sicher eine doppelte. eine verdummungsrhetorik..... und das finde ich skandalös geschmacklos... dieser wirklich blöde versuch, andere für noch blöder zu erklären. priester hin, missbraucher her.
Tiberius (Gast) - 2. Feb, 08:29

"Homosexualität und Kinderschändung gehen Hand in Hand." Mit der Prämisse wird man Pater Mertes sicher bald auf +.net wiederfinden. Man reibt sich sicher schon die Hände dort.

Statt sich auf die Kirche und die Homosexuellen zu stürzen, hätte er ja auch die Häufung von Pädophilie bei Pädagogen ansprechen können. Der Französisch-Lehrer, der Mädchen die Hand über den Kopf streicht, oder der Sport-Lehrer, der Jungen beim Umziehen zuschaut, sind wohl - zumindest in Form der üblen Nachrede - an fast jeder Schule zu finden. Ein Verhalten, daß sich im übrigen auch bei Frauen findet, in der Regel aber zu anderen Beurteilungen führt.
Johannes (Gast) - 2. Feb, 09:55

Lieber Tiberius.

Als alter Sexualrevolutionär der berüchtigten Ihrwisstschonwelche-Generation muß ich Dir leider sagen, daß die These, daß Homosexuelle in ungleich höherem Maß als Heterosexuelle pädophil sind, leider stimmt. Der antike Begriff von den "Knabenschändern" ist bei dem meisten Schwulen Realität. Unter Knaben muß man sich dabei nicht unbedingt Kinder vorstellen, aber doch zumindest Teenies. Es ist einfach Tatsache - und insofern liegt Mertes völlig falsch - daß die übergroße Mehrheit der pädophilen Übergriffe durch Priester von homosexuellen Priestern ausgegangen sind. Auch in diesem Fall ging der Übergriff von schwulen Priestern aus. Die Kirche hat Ihre Konsequenzen daraus gezogen. Wer unter dieser Neigung leidet, darf nicht Priester werden. Da nun das genaue Gegenteil zu fordern, nämlich eine "liberalere" Einstellung der Kirche zu homosexuellen Priestern ist völlig falsch. Sie können nicht anders. Dessen muß man sich im Klaren sein. Einen Homosexuellen ausgerechnet an einer Knabenschule als Lehrer einzusetzen, ist etwa so, als wollte man einen Alkoholiker im Schnapsladen einsetzen.
ElsaLaska - 2. Feb, 10:31

Dann bist du aber nicht auf dem neuesten Stand.

Eine neulich sowohl von Kirche als auch von Gay-Seiten zitierte Untersuchung hat dargelegt, dass der Zusammenhang Homosexualität-Kindesmissbrauch nicht besteht. Wenn das alles so einfach wäre, warum geschehen dann an säkularen Schulen durch vornehmlich heterosexuelle Leute, die im übrigen durchaus ihre Neigungen offen leben können, soviele Übergriffe?
Nee, so einfach isses nicht.
Johannes (Gast) - 2. Feb, 11:18

Es fällt mir

zwar nicht leicht, aber das muß dann wohl mal raus. Ich habe als 18jähriger über ein Jahr lang eine Beziehung mit einem homosexuellen Mann unterhalten. Es handelt sich um eine ziemlich prominente Person, Namen lassen wir also mal weg. Die Beziehung sehe ich von mir aus heute auf dem Hintergrund der damaligen Sexualideologie, die sich ja heute immer weiter frißt, welche besagt, daß homosexuelle Beziehungen "normal" sind. Sie sind es nicht. Besagte Person hat mir ganz offen gesagt - und das gilt für einen beachtlichen Prozentsatz der Homosexuellen - daß sie sich grundsätzlich nur in junge und sehr junge Männer verlieben wird. Ich kenne seinen weiteren Lebenslauf, der dem anderer Homosexueller entspricht. Es ist ihm gelungen im Laufe vieler Jahre immer wieder jüngere Männer an sich zu binden, bis er dann irgendwann einmal auf das Strichermilieu ausgewichen ist. Im homosexuellen Milieu ist Pädophilie verbreiteter als im heterosexuellen. Von da ist der Weg nicht weit zum Mißbrauch. Was die Gay-Szene da erzählt, ist Lüge. Jeder Schwule, der sich selbst gegenüber ehrlich ist, weiß es besser. Ich bin nicht auf den neuesten Stand. Das ist schon wahr. Nicht auf dem neuesten Stand der Homo-Ideologie. Aber die ist, wie jede Ideologie eben falsches Bewußtsein. Der Vatican hat in mehreren Dokumenten in den letzten Jahren die Weihe homosexueller Priesterkandidaten untersagt. Der Vatican weiß, welche Gefahr eine homosexuell veranlagter Priester bedeutet. Jeder Schwule kennt das Problem. Nur die Schulenfunktionäre behaupten, es nicht zu kennen.
ElsaLaska - 3. Feb, 01:25

@Tiberius.

Auf +net reibt man sich tatsächlich die Hände, aber ganz anders, als wir uns zunächst vorstellten.
Monika M. (Gast) - 2. Feb, 10:44

In erster Linie geht es - unabhängig von homo- oder heterosexuell - um Leute zu gehen, die ihr Zölibatsversprechen nicht halten. Mertes' krude Schlußfolgerung ist: Wenn homosexuelle Priester ihre Sexulalität leben könnten (bei Heteros scheint er das nicht so zu sehen), dann käme sowas wie an der Berliner Jesuitenschule nicht vor. Kurz und bündig: Die Kirche ist schuld, dass Kinder von Priestern mißbraucht werden. Der "grosse Aufklärer" schiebt also die Schuld am Versagen besagter Patres, seiner Schule und seines Ordens wohlfeil in den grossen Kirchenofen. Dann ab damit in die Öffentlichkeit - und schon diskutiert wieder alles über die böse Kirche und den schrecklichen Zölibat und nicht mehr über die unfassbaren Zustände am Berliner Canisius-Kolleg und deren systematischer Verschleierung und Vertuschung durch den Jesuitenorden.

nerone (Gast) - 2. Feb, 11:03

Ich habe die Debatte so verstanden, dass es um die Frage der Aufklärung solcher Tatbestände selbst geht. Für mich liest sich das so, dass die Kirche nicht in der Lage ist auf breiter Front und offensiv mit Fällen von Missbrauch zu handeln, weil letztlich nicht sein kann, was nicht sein darf. Mit dem Zölibat hat das nach meiner Meinung auch wenig zu tun. Es geht um die Verschwiegenheit und die Unfähigkeit den Opfern gerecht zu werden. Dies gilt doch für jede Institution die sich mit jahrelangem Schweigen in solchen Fällen befassen muss. Derzeit fordert die Gesellschaft Aufklärung von der Kirche. Gerade weil diese einen hohen Anspruch an Moral, etc. erhebt, muss sie nun (wiederholt) durch das Tal der Tränen. Mir erscheint das Priesteramtsverbot für Homosexuelle eher ein Zeichen dafür, dass die Kirche nicht in der Lage ist das eigene strukturelle Versagen zu erkennen (ich meine das Schweigen hinsichtlich Verstössen, Missbrauch und Misshandlungen in ihren Erziehungsanstalten). Obwohl, ich doch davon ausgehen möchte, dass die heutigen Aufdeckungen auf ein Umdenken in den verantwortlichen Gremien zurück zu führen ist.

"Und wie schwulenfeindlich bitte ist denn die Äußerung, dass Kindesmissbrauch daraus resultiert, dass homosexuelle Menschen ihre Neigungen nicht offen ausleben könnten?" Dieser Rückschluss kann man wunderbar in seiner ganzen Vielfalt im Kommentarstrang bei kath.net zu dem Artikel nachlesen und kommentiert werden. Homo=Pädo. Ein schöne, einfache Gleichung. Mich widert das ehrlich ein wenig an. Aus dieser Denke heraus ist wahrscheinlich Mertes Aussage zu verstehen. Scheint eben ein strukturelles Problem zu sein...
ElsaLaska - 2. Feb, 11:08

@Monika M

Ich denke, das ist eine treffsichere Analyse ... :-)
Martina (Gast) - 2. Feb, 23:45

Zölibatsversprechen??

Nein, das sehe ich völlig anders. Mit dem Zölibatsversprechen hat ein Verbrechen wie Kindesmissbrauch gar nichts zu tun. Jedenfalls dann nicht, wenn man den Zölibat positiv sieht - schließlich geht es beim Zölibat nicht um den Verzicht auf regelmäßgies Begehen von Kapitalverbrechen!

Und Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen. Homo oder Hetero, zölibatär oder polygam - sch... egal. Sich an Kindern zu vergehen - egal in welcher Form - dafür gibt es einfach keine Entschuldigung.
ElsaLaska - 2. Feb, 23:58

Martina,

ich glaube, es war gemeint "scheint es um das Zölibatsversprechen zu gehen" - legt mir der Satzbau nahe, Vertipper sind immer drin. Das belegt auch die nachfolgende Entwicklung der Argumentation, die ja gerade das Zölibatsversprechen gegenüber den Äußerungen Mertes in Schutz nehmen möchte, der andeutete, dass es ja homosexuelle Priester daran hindere, dass sie ihre Sexualität leben können und es dadurch zu Missbräuchen komme.
"und schon diskutieren wieder alle über den schrecklichen Zölibat" gibt mir einen weiteren Hinweis darauf, dass der Kommentar ironisiert.

Tatsächlich ist jetzt wieder das Zölibat in die Diskussion gekommen, das ja an allem Schuld ist. Dem ist natürlich nicht so, denn dann würde es ja keine Übergriffe durch verheiratete heterosexuelle Laien geben.
Münchner (Gast) - 2. Feb, 13:12

Zur Klärung

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal einer Analyse von Lohmann zustimmen kann:
http://kath.net/detail.php?id=25459

Was nun den die Bemerkungen von Mertes angeht: Ich glaube er meint, die beiden (übrigens eindeutig NICHT homosexuellen) Schweine-Patres hätten sich besonders auch homosexuelle Jugendliche für ihre Perversionen ausgeguckt, und die "strukturelle Homophobie der Kirche" (die in Wahrheit ein Mythos ist, das nur nebenbei) habe bei diesen Jugendlichen zu Sprachlosigkeit geführt, so dass sie mit niemandem zu reden wagten.

Man muss also Mertes gegenüber gerecht sein und seine eigentliche Aussageintention im Blick behalten. Trotzdem ist seine These abwegig, schon allein deshalb, weil man nicht so ohne weiteres von "homosexuellen Jugendlichen" sprechen kann, als wäre "Homosexualität" eine angeborene Eigenschaft.

johannes (Gast) - 2. Feb, 13:24

Das Canisius-Kolleg

war bis 1974 - also im Tatzeitraum - ein reines Jungenkolleg. Ein erwachsener Mann, der sich an einem männlichen Jugendlichen vergreift ist doch - ja was? Homo oder hetero?
nerone (Gast) - 2. Feb, 14:13

Wo wir schon mal bei den persönlichen Erfahrungen sind, kann ich mitteilen, dass ein Freund von mir berichtete, dass auf dem Internat, welches er besuchte und das von Pallotinern in der Eifel geleitet wurde, den Schülern die Patres bekannt waren, die sie besser zu meiden hatten.

Ein anderer Freund hat sich erst im reifen alter von 29/30 Jahren zur Homosexualität bekannt. Ihm war nie nach kleinen unreifen Jungs. In meinem Bekanntenkreis kenne ich einige homosexuelle Paare, die weder missionarisch noch ideologisch auf mich einwirken. Vielleicht war das eine andere Zeit von der Johannes da berichtet? So wie ich hoffe, dass die Nachrichten über den Missbrauch auch einer anderen Zeit zu zu rechnen sind und heute tatsächlich offensiver mit solchen Fällen von Seiten der Kirche umgegangen wird und die Schuldigen der Justiz zugeführt werden - und zwar nicht allein einer innerkirchlichen...
christian (Gast) - 2. Feb, 15:09

Ich habe keine Ahnung, worauf Mertes mit seiner Aussage letztlich abzielt. Dazu müsste man ja das gesamte Interview kennen; es ist fraglich, ob er einen Zusammenhang zwischen kirchlicher "Homophobie" und den Mißbrauchsfällen herstellen will; das mutet in der Tat abenteuerlich an. Auch der Zölibat kann schlecht als Erklärung herhalten.
Was die Täter in ihrer verdrehten Psyche antreibt - vielleicht ja auch sadistische Neigungen -, weiß man nicht, ich zumindest nicht.

Und wie man bewerkstelligen will, Menschen mit homsexuellen Neigungen vom Priesteramt fernzuhalten, weiß ich nicht. (Zumal für mich überhaupt kein Zusammenhang zwischen Homsexualität und Pädophilie/Ephebophilie besteht). Ich glaube, wenn man wirklich ernst damit machte - alle Homosexuellen raus -, würde das einen beträchtlichen Priestermangel bedeuten.
Monika M. (Gast) - 3. Feb, 20:57

Noch ein anderer Aspekt zur Aufarbeitung...

...fiel mir ein. In der Zeit , in der diese Taten verübt wurden, wurde sogar politisch über die völlige Freigabe von Sex mit Kindern (Jungs und Mädchen) debattiert:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13513384.html

Möglicherweise sollte Mertes das auch mit in Erwägung ziehen, dass die "modernen" Patres (als solche werden sie von allen Opfern beschrieben) vielleicht auf der Woge dieses Zeitgeistes ritten, von dem heute sich keiner mehr vorstellen kann, dass es ihn wirklich gegeben haben soll.
nerone (Gast) - 2. Feb, 15:52

Hier ist ja der Brief von Mertes nachzulesen. Ich finde es steht vieles drin, was nachdenklich stimmen kann, aber wenig, in die Richtung der Aussagen geht, die du zitierst, liebe Elsa. - http://www.welt.de/vermischtes/article6014879/So-entschuldigt-sich-der-Rektor-fuer-den-Missbrauch.html -

Mertes im Interview: "Aber es ist ja die Erfahrung der Opfer selbst, dass zum Missbrauch auch das Wegschauen der Institutionen selbst gehört. Und ich gehe davon aus, dass das Wissen schon viel früher als 1991 da war."

und wieder Mertes:" [...] Wenn er nach eigener Aussage damals schon die Dinge gesagt hat und ausgesprochen hat, dann ist natürlich die große Frage: Warum wurde der dann wieder in einer Schule eingesetzt?

Das ist ja nicht nur die Frage, die wir haben, sondern, das ist ja vor allem die Frage, die die Opfer haben. Die Opfer werden durch den Umgang der Institution mit dem Täter weiter verletzt und zwar jetzt durch die Institution. Und das muss die Institution begreifen. Das ist der entscheidende Punkt. Es geht nicht darum, mit dem Finger auf Verantwortliche zu zeigen, sondern es geht darum, dass die Institution, zu der ich selbst gehöre und wo ich mich ja selbst prüfend mit einschließen muss.: Was ist denn an mir nicht in Ordnung, dass ich so mit einem Täter umgehe, dass ich auf die Weise, wie ich mit dem Täter umgehe zugleich auch wieder das Opfer verletzt, denn dann bin ich ja selbst Missbrauchstäter. Und das ist die Frage die hier jetzt zur Debatte stellt."

http://www.domradio.de/aktuell/60936/ich-bin-ueberwaeltigt-von-scham+.html

Zu dem Interview findet man auch folgenden Satz von Mertes:"Deshalb müsse man jetzt an den katholischen Privatschulen vorbehaltlos prüfen, welche Unzulänglichkeiten Übergriffe begünstigen könnten. Dazu gehörten Mängel der kirchlichen Sexualpädagogik, unzureichende Beschwerdemöglichkeiten für die Schüler oder ein "zu autoritäres Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern"

Mängel in einer Pädagogik festzustellen heißt ja nicht die kirchliche Sexualmoral als solche in Frage zu stellen, sondern die Art und Weise, wie diese jungen Menschen vermittelt werden soll. (Oder?) Unzureichende Beschwerdemöglichkeiten - was ist an dieser Feststellung erst mal Ehrenrührig?

Und zu dem zitierten Satz fehlt mir letztlich der Zusammenhang («Die Kirche leidet an Homophobie» ...), der mich zu deiner Wahrnehmung von Mertes Aussage hinführt.

Also, nach genauerer Betrachtung von diesem Mertes, scheint der mir die Probleme anzugehen. In der Summe seiner Aussagen scheint einiges an Kenntnis zustecken. Ich mag mich irren...

Ich finde der Mann macht nicht den Eindruck out of space zu sein.

M. Metternich (Gast) - 2. Feb, 16:37

Hier der Satz zur Homphobie, auf den sich Elsa wohl bezogen hat:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/16022716-der-tagesspiegel-pater-klaus-mertes-die-kirche-leidet-an-homophobie-homosexualitaet-wird-verschwiegen-007.htm

Wörtlich: "Jesuit Pater Klaus Mertes sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Die Kirche leidet an Homophobie. Homosexualität wird verschwiegen. Kleriker mit dieser Neigung sind unsicher, ob sie bei einem ehrlichen Umgang mit ihrer Sexualität noch akzeptiert werden."

Was genau soll das denn mit dem Mißbrauch durch zwei Jesuitenpater zu tun haben? Einer von ihnen hat ja an seiner nächsten Schule direkt Mädchen befummelt, wie die ZEIT meldete. Wer Kinder mißbrauchen will, der mißbraucht Jungs an Jungsschulen und Mädchen an Mädchenschulen und was kommt, an gemischten Schulen. Es geht letztlich um einen eklatanten Machtmißbrauch an Schutzbefohlenen - und der wird hier unter Hinweis auf "kirchliche Homophobie" unter den Tisch gekehrt. Und dieser Machtmißbrauch betrifft ebenso die Täter, welche Jungs zwangen, vor ihnen zu onanieren, wie die Täter, die Mädchen an den Po tatschen und wie sämtliche Personen, denen dieses Verhalten von den Opfern geschildert wurde und die nichts unternahmen, um diesen Machtmißbrauch zu stoppen. Das wäre doch mal ein neuer Angang: Die Machtphobien in der Kirche. Meiner Ansicht nach wäre das erheblich schmerzhafter - aber käme der Sache doch sehr viel näher als jämmerliche Verweis auf Homophobie "der Kirche". Besonders "homophob" scheinen die Täter ja nun nicht gewesen zu sein. Wer die kirchliche Morallehre verkündet, wird wohl nicht im Keller ihm anvertrauten Jungs zum Schau- Onanieren abkommandieren oder kleine Mädchen angrapschen, sollte man denken.
Monika M. (Gast) - 2. Feb, 18:51

"Mängel in einer Pädagogik festzustellen heißt ja nicht die kirchliche Sexualmoral als solche in Frage zu stellen, sondern die Art und Weise, wie diese jungen Menschen vermittelt werden soll. (Oder?) "

Es ist doch kein "Mangel" in der Pädagogik , wenn "die Art und Weise der Vermittlung" exakt das Gegenteil des angestrebten Inhalts dieser Pädagogik ist. Es ist einfach eine Bankrotterklärung. Statt das zuzugeben (brutalstmöglich) fragt Pater Mertes sich (und die Kirche), wortreich dieses: Wie könnte man jungen Menschen besser die katholische Sexualmoral nahebringen als durch Zwang zu sexuellen Spielchen? Ja wie nur? Vielleicht, indem man nicht auf die Sexualmoral der katholischen Kirche schimpft, sondern sie vermittelt und selbst lebt. Das wäre doch das Ei des Kolumbus!
nerone (Gast) - 3. Feb, 08:37

"Vielleicht, indem man nicht auf die Sexualmoral der katholischen Kirche schimpft, sondern sie vermittelt und selbst lebt." Ich würde mich schwer tun jetzt allen Jesuiten zu unterstellen, sie lebten eine andere Sexualmoral, bzw. schimpften auf die Kirche. Ich sehe es nach wie vor nicht als erwiesen, dass Mertes gegen die Sexualmoral argumentierte. Ich verstehe ihn nach wie vor als jemanden, der nach Lösungen sucht, wie man den jungen Leuten Inhalte und Werte vermitteln kann. Weiter unten schreibt Inge richtig, es ginge hier auch um das Thema Machtmissbrauch.

Ich verstehe nicht wieso ich mich hier in die Rolle des Verteidigers jenes Paters aus Berlin drängen lasse? Ich meine: Seht ihr denn nicht, dass da einer mit der Wahrheit ringt? Und zudem ist er auch noch katholisch! Sicherlich werden sich manche in dem Skandal bestätigt sehen und die Medien werden dies bedienen. Fakt ist, die Kirche kann hier in diesem, wie in anderen Fällen (Pölten, Irland, Erziehungsheime in den 50/60er Jahren, etc. pp.) nur noch defensiv handeln (Meine Meinung: selber schuld).

Und Mertes denkt darüber laut nach, wie es 1. dazu kommt, dass sich dieses Muster (des späten Schuldeingeständis) durchbrechen kann. 2. Wo die Strukturen für Machtmissbrauch angelegt sind. und 3. Ob die Pädagogik so ausgerichtet ist, dass sie Machtmissbrauch begünstigt (Das steckt für mich in der Aussage die Elsa weiter unten zitiert: "Die Rede ist von Tabuisierung, der Stigmatisierung von Homosexuellen und dem Versuch, „die Sexualität einzelner gezielt zu steuern und zu beeinflussen“. Rektor Mertes sprach von einem deutlichen Hinweis auf sexuelle Übergriffe „in verblümter Sprache“. Dass niemand darauf reagiert hat, nannte Mertes „eine pädagogische Katastrophe"")

Tabuisierung und Stigmatisierung sind nach meinem Verständnis ebenso Mittel zur Macht, wie z.B. Sexualität. So verstehe ich Mertes an diesem Punkt. Es war in dem Missbrauchszusammenhang ja auch von seltsamen Kerzen die Rede, die entzündet werden sollten, wenn der Schüler masturbiert hatte (Ich habe die Geschichte ehrlich nicht verstanden, aber so ähnlich war das wohl.) Das die Jungs dazu gezwungen sahen solches zu machen verstehe ich eh nicht. Aber es war ein Machtinstrument (auf welches sich der Inhalt der Aussage auch beziehen kann). Liebe Elsa, und jetzt sag mir bitte nicht, dass masturbierende Jungs zwangsläufig schwul sind, sonst müsste ich mein Selbstbild revidieren und ein ernsthaftes Gespräch mit meiner Frau und meinen Kindern führen...
ElsaLaska - 3. Feb, 10:00

@nerone

>>Liebe Elsa, und jetzt sag mir bitte nicht, dass masturbierende Jungs zwangsläufig schwul sind<<

Sagmal, wie lange liest du hier jetzt schon mit? Was für einen Eindruck mache ich auf dich? Den einer geistig Behinderten?
Im Verlauf dieser Debatte kommst du mir schon zum zweiten Mal mit einer doch etwas merkwürdigen Unterstellung, für die du keinerlei Anhaltspunkte hast, nennst meinen Namen, erfindest eine mögliche Aussage von mir, die du dir einfach mal so ausdenkst, warum weiß ich nicht.
Findest du das in Ordnung?
nerone (Gast) - 3. Feb, 11:24

@Elsa,
Ich habe einen Zusammenhang in deiner Fragestellung gesehen in Bezug auf die in derselben Aussage formulierten Stigmatisierung der Homosexualität. Mir erschien dies das Reizwort zu sein, welches dich zu der Fragestellung veranlasste: "Doch wenn ich das so lese, so klingt es mir mehr nach der Klage von sich als homosexuell empfindenden Schülern an einer katholischen Schule über die Lehre der Kirche zur Sexualmoral als nach Hinweisen auf Missbrauch?" Auf "das als Klage von sich als homosexuell empfindender Schüler" bezog sich meine Einlassung die ich an dich gerichtet hatte. (Wahrscheinlich machen nachträglich eingefügte Smilies da jetzt auch nichts mehr gut. - Ganz ernst war dieser letzte Satz jedenfalls nicht gemeint. Andererseits arbeiten wir doch hier ständig mit Unterstellungen hinsichtlich dessen was der Mertes gesagt hat, gesagt haben könnte oder meinte oder gemeint haben könnte. Das ist wohl die Achillesverse an dieser Debatte über Mertes Aussagen, die wir nur in Teilen kennen.

Jedenfalls wollte ich dir nichts unterstellen und bitte benenne mir noch die erste Unterstellung, damit ich aus der Geschichte etwas lernen kann.
Monika M. (Gast) - 3. Feb, 13:42

@ nerone

Dieser Thread steht geradezu unter dem Motto dieses Vorwurfs. Nochmal wörtlich:

"Die Kirche leidet an Homophobie. Homosexualität wird verschwiegen. Kleriker mit dieser Neigung sind unsicher, ob sie bei einem ehrlichen Umgang mit ihrer Sexualität noch akzeptiert werden."

Es geht aber überhaupt nicht um "die Kirche", das ist eine eklatante Ablenkung seitens Pater Mertes. Es geht auch mitnichten um Homosexualität. Denn die Täter sind nicht homosexuell. Worum es geht, ist der unsägliche Umgang mehrerer (inzischen schon 3 allein am Canisius) jesuitischer Patres mit Sexualität überhaupt. Und dass offenbar der Jesuitenorden überhaupt kein Problem mit der höchst bedenklichen Praxis einiger Patres hatten. Diese WURDE offenbar akzeptiert, so weit, dass man die betreffenden Patres gewähren ließ und erst als es unumgäglich erschien, sie direkt weiter an andere Schulen oder Lehreinrichtungen vermittelte. Wenn Sie Einblicke nehmen wollen, bekommen Sie diese auf der Website eines der Opfer, auf denen sehr viele ehemalige Schüler des Canisius diesen Vorwurf bestätigen:

http://www.spreeblick.com/2010/01/28/sexueller-missbrauch-am-canisius-kolleg-berlin/

Was soll dann das o.a. Ausweichmanöver ? Metres instrumenalisiert darin den von Elsa genannten Brief von Opfern, die sich damals zeitnah in einem höchst verklausulierten Brief an Schulleitung und Erzdiözese gewandt hatten - und einfach nicht gewagt hatten, offener zu formulieren. Auf diesen Hilferuf hat damals weder der Schulleiter, noch der Orden noch die Diözese auch nur reagiert. Und zwar ganz sicher nicht aus Gründen der kirchlichen Homophobie oder der Ausgrenzung von "Homosexuellen" (es waren immerhin auch Mädchen unter den Opfern), wie Mertes es jetzt als Kern des Problems darstellt. Bleibt die Frage, warum er den Fokus auf DIESEN Punkt setzt und damit die Ranke-Heinemann-Apologetik im Blätterwald in Gang setzt, welche "die homophobe katholische Kirche" geisseln. Wenn Sie die vielen Opfereinträge auf o.a. Website ansehen, werden Sie erkennen, dass viele von ihnen genauso empört über die Eröffnung dieses Ersatzkriegsschauplatzes sind. Mit Aufklärung hat das überhaupt nichts zu tun - eher mit Ablenkung. Und da fragt man sich eben: Warum?
ElsaLaska - 3. Feb, 19:41

@nerone

Schon okay. Ich habe überhaupt NICHT verstanden, wieso du mir einfach unterschieben wolltest, dass ICH behaupten oder denken würde, Masturbation habe irgendwas mit Schwulsein zu tun. War wohl ein rhetorisches Stilmittel oder anders gemeint von dir.
Dann ist es auch für mich okay. Entschuldige bitte.

Das mit dem Schwulsein hat übrigens originär Pater Mertes aufs Tablett gebracht, deshalb ja auch der ursprüngliche Eintrag. Dass jemand mit der Wahrheit ringt, den Eindruck kann man in der Tat haben - die Vorgehensweise ist jedoch mehr als fragwürdig, worauf Monika M. ja direkt oberhalb auch nochmal schlüssig hinweist.
ElsaLaska - 2. Feb, 19:12

Zusammenhang

Ich denke, ich kann jetzt einen Zusammenhang zu den von mir zitierten Äußerungen herstellen. Und zwar fand ich auf der Märkischen Allgemeinen diesen Hinweis:

>>Damalige Canisius-Schüler hatten 1981 in einem offenen Brief an Schul- und Ordensleitung in sehr vorsichtigen Worten die Sexualpädagogik am Kolleg kritisiert. Die Rede ist von Tabuisierung, der Stigmatisierung von Homosexuellen und dem Versuch, „die Sexualität einzelner gezielt zu steuern und zu beeinflussen“. Rektor Mertes sprach von einem deutlichen Hinweis auf sexuelle Übergriffe „in verblümter Sprache“. Dass niemand darauf reagiert hat, nannte Mertes „eine pädagogische Katastrophe“.<<

Das könnte erklären, wie Mertes zu seiner Aussage kam. Allerdings entzieht sich mir immer noch die Logik des Ganzen. Ich möchte niemandem Unrecht tun. Doch wenn ich das so lese, so klingt es mir mehr nach der Klage von sich als homosexuell empfindenden Schülern an einer katholischen Schule über die Lehre der Kirche zur Sexualmoral als nach Hinweisen auf Missbrauch? Ich habe extra ein Fragezeichen gesetzt.

Ich habe langsam das Gefühl, die Vorfälle werden in eine gewisse Richtung hin instrumentalisiert, und ich hoffe, ich liege damit komplett falsch.

Inge Lütt (Gast) - 2. Feb, 19:52

Ach was

Ich las weiter oben, dass ein Mann einem anderen gestanden habe, dass ihm eher der Knabenhafte denn der Wurzelsepp die Phantasie cis- und transalpin der Gürtelschnalle anrege. Ja, und?

Ist beispielsweise ein prominenter Regisseur, der gerichtsbekannt mindestens einem jungen Mädchen deutlich zu nahe kam (um den Tatbestand mal ganz besonders zu verharmlosen), ebenfalls automatisch der "normale" (im Sinne von häufigste) Phänotyp eines heterosexuellen Mannes? Nö, nöch? Auch wenn die Titelbilder am Kiosk diesen Gedanken nahelegen könnten.

Gewiss, ich kann mich irren: Aber was an den betreffenden Schulen geschehen ist, wäre meiner Meinung nach eher unter der Rubrik "Machtmissbrauch" zu subsumieren. Ich glaube nämlich nicht, dass es an einer gemischten Schule nicht zu Übergriffen gekommen wäre. Wer sich Kindern und Jugendlichen gegenüber in sexuellen Dingen falsch verhält, tut das - meiner Meinung nach - nicht, weil er homosexuell (oder, im anderen Fall heterosexuell) ist, sondern weil er (oder eventuell auch sie, um mal die Möglichkeit auch zu nennen) seine (ihre) Macht missbraucht.
ElsaLaska - 3. Feb, 01:38

Dass der eine Pater ja auch ein Mädchen- oder mehrere - missbraucht hat, spricht doch Bände. Solchen Leuten ist es doch piepegal, ob ihnen Männlein oder Weiblein unter die Finger kommen, wie ja bereits mehrfach erwähnt worden ist. Dass sich manche ältere Schwule vornehmlich zu Knaben im Teenageralter - aber meistenteils eben nicht zu KINDERN - hingezogen fühlen, mag so sein. Es gibt ja auch Heteros, die es mit erwachsenen Frauen nicht aufnehmen können und wollen, sondern Lolitas vorziehen (keine Kinder, sondern eben sehr junge Frauen). Das ist doch aber kein Phänomen - auch nicht die von Johannes erlebte erwähnte Beziehung - das man einfach mal so mit Missbrauch von Autoritätspersonen wie Lehrern an den ihnen Anvertrauten gleichsetzen kann? Das hat doch nämlich eine ganz andere Qualität! Da ist doch von Freiwilligkeit und gegenseitigem Einverständnis zu einer wie auch immer zu bewertenden "Beziehung" keine Rede mehr? Das liegt doch auf der Hand, sonst hieße es ja nicht Missbrauch.
Inge Lütt (Gast) - 3. Feb, 13:29

Eine semantische Anmerkung

Das so häufig zu lesende Wort "Missbrauch" hat für mich einen gewaltigen Haken. Was wäre denn das positive Gegenteil? Der "Gebrauch" von Menschen, sei es in sexueller oder anderer Hinsicht, kann es ja wohl nicht sein.
Monika M. (Gast) - 3. Feb, 13:53

@ Inge Lütt

Die Frage löst sich sofort, wenn Sie sie von der so verfehmten katholischen Sexualmoral her beantworten. Das positive Gegenteil wäre "Verantwortung".
str (Gast) - 4. Feb, 10:08

Ich glaube die Frage stellt sich gar nicht - man muß nur wenig nachdenken, dann begreift man, was Gebrauch wäre. Eben all das was erlaubt ist.
str (Gast) - 4. Feb, 11:07

">>Damalige Canisius-Schüler hatten 1981 in einem offenen Brief an Schul- und Ordensleitung in sehr vorsichtigen Worten die Sexualpädagogik am Kolleg kritisiert. [...] Rektor Mertes sprach von einem deutlichen Hinweis auf sexuelle Übergriffe „in verblümter Sprache“. Dass niemand darauf reagiert hat, nannte Mertes „eine pädagogische Katastrophe“.<<

Das könnte erklären, wie Mertes zu seiner Aussage kam. Allerdings entzieht sich mir immer noch die Logik des Ganzen. Ich möchte niemandem Unrecht tun. Doch wenn ich das so lese, so klingt es mir mehr nach der Klage von sich als homosexuell empfindenden Schülern an einer katholischen Schule über die Lehre der Kirche zur Sexualmoral als nach Hinweisen auf Missbrauch?"

Ja, das sehe ich auch so. Sollte dieser Brief wirklich als Hinweis auf sexuelle Übergriffe" gemeint gewesen sein, dann kann ich nur sagen: selbst schuld, wenn Euch niemand versteht, denn hätte man schon deutlicher werden müssen.

Viel eher war der Brief eine Beschwerde darüber, daß es überhaupt soetwas wie Sexuelmoral gibt und daß sie in der Schule vertreten wird. Und in eine solche Richtung gehen auch die Aussagen von Herrn Mertes.

Fazit: manche Leute nehmen die Mißbrauchsfälle noch immer nicht ernst, nur als Mittel zum Zweck abweichende Meinungen zu unterdrücken.
ElsaLaska - 4. Feb, 21:51

>>Viel eher war der Brief eine Beschwerde darüber, daß es überhaupt soetwas wie Sexuelmoral gibt und daß sie in der Schule vertreten wird. Und in eine solche Richtung gehen auch die Aussagen von Herrn Mertes.<<

Wenn ich das zu Ende denke ... kommt nix Gutes bei raus.
Monika M. (Gast) - 5. Feb, 11:13

ElsaLaska - 5. Feb, 11:21

Das ist ja geil.

Apostolische Visitation!
str - 5. Feb, 12:33

Was sollte eine Apostolische Visitation bringen?

Sie würde nichts erreichen (weil die Betreffenden sich mal kurz in ihre Löcher verkriechen werden), dem Papst aber als "Vorgehen in eigener Sache" zu Lasten gelegt.

Was dieser Jesuit sagt ist aber natürlich unerträglich. (Aber angesichts der dümmlichen Kommentare bei kath.net muß man hinzufügen "dieser" und "andere" Jesuiten, nicht einfach "die Jesuiten".)
ElsaLaska - 5. Feb, 12:46

Das ist doch nur die Spitze des Eisberges, würde ich mal tippen.
str - 5. Feb, 13:21

Eine Verständnisfrage:

Willst Du die ganz SJ bzw. einzelne Provinzen visitieren lassen oder nur das Canisiuskolleg?

Wegen was soll visitiert werden, wegen der Mißbrauchsfälle oder wegen der kirchenfeindlich-bis-häretischen Äußerungen?
ElsaLaska - 5. Feb, 13:30

Da geht ja wohl beides auf bemerkenswerte Weise Hand in Hand, oder?

Ja, keine Ahnung. Muss man das offiziell-formal trennen?
str - 5. Feb, 13:35

Trennen muß mans nicht, ich hatte es zuerst nur als Reaktion auf die grauenhaften Kommentare verstanden ... für eine "Mißbrauchs"-Visitation gibt es wohl Vorbilder (St. Pölten). Und bei der SJ müßte es wohl der Papst selbst tun (das anordnen), wenn ich es auch gerne sehen würden, daß unsere Bischöfe auch mal was täten.
christian (Gast) - 5. Feb, 14:05

Was ist denn an diesem Interview so schlimm - abgesehen von dem Eintreten für Frauenordination und dem dümmlichen Seitenhieb gegen den Papst? Auf kath.net tut man in den Kommentarspalten grad so, als würde die (jesuitische) Welt untergehen!
str - 8. Feb, 10:08

Christian,

aber das ist doch schon schlimm genug.

Allerdings gebe ich Dir, was die kath.net-Kommentare angeht, völlig recht. Aber dort herrscht sowieso meistens die schrille Aufgeregtheit - Kommentare auf der Artikelseite zu erlauben war IMHO keine so tolle Neuerung.
nerone (Gast) - 4. Feb, 08:47

Hinweis zur gestrigen Sendung beim dradio, welches die verschiedenen Meinungen zu dem Thema des Missbrauchs gut abbildet und auch die Fragen im Zusammenhang mit dem Thema formuliert.

http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/02/03/dlf_20100203_1915_4ce9db71.mp3

susi (Gast) - 7. Feb, 21:58

macht

@inge lütt:
das ist doch der zentrale punkt: der missbrauch von macht (verantwortung?) und im pädagogischen bereich kommt noch der missbrauch des vertraues von schutzbefohlenen hinzu.

der priester hat aufgrund seiner herausgehobenen stellung auch eine herausgehobene verantwortung und ja insbesondere gegenüber kindern auch eine besondere macht.

entsprechend sind wohl die verletzungen, die hier zugefügt wurden. und man braucht nicht viel phantasie um sich vorzustellen, wer opfer wird. der sohn des vorstandsvorsitzenden?
str - 8. Feb, 10:11

"man braucht nicht viel phantasie um sich vorzustellen, wer opfer wird. der sohn des vorstandsvorsitzenden?"

Das halte ich dann eher für Phantasie. Warum sollte der Sohn des Vorstandsvorsitzenden nicht genauso Opfer werden können?

PS. Ich weiß das es schwer ist, aber kann man bitte mehr darauf achten, wenn man auf ein Posting antwortet, auch an richtiger Stelle zu antworten (eben z.B. da wo Inge Lütt geschrieben hat) und nicht an anderer.

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