So sieht es aus.
Und wenigstens wird es jetzt auch mal breit angesprochen. Und diskutiert.
>>Die heutigen irakischen Christen sind als Nachfahren der Urchristen seit dem 2. Jahrhundert im Irak zu Hause. Mit ihrer eigenen Geschichte, (aramäischen) Sprache, Kultur und Religion unterscheiden sie sich als ethnische Gruppe von der arabischen Mehrheitsgesellschaft. Seit April 2003 sind sie Opfer einer langen Liste von Gräueltaten: Geistliche werden entführt und ermordet, um die Gläubigen einzuschüchtern und die Moral der Gemeinden zu brechen. In fast allen Teilen des Landes kommt es zu Verstümmelungen, Folterungen (einschließlich Kreuzigungen) und Enthauptungen von Christen.
Selbst Säuglinge, Kinder und Jugendliche werden nicht geschont. Mädchen werden mit Muslimen zwangsverheiratet. Junge Frauen werden entführt und vergewaltigt, worauf es zu Selbstmorden kommt. Auf über drei Dutzend Kirchen wurden Bombenanschläge verübt. Enteignungen von Christen sind gängige Praxis. Im Markt von Dora (Bagdad) wurden im Jahr 2005 500 Geschäfte assyrischer Christen in Brand gesetzt. 2007 lösten Enteignungen und Morddrohungen islamistischer Milizen einen Exodus aus. Inzwischen ist das Dora-Viertel „christenrein“. <<
Ganzer Artikel auf WELT-online.
>>Die heutigen irakischen Christen sind als Nachfahren der Urchristen seit dem 2. Jahrhundert im Irak zu Hause. Mit ihrer eigenen Geschichte, (aramäischen) Sprache, Kultur und Religion unterscheiden sie sich als ethnische Gruppe von der arabischen Mehrheitsgesellschaft. Seit April 2003 sind sie Opfer einer langen Liste von Gräueltaten: Geistliche werden entführt und ermordet, um die Gläubigen einzuschüchtern und die Moral der Gemeinden zu brechen. In fast allen Teilen des Landes kommt es zu Verstümmelungen, Folterungen (einschließlich Kreuzigungen) und Enthauptungen von Christen.
Selbst Säuglinge, Kinder und Jugendliche werden nicht geschont. Mädchen werden mit Muslimen zwangsverheiratet. Junge Frauen werden entführt und vergewaltigt, worauf es zu Selbstmorden kommt. Auf über drei Dutzend Kirchen wurden Bombenanschläge verübt. Enteignungen von Christen sind gängige Praxis. Im Markt von Dora (Bagdad) wurden im Jahr 2005 500 Geschäfte assyrischer Christen in Brand gesetzt. 2007 lösten Enteignungen und Morddrohungen islamistischer Milizen einen Exodus aus. Inzwischen ist das Dora-Viertel „christenrein“. <<
Ganzer Artikel auf WELT-online.
ElsaLaska - 6. Nov, 21:29