Nächster Aufreger.
Benetton hat eine eine neue Werbekampagne für seine Produkte vorgestellt - Politische und spirituelle Führer, die einander küssen. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zum Beispiel. Ich glaube, ein Foto mit Berlusconi und Kim Yong-il gibt es aber nicht. Die ganze Kampagne nennt sich "UNhate!". Also alle küssen sich und lieben sich undsoweiter.
Ich hätte jetzt auch nicht das Problem, wenn man ein Foto genommen hätte, wo Benedikt tatsächlich den Großimam der ägyptischen Al-Azhar Universität umarmt und brüderlich auf die Wange küsst. Aber das sind alles Photoshop-Produkte. Hier zu begutachten.
Der Pressesprecher des Hl. Stuhls, Pater Lombardi, hat bereits scharf protestiert, ich übernehme den Wortlaut, da am leichtesten greifbar momentan für mich, mal von John L. Allen und dem National Catholic Reporter und hoffe, dass er korrekt übersetzt bzw. zitiert hat:
>>A decisive protest must be expressed for the completely unacceptable use of the image of the Holy Father, manipulated and instrumentalized in the context of a publicity campaign of a commercial nature. It’s a question of a grave lack of respect for the pope, of an offense to the sentiments of the faithful, [and] of a evident demonstration of how, in the context of publicity, it’s possible to violate elementary rules of respect for persons in order to attract attention with provocations. The Secretariat of State is evaluating the steps to take with the competent authorities in order to guarantee a just protection of respect for the figure of the Holy Father.<< Quelle also hier bei NCR.
[Update: Und Benetton hat prompt zurückgerudert und die Fotos mit einer Entschuldigung an die Gläubigen zurückgezogen. Dafür habe ich jetzt nur einen Link zu einer italienischen Zeitung, grazie an denjenigen, der mittlerweile schneller ist als mein Google-Alert und die Google News zusammen]
[Update II: Und noch was Schönes vom Herrn Alipius zum Thema.]
[Und Update III: Jetzt habe ich es in englischer Sprache gesehen: Benetton zieht das Papstfoto zurück.]
[Update IV: Der Vatikan wird gegen Benetton klagen. Im Internet organisiert sich der Benetton-Boykott.]
Ich hätte jetzt auch nicht das Problem, wenn man ein Foto genommen hätte, wo Benedikt tatsächlich den Großimam der ägyptischen Al-Azhar Universität umarmt und brüderlich auf die Wange küsst. Aber das sind alles Photoshop-Produkte. Hier zu begutachten.
Der Pressesprecher des Hl. Stuhls, Pater Lombardi, hat bereits scharf protestiert, ich übernehme den Wortlaut, da am leichtesten greifbar momentan für mich, mal von John L. Allen und dem National Catholic Reporter und hoffe, dass er korrekt übersetzt bzw. zitiert hat:
>>A decisive protest must be expressed for the completely unacceptable use of the image of the Holy Father, manipulated and instrumentalized in the context of a publicity campaign of a commercial nature. It’s a question of a grave lack of respect for the pope, of an offense to the sentiments of the faithful, [and] of a evident demonstration of how, in the context of publicity, it’s possible to violate elementary rules of respect for persons in order to attract attention with provocations. The Secretariat of State is evaluating the steps to take with the competent authorities in order to guarantee a just protection of respect for the figure of the Holy Father.<< Quelle also hier bei NCR.
[Update: Und Benetton hat prompt zurückgerudert und die Fotos mit einer Entschuldigung an die Gläubigen zurückgezogen. Dafür habe ich jetzt nur einen Link zu einer italienischen Zeitung, grazie an denjenigen, der mittlerweile schneller ist als mein Google-Alert und die Google News zusammen]
[Update II: Und noch was Schönes vom Herrn Alipius zum Thema.]
[Und Update III: Jetzt habe ich es in englischer Sprache gesehen: Benetton zieht das Papstfoto zurück.]
[Update IV: Der Vatikan wird gegen Benetton klagen. Im Internet organisiert sich der Benetton-Boykott.]
ElsaLaska - 16. Nov, 20:21