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Montag, 18. Februar 2013

Armee auf verlorenem Posten [Fragezeichen]

Der Einschub in eckigen Klammern dieses Titels stammt von mir.

In seinem Kommentar "Armee auf verlorenem Posten" für das Komma-Magazin Nr. 100/2012 schreibt Leo von der Brüggen - ich zitiere aus dem Einstieg:

>>Eine Armee hat die Aufgabe gegen den Feind zu kämpfen. Schickt man die Armee in ein anderes Land, hat sie dort genau diese Aufgabe zu erfüllen. Hat man in diesem Land andere politische Absichten als zu kämpfen, sollte man das Technische Hilfswerk schicken oder eine Abteilung Oberstudienräte.
Kämpfen ist immer zielgerichtet. Das Ziel ist immer der Sieg. Hat man dieses Ziel nicht, sollte man seine Armee nicht kämpfen lassen. Soldaten in einen Kampf zu schicken, in dem sie nicht siegen sollen, in dem sie nur zur Schau kämpfen und sterben sollen, ist eine Verspottung des menschlichen Lebens. Das menschliche Leben ist zu kostbar, um es aus Schaugründen zu opfern. Der Sieg einer Armee ist immer ein Siege über den Feind. Dieser Feind muss klar benannt sein. Der Soldat hat ein Recht darauf zu wissen, durch wessen Hand er sterben soll.
Unsere Staats- und Parteiführer verweigern der deutschen Armee in Afghanistan jede Klarheit über diese grundlegenden Fragen. Was ist die Aufgabe der deutschen Soldaten in Afghanistan? Sollen sie kämpfen oder nicht? Sollen sie siegen? Dürfen sie siegen? Oder sollen sie herumballern und gelegentlich sterben? Und wenn sie sterben, warum sind sie dann gestorben? Für welche Sache? Für Deutschland mit Sicherheit nicht. Deutschland soll ja abgeschafft werden. Für unser christliches Abendland auch nicht, das wird genauso abgeschafft. Für die Freiheit des menschlichen Denkens vielleicht?
Wer will für die Freiheit des menschlichen Denkens sterben? Wer will dafür seinen Kindern den Vater nehmen, außer vielleicht eine Handvoll akademischer Idealisten? Und wieso sollen deutsche Soldaten für die Freiheit afghanischen Denkens sterben, in einem Land, wo in den letzten 1.000 Jahren noch nie frei gedacht wurde? Sollten die Afghanen nicht lieber selbst für ihr freies Denken sterben? Und schafft man das freie Denken nicht auch in Deutschland gerade ab?<<

[Zu schlicht gedacht angesichts der komplexen Lage in Afghanistan? Zu überspitzt formuliert? Oder ist was dran? Bin unentschieden. ]

Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Aus der Würdigung des Pontifikates von Benedikt XVI. durch Erzbischof Robert Zollitsch:

>>Als der Heilige Vater vor zwei Jahren bei uns in Deutschland war, hat er wieder und wieder darauf gedrängt, dass die Kirche aus den ihr eigenen, transzendenten göttlichen Quellen das Wasser ihrer Vitalität schöpft und nicht im Trüben einer zu vertrauensseligen und enttäuschungsgefährdeten Nutzung der Kräfte dieser Welt fischt. Auf das richtige Verhältnis der Kirche zur Welt hat er besonders in seiner Programmrede bei uns im Konzerthaus in Freiburg gedrungen. Heute wissen wir mit mehr Ruhe als damals, dass er die richtige und wichtige Botschaft seines Lebens zur Geltung bringen wollte: Schöpft aus den Quellen des Heils und lasst Euch das Heil von niemand anders schenken als vom Herrn.<<
...
>>In seiner römischen Ansprache zum Wochenbeginn hat der Papst um Nachsicht für alle seine Fehler gebeten. Ich möchte als Vorsitzender unserer Bischofskonferenz den Heiligen Vater umgekehrt um Verzeihung bitten für alle Fehler, die vielleicht aus dem Raum der Kirche in Deutschland ihm gegenüber begangen wurden. Vor allem aber mache ich mich zum Sprecher der vielen Millionen Menschen in Deutschland und aller Gläubigen, die einen sehr großen Dank für seinen Dienst empfinden: die sich von ihm geistlich genährt und im Glaubensbemühen unterstützt fühlen; die seinen Dienst als Guter Hirte und Brückenbauer als großartig erlebt haben. Ich möchte mit großem Nachdruck danke schön dafür sagen, dass unser Heiliger Vater unsere Freude daran genährt hat, katholisch zu sein und in der Kirche eine Heimat zu finden, die kein Tod und keine Macht dieser Welt uns nehmen kann.<<

Die ganze Rede findet sich auf den Seiten der DBK als Pressemitteilung hier.

Abschiedskonzert für Benedikt in Regensburg

>> Zum Ende des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. will Deutschland pro Papa zu einem Abschiedskonzert einladen, das die Verbindung zwischen Glaube und Passion, also dem Leiden, verdeutlicht.
Als Dankeschön für sein Pontifikat findet unter der Schirmherrschaft von Prälat Georg Ratzinger, dem Bruder des Papstes, in der Basilika „Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle“ am 2.3.2013 um 15 Uhr dieses geistliche Konzert der besonderen Art statt.

Botschaften Benedikts des XVI. werden umrahmt von geistlichen Arien und Chorälen zur Passionszeit. Seine Exzellenz, der hochwürdigste Herr Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer, wird sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer wenden.
Mit Wolfgang Nöth (Tenor), Tobias Neumann (Bariton), Gabriele Neumann und Nastasja Dokalou (beide Sopran), sowie Birgitta Erl (Harfe) konnten namhafte Sänger als Solisten gewonnen werden. KMD Wolfgang Kraus an der Orgel und Baptiste Pawlik an der Violine übernehmen die instrumentale Begleitung. Das Ensemble Passero, Chorvereinigung ehemaliger Regensburger Domspatzen, wirkt als Chor mit. Es kommen Werke von G. F. Händel, W. A. Mozart, J. S. Bach, J. Haydn zur Aufführung. Michael Hesemann, Herausgeber des Gesprächsbandes "Mein Bruder, der Papst", wird eine Einführung halten.
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.<<

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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