Jetzt war es sogar in der Tagesschau.
Die oberdämliche, absolut idiotische Koran-Verbrennungs-Aktion irgendwelcher us-amerikanischer Freikirchler.
Ja, da kann man Atem schöpfen und so richtig den Lobpreis dafür anstimmen, dass wir - gottseidank -katholisch sind. Nicht, weil ich den Koran für ein unsterbliches Meisterwerk der spirituellen Literatur halte, aber weil es doch bitteschön ein Armutszeugnis ist, mit der Verbrennung eines Buches, das nun mal einer großen Anzahl von Menschen heilig ist, auf die Ermordung von 3000 Menschen zu reagieren. Es ist eine gewalttätige Ersatzhandlung, wie alle Bücherverbrennungen. Wenn der Islam gewisse Christen so anstinkt, dann besteht immer noch die reelle Möglichkeit, dagegen zu argumentieren, meinetwegen auch in der Weise, Karikaturen über ihn zu veröffentlichen, Westergaard wird ja nun extra geehrt, obwohl ich das auch nicht allzu brillant fand. Ich möchte meinen Glauben schließlich auch nicht verunglimpft sehen, etwa durch ein Titanic-Titelbild, und ich finde, das muss auch nicht sein. Wenn die Auseinandersetzung zwischen den Kulturen nur Knietritte und Bücherverbrennungen auf Lager hat, kann wohl nicht viel dabei herauskommen. Vielleicht muss es aber so sein, in einem Europa, dem nichts mehr heilig ist, weder das eigene, noch das andere Glaubensgut. Beim letztjährigen Schweigemarsch in Berlin gegen Abtreibung innerhalb der Gegendemo "1000 Kreuze in die Spree", übrigens beworben von den Seiten "Mut gegen Rechts", gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, wurde auch eine Bibel verbrannt. Natürlich, eine Kultur, die den Antifa-Kampf als Kampf für Abtreibung als Menschenrecht - sprich Recht auf Mord - versteht, darf auch im selbstverstandenen guten Sinne Bücher verbrennen. Dabei war es eigentlich noch allgemeiner Konsens, dass dies nie wieder auf deutschem Boden geschehen dürfe. Aber vielleicht heißt ja auch vom militanten Islam - Fahnen und Strohpuppen verbrennen, in Ermangelung von Büchern - siegen lernen. Für mich gilt aber: Ich möchte nicht, dass irgendwelche Homo- und Abtreibungradikalosnasen die Bibel verbrennen, als möchte ich auch nicht, dass irgendwelche durchgeknallten Christen den Koran verbrennen. Vor allem, weil sie sich dann zumindest die Berliner Bibelverbrenner von links noch mal richtig umgucken werden, was passiert, wenn sie ihren von Christen bislang lediglich als Sünde bezeichneten - was sie gar nichts angehen braucht, da sie keine sind - Lebensstil vor den Leuten durchsetzen möchten, die sich letztlich nicht damit begnügen werden, lediglich Kreuze in die Spree zu schmeißen.
Ja, da kann man Atem schöpfen und so richtig den Lobpreis dafür anstimmen, dass wir - gottseidank -katholisch sind. Nicht, weil ich den Koran für ein unsterbliches Meisterwerk der spirituellen Literatur halte, aber weil es doch bitteschön ein Armutszeugnis ist, mit der Verbrennung eines Buches, das nun mal einer großen Anzahl von Menschen heilig ist, auf die Ermordung von 3000 Menschen zu reagieren. Es ist eine gewalttätige Ersatzhandlung, wie alle Bücherverbrennungen. Wenn der Islam gewisse Christen so anstinkt, dann besteht immer noch die reelle Möglichkeit, dagegen zu argumentieren, meinetwegen auch in der Weise, Karikaturen über ihn zu veröffentlichen, Westergaard wird ja nun extra geehrt, obwohl ich das auch nicht allzu brillant fand. Ich möchte meinen Glauben schließlich auch nicht verunglimpft sehen, etwa durch ein Titanic-Titelbild, und ich finde, das muss auch nicht sein. Wenn die Auseinandersetzung zwischen den Kulturen nur Knietritte und Bücherverbrennungen auf Lager hat, kann wohl nicht viel dabei herauskommen. Vielleicht muss es aber so sein, in einem Europa, dem nichts mehr heilig ist, weder das eigene, noch das andere Glaubensgut. Beim letztjährigen Schweigemarsch in Berlin gegen Abtreibung innerhalb der Gegendemo "1000 Kreuze in die Spree", übrigens beworben von den Seiten "Mut gegen Rechts", gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, wurde auch eine Bibel verbrannt. Natürlich, eine Kultur, die den Antifa-Kampf als Kampf für Abtreibung als Menschenrecht - sprich Recht auf Mord - versteht, darf auch im selbstverstandenen guten Sinne Bücher verbrennen. Dabei war es eigentlich noch allgemeiner Konsens, dass dies nie wieder auf deutschem Boden geschehen dürfe. Aber vielleicht heißt ja auch vom militanten Islam - Fahnen und Strohpuppen verbrennen, in Ermangelung von Büchern - siegen lernen. Für mich gilt aber: Ich möchte nicht, dass irgendwelche Homo- und Abtreibungradikalosnasen die Bibel verbrennen, als möchte ich auch nicht, dass irgendwelche durchgeknallten Christen den Koran verbrennen. Vor allem, weil sie sich dann zumindest die Berliner Bibelverbrenner von links noch mal richtig umgucken werden, was passiert, wenn sie ihren von Christen bislang lediglich als Sünde bezeichneten - was sie gar nichts angehen braucht, da sie keine sind - Lebensstil vor den Leuten durchsetzen möchten, die sich letztlich nicht damit begnügen werden, lediglich Kreuze in die Spree zu schmeißen.
ElsaLaska - 8. Sep, 20:15