für das große Geschenk dieses einzigartigen Tages.
Secretum meum mihi.
"... denn Liebe ruft Liebe hervor. " Teresa von Avila
ElsaLaska - 15. Okt, 23:31
Ich bin heute Nacht um 3 Uhr aufgestanden, seither so gut wie wach - naja, eine Stunde habe ich ein bisschen gedöst - und immer noch kein Stück müde. Ich werde nie mehr schlafen müssen. Von gestern auf heute. Wo ich unter 10 Stunden sonst nicht mal weiß, wie ich heiße.
Ich bin jetzt genauso drauf wie dieser Typ aus dem Bond-Film, der Zeitungsverleger. Wie war das noch? Der schläft nie.
Immer 24 Stunden wach. Der Morgen stirbt nie?
Toll!
ElsaLaska - 14. Okt, 23:02
bin ich nervös. *schüttelt ihre Familienpackung Baldrian*
ElsaLaska - 13. Okt, 20:51
Ich bin todmüde. Der lange Donnerstag steckt mir in den Knochen, da habe ich über 8 Stunden gecoacht, und was mir wirklich das Genick gebrochen hat war eine Kundin, die ich satte 3 Stunden bearbeitet habe, dass wir einen Lebenslauf ohne auffällige Lücken hinbekommen. Man glaubt es nicht, wieviel Zeit es für eine Bewerbung braucht, selbst wenn schon erste Entwürfe da sind. Den Lebenslauf optimieren, das Anschreiben zielgerichtet formulieren auf eine zuvor online recherchierte Ausschreibung, ein Passbild schießen, mit der Bildbearbeitung gestalten, ausdrucken lassen alles, und - hier gab es mal jede Menge Zeugnisse, das ist eher die Ausnahme - die Zeugnisse kopieren, alles zusammen sortieren, einheften, unterschreiben lassen, versandfertig machen, im Dialog mit dem Arbeitssuchenden bleiben, ihn mit einbeziehen, das geht wirklich nicht in 20 Minuten, obwohl es sich doch nach so wenig anhört. Egal, nach all dem Gerödel und "Ich muss die Zwischenräume vereinheitlichen, das erlaubt die Word Formatierung zwar momentan noch nicht und wird ein Riesengefummel, machen Sie doch derweil mal eine Zigarettenpause" - Es soll ja perfekt werden - danach hat man viereckige Augen und Kreuzweh. Aber ich will echt nicht klagen, ich hatte bisher nur Jobs, bei denen es darum ging, irgendetwas WEGzuarbeiten, damit es halt erledigt ist, hier kann ich am Ende der Session eine oder mehrere Bewerbungsmappen fertig dem Arbeitssuchenden mitgeben zum Einwerfen und mich darüber freuen, jemandem wenigstens in dieser Hinsicht geholfen zu haben. Natürlich - ob es dann zu einer Anstellung kommt oder nicht, da steck ich nicht drin, aber ich habe mein Bestes getan, um eine einwandfreie Bewerbermappe zu erstellen für Leute, die weder die Mittel (PC) noch das Knowhow haben, um sich ädaquat präsentieren zu können.
Und das ist das Besondere an dieser Arbeit. Es geht nicht drum, irgendeinen Arbeitsberg zu minimieren, sondern Menschen individuell zu unterstützen und die Dinge zu optimieren, und das gibt mir, obwohl ich auf dem Zahnfleisch gehe, ein großartiges Gefühl.
ElsaLaska - 12. Okt, 22:45
noch was, von dem ja in letzter Zeit nicht mehr viel Lesenswertes kam:
Tribunal der Selbstgerechten, auf spiegel.de.
Da sind ein paar herrliche Seitenhiebe auf Schreinemakers drin und dann diese gelungene Formulierung:
"Als Eva Herman nach genau 55 Minuten von Kerner aus dem Studio komplimentiert wurde ("Ich entscheide mich für die anderen drei Gäste und verabschiede mich von Eva Herman"), hatten sich alle Selbstgerechten nicht nur am falschen Objekt abgearbeitet, es endete auch eine der längsten Antifa-Sitzungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es ist ein Antifaschismus, der sich von seinem eigentlichen Gegenstand längst verabschiedet hat und dort am besten gedeiht, wo es keinen Faschismus gibt: in einem virtuellen Raum des wohlfeilen Widerstands."
ElsaLaska - 10. Okt, 20:49
hat unheimlich viel Spaß gemacht. Anstrengend, weil ich früh aufstehen musste und supernervös war, aber die beiden Frauen, die ich gecoacht hatte, waren wirklich sehr motiviert und wir konnten die einzelnen Bewerbungen regelrecht "erarbeiten" und hatten prima Ergebnisse. Ich hatte heute mal das Gefühl, Menschen wirklich helfen zu können. Vieles muss ich mir freilich auch noch selbst erarbeiten, meistens Routinen halt, aber meine berufliche Erfahrung bei Daimler Chrysler, als ich fast ein Jahr lang sämtliche eingehenden Bewerbungen in einer der größten Produktionsstätten Deutschlands selbstständig bearbeitet habe, die ist einfach Gold wert.
Die Kollegen sind freundlich, hilfsbereit und sehr nett.
Ausschlaggebend für meine Zufriedenheit war aber das Gefühl, anderen Menschen mit meinen Fähigkeiten (Internet, EDV, Briefgestaltung, Sprachkompetenz) weiterhelfen zu können. Das schreibt man so selbstverständlich hin und klingt auch so gewöhnlich, bewirkt aber ein zutiefst erfüllendes Gefühl, genau wie der Umstand, dass ich mit den ratsuchenden Menschen recht gut umgehen konnte (ich sehe mich selbst ja immer so ein bisschen als Einzelkämpfer und Eigenbrötler - das bin ich aber scheinbar gar nicht).
Eine rundweg positive Bilanz für diesen ersten Einsatztag. Dass ich nicht täglich antreten muss, kommt mir auch entgegen. Zwei bis drei Tage der Woche sind in Ordnung, als freie Mitarbeiterin kommt man mir da auch entgegen. Das einzig Blöde ist, dass ich schon gleich wieder ins Bett muss, um gut früh rauszukommen - obwohl, ich komme eigentlich NIE gut früh raus, von daher spielt es keine Rolle, ob ich um 11 oder um 12 schlafen gehe. :)
ElsaLaska - 9. Okt, 21:19
Ich singe ja nie groß, aber eben hab ich grad den Abspann des gefühlt schlechtesten Bond-Films aller Zeiten mitgesungen, Titelsong: For your eyes only von Sheena Easton.
Trotz der handlungsarmen Handlung (*gg*) ein schöner Song.
Gelegenheit, auf die
Bondseiten von Hallalla zu verlinken mit allen Songs bis zu "Die another Day" inklusive.
ElsaLaska - 7. Okt, 00:33
ausgerechnet
diese Klitsche Siemens will mir was über "
verantwortliches Handeln", auf neudeutsch corporate responsibility, erzählen: Siemens Caring Hands *schlägt sich auf die Schenkel*
ElsaLaska - 5. Okt, 10:22
Jetzt sind wir mal am Zuge, jetzt gibts mal KEIN DDR-Quiz und auch kein Rotkäppchen-Sekt, niemand heult wegen Spreewälder Gurken rum, nein, die "Welt" hat ein "BRD-Quiz" aufgelegt:
Wie gut kennen Sie das sympathisch rückständige Land, das 1990 unterging?
Gefunden bei
fono.
ElsaLaska - 3. Okt, 21:40