Interview mit Don Nicola Bux.
Für Il Foglio gab es wohl kürzlich ein Interview mit Don Nicola Bux zum Vaticanum II und der FSSPX.
Auf katholisches.info kann man es in deutscher Übersetzung nachlesen.
Ein Auszug:
>>Jene, die das Zweite Vatikanische Konzil von der Geschichte der Kirche isoliert und im Widerspruch zu dessen eigenen Absichten überbewertet haben, sollten sich nicht als Kritiker aufschwingen zum Beispiel des Ersten Vatikanischen Konzils oder des Konzils von Trient. Es gibt jene, die behaupten, die Dogmatische Konstitution Dei Filius des Ersten Vatikanischen Konzils sei durch die Dogmatische Konstitution Dei Verbum des Zweiten Vatikanischen Konzils verdrängt und ersetzt worden. Das ist Phantatheologie.
Mir scheint hingegen jene eine gute Theologie, die sich die Frage nach dem Wert der Dokumente, ihrer Lehre und ihres Sinngehalts stellt. Beim Zweiten Vatikanischen Konzil gibt es Dokumente von unterschiedlicher Bedeutung und daher auch von unterschiedlicher verbindlicher Kraft, die verschiedene Grade der Diskussion zulassen. Der Papst sprach 1988, als er noch Kardinal Ratzinger war, von der Gefahr, das Zweite Vaticanum in ein „Superdogma“ zu verwandeln. Nun hat er mit der „Hermeneutik der Erneuerung in der Kontinuität“ einen Maßstab geliefert, um die Frage der Bewertung anzugehen und nicht um sie zu abzuschließen. Man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein. Die Konzile, alle Konzile und nicht nur das Zweite Vaticanum, sind im Gehorsam anzunehmen, aber man kann mit Intelligenz jene Teile, die zur Glaubensdoktrin gehören, von jenen unterscheiden, die zu kritisieren sind. Nicht zufällig hat Benedikt XVI. das „Jahr des Glaubens“ angekündigt. Der Glaube ist der Maßstab, um das Leben der Kirche zu begreifen.<<
Auf katholisches.info kann man es in deutscher Übersetzung nachlesen.
Ein Auszug:
>>Jene, die das Zweite Vatikanische Konzil von der Geschichte der Kirche isoliert und im Widerspruch zu dessen eigenen Absichten überbewertet haben, sollten sich nicht als Kritiker aufschwingen zum Beispiel des Ersten Vatikanischen Konzils oder des Konzils von Trient. Es gibt jene, die behaupten, die Dogmatische Konstitution Dei Filius des Ersten Vatikanischen Konzils sei durch die Dogmatische Konstitution Dei Verbum des Zweiten Vatikanischen Konzils verdrängt und ersetzt worden. Das ist Phantatheologie.
Mir scheint hingegen jene eine gute Theologie, die sich die Frage nach dem Wert der Dokumente, ihrer Lehre und ihres Sinngehalts stellt. Beim Zweiten Vatikanischen Konzil gibt es Dokumente von unterschiedlicher Bedeutung und daher auch von unterschiedlicher verbindlicher Kraft, die verschiedene Grade der Diskussion zulassen. Der Papst sprach 1988, als er noch Kardinal Ratzinger war, von der Gefahr, das Zweite Vaticanum in ein „Superdogma“ zu verwandeln. Nun hat er mit der „Hermeneutik der Erneuerung in der Kontinuität“ einen Maßstab geliefert, um die Frage der Bewertung anzugehen und nicht um sie zu abzuschließen. Man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein. Die Konzile, alle Konzile und nicht nur das Zweite Vaticanum, sind im Gehorsam anzunehmen, aber man kann mit Intelligenz jene Teile, die zur Glaubensdoktrin gehören, von jenen unterscheiden, die zu kritisieren sind. Nicht zufällig hat Benedikt XVI. das „Jahr des Glaubens“ angekündigt. Der Glaube ist der Maßstab, um das Leben der Kirche zu begreifen.<<
ElsaLaska - 26. Apr, 19:22
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