Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

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"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

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"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Islamisches Kulturzentrum auf Ground Zero.

Mal vorab: Diese Diskussion kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn die Angehörigen der Opfer, immer noch traumatisiert, dieses Bauprojekt nicht wünschen, dann hat es da überhaupt gar keine Diskussion zu geben. Umsomehr, als es hier überhaupt nicht um Religionsfreiheit geht, sondern um Rücksichtnahme auf Gefühle von Betroffenen. Ground Zero steht jeder Religionsgemeinschaft offen, und keine hat ihn zu okkupieren.
Das zum einen. Zum anderen ABER, davon erfahre ich gerade über eine Facebookgruppe mit rund 15.000 Sympathisanten, gab es jedoch auf Ground Zero eine christliche Kirche, die während der Anschläge zerstört worden ist, St. Nicholas. Dazu die Information der Gruppe:

>>Since 1922, St. Nicholas Church had stood as a quiet sanctuary of prayer and reflection amidst the tumultuous and bustling crossroads of commerce. For the past nine years the Port Authority of New York/New Jersey has used bureaucratic obstacles and false promises to hinder the rebuilding of the St. Nicholas Church.
This must end and it must end now!<<

Die Gruppe fordert ZUERST den Wiederaufbau von St. Nicholas, und ich finde, zu Recht.
Morgenländer (Gast) - 25. Aug, 20:43

Die Fakten sind andere

Es fällt mir schwer, die Argumentation des Beitrags nachzuvollziehen. Das beginnt schon damit, dass die Fakten nicht korrekt wiedergegeben werden:

"Islamisches Kulturzentrum auf Ground Zero"

Der Bau soll nicht auf Ground Zero errichtet werden, sondern zwei Blöcke davon entfernt. Und von einer 'Okkupation' des Groudn Zero kann schon mal gar keine Rede sein, um so weniger, als am gleichen Ort schon vor dem 11. September eine Moschee gestanden hat.

"Wenn die Angehörigen der Opfer, immer noch traumatisiert, dieses Bauprojekt nicht wünschen..."

Nach den mir bekannten Meldungen gibt es sehr wohl auch Angehörige, die keine Einwände gegen den Bau des Kulturzentrums haben.

Und man sollte nicht vergessen: Unter den Opfern des islamistischen Terroranschlags waren auch Muslime. Werden die Gefühle der Angehörigen dieser Opfer nicht auch verletzt, wenn man ihren Glauben mit der widerwärtigen Ideologie von Terroristen in Verbindung bringt?

Die Dinge sind also nicht ganz so einfach, weshalb eben doch, anders als im Artikel gefordert, Diskussion nötig ist.

ElsaLaska - 25. Aug, 20:57

@Morgenländer

>>Der Bau soll nicht auf Ground Zero errichtet werden, sondern zwei Blöcke davon entfernt. Und von einer 'Okkupation' des Groudn Zero kann schon mal gar keine Rede sein, um so weniger, als am gleichen Ort schon vor dem 11. September eine Moschee gestanden hat.<<

Gut. Wo ist sie jetzt? Wurde sie denn am 11. September 2001 zerstört? So wie St. Nicholas? Dann kann man ja auch BEIDES wiederaufbauen. Nix dagegen.

>>Nach den mir bekannten Meldungen gibt es sehr wohl auch Angehörige, die keine Einwände gegen den Bau des Kulturzentrums haben.<<

In dem Fall zählen aber diejenigen, die sich, und ich gehe davon aus, dass es nicht wenige sind, dagegen aussprechen, weil es ihnen einfach nicht behagt. Weil sie in ihrem seelischen Empfinden gestört werden. Wenn sich Wertschätzung immer auf die Andersdenkenden erstrecken sollte, dann eben besonders auf die, die in dieser Sache ANDERS denken als diejenigen, die sich nicht gestört fühlen.

>>Und man sollte nicht vergessen: Unter den Opfern des islamistischen Terroranschlags waren auch Muslime. Werden die Gefühle der Angehörigen dieser Opfer nicht auch verletzt, wenn man ihren Glauben mit der widerwärtigen Ideologie von Terroristen in Verbindung bringt?<<

Das ist ein klassisches Problem anderer Leute. Wenn Katholiken heute in Nordirland wieder einen Terroranschlag machen würden, wären meine Gefühle auch verletzt. Eventuell würde ich dafür auch diskriminiert und angefeindet. Life is hard and then you die.

>>Die Dinge sind also nicht ganz so einfach, weshalb eben doch, anders als im Artikel gefordert, Diskussion nötig ist.<<

Nö. Wenn die Mehrheit dagegen ist und der Aufbau einer christlichen Kirche, die zerstört wurde, seit 9 Jahren behindert wird, sehe ich keinerlei Diskussionsbedarf. Dann baut man diese Kirche schön wieder auf, und dann kann man ja überlegen, welche interreligiösen netten Begegnungszentren man noch so installieren oder dort anhängen möchte, inklusive muslimischer, jüdischer, Zen-buddhistischer usw. Meiner bescheidenen Ansicht nach könnte man das auch dann alles prima und besser vermitteln als diesen Alleingang.
str - 31. Aug, 10:03

"Das ist ein klassisches Problem anderer Leute. Wenn Katholiken heute in Nordirland wieder einen Terroranschlag machen würden, wären meine Gefühle auch verletzt. Eventuell würde ich dafür auch diskriminiert und angefeindet. Life is hard and then you die."

Tut mir leid, aber wenn ich mir den Blog des letzten Dreivierteljahres so anschaue, nähmst Du eben eine andere Haltung ein, Elsa. Wir hatten da Katholiken, die Verbrechen begingen und Du hast Dich zurecht über die Kollektivbeschuldigungen und Halbwahrheiten echauffiert. Zu recht, zu recht!!! Das solltest Du jetzt auch anderen zugestehen, aber darum geht es in Wirklichkeit gar nicht:

"Nö. Wenn die Mehrheit dagegen ist"

Quatsch. Die "Mehrheit" (von was) geht es überhaupt nichts an. Genausowenig wie es irgendeine Mehrheit angeht, was ich gerade in meinem Zimmer tue oder nicht. Einzelne und Gruppen haben Rechte, ganz unabhängig von der Mehrheit.

"und der Aufbau einer christlichen Kirche, die zerstört wurde, seit 9 Jahren behindert wird"

Blockiert da die Mehrheit? Muß man sich dann dieser nicht unterwerfen? Wie ist das nun?

"Dann baut man diese Kirche schön wieder auf, und dann kann man ja überlegen ... Meiner bescheidenen Ansicht nach könnte man das auch dann alles prima und besser vermitteln als diesen Alleingang."

Könnte man! Aber müßte man auch? Sind es denn Moslems, die den Kirchenaufbau blockieren? Oder sind es Christen und Atheisten, die sich einem Wiederaufbau der auf Ground Zero zerstörten Moschee verweigern würden? Und was, wenn man sich über das interreligiöse Getue nicht einig wird, sollen dann einfach alle religiösen Bauten ruhen. Und Mr Dawkins und andere Religionshasser lachen sich derweil ins Fäustchen.
Morgenländer (Gast) - 25. Aug, 21:37

@Elsa:

"Wenn die Mehrheit dagegen ist und der Aufbau einer christlichen Kirche, die zerstört wurde, seit 9 Jahren behindert wird, sehe ich keinerlei Diskussionsbedarf."

Dieses Argument nachzuvollziehen fällt mir schwer.

Die USA sind keine Ochlokratie, sondern ein demokratischer Rechtsstaat, und in dem entscheiden nicht Mehrheiten (welche?), sondern die zuständigen Institutionen. Und diese haben den Bau des Kulturzentrums bereits genehmigt.

Den Hinweis auf Nordirland greife ich gern auf: Dem Terror der IRA sind viele Dutzend Menschen zum Opfer gefallen; sollte deshalb der Bau eines katholischen Gemeindezentrums etwa in Bellykelly untersagt werden? Die Mehrzahl der Muslime verabscheut den islamistischen Terror doch ebenso wie wir Katholiken den der IRA.

Stefan (Gast) - 25. Aug, 21:46

Ach?!? Tun sie das?
Ich habe noch nie von einer muslimischen Demo gegen den Terror, gegen Gewalt gehört. Vermutlich mein Fehler!

Ich empfände einen solchen Bau in der Nähe von Ground Zero einfach als empörend, zumal nach einer so kurzen Zeit - mir fehlen da die Worte.
ElsaLaska - 25. Aug, 21:53

@Morgenländer

Eh, entschuldige bitte, aber du glaubst also tatsächlich, dass der Mehrheitswillen des Volkes gleichzusetzen ist mit der Herrschaft des Pöbels, während so "integre" Institutionen wie kommunale Bauämter und Genehmigungsbehörden nach Maßgaben objektiven Rechts entscheiden? Nichts anderes entnehme ich deinem Verweis auf die "USA keine Ochlokratie" - wovon träumst du denn nachts? Ist dir klar, wie solche "hehren Institutionen" für gewöhnlich entscheiden? Einer kennt den anderen und der andere hat das Geld! Und zwar so viel Geld, dass für den einen noch gut was abfällt.

Natürlich sollte ein irisches katholisches Gemeindezentrum nicht gerade auf dem BLUTBODEN protestantischer Bombenopfer errichtet werden, das kann ich vollständig unterzeichnen und habe damit überhaupt kein Problem. Umgekehrt aber auch nicht. Was ist denn daran eigentlich so schwer zu verstehen!
str - 31. Aug, 10:11

"Ach?!? Tun sie das?"

Es tut auch überhaupt nichts zur Sache, ob DIE MOSLEMS generell und weltweit etc. sich distanzieren (sie tun es viel zu wenig)

Bestenfalls wäre es interessant, was die Erbauer der Moschee in NYC sagen, denn so wie ich nicht für Williamson, Tissier, Küng oder die CM-Tante haften will, so kann man Moslemgruppe A nicht dafür haftbar machen, was Moslemgruppe B über die Taten von Moslemgruppe C sagt.

Außerdem gibt es klare Rechtsvorschriften zur Bebauung von New York und diese sind einzuhalten. Die Meinung eines Bauherrn zu irgendetwas kommt darin nicht vor.

Rekurrieren auf einen (meist ja imaginären) Mehrheitswillen ist genau Ochlokratie und wenn dabei noch die Rechte des einzelnen zur Gestaltung der eigenen Verhältnisse negiert werden der schnellste Weg in den Totalitarismus. Zwar ein demokratischer Totalitarismus, aber das macht die Sache eher noch schlimmer.
Morgenländer (Gast) - 25. Aug, 22:23

@Stefan; @Elsa:

@Stefan:

"Ach?!? Tun sie das?"

Ich zitiere hier mal als eine Quelle unter Dutzenden das Fiqh Council of North America, das den islamistischen Terror wiederholt scharf verurteilt hat. So heißt es in einer Erklärung von Juni 2008 unter Bezug auf den Koran: "The unjust killing of a single person is equivalent to the killing of all humanity." Das Fiqh Council fährt fort, die islamistische Gewalt stehe im Gegensatz zu der Botschaft von Frieden, Liebe, Toleranz und Zusammenarbeit, die der Koran verkünde. Der Rat drückt dann sein tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen und Freunden der Opfer des 11. September aus.

@Elsa:
Vielleicht bin ich als ehrenamtlicher Verwaltungsrichter da ein bisschen voreingenommen, aber ja: Institutionen wie kommunale Bauämter und Genehmigungsbehörden entscheiden nach Maßgabe des objektiven Rechts, in den USA nicht weniger als hierzulande.

Das Volk drückt seinen Mehrheitswillen in der demokratischen Wahl seiner Repräsentanten aus; dafür gibt es Verfahren. Der angebliche 'Mehrheitswille' des amerikanischen Volkes drückt sich in Stimmungsbildern aus, die bei einem Baugenehmigungsverfahren zu Recht keine Rolle spielen.

ElsaLaska - 25. Aug, 22:33

>>Vielleicht bin ich als ehrenamtlicher Verwaltungsrichter da ein bisschen voreingenommen, aber ja: Institutionen wie kommunale Bauämter und Genehmigungsbehörden entscheiden nach Maßgabe des objektiven Rechts, in den USA nicht weniger als hierzulande>>

Ausgezeichnet. Dann kannst du mir ja sicher auch erklären, wieso St. Nicholas NICHT wiederaufgebaut wird.
str - 31. Aug, 10:24

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich zumindest habe noch nie was über St. Nicholas gehört.

Es wäre daher besser, wenn Du, Elsa, uns mal alle aufklärst (in einem eigenen Beitrag etwa), was es mit der Kirche auf sich hat und wer da blockiert und woran es liegt.

Ich halte das ganze für ein separates (wenn auch irgendwo vergleichbares) Thema, aber nicht für tauglich wegen eines Unrechts nun ein anderes zu fordern!
Benedetta (Gast) - 25. Aug, 22:49

Zur islamischen TOLERANZ

sag ich jetzt mal nichts, außer, daß der ISLAM keine Religion und schon gar keine friedliche ist, sondern eine Diktatur mit dem Ziel, die ganze Welt zu islamisieren. Das ist kein rassistischer Müll, sondern steht so im Koran.So.
Zweitens würde mich ebenfalls brennend interessieren, warum St. Nicholas nicht wieder aufgebaut wurde.

str - 31. Aug, 10:22

Benedetta,

"außer, daß der ISLAM keine Religion"

So und was denn dann? Wer vergibt denn solchen Religionsstatus?

Ist der Buddhismus eine (viele, grade westliche oder Pseudo-Buddhisten sagen er ist keine)? Ist das Judentum eine (Ruth Lapide sagte immer, es sei keine sondern ein Lebensstil)? Ist der Konfuzianismus eine (zu recht wird er eher als Philisophie gesehen)?

Und darf man sie deshalb schikanieren und verbieten?

Schau mal ins GG und Du wirst da nicht nur eine Religionsfreiheit finden, aber auch sehen, daß sie nicht unbegrenzt und absolut gilt.

Der Islam ist eine Religon und jeder Moslem hat das Recht auf Religonsfreiheit. Begeht er aber ein Verbrechen oder verletzt eine sonstige gesetzliche Pflicht, dann hat er die gleichen Konsequenzen zu tragen wie jeder andere auch. Ein islamischer Terrorist gehört genauso eingesperrt wie ein katholischer - heißt das nun, daß der Katholizismus keine Religon wäre?

Es ist grotesk und ekelhaft, soetwas gerade unter uns Katholiken zu hören, als Angehörige der wohl am meisten (und vor allem konsequenzenlos9 angefeindeten Religion weltweit.

Denkst Du, Benedetta, eigentlich auch einmal weiter als zum eigene Gartenzaun?
Morgenländer (Gast) - 26. Aug, 04:59

@Elsa; @Benedetta

@Elsa:

St. Nicholas liegt - anders als das geplante islamische Kulturzentrum - offenbar direkt auf dem Ground Zero. Für die Baugenehmigung ist hier eine ganz andere Behörde zuständig, nämlich die Hafenbehörde der US-Bundesstaaten New York und New Jersey, der die Word Tade Center Side gehört.

Die Verhandlungen zwischen dieser Behörde und der griechisch-orthodoxen Gemeinde St. Nicholas stehen in keinem inhaltlichen und formalen Zusammenhang mit dem Baugenehmigungsverfahren für das islamische Kulturzentrum. Sie miteinander in einen solchen Zusammenhang zu stellen, ist ein Wahlkampftrick zweier republikanischer US-Politiker, von denen sich einer gerade darum bemüht, in den Kongress gewählt zu werden.

@Benedetta

"Sag ich jetzt mal nichts, außer, daß der ISLAM keine Religion und schon gar keine friedliche ist."

Diese Behauptung wird dadurch nicht richtiger, dass man sie immer häufiger im Netz zu lesen bekommt. Ich möchte hier auf einige Worte des Heiligen Vaters verweisen, der in einem Interview auf dem Flug ins Heilige Land im Mai 2009 erklärte:

“Notwithstanding our diverse origins, we have common roots [...] Islam too was born in a world where both Judaism and the various branches of Christianity: Judeo-Christianity, Antiochene Christianity, and Byzantine Christianity were all present, and all these circumstances are reflected in the Koranic tradition, with the result that we have much in common in terms of our origins and our faith in the one God.” (L’Osservatore Romano: Weekly Edition in English, 13 May
2009, p. 2.)

fbtde - 26. Aug, 07:49

Hm. . .

ich habe das eben mit Interesse gelesen.
Und sehe keine Möglichkeit, den Wiederaufbau der Kirche (bin dafür) und den Bau der Moschee (bin dafür) miteinander zu verknüpfen. Es ist sachlich falsch, für die Verbrechen islamistischer Sauseköpfe eine ganze Religion haftbar zu machen. Ich finde, eine solche Moschee würde die Chancen der Aussöhnung, so sie denn notwendig ist, erhöhen (das gleiche gilt für die Kirche). Ein Junktim zwischen beiden Gotteshäusern dürfte den Bau beider Gebäude auf Dauer verzögern.
Vermutlich müssen wir uns ja hierzulande wiedermal mit einem anderen Sausekopf auseinandersetzen . . . . . (Th.S.)

Stefan (Gast) - 26. Aug, 09:49

Ich kann, mit Verlaub, dieses Gerede von einer wie immer gearteten Aussöhung echt nicht mehr hören.
Hat eine Moschee in Rom (in Rom!!! Gibt es ein Kapellchen in Mekka?) dafür gesorgt, daß die Moslemführer etwa die Regensburger Rede des Papstes auch nur gelesen hätten, bevor sie in ihrem gewohnt beleidigten und empörten Habitus loszeterten (Ausnahme : die islam. Theologen).
Sorgt der Bau einer Riesnmoschee in Köln (ausgerechnet Köln!) dafür, daß etwa die Öffnung der Paulus-Kirche in Tarsus von dem Verein, der hier die Moschee bauen darf, auch nur unterstützt wird?

Natürlich kann man wegen einiger "Sauseköpfe" nicht per se eine ganze Religion verantwortlich machen.
Aber man muß nur tagtäglich (!) in die Zeitung schauen (oder einen Blick in die Geschichtsbücher werfen) um zu verstehen, daß es eben nicht nur einige Sauseköpfe sind.
fbtde - 26. Aug, 11:03

Ich denke schon, dass die Heiliger-Krieg-Schwafler nicht für eine ganze Religion stehen können. Das ist eine unzulässige Vereinfachung. Und der Gestus, das eine gegen das andere Gotteshaus aufzurechnen, gefällt mir überhaupt nicht. Das kann nicht zu einem guten Ziel führen, gewiss nicht.
Für mich (dem muss man sich nicht anschließen) kann es nur darum gehen, dass sich Muslime und Christen besser verstehen. Dass sie miteinander reden, hier und dort miteinander feiern, vielleicht sogar miteinander beten, wenn sie es denn möchten. Ich rede gewiss keiner Gleichmacherei das Wort, überhaupt nicht - aber ich kann für mich mit meiner evangelischen Herkunft nicht in Anspruch nehmen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Soviel Demut ist wohl nötig, und zwar auf allen "Seiten".

ElsaLaska - 26. Aug, 11:18

Nun, wenn sich Muslime und Christen besser verstehen sollen, so torpediert jedenfalls dieses unbegreifliche Vorhaben das ganze Ziel erheblich. Und deshalb liegt es nahe, den Schluss zu ziehen, dass es den Befürwortern des Baus auch gar nicht darum geht, dass Muslime und Christen sich besser verstehen. Sonst hätte man das nämlich nicht gegen den Willen der Andersgläubigen durchgedrückt. Ergo geht es nur um Eigeninteressen.
str - 31. Aug, 10:32

Vergessen wir auch nicht, daß der Kirchenbau in der Türkei nicht durch böse Islamisten sondern eine säkularfaschistische Halbdiktatur (die neulich versucht hat die eigene Regierung zu verbieten) behindert wird.

Und die Christen weltweit haben größere Probleme, als ein Kapellchen in Mekka zu haben - wenn man bedenkt daß die ganze Stadt ein islamisches Heiligtum ist. Wollen wir dann auch eine Moschee im Vatikan?

Und warum "gerade in Köln"? Was sollte an Köln denn so besonders sein, das es gerade hier nicht sein darf. Weder Köln noch Deutschland ist für uns Christen oder Katholiken reserviert und wenn ich mich im NT oder den Kirchenvätern umschaue, ist das auch ganz richtig so.

Ja, Elsa hat recht, wenn sie sagt, den Moscheebau nun durchzudrücken, behindert den Dialog eher als ihn zu befördern. Das sollte man auch den Er-Bauern sagen, daß es schadet, auf ihrem Recht zu bestehen. Aber es ist dennoch ihr Recht. Wenn mir aber jemand mein Recht verweigert und sei es mit noch so klugen Nützlichkeitserwägungen, würde ich sehr bald sehr fuchsig werden.

Wenn die Moscheebauer nicht am Dialog etc. interessiert sind, dann sollte man das ebenso herausstellen, anprangern. (Und jemand der gerade Cordoba im Namen führt, ist es wohl nicht so recht.) Doch Recht bleibt dennoch Recht.

Irgendwie fällt mir auch gerade der Fall in Indien ein, wo ein Moschee zerstört wurde, um einem Tempel Platz zu machen. (Ort und Gottheit fallen wir gerade nicht ein.)
ElsaLaska - 31. Aug, 10:35

str, kriegst du dich jetzt bald wieder ein, oder möchtest du zu dem Thema ein eigenes Info-Portal eröffnen? *kopfschüttel*
Morgenländer (Gast) - 26. Aug, 13:08

@Elsa

"Sonst hätte man das nämlich nicht gegen den Willen der Andersgläubigen durchgedrückt."

Ist es pedantisch darauf hinzuweisen, dass von DEM Willen DER Andersgläubigen nicht die Rede sein kann? Unter den Befürwortern des Baus sind viele Christen, darunter der ehemalige Solicitor General Theodore Olson, dessen Frau am 11.09.2001 als Passagierin eines der entführten Flugzeuge Opfer des islamistischen Terrors wurde.

ElsaLaska - 26. Aug, 13:41

Ist es pedantisch, darauf hinzuweisen, wie ich weiter OBEN schon schrieb, dass es nicht um die Leute geht, die NICHTS dabei finden, dass der Bau errichtet wird, sondern um die, die sich daran stören? Wieso zählen die für dich eigentlich überhaupt nicht, dafür aber freilich Angehörige von Opfern, die sich dafür ausgesprochen haben?
Nochmal: Was ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass die Menschen in New York diesen Bau an dem vorgesehenen Ort mehrheitlich NICHT wünschen?
ICH kann das sehr gut nachvollziehen, wenn du es nicht kannst, okay, dir geht es halt ums Prinzip.Wenn der Islam so dialog- und versöhnungsbereit ist, wie immer gesagt wird, dann hat er ja jetzt die hervorragende Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen.
Ulrich (Gast) - 28. Aug, 00:36

St. Nunilo und Alodia,

hat Fr Z vorgeschlagen, könnten das Patronat einer zu errichtenden Kapelle neben der Moschee übernehmen.
Ich würde vorschlagen, dass *ULF vom Sieg* oder *ULF vom Rosenkranz* vielleicht auch anzudenken wäre - ich meine, warum benennt man denn das Zentrum denn gerade nach Córdoba?
Wenn ich arg böse wäre, würde ich vorschlagen, es nach Santiago zu benennen ... aber da würden sich alle aufregen.

thysus - 28. Aug, 10:24

Noch nie sind nach all den zahlreichen, bereits Tausende von Todesopfern und grässlich verstümmelte und verletzte Menschen fordernden islamischen Terroraktionen irgendwelche Gesten oder Äusserungen des Bedauern seitens verantwortlicher muslimischer Geistlicher erfolgt, von entsprechenden Massregelungen der eigenen Gläubigen ganz zu schweigen.
Wenn in Auschwitz neben dem Todeslager ein (wegen jüdischer Empfindlichkeiten unterdessen wieder aufgehobenes) Kloster des strengen Bussordens der Karmeliterinnen errichtet wurde, dann nicht als Geste arischen oder gar christlichen Triumphs, sondern als Ort der Sühne wegen dieser Untaten von sog. "Christen" und als Zeichen des Willens zur Versöhnung.
Und wenn in Nordirland auf "Blutboden" eine solche Gottesdienst- oder Sühnestätte errichtet würde, dann sicher nicht aus Freude über die getöteten Protestanten, sonder als strenge Mahnung gegen die Wiederholung solcher absolut gegen die Botschaft des Evangeliums gerichteter Mordtaten von Katholiken.
Das (vielleicht nicht immer geschickt formulierte) Unbehagen vieler Menschen jedoch gegen ein islamisches Zentrum in der Nähe von Ground Zero kommt aus dem garantiert nicht unberechtigten Gefühl heraus, ein solches Zentrum würde von vielen Moslems und ihrer Führer durchaus als Zeichen eines Sieges über die Christenheit gewertet werden (ich sehe noch immer die Fernsehbilder der ausgelassen tanzenden Bevölkerung in den Zentren des Nahen Ostens nach dem New Yorker Attentat!).

str - 31. Aug, 09:50

Kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen.

1. Das die Moschee nicht auf Ground Zero steht, wurde bereits vermerkt.

2. Hinterbliebene* und solche, die sich zu Opfervertretretern erklären, haben das gute Recht, die Sache zu finden wie sie es tun.

(*Von Opfern rede ich nicht, denn diese sind - von ein paar Ausnahmen vielleicht - nicht mehr unter den Lebenden.)

3. Aber sie haben nicht das Recht Moslems den Moscheebau zu verbieten.

4. Es geht eben doch um die Religionsfreiheit. Nach obiger Logik wäre es ein leichtes etwa der Katholischen Kirche* die Tätigkeit zu verbieten. Nicht generell aber halt an diesem Ort und an jenem Ort und an jenem Ort bis halt keiner mehr übrig ist. Je kleiner die Religionsgruppe ist desto schneller geht das - Religionsfreiheit gilt aber für alle, nicht für die dem Zeitgeist oder dem Volkszorn entsprechenden Gruppen.

(*Was heute der Islam ist, waren im Amerika des 19. Jahrhundert die Katholiken. Es gab sogar ganze Parteien gegen den bösen papistischen Einfluß.)

5. Das sich besagte Moslemgruppe unsensibel verhält finde ich auch. Aber dann muß man mit ihr reden, um sie davon abzubringen. Auf sie einzudreschen ist hier unproduktiv.

PS. Und was hat St. Nicholas damit zu tun? Hat irgendjemand einen Wiederaufbau verboten? (Wenn ja, sind es genauso solche Hohlköppe die nun den Moscheebau verbieten wollen.) Man kann beides aufbauen, wobei es bei der Moschee nicht direkt ein Wiederaufbau ist. Wenn sich aber niemand für den Wiederaufbau von St. Nicholas engagiert, dann sollte man eben jene (Katholiken/Christen) kritisieren, nicht Moslems, die nun mal an ihrem Gotteshaus interessiert sind.

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