Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Das Beste, was ich heute zum Tage las,

beinhaltete auch ein Chesterton-Zitat.

Es ist ein Eintrag, der zum Gedenken an die Gefallenen aufruft, zum ehrenden Gedenken an alle gefallenen Soldaten, nicht nur diejenigen der Allierten.
Der Heilige Vater hat heute nicht nur derjenigen gedacht, die Europa aus dem Würgegriff der Nazis befreit hatten, sondern auch der deutschen Soldaten, die er als Opfer des Krieges bezeichnet hatte, die in dieses "Kriegsdrama" hineingezogen worden sind. Danke dafür, denn eine solche Bemerkung ist nicht selbstverständlich und wird, auch wenn sie häufig den Tatsachen entsprochen hat - freilich gab es auch die TÄTER, sonst wäre es gar nicht zum D-Day gekommen - , in gewissen Kreisen auch nicht gerne gehört.

Das Chesterton-Zitat:

>>A soldier surrounded by enemies, if he is to cut his way out, needs to combine a strong desire for living with a strange carelessness about dying. He must not merely cling to life, for then he will be a coward, and will not escape. He must not merely wait for death, for then he will be a suicide, and will not escape. He must seek his life in a spirit of furious indifference to it; he must desire life like water and yet drink death like wine. No philosopher, I fancy, has ever expressed this romantic riddle with adequate lucidity, and I certainly have not done so. But Christianity has done more: it has marked the limits of it in the awful graves of the suicide and the hero, showing the distance between him who dies for the sake of living and him who dies for the sake of dying.”<<

Der ganze Eintrag auf Frank Weathers Blog hier.

Nachtrag: Und diese Seite lesen - mit historischen Dokumenten.
Fidelis (Gast) - 7. Jun, 03:37

Das hat in der Tat Seltenheitswert, dass auch mal an die deutschen Soldaten gedacht wird. Mir ist dieses ganze Gedenken an den D-Day viel zu eindimensional. Gerade auch diese Selbstverleugnung von offizieller deutscher Seite. Bei den Siegermächten kann ich ja noch verstehen, dass sie ihren Triumph feiern.

Die deutschen Offiziere, die wenige Wochen später gegen das NS-Regime geputscht haben, waren auch nicht für eine militärische Niederlage Deutschlands. Sie wollten die NS-Tyrannei und die Verbrechen beenden, aber keine Kapitulation der Wehrmacht.

Das muss man auch mal unterscheiden.

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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