Der Aufbruch nach dem Niedergang. [I]
In seinem ermutigenden Artikel "Der Aufbruch nach dem Niedergang" in Komma, 73, 2010, S. 96, schreibt der Philosoph und vaticanista Dr. Armin Schwibach, Rom, über das katholische Internet:
"... mit [seinen] ständig wachsenden, auf die Initiative der einzelnen Glieder des getauften und mündigen Gottesvolkes zurückgehenden Informationsportalen und einer "Blogosphere", in denen es gegenüber einem topfigen Amts-, Sitzungs- und Gremienkatholizismus sowie einer institutionalisierten Bewegungsmentalität sehr lebendig zugeht ... Sind diese Gläubigen, die kein Blatt vor den Mund nehmen ... dann "Konservative"? Die Welt des Netzes zeigt die Grenzen dieser klischeehaften Definitionen auf. ... Sie brechen alle Schemen, und es wird deutlich, dass es in der Kirche nichts Nichtssagenderes als eine derartige Klassifizierung [konservativ, traditionalistisch, papstreu, betend, lebend aus den Sakramenten usf.] gibt. Es geht nicht darum, konservativ oder fortschrittlich zu sein, sondern sich in den Schritt der Kirche und ihrer Lehre zu begeben, ihn mitzuhalten, im absoluten Vertrauen auf den Nachfolger Petri und sein Lehramt. Dies ist nämlich jenseits aller Ideologien das wahrhaft Befreiende. Und gerade das ist es, was Exponenten einer in ihrer Geschichte in Nichts aufgearbeiteten 68er-Generation wohl nicht begreifen können."
Der Aufbruch nach dem Niedergang. Weihrauch kann auch im Internet gerochen werden. Von Armin Schwibach. Komma-Magazin Nr. 73, 2010, S. 98
"... mit [seinen] ständig wachsenden, auf die Initiative der einzelnen Glieder des getauften und mündigen Gottesvolkes zurückgehenden Informationsportalen und einer "Blogosphere", in denen es gegenüber einem topfigen Amts-, Sitzungs- und Gremienkatholizismus sowie einer institutionalisierten Bewegungsmentalität sehr lebendig zugeht ... Sind diese Gläubigen, die kein Blatt vor den Mund nehmen ... dann "Konservative"? Die Welt des Netzes zeigt die Grenzen dieser klischeehaften Definitionen auf. ... Sie brechen alle Schemen, und es wird deutlich, dass es in der Kirche nichts Nichtssagenderes als eine derartige Klassifizierung [konservativ, traditionalistisch, papstreu, betend, lebend aus den Sakramenten usf.] gibt. Es geht nicht darum, konservativ oder fortschrittlich zu sein, sondern sich in den Schritt der Kirche und ihrer Lehre zu begeben, ihn mitzuhalten, im absoluten Vertrauen auf den Nachfolger Petri und sein Lehramt. Dies ist nämlich jenseits aller Ideologien das wahrhaft Befreiende. Und gerade das ist es, was Exponenten einer in ihrer Geschichte in Nichts aufgearbeiteten 68er-Generation wohl nicht begreifen können."
Der Aufbruch nach dem Niedergang. Weihrauch kann auch im Internet gerochen werden. Von Armin Schwibach. Komma-Magazin Nr. 73, 2010, S. 98
ElsaLaska - 10. Sep, 22:00
Sehr schön -