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Francois Gérard: St. Teresa [d' Avila]



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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
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Mittwoch, 2. Mai 2007

...

Bin ich Elsa Tichy - Notebookpilotin, galaktisches Marketingwunder, Held von Arbeit!

*ächz*

Besides: twoday ist ja mal wieder mächtig on speed heute, was? Diese Cluster-Server sind ja wahre America's Cup Rennboote, unglaublich.
Das ist auch schön hier, wenn man jetzt einen Beitrag abschicken möchte, dann kommt die Rennleitung mit der gelben Fahne:
JavaException: java.lang.RuntimeException: org.jgroups.TimeoutException: TimeoutExeption

Da müsste jetzt der Cluster-Server die Stirn in Falten legen, bei dem Wort "Timeout". Vielleicht ist er so schnell, dass er die Java Runtime Exception einfach überrollt hat. Intergalaktisch schnell. Da guckt sich das Java noch über die Schulter und wundert sich und kommt gar nicht mehr mit.
Blödigkeit!

Und jetzt dann: Maximum thread count reached.
Die sind ZU schnell. Das ist mal klar.

Ja leck mich doch am ... Krieg ich den Eintrag vielleicht heute nochmal abgeschickt???

Jetzt wieder Javaerror, jetzt dann wieder Maximum reached. Immer abwechselnd. Als ob die Server on speed wären, sozusagen ...

*schnarch* Geht nicht. Er nimmts nicht ... Ist sich Frechigkeit!
Seit einer Viertelstunde wartet diese Mitteilung auf ihre Publikation.
Sicher, die Welt dreht sich weiter, auch ohne dass sie ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Auch das Web 2.0 wird ohne sie gut auskommen, weiß ich DOCH.
Trotzdem wäre es nett, wenn ich jetzt mal posten dürfte.
Wirklich.
Galaktische Sabotage ist das doch ... 20 Minuten ...

Das stimmt ja nicht ...

dass Dante die Orte Fonte Avellana und Portonuovo besucht hat.
Es ist nur überliefert worden und man nimmt an, dass er diese beiden Orte kannte, weil er sie erwähnt (wenigstens F. A.), wenn er im 21. Gesang (ich nehm mal die Online-Gutenberg-Ausgabe zur Hand) schreibt:

Dies trug das Wort des Seligen mir auf,
Drum ließ ich demutsvoll von diesen Fragen
Und fragte nur nach seinem Lebenslauf.

"Zwischen Italiens beiden Küsten ragen
Gebirge, Tuscien nah, so hoch empor,
Daß unter ihren Höh’n die Wolken jagen.
In ihnen springt ein Bergeshöcker vor,
Catria genannt, und drunter liegt die Öde,
Die Gott zu seinem echten Dienst erkor."

Also begann er seine dritte Rede
Und fuhr dann fort: "Dort stärkt’ ich meine Kraft
Im Dienste so, daß ich der Speisen jede
Mit nichts mir würzt’ als mit Olivensaft;
Dort hat Beschauung mir in vielen Jahren
Bei Hitz’ und Frost Zufriedenheit verschafft.
Fruchtbare Felder für den Himmel waren
Im Klosterbann – jetzt wuchert Unkraut dort,
Und wohl geziemt sich’s, dies zu offenbaren.
Pier Damian war ich an jenem Ort.
(Petrus Peccator lebt’ in Unsrer Lieben
Frau’n heiI’gem Kloster an Ravennas Bord.)

Es spricht also der Hl. Petrus Damianus, das Kloster Fonte Avellana liegt tatsächlich am Berge Catria und Petrus Damiani war dort um 1040/50 (?) Abt, dieser Ort ist eindeutig identifiziert. Der Hinweis auf das Kloster zu Unserer lieben Frau an der Küste in der Nähe von Ravenna scheint aber eher der Hinweis auf das Benediktinerkloster bei Faenza zu sein, Santa Maria Vecchia fuori la porta, und nicht auf dasjenige bei Ancona (wie ich es in einem Reiseführer über die Marken las). Ich meine, im Prinzip ist es wurscht, welches, die Gegend war damals voll mit Benediktinerklöstern, man kam gar nicht um sie herum, einerseits, weil Norcia, also Nursia, ganz in der Nähe ist und andererseits, weil die Benediktiner im Norden wohl verfolgt wurden (auch das wieder eine Info aus einem Reiseführer, ich habs nicht nachgeprüft).
Jetzt schau ich mal in das italienische Original ...

In quel loco fu' io Pietro Damiano,
e Pietro Peccator fu' ne la casa
di Nostra Donna in sul lito adriano.

Da steht nur lito adriano, als nix von Küste bei Ravenna, aber der Übersetzer dachte sich wohl, dass nur das Kloster von Faenza gemeint sein konnte, in dem er, Damiani, als "Petrus der Sünder" auf der Rückreise von Ravenna, starb.

Gut also. Und wo war jetzt Dante?
Laut den Chroniken der Kamaldulenser von Santa Croce di Avellano hat er 1318 in Bosone di Gubbio Quartier genommen und man geht davon aus, dass er damals auch das Kloster Santa Croce besucht hat. Vielleicht, weil die Mönche dort schon damals für ihr Skriptorium berühmt waren ...

Also jedenfalls: Goethe war NICHT hier, das ist gesichert.

Es regnet.

Ringrazio Dio! Schon seit einem Monat warten wir auf Regen, der Boden hat tiefe Risse, und gestern gewitterte es ringsum, aber kein Regen. Vorhin fing es an, es ist dieser seidige, perlenschnurfeine Regen, der fast ohne Wolke auszukommen scheint. Man bemerkt ihn kaum. Aber wenn er vier Stunden anhält, dann ist der Boden wieder satt.

Ich liebe das ja.

In einem Interview mit Oliver Jahn gefunden, warum Ijon Tichy in diesem merkwürdigen osteuropäischen Deutsch-Slang spricht (Es ist aber ein Zitat, also nicht von dem Interviewer direkt gestellt, sondern nur verlesen worden, das ist ein Unterschied):
"Warum wurde die Serie nicht in einem vernueftigen Deutsch verfasst? In Zeiten, wo immer mehr in Deuschland lebende Menschen unsere Sprache nicht richtig beherrschen, auch noch so ein Auslaenderdeutsch! Sorry das kann ich nicht verstehn und gut heissen. Soll as ein Tribut an Stanislaw sein? Meiner Meinung nach wuerde sich Stanislaw im Grabe umdrehn."

Nein, das ist kein Tribut an Stanislaw Lem, das ist eine Verbeugung vor der (den Anfängen der) russischen Raumfahrt UND den osteuropäischen Sci-Fi-Autoren alter Schule und ICH als Slawistin, und ich hau jetzt mal meinen TITEL in die Waage (M.A.), finde das göttlich, literarisch, passend und einfach genial mitgedacht. Auch Burgess in seinem Clockwork Orange hat mit den Mitteln der slawisch-anklingenden Kunstsprache gespielt und was wäre Clockwork Orange (das ich übrigens nie wieder sehen will und auch nicht lesen werde) ohne das moloko, das britva, die droogs und das nadsat!

Und ich muss mal anmerken, dass ich es Leid bin, jedem Deppen die Welt zu erklären, der nur in Kategorien wie "Unsere Sprache, unsere Grammatik,in der heutigen Zeit, aber sollte Ijon Tichy nicht seinen Müll trennen" zu denken vermag, als gäbe es keine Verweise, keine Zitate, als wäre das nicht alles ein Spiel.
Nein, es ist blutiger Ernst. Leprastation Karachi ist vielleicht ernster, aber Hartz IV sorgt auch für freie Zeit. Die offensichtlich nicht für Bildung genutzt wird.
Deshalb sollte Ijon Tichy, um vorbildlich für unsere Rente zu sorgen und bundesdeutsche Versorgniserträger zur Friedlichkeit zu verruhigen, ja auch mindestens drei Kinder haben.
Und zwar möglichst von mir.

Das Farnese-Komplott [150]

Die Tage vergingen. Eingebunden in den strikten Ablauf von Gebets- und Arbeitszeit im klösterlichen Rhythmus verlor ich ein Ziel nicht aus den Augen: Zu fliehen. Wenn es mir doch nur gelingen würde, eine Nachricht zu schicken, eine SMS, ein Fax, einen Brief - aber daran war nicht einmal zu denken. Das Kloster verfügte weder über Festnetztelefon noch Internet. Um einen Brief heraus zu schmuggeln, brauchte ich eine Verbündete - und die hatte ich nicht. Meine Arbeit bestand darin, in einem formlosen grauen Gewand, dessen Stoff mir juckende Ekzeme auf den Schulterblättern und Hüften verschaffte, die Böden zu wischen.
Über die geografische Lage des Klosters wusste ich immer noch nicht genau Bescheid, vermutete aber, dass es sich in einem Unterkreis des Infernos befinden musste, den Dante vergessen hatte, zu beschreiben. Je länger ich darüber nachdachte, desto plausibler schien mir diese Vorstellung. Erklärte sie doch schließlich auch, warum Bianca, die große strega, mächtigste Seherin, die die Familie Farnese je hervor brachte, nicht längst schon meinen Aufenthaltsort ausfindig gemacht hatte. Wenn nicht sogar Konsens im Hause Farnese bestand, mich hier auf ewig verrotten zu lassen. Wieso man mir überhaupt eine solche Wichtigkeit beimaß, versuchte ich vergeblich zu begreifen. Gut, wenn Micheles Plan aufgehen und Lorenzo erst zum Kardinal erhoben, danach der nächste Santissimo Padre auf dem Heiligen Stuhl werden sollte, müsste er zunächst Estefanio aus dem Weg räumen. Doch nicht mich! Für mich gab es in dieser Zeit keinen Zweifel: Vielleicht spielte Lorenzo tatsächlich mit dem Gedanken, seine Ämter und Würden niederzulegen, aber während dem Anschlag auf den verstorbenen Papst und die Krise danach hatte sich doch deutlich abgezeichnet, dass er immer nur im Interesse seiner Familie und der Kirche handeln würde.
Auf derlei Art drehten sich meine Gedanken während dieser Tage und Wochen im Kreis.
Es wurde auch nicht besser, als ich schließlich, ich war gerade in der Bibliothek beschäftigt und unbeobachtet, in den verstaubten Regalen einen historischen Adelsalmanach entdeckte. Verfasst von einem gewissen Luca della Torre im Jahre 1898.

Ich warf den Putzlappen in den Eimer, wischte mir die Hände an meiner Schürze ab und öffnete den Wälzer unter dem Buchstaben F.
Der Eintrag über die Farnese befand sich dort an erster Stelle.

... in der männlichen Linie (dokumentiert) zurückgehend auf das 11. Jahrhundert, Stammsitz Castrum Farneti, bei Orvieto. Die Farnese nehmen für sich in Anspruch, ihre Abstammung von der weiblichen Seite her bis auf das altrömische Patriziergeschlecht der Claudier zurückverfolgen zu können (Familienlegende, nicht verlässlich dokumentiert). Weiter soll eine wenig bekannte Sibylla - neben den zehn berühmten - , die eine Felsgrotte in den Abruzzen bewohnte, zu den weiblichen Ahninnen zählen. Das Geschlecht der Farnese hat, bemerkenswerterweise ohne über all zu vielen Landbesitz zu verfügen, nicht nur mächtige Inquisitoren, berühmte Kardinäle und einige Päpste gestellt, sondern auch zahlreiche Seherinnen, Hebammen und weise Frauen hervorgebracht. Man sagt den Farnese, sowohl den Männern wie Frauen, große Verführungskraft nach, gepaart mit einem gehörigen Maß an Skrupellosigkeit und der Bereitschaft, für die Ziele der Familie, die oft genug im Laufe der Jahrhunderte mit dem römischen Klerus verknüpft waren, nicht nur das eigene Schicksal, sondern auch dasjenige anderer preiszugeben ...

Ich klappte das Buch mit einem Knall zu, öffnete das bleiverglaste Fenster und warf es mit weitem Schwung hinunter in den Kräutergarten.

>[151]

< Das Farnese-Komplott [149]

<<[1]

cantare

Persönliche Vorsätze...
Naja, mit einem Wort: Weniger. Möglichst enthalten...
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:28
Fastenzeit Advent
Ad Str: 1917 ist nicht ganz richtig. Schon Pius X....
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:20
Liegekreuz
Hier http://1.bp.blogspot.com/_ QL25W80JzPY/StME5VYqTAI/AA AAAAAAAx4/OC4Mt9JZ9WU/s160 0-h/Erntedank.jpg gibt...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 14:46
"Ab wann die verloren...
"Ab wann die verloren gingen wird nicht gesagt, obwohl...
str (Gast) - 27. Nov, 11:55
Ja, das stimmt. Jeder...
Ja, das stimmt. Jeder Sonntag unterbricht das Fasten....
str (Gast) - 27. Nov, 11:41
Der Süßkram...
Der Süßkram sollte sowieso erst am 25. Dezember...
str (Gast) - 27. Nov, 11:36
Früher (TM) hat...
Früher (TM) hat die adventliche Fastenzeit sogar...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 10:04
@Sarah
Woher hast du denn gehört, dass es einen zweiten...
Birgitt Kerz (Gast) - 27. Nov, 09:44

la bocca

 

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