Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

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Jetzt war es sogar in der Tagesschau.

Die oberdämliche, absolut idiotische Koran-Verbrennungs-Aktion irgendwelcher us-amerikanischer Freikirchler.
Ja, da kann man Atem schöpfen und so richtig den Lobpreis dafür anstimmen, dass wir - gottseidank -katholisch sind. Nicht, weil ich den Koran für ein unsterbliches Meisterwerk der spirituellen Literatur halte, aber weil es doch bitteschön ein Armutszeugnis ist, mit der Verbrennung eines Buches, das nun mal einer großen Anzahl von Menschen heilig ist, auf die Ermordung von 3000 Menschen zu reagieren. Es ist eine gewalttätige Ersatzhandlung, wie alle Bücherverbrennungen. Wenn der Islam gewisse Christen so anstinkt, dann besteht immer noch die reelle Möglichkeit, dagegen zu argumentieren, meinetwegen auch in der Weise, Karikaturen über ihn zu veröffentlichen, Westergaard wird ja nun extra geehrt, obwohl ich das auch nicht allzu brillant fand. Ich möchte meinen Glauben schließlich auch nicht verunglimpft sehen, etwa durch ein Titanic-Titelbild, und ich finde, das muss auch nicht sein. Wenn die Auseinandersetzung zwischen den Kulturen nur Knietritte und Bücherverbrennungen auf Lager hat, kann wohl nicht viel dabei herauskommen. Vielleicht muss es aber so sein, in einem Europa, dem nichts mehr heilig ist, weder das eigene, noch das andere Glaubensgut. Beim letztjährigen Schweigemarsch in Berlin gegen Abtreibung innerhalb der Gegendemo "1000 Kreuze in die Spree", übrigens beworben von den Seiten "Mut gegen Rechts", gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, wurde auch eine Bibel verbrannt. Natürlich, eine Kultur, die den Antifa-Kampf als Kampf für Abtreibung als Menschenrecht - sprich Recht auf Mord - versteht, darf auch im selbstverstandenen guten Sinne Bücher verbrennen. Dabei war es eigentlich noch allgemeiner Konsens, dass dies nie wieder auf deutschem Boden geschehen dürfe. Aber vielleicht heißt ja auch vom militanten Islam - Fahnen und Strohpuppen verbrennen, in Ermangelung von Büchern - siegen lernen. Für mich gilt aber: Ich möchte nicht, dass irgendwelche Homo- und Abtreibungradikalosnasen die Bibel verbrennen, als möchte ich auch nicht, dass irgendwelche durchgeknallten Christen den Koran verbrennen. Vor allem, weil sie sich dann zumindest die Berliner Bibelverbrenner von links noch mal richtig umgucken werden, was passiert, wenn sie ihren von Christen bislang lediglich als Sünde bezeichneten - was sie gar nichts angehen braucht, da sie keine sind - Lebensstil vor den Leuten durchsetzen möchten, die sich letztlich nicht damit begnügen werden, lediglich Kreuze in die Spree zu schmeißen.
Arminius (Gast) - 8. Sep, 21:13

Nicht vergleichbar

Man kann den Koran nicht mit der Bibel vergleichen. Eher mit Mein Kampf.

Abgesehen davon haben die Organisatoren diese Aktion ihr Ziel jedenfalls bereits erreicht. Die Medien der ganzen Welt berichten über die geplante Koranverbrennung und überall spielen die Mohammedaner wieder verrückt. Doch das müssen sie ertragen. Wir müssen die Mohammedaner schließlich auch ertragen.

ElsaLaska - 8. Sep, 21:20

Es ist auch nicht in Ordnung, Mein Kampf zu verbrennen. Das ist nicht die Auseinandersetzung und Debattenkultur, die man sich wünschen würde. Es geht einfach per se nicht an, Bücher zu verbrennen. Das kann man durchaus mal festhalten, auch wenn man mit dem Islam nicht einverstanden ist - und gerade eigentlich auch deshalb.
Sonst kann man es auch gleich lassen und lustige Strohpuppen anzünden als Vehikel des "Meinungstransports". Schließlich kann man sich letztlich die Strohpuppen auch sparen und gleich Leute lynchen. Okay, von daher gesehen, ist das mit den Büchern wieder okay.
str - 9. Sep, 11:04

Den Koran mit Mein Kampf gleichzusetzen wird dadurch nicht besser oder wahrer, daß man es ständig wiederholt.

Das ist genauso spinnert wie das Ansinnen der UL-Sekte vor einiger Zeit, die Bibel als jugendgefährdend zu verbieten.

Übrigens ist auch Mein Kampf nicht verboten.

Solchen Momente erinnern mich daran, daß ein gewisser Holländer eben doch - bei allen ungerrechtfertigten Gegenmaßnahmen gegen ihn - dennoch ein hirnblondiertes Irrlicht ist, dem man besser keine Macht in die Hand gibt.
johannes (Gast) - 8. Sep, 21:21

Übrings

die 1000kreuzeindiespreeidioten gibts immer noch. http://no218nofundis.wordpress.com/

ElsaLaska - 8. Sep, 21:24

Mich interessiert da: Steht uns Wolfgang Thierse und die von der Bundeszentrale und dem Stern et al. gefettete und gehypte asoziale Mut gegen Rechts-Seite noch dahinter?
Johannes (Gast) - 8. Sep, 22:14

Hab ich

mich auch schon gefragt. Scheints nicht. Dafür mal wieder die Femifaschisten von "pro" familia und der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin. Tinnitus-Liga für Abtreibung. Man sollte sich mal die Mitgliedsverbnde des DPWV ansehen. Oder die mal anschreiben.
Stefan (Gast) - 8. Sep, 22:33

Natürlich ist es nicht in Ordnung, irgendein Buch zu verbrennen - und wenn noch so großer Schund darinnen steht.

Mich langweilt diese öffentlich Hysterie maßlos - wie schön hoch das wieder geputscht wird.
Diese Verbennung wird den Fanatikern einmal mehr einen (willkommenen) Vorwand geben, weiter zu morden.

Eigentlich ist es erbärmlich, wie sich alle darüber ereifern. Wenn aber z.B. christl. Dörfer in Pakistan zuerst geflutet werden oder die armen Menschen dort erst zur Friedensreligion Islam konvertieren müssen, bevor ihnen geholfen wird - keinerlei öffentl. Kenntnisnahme in good old Europe.

Das wird man nicht miteinander vergleichen können, und dennoch bleibt, wie immer wenn es in der Geschichte und in den heutigen Tagen um den Islam geht, ein bitterer Nachgeschmack zurück.

Bee (Gast) - 8. Sep, 22:41

Ich will ja jetzt nicht den Ami-Versteher machen,

aber man muss sagen, dass das Verbrennen von Büchern, Schallplatten, Postern und Bibeln (jawohl auch Bibel) zur us-amer. Streitkultur gehört. Wir erinnern uns an die Beatels und das Interview, in dem dieser eine Satz, dass die Beatels bekannter (oder wars beliebter?) als Jesus wären, zu usaweiten Großfeuern von Beatels Platten, Postern und Kram führte. Regelmäßig ruft irgendeine Billy-Bobs Bible Ministry irgendwo in USA seine Mitgliederschaft zum Verbrennen von satanischen Übersetzungen der Bibel (alles was nicht King James ist) auf, um das Land geistlich zu reinigen. Eine zeitlang war es auch total in, sich auf ein Feld zu stellen und bestimmte Bibelstellen aus der Heiligen Schrift rauszureißen, ihren Inhalt als wider-christlich laut zu verdammen und anschließend zu verbrennen. Auch gerne genommen wird die Verbrennung von Klamotten, die Symbole des Wandelns im Fleisch sind, wie da wären Musik, Videos, Musikvideos, Zeitschriften, Bücher, unschickliche Kleidung.... sucht euch was aus, am Vorabend oder am Tag der Taufe (oder anders geartete Aufnahme in die Gemeinde, falls man die Taufe für ein römisch-heidnisches Ritual hält- kein Scherz, gibts). Der Tuppes, der da übrigens den Lauten macht, muss im Moment total medienwirksam sein, um Spender aufzutreiben, weil - so weit ich weiß- es noch eine Gemeinde in Köln gibt, die gerne ihre Kohle zurück hätte, nachdem der gesalbte Prediger dort vorallem sich selber mich materiellen Gütern gesegnet hat. Oder auch einfacher, der Typ ist wohl vor einigen Jahren dort mit der Gemeindekasse durchgebrannt.

bea (Gast) - 9. Sep, 04:34

außerdem hat seine gemeinde exakt (naja ungefähr) 50 Mitglieder... das so am Rande!
str - 9. Sep, 11:08

Bei allem Abscheu gegen diese Aktion (die man durch absolut nichts rechtfertigen kann), ist es aber doch so, daß der Schaden nicht zuletzt (Understatement!) durch die Medienberichterstattung entsteht.

Wenn man Ende, Moslems deshalb gewaltätig werden, werden unsere Großmedien diesen US-Fundamentalisten verantwortlich machen.

Ein Stück Wahrheit ist zwar daran, aber die ersten Verantwortlichen für Gewalt sind immer die Gewalttäter (und die zweiten, dritten, vierten, siebenhundertdreiundvierzigstens auch), dann kommt irgendwann der Provokateur aber eben auch seine sich über ihn echauffierenden Helfershelfer, Zeitungen und Fernsehsender.

Norbert (Gast) - 14. Sep, 05:10

Ist der Islam denn Religion ?

Liebe Elsa,
ich lese aus Deinem Beitrag eine Zurückhaltung gegen eine Islamkritik, die aus einer allgemein antireligiösen Position heraus argumentiert. Diese verurteilt den Islam, weil er eine Religion mit klaren Regeln ist und wendet sich damit implizit auch gegen das Christentum und die Kirche. Dagegen scheinst Du eine Solidarität der Religionen zu stellen und aus dieser Argimentation heraus scheinst Du diese Aktion abzulehnen. So habe ich es verstanden und ich finde den Gedanken christlich und ehrenwert.

Auf der anderen Seite wird er dem Phänomen Islam aber nicht gerecht. Der Islam hat zwar mit den anderen Religionen viel gemeinsam, aber er ist konkret-historisch auch Kampfbewegung. Er stellt sich als Feind zur Welt nicht nur im spirituellen Sinn (wie das auch unsere Kirche tut oder zumindest tun sollte) , sondern im militärischen Sinn. Das wesentliche Merkmal des konkret-historischen Islam ist der Djihad.

Ob es neben oder über dem konkret-historischen, militärisch-kriegerischen Islam einen spirituellen Islam gibt, geben kann oder geben sollte, ist nicht unser Problem. Diese Debatte brauchen nicht wir führen, sondern die, die sich zum Islam bekennen.

Geschichtlich hat sich der Islam gegenüber den bestehenden Religionen eindeutig als physischer, militärischer Feind positioniert, er verdient unsere Solidarität nicht. Als Christen müssen wir uns natürlich um Feindeliebe bemühen, das ist in diesem Fall eine schwere Übung.
Norbert (Gast) - 14. Sep, 05:51

Interessanter Link

Ich habe gerade diese interessante Seite mit einer kritischen Debatte über das Verhältnis der Kirche zum Islam aus konservativer Sicht gefunden:

http://www.amnation.com/vfr/archives/007512.html
str - 14. Sep, 08:43

Ja, der Islam ist eine Religion und jede Aussage, die davon ausgeht, es wäre nicht so, ist grundsätzlich unsinnig.

Punkto Religionsfreheit ist es übrigens nicht die Religion, die diese Freiheit genießt, sondern jeder einzelne Mensch, der das Recht hat, seine Religion oder Weltanschauung nach seinen Vorstellungen zu praktizieren, weshalb das ständige Fragen, ob denn der Koran zum Kopftuchtragen verpflichtet sinnlos ist.

Andererseits sehe ich nicht, daß man "unter Religionen" solidarisch sein müßte. Man muß aber bedenken, ob man das gleiche Maß, welches man für andere fordert, auch an sich anlegen lassen würde. Und da hat Elsa ganz recht.

Was "Konservative" dazu sagen weiß ich nicht, interessiert auch nicht wirklich. Was sind das überhaupt - "Konservative"? (Und sehr substantiell scheint das nicht zu sein, was jene dort schreiben - da ist man sich ja noch nicht mal im Klaren darüber, was Christentum ist und was "derselbe Gott" bedeutet.)
alipius (Gast) - 14. Sep, 10:56

"Auch"

@str:
Ich würde den Satz vielleicht so formulieren: "Der Islam ist AUCH eine Religion". Denn neben klassischen Phänomenen aus dem Bereich praktizierter Religion fällt der Islam eben auch dadurch auf, daß er das Leben seiner Gläubigen viel detaillierter zu regeln versucht, als z.B. die katholische Kirche das Leben ihrer Gläubigen. Ich denke hier z.B. an Vorschriften für den Handel, für die Kleiderordnung, für Streitigkeiten zwischen Gläubigen etc... Hinzu kommt eine ganz massive Einmischung in das soziale und politische Leben auch und vor allem der "Ungläubigen", was eher zu oft als nie in Unterdrückung endet. Natürlich sollte man dem Islam das "Religion-Sein" nicht so einfach absprechen. Aber es wäre falsch, ihn auf "Religion" zu reduzieren.
Imrahil (Gast) - 14. Sep, 21:39

So wie @Norbert und in einem gewissen Sinne auch @Alipius den Begriff "Religion" verstehen, sehe ich dahinter schon das schlechte alte laizistische Grunddogma von der Religion als Privatsache seinen Kopf durch den Vorhang stecken. So nach dem Motto: Spiritualität lassen wir der Religion gerade noch, aber wehe, sie will im Alltagsleben oder in der staatlichen Welt einen Platz einnehmen.

Also mit bedauerndem Widerspruch @Alipius: Der Islam ist eine Religion und sonst gar nichts.

(Der einzige *theoretisch* denkbare Ansatz, etwas anderes zu sagen, wäre, ihn als allerdings einen besonderen Giganten in den Bereich der christlichen Konfessionen hineinzudefinieren, zumal Mohammed unter anderem über die Auslegungen christlicher Lehre gepredigt haben soll. So eine Definierweise erübrigt sich praktisch gesehen von selbst, wobei zu bemerken ist, daß Mohammed zumindest dem Hörensagen nach auch durchaus original heidnische Elemente verwendet haben soll.)

Ein zweiter Blick, erst ein zweiter, kann sich dann darauf richten, was denn der Inhalt dieser Religion ist. Hierzu müßte man vermutlich sich erst einmal lange und ausgiebig mit islamischer Theologie beschäftigen sowie nicht zu vergessen der islamischen Volksfrömmigkeit, die beim Islam besonders, will nicht sagen widersprüchlich (wenigstens mangels genauem Wissen wäre das Beleidigung), aber, nunja, "unabhängig" verlaufen soll. Daß der Dschihad dazugehört ist Binsenweisheit. Was der Dschihad ist, vermutlich schon nicht mehr, da soll es auch den "großen Dschihad" geben, den Kampf gegen den inneren Schweinehund... ich schweife ab.

Mir *scheint* ein Kennzeichen des Islam zu sein, daß er nicht der Welt feindlich gegenübersteht (das tut das Christentum), sondern in der Welt durch Bilden eines eigenen Staates oder, wo nicht möglich (ich spekuliere!), einer Parallelgesellschaft aufgeht. Vgl. die Beschreibung der allerdings blasphemisch so genannten "magischen Kultur" bei Oswald Spengler. Wobei ich bemerke, daß ich keineswegs davon ausgehe, daß Spengler immer recht hat. Möchte auch anmerken, daß für mich die Parallelgesellschaft nicht das ultimative Böse ist, sondern im nicht-totalitären Staat im Grundsatz stets gebildet werden können muß.

Der Islam ist uns als physischer Feind gegenübergestanden - ja: Bei solchen Bemerkungen frage ich mich aber immer, was will der Schreiber damit sagen? Ändert das irgendwas? (Übrigens: Damals haben wir ihn besiegt.)
str - 15. Sep, 10:13

Ich stimme hier grundsätzlich (und mit einer Ausnahme) Imrahil zu - es geht nicht an, irgendwem solche Definitionen aufzuzwingen.

Eine Religion kann (und soll vielleicht sogar?) das alltägliche Leben beeinflussen, hat eine politische Komponente (zumindesten Christentum und Judentum haben diese ebenfalls). Von Einmischung zu reden ist nichts weiter als laizistisches Diktaturgerede. Auch der Katholizismus hat zu vielem Vorgaben gemacht - gut heutzutage ist man weniger genau - man könnte auch polemisch sagen "schwammiger" - aber der allumfassende Anspruch ist ebenso da.

Meine Einschränkung: "und sonst gar nichts"

Nein, der Islam bzw. die Umma war auch mal das, was wir einen Staat oder ein Großreich nennen würden. Mit Mohammed angefangen, eroberte sich die islamische Gemeinschaft einen großen Machtbereich, der dann aber schließlich zerfiel (nach einem langen Niedergang des Kalifats). Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem mehrere islamische Machthaber auftreten - weit vor den Osmanen - kann man doch nicht mehr die aggressiv-imperialistische Einheit als "den Islam" bezeichnen.

Heute schon gar nicht: es ist primär erstmal irrelevant, was der "wahre Islam" ist (und die Argumente der Salafisten haben durchaus etwas für sich, wenn man Mohammed als Maßstab nimmt). Tatsache ist doch, daß die allermeisten Moslems keine Djihadisten sind - in der islamischen Welt sind sie politisch meist völlig passiv, im Westen meist weder auf Expansion noch auf Christenunterdrückung aus. (Wenn, dann wird dergleichen von unseren laizistischen Nichtfreunden betrieben.)

Kurz gesagt: der heutige Moslem ist nicht schon automatisch ein Frontsoldat der islamischen Eroberung. Schon gar nicht kann er für irgendetwas, was Regierungen in islamischen Ländern tun oder verbieten haftbar gemacht werden. (Und wenn die Türkei angeführt wird, wird das immer besonders lächerlich, handelt es sich doch bei den dortigen Unterdrückern um National-Laizisten, während die Islamisten die Situation wenigstens etwas verbessern.)

PS. Wenn man den Islam als Religion betrachtet (ein intelligenter Mensch hat allerdings gar keine andere Möglichkeit), dann beudetet das ja nicht, daß man in Berufung darauf alles machen dürfte, was einem paßt. Es gelten immernoch Gesetze (wobei diese aber selbst auf ihren Vernunftgehalt und ihre Legitimation zu überprüfen wären).

PPS. "Wir haben ihn besiegt"? Naja, wir sind hierzulande der Niederlage entronnen. Unter Sieg stelle ich mir aber etwas anderes vor, denn immerhin haben wir die halbe Welt verloren.
alipius (Gast) - 16. Sep, 12:58

...

@ Imrahil: Ein Grunddogma steckt seinen Kopf durch den Vorhang.

Folgerung: Der Islam ist eine Religion und sonst gar nichts.

Begründung: *theoretisch*..., gepredigt haben soll..., verwendet haben soll..., mangels genauem Wissen..., *scheint*..., ich spekuliere...

Realität: Christenverfolgung, Steinigungen, Auspeitschungen, Morde (aus "Ehre" oder falsch verstandener Religiosität), Aggressivität, Dünnhäutigkeit... Bei allen Moslems? Keineswegs! Wegen des Islam? Zu allgemein! Wegen eines falsch verstandenen Islam? Dann wohl schon. Aber ist nicht auch ein falsch verstandener Islam immer noch ein Islam, der als Religion Ursache jener Taten ist und sich somit (zumindest meinem Empfinden nach) in Bereiche vorwagt, die vielleicht in der Tat besser unter "Privatsache" abgelegt werden sollten (siehe auch meine Antwort an str , Stichwort "Auspeitschung")?


@ str: Natürlich soll eine Religion auch das alltägliche Leben beeinflussen. Aber hier geht es um individuelle Entscheidungen. Gemäß der Hierarchie der Wahrheiten wid z.B. kein Katholik vor dem päpstlichen Gerichtshof oder in der Hölle enden, nur, weil er vor dem Essen seine Speise nicht regelmäßig segnet. Wenn aber Moslems sich genötigt sehen, eine Frau zu peitschen, nur weil sie mit einem Mann, der nicht ihr Gatte oder ihr Verwandter ist, gesehen wurde, dann hat man es mit Zwang für Individuen zu tun, nicht mit freien individuellen Gewissensentscheidungen.

Natürlich kann und darf man deswegen nicht alle Moslems über einen Kamm scheren. Aber man sollte sich schon fragen, woher eine solche "Religiosität" stammt. Und da lautet die Antwort wohl: Aus dem Islam. Ob es sich nun um den "reinen" Islam handelt oder um ein Nebenprodukt, welches im Laufe der Jahrhunderte in Wirrköpfen herangezüchtet wurde, ist sowohl für die ausgepeitschte Frau als auch für den einem erstarkenden Islam zuschauenden Westen zweitrangig. So lange diese Phänomene existieren, kann ich nicht sagen, der Islam sei eine Religion und sonst gar nichts. Das mag man anders sehen, fein. Aber dafür sind die Debatten in der Combox ja da.
Imrahil (Gast) - 16. Sep, 15:34

Ich war sehr vorsichtig, weil ich über Dinge geredet habe, über die ich nichts weiß.

>>Bei allen Moslems? Keineswegs! Wegen des Islam? Zu allgemein! Wegen eines falsch verstandenen Islam? Dann wohl schon.

Ich weiß es nicht, ob wegen des Islam oder wegen eines falsch verstandenen Islam. Ich will nicht behaupten, der Islam sei bösartig, weil ich ihn nämlich nicht kenne. Ich will auch nicht behaupten, die anscheinend so zahlreichen empirischen Belege, die ich nicht geprüft habe, rührten allesamt aus einem Mißverständnis, denn alle Religionen wollten nur Gutes (letzteres ist falsch).
Aber auch im letzteren Fall, also als Hypothese angenommen der Islam sei bösartig, dann ist er aber als Religion bösartig. Denn

>> und sich somit (zumindest meinem Empfinden nach) in Bereiche vorwagt, die vielleicht in der Tat besser unter "Privatsache" abgelegt werden sollten

Nein. Unter Aberglauben der gemeingefährlichen Sorte. Und damit unter Religion (ich rede wohlgemerkt nicht von der gleichnamigen Tugend, sondern "Religion" im konfessionellen Sinn).

>>Gemäß der Hierarchie der Wahrheiten wid z.B. kein Katholik vor dem päpstlichen Gerichtshof oder in der Hölle enden, nur, weil er vor dem Essen seine Speise nicht regelmäßig segnet.

Das liegt daran, daß die katholische Religion menschenfreundlicher ist als die mohammedanische Religion.

>>So lange diese Phänomene existieren, kann ich nicht sagen, der Islam sei eine Religion und sonst gar nichts.

Doch. Du kannst sagen (wenn Du Dir ein Urteil gestattest, was ich, wie gesagt, nicht tue), der Islam sei (in seiner konkreten Form, oder im Grundsatz seit Mohammed, oder vielleicht nur bei einigen Wirrköpfen, oder unentschieden) eine bösartige Religion. Du kannst nicht sagen, er sei keine Religion.

Außer die Moslems selbst würden zwischen einer islamischen Religion und einer islamischen Kultur unterscheiden.
str - 16. Sep, 19:40

Alipius,

Du hast völlig an dem vorbeigeschrieben, was ich meinte.

Ich gehe gar nicht erst auf die ganzen negativen Phänomene ein, die Du auflistest, weil ich nie bestritten habe, das es dergleichen gibt.

Und ja, wegen dem Islam gibt, weil es in dessen Herkunftsregion dergleichen vorher nicht gab.

Nur wo widerstreitet das bitte schön der Aussage "der Islam ist eine Religion" - kann eine Religion dergleichen nicht tun? Haben wir Christen nicht auch unsere Leichen im Keller?

Und ich sage daß nicht, weil ich meinte, beide Religion wären "gleich schlimm" oder "gleich gut" - ich bin durchaus der Meinung, daß die Geschichte des Christentums vorurteilslos betrachtet gegenüber der des Islams besser (im guten Sinne) abschneidet.

Kleinliche Regelungen, die auch mit Gewalt und Gesetz durchgesetzt wurden, gab es auf unserer Seite aber auch. Beamte, die Freitags in den Kochtopf guckten usw. usw.

Andererseits, vor welches Gericht wird ein Moslems selbst in Saudi-Arabien gezerrt, wenn er das Essen nicht oft genug segnet oder die nötigen Gebetsformeln beim Beischlaf unterlässt?

Die "Hierarchie der Wahrheiten" hilft hier nicht weiter, denn diese sagt nur das eines wichtiger ist als anderes.

Und die Auspeitschungen sind nicht Privatsache, aber nicht weil dies den religiösen Rahmen sprengen würde, sondern weil unser Gesetz unter Erwachsenen - auch unter Ehegatten nicht - keine Strafgewalt und im Strafrecht keine Körperstrafen vorsieht.

Und das staatliche Recht gilt nun einmal und wurde z.B. von uns Christen auch dann anerkannt, wenn es ungerecht und gegen uns war.

(Allerdings ist es heutzutage problematischer, da das Recht ja vieles gebieten will, anstatt nur zu verbieten, und in viele Bereiche vorgedrungen ist. Ich z.B. sehe nicht, warum "ko-edukativer Schwimmunterricht" sein müßte. Bei uns in der Schule gabs den auch nie. Mir gilt auch die Religionsfreiheit des letzten Moslems mehr als die Sensibilitäten spinnerter Tierschützer, die meinen, betäubt erschossen zu werden, sei so viel besser als Schächten.)

Es gibt schon grundlegende Unterschiede: der Islam bzw. die Umma begann als staatlich-politische Gemeinschaft, während die Kirche als mißachtete und verfolgte Kleingruppe anfing und ihr dadurch das Anerkennen eines externen staatlich-politischen Rahmen eingeschrieben ist. Weil der Islam Staat war, gibt es 1. keine "islamische Kirche" und 2. kann er mit einem Widerspruch zwischen Staat und Religion schlecht umgehen, entweder dominiert die Religion den Staat (scheinbar z.B. im Iran, aber wohl eher als Beispiel geeignet, im Afghanistan der Taliban) oder der Staat die Religion (z.B. in der Türkei, aber auch in Ägypten).

Mit der Frage, was wahrer Islam sei und was Verirrung befasse ich mich als Nicht-Moslem grundsätzlich nicht. (Weil es mich sehr nervt, wenn irgendwelche Nichtkatholiken mir meinen Glauben erklären wollen.) Ich kann höchstens, als Historiker, mir anschauen, was im Koran steht und was Mohammed gesagt und getan hat - wenn dies das verbindliche Modell ist, haben die Islamisten sehr gute Argumente für sich.

Relevant ist für uns doch eher, wie sich Moslems heute verstehen und sie sind eben nicht (ob zu recht oder zu unrecht) keine Djihadisten, kein demographisches Unterwanderungskommando (was nicht heißt, das man darauf nicht achtgeben sollte - nur Absicht sollte man nicht so einfach unterstellen).

Ich habe überhaupt nichts dagegen, den Islam für Mißstände verantwortlich zu machen. Das ist immer noch wahrer als das stereotype "hat damit nichts zu tun" oder "den Islam gibt es gar nicht".

Mein Einwand ist gerichtet gegen die Position, die ja hier im (Teil-)Thread ganz oben steht, als Antwort auf mein Posting, die nämlich dem Islam das Religionsein abspricht (und damit wohl beabsichtigt, ihn aus der Religionsfreiheit herauszudefinieren.

Abschließend anders gefragt: ist das Christentum eine Religion und sonst nichts? Spielt es eine Rolle, daß es noch die Begriffe "Kirche" und "Christenheit" gibt?
alipius (Gast) - 17. Sep, 19:14

Ich glaube, hier gibt's seit einigen Kommentaren ein Mißverständnis...

Ursprünglich schrieb ich: "Der Islam ist AUCH eine Religion"... Natürlich sollte man dem Islam das "Religion-Sein" nicht so einfach absprechen. Aber es wäre falsch, ihn auf "Religion" zu reduzieren."

Jetzt klingen die letzten Kommentare so, als wollte ich dem Islam aber trotzdem das Religion-Sein absprechen: "Mein Einwand ist gerichtet gegen die Position, die ja hier im (Teil-)Thread ganz oben steht, als Antwort auf mein Posting, die nämlich dem Islam das Religionsein abspricht" oder "Du kannst nicht sagen, er sei keine Religion".

Ich habe nirgendwo gesagt, der Islam sei keine Religion. Ich habe gesagt, daß ich (persönlich, nicht synonym zu "man") nicht sagen kann, der Islam sei eine Religion und sonst nichts. Der Islam (wenigstens in der Form, die ich hier beklage - und das ist die Form, die mir in den täglichen Nachrichten am häufigsten begegnet) ist AUCH eine Religion, wie bereits gesagt. Aber er ist eben auch mehr, weil er ironischerweise weniger ist:

Religion hängt für mich sehr stark mit Gnade zusammen. Und wo Leute die Scheuklappen anlegen und rufen "Wir haben ein Gesetz und laut diesem Gesetz muß er sterben/sie ausgepeitsch werden/er gesteinigt werden" etc, dann sehe ich da keine Gnade am Werk. Dann kann da zwar immer noch "Religion" der Auslöser für dieses Verhalten sein, aber in dem Moment, wo die Wirkung der Religion für Menschen auf solche eine Art spürbar wird, daß hier und dort fast ihr gesamtes Leben sich unter Beobachtern abspielt, die blitzschnell zur Jurisdiktion und Exekutive werden können, verschiebt sich meines Erachtens der gesamte Komplex und deckt mehr ab, als ich persönlich für eine Religion statthaft halte. Die Religion legt sich so wie eine Qualle über sämtliche Bereiche des Lebens, saugt das Private ein und hat dann häufig nichts mehr mit rechtem Gottesdienst zu tun, sondern mit völlig überzogenem Vergehen/Strafe-Denken.

Wie gesagt: Das ist nur meine Meinung, und man muß sie nicht jubelnd teilen.
str - 20. Sep, 09:27

Alipius,

wenn ich wieder und wieder klarstelle, wogegen ich mich wende, dann meine ich damit nicht, daß Du meintest, der Islam sei keine Religion. Ich weiß, daß Du das nicht gesagt hast. Aber Du hast auf mich geantwortet (ursprünglich), als mich gegen diese Position wandte (zu recht, denn darin steckt - wenn auch unausgesprochen - der Versuch, Menschenrechte zu verneinen). Warum denn eigentlich?

"Aber es wäre falsch, ihn auf "Religion" zu reduzieren."

Er ist aber nunmal zuerst und zuletzt eine Religion. Das "Reduzieren" klingt danach, als gäbe es einen Bauplan R, nach dem alle Religion gestrickt zu sein hätten. Religion sind aber nunmal extrem verschieden. Der Satz "Religion ist ..." ist ja auch notorisch Mumpitz. Die Sinnhaftigkeit von "weniger" und "mehr" (und beides gleichzeitig!!!) sehe ich auch nicht.

Gegen Deine Klagen über die Praktiken des Islams habe ich ja gar nichts einzuwenden. Nur begründet diese doch nicht das Bestreiten des Religionsstatus (hast Du nicht gemacht) noch das Relativieren (das schon).

"Religion hängt für mich sehr stark mit Gnade zusammen."

1. ist das nicht so offensichtlich und, ironischerweise, sehr protestantisch gedacht.

2. führt auch der Islam ständig "Gnade" (bzw. Erbarmen) im Mund,

3. haben auch Christen (und Juden - Du zitierst ja welche - und Buddhisten und Hindus etc. etc. - nicht zu vergessen Atheisten) schon Scheuklappen aufgesetzt.

Aber kann eigentlich eine Religion Scheuklappen aufsetzen oder sind es - wie Du selbst sagst - "Leute"? Sagt das nicht zuerst etwas über die Leute?

Sicher auch über die ihre Handlungen beeinflußende Religion oder Weltanschauung - solche Beurteilungen sind durchaus am Platz - nur bleiben diese dabei eben das, was sie sind: Religionen und Weltanschauungen.

"daß hier und dort fast ihr gesamtes Leben sich unter Beobachtern abspielt, die blitzschnell zur Jurisdiktion und Exekutive werden können"

Was mit jeder Religion passieren kann und mit den meisten zumindest auch schon passiert ist. Das ist nicht islamspezifisch.

(Als einmaligen Disclaimer: ich gehe immer davon aus und halte es auch so, daß man postet, was seine Meinung ist, daß man diese für richtig hält, aber auch andersdenkende Personen respektiert. Ich will das aber nicht immer dazu sagen müssen.)

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